Ideenfindung auf der Sechserbrücke

Ich stehe heute mal auf der SECHSERBRÜCKE, die einen kurzen Auftritt in meinem Berlin-Krimi UNSCHULDSENGEL hat.

Montag, 24. Februar 2020

Petra A. Bauer auf der Sechserbrücke am Tegeler See.

Die Autorin Petra A. Bauer auf der Sechserbrücke in Berlin-Tegel. Im Hintergrund der Tegeler See. Foto: P. Bauer 2020

 

Die Sechserbrücke befindet sich in Berlin-Tegel und verbindet die Greenwichpromenade mit dem Wanderweg zur Großen Malche. Ich muss immer lachen, wenn ich auf der Straße das Hinweisschild „Kreuzfahrtterminal“ sehe, weil sich an der Greenwichpromenade schlicht mehrere Dampferanlegestellen befinden :-D Eine Kreuzfahrt hat für mich dann doch mehr mit Karibik zu tun.

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“Ich schreibe, weil ich wissen will, wie es weitergeht.”

Dieses Zitat stammt von mir. Und zwar von heute Morgen. Ich bin ja schon häufig interviewt worden (nun schon länger nicht mehr - logisch, weil ich in den letzten Jahren nichts Brandneues mehr veröffentlicht habe) und vorhin unter der Dusche hatte ich plötzlich diesen Satz im Kopf.  Ein bisschen fühlte ich mich wie bei Jeopardy!, weil mir erst danach einfiel, dass es die Antwort auf eine der Fragen ist, die mir besonders häufig gestellt wurde: "Warum schreiben Sie?" 

Mittwoch, 18. Dezember 2019

"Ich schreibe, weil ich wissen will, wie es weitergeht." Petra A. Bauer, 18.12.2019. Foto: Dirk Tessin.

"Ich schreibe, weil ich wissen will, wie es weitergeht." Ein Plädoyer gegen das Plotgerüst von Petra A. Bauer, Autorin. | 18.12.2019. Foto: Dirk Tessin.

Meine früheren Antworten lauteten meist, dass ich schreibe um Menschen zu unterhalten. Was ja auch absolut stimmt. Aber gerade beim aktuellen Manuskript habe ich bemerkt, dass ich wirklich an jedem Tag weiterschreibe, weil ich wissen will, wie es weitergeht. Wie es letztlich ausgeht, weiß ich schon. Denn diesmal diesmal habe ich es… weiterlesen

Kill your Erzählstrang

Kill your Darlings - diesen Spruch kennt sicher jeder Autor. Zumindest diejenigen unter euch, die sich bereits mit der Theorie des Schreibens und Erzählens beschäftigt haben.
Ganz offensichtlich reicht jedoch das Streichen von Charakteren mitunter gar nicht aus. Da muss dann sogar ein Erzählstrang dran glauben.

Sonntag, 30. Juni 2019

Schmelzende Autorin im Garten

Schmelzende Autorin im Garten

Da es heute mit 38°C in Berlin viel zu heiß war, um überhaupt nur geradeaus denken zu können (siehe Bild oben, Meinereiner ermattet und mit weggeflossener Schminke), hat es auch nicht wirklich mit dem Schreiben geklappt. Ich pendelte zwischen Pool und Rechner, ohne nennenswert etwas zustande zu bringen. Also schnappte ich mir eines meiner zahlreichen Notizbücher, und schrieb aus dem Kopf die wichtigsten Erzählstränge von ÜBERDOSIS ROCKMUSIK auf. Ich kam auf… weiterlesen

Wie gehe ich mit Plotbunnys um?

Und was zur Hölle IST ein Plotbunny eigentlich?

Samstag, 27. April 2019

#CATC2 Status: 27.4.2019, 215.093 Zeichen = 120 Normseiten

Plotbunny. Foto: © drubig-photo

Foto: © drubig-photo, fotolia.de

Früher nannte man es wohl "Story-Idee, die der Autorin nicht mehr aus dem Kopf geht, bis sie sie aufgeschrieben hat."

Viel zu lang, oder? Da finde ich es sehr praktisch, dass sich für dieses Konstrukt im Schreibuniversum seit einiger Zeit der Anglizismus PLOTBUNNY durchgesetzt hat. Der Ursprung ist nicht ganz klar. Vielleicht ist es dieser Spruch hier:

„Ideen sind wie Kaninchen. Sie erhalten ein… weiterlesen

Vom Umgang mit literarischen Altlasten.

Kürzlich habe ich ja schon darüber gebloggt, wie ich versuche, mich dem Manuskript von Crime and the City Band 2 (oder kurz: #CATC2) wieder anzunähern. Ich bin schon gut vorangekommen, aber dass es trotzdem eine harte Nuss ist, könnt ihr an meinem gestrigen Tweet sehen:

Samstag, 30. März 2019

Tweet über literarische Altlasten von @writingwoman

Ja, es stimmt: Ich habe einen dicken Batzen des Manuskripts direkt nach Wer zuletzt lacht, lebt noch (also ich meinte nach der Erstveröffentlichung von WZLLN im Jahr 2006) geschrieben, da ich Band 2 im gleichen Verlag veröffentlichen wollte. Aus Gründen, die ich hier nicht näher erläutern möchte, hatte ich mich dann aber doch dafür entschieden, den Verlagsvertrag nicht zu unterschreiben. 

Tja. Da saß ich dann auf knapp 100 Seiten Manuskript (ich hab mich vertwittert: Es ist nicht MEHR als… weiterlesen

Schreiben wie im Computerspiel?

Ich war in diesem Jahr endlich mal wieder auf der Leipziger Buchmesse. Am Messefreitag bin ich mit Kind 2 dort gewesen, weil sie Lust drauf hatte und dann bin ich am Samstag nochmal hingefahren (sind ja nur 1 Std. 50 Min. von hier), weil ich mich für die Leipziger Autorenrunde angemeldet hatte, die wieder ganz hervorragend von Leander Wattig organisiert wurde.

Dienstag, 26. März 2019

Leander Wattig und Petra A. Bauer auf der #lar2019.

Leander Wattig und Petra A. Bauer auf der #lar2019 (Leipziger Autorenrunde im Rahmen der Leipziger Buchmesse).

An insgesamt 18 Tischen konnte man sich zu unterschiedlichen Themen informieren. Jeder Tisch-Moderator hielt seinen Vortrag zweimal innerhalb von anderthalb Stunden, sodass sich jeder interessierte Autor im Idealfall an sechs unterschiedlichen Panels beteiligen konnte. (zwei morgens, zwei mittags, zwei nachmttags und für Lunch und Kuchen wurde auch gesorgt).

Das Panel, von dem ich… weiterlesen


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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

 

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