Einträge mit dem Tag: Autorinnenleben


Und was ist jetzt mit dem Schreiben?

Gerade habe ich den Beitrag Ups, ein Jahr ist fast rum! geschrieben. Und natürlich will ich euch auch darüber informieren, was mein Autorinnendasein angeht.

Wer es noch nicht weiß: Unter meinem schwedischen Pseudonym Katarina Andersson-Wallin schreibe ich #SwedishRomance. Ich habe das Genre so genannt, weil es Liebesromane sind, die in Schweden spielen. Wer hätte das gedacht? ;)

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Wo kann man besser Swedish Ronce schreiben als in Schweden?

August 2026. Die Autorin Petra A, Bauer aka Katarina Andersson-Wallin sitzt im Garten mit Blick auf die
malerische Scheune und schreibt an ihrem dritten Swedish-Romance-Band. Foto: Julia Bauer

Ich hatte vor einer Weile einen Zeitplan erstellt, wann ich nach Mittsommer Romanze und Lussekattertage Band 3, 4 und 5 veröffentlichen wollte. Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass Frau Bauer und Planung so ziemlich unvereinbar ist. Also, Pläne SCHMIEDEN kann ich. Und das macht auch unfassbar viel Spaß. Aber es ist gleichzeitig fast die Garantie dafür, dass ich sie umwerfe. Weil ich mir höchst ungerne etwas vorschreiben lasse. Auch nicht von mir selbst :D

ADHS lässt grüßen. Täglich. Wie das Murmeltier.

Nachdem ich im letzten Beitrag angedeutet habe, dass ich mich 2026 vorwiegend mit meinen Stickern und Print on Demand beschäftigt habe, will ich nicht unerwähnt lassen, dass ich im Sommer endlich wieder am dritten Band geschrieben hatte. Weil ich in Schweden so entspannt war, dass es fast zwangsläufig passiert ist.

#SwedishRomance3 hat übrigens noch immer keinen Namen. Dabei war der Titel Lussekattertage bei Band 2 das erste, was ich überhaupt hatte.

Ich habe mich im Schwedensommer mit den Figuren und deren Motivation beschäftigt und etliche Szenen geschrieben. Insgesamt rd. 6.500 Wörter. Das schreiben andere Autorinnen im der Woche (mitunter sogar am Tag). Aber wenn ich eins gelernt habe, dann, dass ich mich besser nicht mit anderen Autorinnen vergleichen sollte.

VIELSCHREIBERINNEN

Kleine Anekdote am Rande: Mein Mann und ich waren kürzlich zu einer größeren Geburtstagsfeier in Konstanz eingeladen. Ich kannte praktisch niemanden und kam mit vielen Leuten ins Gespräch. Natürlich auch über den Buchmarkt.

Ich sprach über Verlage und Selfpublishing und darüber, dass die wichtigste Währung SICHTBARKEIT ist. Und wie schnell die nachlässt. Ich erklärte, was Plotten ist, und wie schwer mir das fällt. Und dass ich deshalb nicht in der Lage bin, alle zwei Monate einen neuen Band zu veröffentlichen, wie etliche Kolleginnen das problemlos hinbekommen.

Sofort kam von einer vollkommen fachfremden Person:

"DIE MACHEN DAS ALLES MIT KI!"

Da ist mir echt die Hutschnur geplatzt. Ich WEISS, dass es mit guter Planung absolut möglich ist, auch ein Buch alle vier Wochen zu veröffentlichen. Natürlich keine 700-Seiten-Wälzer, aber davon spricht ja auch niemand. Und ich wies darauf hin, dass keine Autorin, die etwas auf sich hält, ihre Bücher von einer KI schreiben ließe.
Die Dudes, die sowas machen, sind kleine Bürschchen zwischen zwanzig und Mitte dreißig, die mit KI alles abkupfern, das nicht bei drei auf dem Baum ist, weil sie Kohle verdienen wollen. Und die ihre Kurse wie man selber klaut und veröffentlicht direkt noch dazu verkaufen.
Aber die haben auch nie voll Inbrunst gesagt: "Ich möchte ein Buch schreiben!"

NICHT VERGLEICHEN

Das hat mich echt aufgeregt. Wie gesagt, ich bekomme das mit der Planung nicht hin, und es wäre mir viel zu stressig meine ganzen anderen Interessen zu bekämpfen, um mich an einen selbst auferlegten Zeitplan zu halten. Denn ich müsste nicht nur mit Zeitkorsett schreiben, sondern auch lange im Vorhinein Termine für Testlesende, Lektorat, etc. ausmachen, Weil diese Menschen ja nicht automatisch Zeit haben, wenn ich glaube, dass ich fertig bin und das sofort alles erledigt haben will. Und Kolleginnen, die auch Buchsatz und Coverdesign auslagern, jonglieren noch mehr herum. Wem das liegt - go for it! 

Ich bin dagegen diejenige, die tausend Dinge gleichzeitig macht, wenn mir der Sinn danach steht. Und wenn etwas fertig ist, muss es raus, sonst wird es nie fertig. So ist es auch mit Blogbeiträgen. Wenn ich die nicht an einem Tag fertig habe und online stelle, beiben sie für immer in den Entwürfen liegen.

Deshalb kümmere ich mich ums Coverdesign, während testgelesen und lektoriert wird (und weil ich Designen liebe). Und während ich den Buchsatz mache, korrigiere ich restliche Tippfehler und ändere gelegentlich noch Formulierungen. Ja, richtig. Während des Buchsatzes. So bin ich halt. 

TÄGLICH NEUE MOTIVATIONSSTRATEGIEN

Nicht neurodivergente Personen können das alles nicht nachvollziehen und kommen gerne mal mit Begriffen wie Disziplin um die Ecke. Joa, vielleicht hätte ich dann lieber bei ADHS nicht "Hier!" schreien sollen.* Und ich hätte besser nicht schon mit fünf lesen und schreiben können, damit ich in der Schule nicht ignoriert worden wäre, weil ich alles schon konnte. Dann hätte ich vielleicht mal Lernen gelernt und vielleicht sogar dieses blöde Wort mit D.

*Falls ihr noch mehr in mein verstrubbeltes Hirn gucken wollt, von dem einer meiner Söhne immer sagt, ich sollte es nach meinem Tod unbedingt der Wissenschaft vermachen :D kann ich euch  mein Ebook BÜCHER SCHREIBEN MIT ADHS empfehlen.

Stattdessen muss ich ständig neue Tricks anwenden, um das, was fertig werden soll (im diesem Fall der dritte Band), auch fertigzumachen und mich nicht auf anderes zu stürzen. Dafür habe ich im Sommer beispielsweise einen alten Schreibratgeber vorgekramt und mich davon inspirieren lassen. Habe sehr viel gelesen. Freue mich an geliehenen und verkauften Büchern von Band 1 und 2, sowie der Menge der gelesenen Seiten. Und ich blogge ;)

Und gerade bin ich wieder in Schweden. Das reicht eigentlich schon, aber die Erinnerung an den NaNoWriMo hilft auch. Es war zwar viel besser, als es den echten NaNo noch gab, weil wirklich alle gleichzeitig auf derselben Plattform waren. Jetzt ist alles sehr zerfasert, aber der NaNo ist zu Recht Geschichte. 

Im vorletzten Beitrag habe ich Links zu Alternativen gesetzt, und gucke, ob ich mich irgendwo anmelde. Aber sonst habe ich meinen eigenen Daily Wordcount Tracker und tausche mich mit anderen Autorinnen im Fediverse aus. Derzeit habe ich jedenfalls ein gutes Gefühl. Und hoffe, dass ich nicht wieder Schwierigkeiten mit dem Umschalten habe, wenn ich gleich wieder in Berlin bin. Das war im Sommer nämlich ein Problem.

Aber ich schreibe, und das ist gut, wie es momentan ist. Der Sichtbarkeit helfen meine großen Veröffentlichungsabstände nicht gerade, aber erfahrungsgemäß ziehen weitere Bände die davor erschienenen mit. Und darauf freue ich mich auch schon.

Alles Liebe
?Petra

Ups, ein Jahr ist fast rum!

"Was waren das noch für Zeiten, als man als Autor dem 1. November entgegenfieberte ...", schrieb heute eine Userin auf Mastodon (hier mein Account). Ich finde das auch immer noch sehr schade, und dann fiel mir ein, dass ich zum Thema #NaNoWriMo im letzten Jahr hier im Blog etwas geschrieben hatte. Ich sah nach, und stellte entsetzt fest, dass eben dieser Beitrag von 6. November 2025 war, und auch der bislang letzte in diesem Blog ...

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Symbolbild für eine einjährige unbeabsichtigte Blogpause.

Habt ihr ein bisschen Zeit? Nehmt euch einen Kaffee :)

Jedenfalls, als wäre das nicht schlimm genug, war auch vorher schon anderthalb Jahre Funkstille hier. Unter anderem wegen der Sache mit den Fotos, worüber ich im Beitrag ausführlicher berichte, und in dem Zusammenhang auch wegen meines untergetauchten Admins.

Abgesehen davon, schreibe ich weiterhin Woche für Woche mein Schreibtagebuch bei Patreon. 

Wobei "Schreibtagebuch" ein bisschen hochgestapelt ist, ging es dort doch in den letzten Monaten vorwiegend um meine handgezeichneten Sticker und um einen Print-on-Demand-Shop für T-Shirts, Tassen und anderen Schnökedöns.

Ich möchte aber eigentlich nicht immer nur Bloggen, um zu erklären, weshalb ich so lange nicht gebloggt habe. Das ist sowohl für euch als auch für mich unbefriedigend. I mean, ich gehe ja immer damit hausieren, dass dieses* Blog eines der ältesten deutschsprachigen Autorenblogs ist. Seit 2002 habe ich euch an meinem Schreibdasein teilhaben lassen, und würde das auch gerne weiterhin tun.

Ich werde niemals freiwillig "DER Blog" sagen. Sorry an alle jungen Leser:innen, die den Ursprung nicht kennen.

?Aber es ist schwieriger geworden. Mit allem. Da wären einmal meine blöden Schreibblockaden. Wenn ich nicht schreibe, gibt es nicht viel über mein Autorinnendasein zu berichten. Außer, dass ich mir die Haare raufe und alles mögliche andere tue, als mich an mein Manuskript zu setzen.

Dann diese ganzen bürokratischen Hürden. Sowohl für Bloggende, als auch für Kleinunternehmerinnen. Dinge, die nicht nur nerven, sondern auch Zeit fressen. Und abgesehen davon, scheint Bloggen auch ziemlich tot zu sein. Zumindest, wenn man den finanziellen Aspekt dabei betrachtet. Wer keinen Clickbait betreibt wird - Überraschung! - nicht geklickt.

Fun Fact: Ich habe früher für meine Blogbeiträge immer ganz gut Geld von der VG Wort bekommen. Diesmal waren es 17 Euro, und zwar für einen einzigen Blogbeitrag. Genauer: Für ein 12 Jahre altes Interview mit Tamina Kallert von "Wunderschön" aus dem WDR. Das hat hoch sechsstellige Zugriffszahlen (über vierhunderttausend Aufrufe) und wird bis heute geklickt. Alle anderen Beiträge, in die ich viel Herzblut gesteckt hatte, werden ignoriert (oder anscheinend nur von Bots besucht). Kommentare sind ebenfalls tot. Nicht mal die nervigen Spamkommentare tauchen noch auf. Nicht, dass ich die wiederhaben wollen würde.

Hätte ich öfter Promis interviewen sollen? Hätte ich hier als Überschrift "Aus aktuellem Anlass: Große Veränderung im Autorenblog" schreiben sollen? Wäre gelogen gewesen, genau wie die vielen anderen Headlines im Netz. Und das ist nicht mein Stil.

Noch was: Ich mag die Blog-Optik hier überhaupt nicht mehr. Der Text war wegen des hellen Grautons schon immer schlecht zu lesen, und es stört mich immer mehr. Ich kann auch den Blogheader nicht austauschen, um wenigestens dort "Autorinnenblog" zu schreiben. Weil der Admin abgetaucht ist und ich selbst unter der Motorhaube praktisch nichts ändern kann. Das betrifft alle Blogs, die mit dieser Software erstellt wurden.
Was wieder mal bestätigt, was ich schon immer wusste: Wenn ich nicht alles selber mache(n kann), bin ich irgendwann aufgeschmissen. Delegieren war nie meins und wird es auch nicht mehr werden.

Schon lange überlege ich deshalb, alle Beiträge in ein anderes System umzuziehen. Aber: Das würde bedeuten, dass ich tausende von Beiträgen sichern und woanders einstellen müsste. Natürlich könnte ich das machen, aber dann käme ich WIRKLICH zu nichts anderem mehr. Zumal das Problem mit den Bildern nach wie vor nicht gelöst ist. Die Fotos, die bei den letzten Beiträgen zu sehen sind, habe ich über einen Umweg eingefügt.

UND WAS IST JETZT MIT DEM SCHREIBEN?

Nun habe ich genug übers Bloggen gejammert. Und damit nicht wieder ein Beitrag darüber zuoberst steht, wieso ich nicht gebloggt habe, gibt es den Schreib-Beitrag hier:

Und was ist jetzt mit dem Schreiben?

Ich hoffe, ihr nehmt mir diese Teilung nicht übel Ist mir eben erst eingefallen, nachdem ich ein Beitragsbild zusammengeklöppelt hatte, das ich nicht hier unten verstecken will.

Also bis gleich hier.

Warum es hier so lange still war

Ihr Lieben,
es ist deutlich über anderthalb Jahre her, dass ich im Autorenblog etwas geschrieben habe. Anhand der Aufrufzahlen auf der ersten Blogseite sehe ich aber, dass von eurer Seite durchaus Interesse besteht, mehr von mir zu lesen. Sowohl Blogbeiträge als auch Bücher. Der letzte Beitrag aus dem Februar 2024 hat sogar über 47.000 Aufrufe.

Dass hier so lange Funkstille war, hat mehrere Gründe, aber keiner ist eigentlich so richtig plausibel. Deshalb möchte ich mich hiermit bei euch entschuldigen.

Sonntag, 26. Oktober 2025

Warum hier Funkstille herrschte.

Der vermutlich wesentlichste Grund: Das fotolose Blog*.

* Das ist kein grammatikalischer Fehler. Ich gehöre zu jenen Bloggerinnen aus der Blogsteinzeit, die noch wissen, dass es sich bei "Blog" um eine Symbiose aus "Web" und "Logbuch" handelt. Und da es "das Logbuch" heißt, war es nur folgerichtig "das WeBLOGbuch", also "das Blog" zu sagen. Und dabei bleibe ich.

Aufgrund eines saublöden Fehlers meinerseits und einer sehr pingeligen und geldgierigen Abmahnkanzlei, musste meine Fotodatenbank unzugänglich gemacht werden, da nicht nur das sichtbare Foto (das sich auf ein eingebettetes Video im Twitterblog bezog, bei dem ich die Quelle angegeben hatte und das beim Foto direkt darunter nicht wiederholt hatte) beanstandet wurde, sondern auch die Tatsache, dass es sich überhaupt in der Datenbank befand. Da vier meiner Blogs zusammenhängend als Portal über dieselbe Software laufen, sind in allen Blogs seither nur noch Platzhalter für die Fotos zu sehen.

Kleiner Hinweis: Lasst lieber das Einbetten von Videos. Der Spaß hat mich einen vierstelligen Betrag gekostet.

Es tat mir schlicht weh, diese "Gerippe" anzusehen, zumal es mich immer an diese blöde Sache erinnert hat. Urheberrechte sind mir wichtig, und mir war nicht klar, dass ich doppelt und dreifach auf die Quelle hätte hinweisen müssen, zumal das weit über 10 Jahre her war.

Es hätte vielleicht eine Möglichkeit gegeben, die anderen Fotos irgendwie wieder einzubinden, aber 23 Jahre Bloggen produziert eine Menge Bilder und ich kann zwar eine ausreichende Menge HTML, hatte aber von jeher schon Pech mit der Nutzung von FTP-Zugängen und habe lieber die Finger davon gelassen.

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass zumindest auf der Startseite des Blogs und vereinzelten anderen Beiträgen wieder Fotos zu sehen sind. Mich hat der Anblick so genervt, dass ich eine externe Lösung gefunden habe. Aber ich finde längst nicht alle Bilder auf meinen Rechnern wieder. Und der Aufwand ist beträchtlich.

Ein weiterer Grund: Ich hing beim dritten #SwedishRomance-Band fest.

Und zwar seit Ende März 2024.

Ich hatte eine Menge Ideen und habe auch recht viel geschrieben. Pläne und Ideen für #SwedishRomance4 und #SwedishRomance5 hatte ich ebenfalls, und der Plan war, dass alle drei Bände auch 2024 erscheinen sollten. ROFL. Um es mal altmodisch auszudrücken. Damit habe ich mich unnötig unter Druck gesetzt, und was bei ADHS-Hirnen dann passiert, dürfte hinlänglich bekannt sein.

Ich habe mal quer durch einige Patreon-Tagebucheinträge von 2024 gelesen und offenbar war die Zeit eine einzige große Prokrastination. Ich hatte Handwerker da, hab viel rumgeräumt, habe ich mit Schreibsoftware beschäftigt und habe das Petraversum überarbeitet. Dabei habe ich überlegt, Paula Bernhardt, der Cousine meiner Kommissarin Robina, eine eigene Reihe zu geben. Dafür habe ich Ideen gesammelt und ein bisschen was geschrieben. habe mir alle möglichen alten Schreibprojekte angesehen. Und dann habe ich Ende 2024 meinen Schneideplotter aus dem Keller geholt, der seit 2017 original verpackt dort stand.

Grund Nummer 3: Der Aufbau eines Stickershops

Schon vor rd. 20 Jahren habe ich mir Notizen dazu gemacht, dass ich gerne Sticker, Postkarten, Lesezeichen, etc. verkaufen möchte. Wiedergefundene Notizzettel und Kalendereinträge aus verschiedenen Jahren belegen das. Ich habe eine unerklärliche Affinität zu den klebrigen Dingern. Vor längerer Zeit hatte ich einen Shop mit digitalen Stickern bei Etsy angefangen, aber das ist nicht dasselbe. 

Ich habe mich also monatelang (ohne Witz!) mit dem Schneideplotter herumgeschlagen, bis er endlich tat, was er sollte: Bestimmte Stickerlinien mitsamt dem Trägerpapier durchschneiden (Die Cut) und bei anderen nur das Stickerpapier schneiden (Kiss Cut. Z.B. bei Stickerbögen). Ich wurde Expertin für die unterschiedlichsten Stickerpapiere und deren Einstellungen am Plotter (und trotzdem klappt es längst nicht immer).

Dann begann ich Aufkleber zu produzieren und in einem zweiten Etsy Shop anzubieten.

Währenddessen jammerten allüberall die Kolleginnen aus dem Small Sticker Business über Etsy. Der Algorithmus mal wieder. Kleine Shops - die es auch noch wagen Versandkosten zu erheben - werden einfach nicht angezeigt. Habe ich auch gemerkt.

Irgendwann habe ich dann beschlossen, einen eigenen Stickershop aufzubauen. PABBYS WORLD wurde geboren. Da habe ich nicht nur die Freiheit, mir eigene Kategorien auszudenken und die Artikel auch mehreren gleichzeitig zuzuordnen, sondern es verschaffte mir auch die Möglichkeit, meine selbst verlegten Taschenbücher dort anzubieten, die ihr euch auf Wunsch auch signieren lassen könnt.
Denn wenn ich schon nix verkaufe, dann lieber in meinem eigenen Shop. Petra-Logik mal wieder.

Ich muss vermutlich nicht erwähnen, was das auch wieder für ein Berg an Arbeit war (und ist). Ich habe auch nur einen Softlaunch hingelegt, und die Shop-Eröffnung nicht mit TamTam und Trara angekündigt. In Marketingfragen war und bin ich auch immer noch schlecht. Aber ich bin eifrig dabei, neue Sticker-Ideen umzusetzen. Es sind auch noch gar nicht alle im Shop, die schon fertig sind. Unter anderem auch wegen: 

Grund Nummer 4: Schmerzen in der Schulter, höllische.

In der ganzen Zeit der Schreib-Abstinenz habe ich jede Menge gelesen. Romance hauptsächlich. Und ich habe mich endlich wieder mit #SwedishRomance3 beschäftigt. Ich taste mich langsam wieder heran und versuche die Stellen zu "heilen", die mich am Weiterschreiben gehindert haben. Ich versuchte gerade eine Balance zwischen Schreiben und Stickermaking zu finden, als mich etwas anderes vom Rechner fernhielt:

Eines abends habe ich meine Lieblingshose geflickt. Es dauerte lange und offenbar hatte ich eine saublöde Haltung eingenommen. Am nächsten Tag hatte ich grässliche Schulterschmerzen. Die waren mal da und mal weg, und anfangs verschwanden sie vor allem durch Ablenkung beim Arbeiten. Bis ich nicht mehr am Rechner sitzen konnte. Danach hing ich nur noch rum, und war trotz Schmerzmitteln zu nichts mehr zu gebrauchen. Echt zu gar nichts. Das kostete mich den größten Teil des Oktober, wo ich eigentlich wirklich viel vorhatte. Von einem Tag auf den anderen waren die Schmerzen dann - Poff! - weg. Stattdessen habe ich random den ganzen Tag über erhöhte Temperatur / Fieber, wo sich auch keine Gesetzmäßigkeit fertsellen lässt. Aber wenigstens hindert es mich nicht mehr daran, mich an den Schreibtisch zu setzen.

Und da habe ich zuallererst mal das Autorenblog ein bisschen aufgeräumt.

So, nun wisst ihr Bescheid.

Gleich kommt die Family, ich koche Butterchicken und muss jetzt mal in die Küche hopsen. Wenn ich den Beitrag jetzt nicht geich rausschicke, dann dauert es wieder ewig. Ich kenne mich ;)

Ich gelobe, euch ncht mehr so lange hängenzulassen. Und wenn ihr zweimal pro Woche lesen wollt, was ich so tue, dann folgt mir gerne bei Patreon.

Ihr könnt auch meinen Studioletter abonnieren. Der kommt maximal einmal pro Monat, also keine Angst ;) Tut das am besten über diesen Link hier und nicht über "Mein Newsletter" in der linken Seitenleiste, weil darüber seit Monaten nur Spam-Anmeldungen kommen, die ich sofort lösche.

Alles Liebe
Petra

Bookbirthday! BÜCHER SCHREIBEN MIT ADHS ist erschienen!

Meine erste Veröffentlichung im Jahr 2024 ist weder Liebesroman noch Krimi, sondern ein Sachbuch. Ein Erfahrungsbericht. Ein Tagebuch. Inspiration und Motivation für Autor:innen. Blick hinter die Kulissen für Leser:innen. 
Dafür habe ich bei lion23book die Abteilung lion23bookNONFICTION eingerichtet.

Dienstag, 06. Februar 2024

Bücher schreiben mit ADHS. Schreibtagebuch der Autorin Petra A. Bauer

 

 

 

Klappentext:

Bücher schreiben mit ADHS ist ein Schreibtagebuch (kein Schreibratgeber!), in dem die 15fache Verlagsautorin Petra A. Bauer live und ungeschönt aus ihrem Arbeitsalltag als Autorin und Eigenverlegerin im Jahr 2023 berichtet. Die Bereiche Schreiben, Coverdesign, Buchsatz, Veröffentlichung und Vermarktung gehen dabei mitunter verschlungene Wege, da ihr kreatives AD(H)S-Gehirn, sich nicht immer an geradlinige Strategien halten möchte. Da entstehen plötzlich Bücher, die gar nicht geplant waren, und ein Pseudonym taucht überraschend auf. Warum das alles gar nicht so schlimm ist, wie es für Außenstehende klingt, und wieviel Aufwand trotzdem dahinter steckt, erfahren alle, die der vierfachen Mutter in diesem Buch über die Schulter schauen.

Neben diversen Buchprojekten, die sie 2023 weit vorangetrieben hat, veröffentlichte Petra A. Bauer 2023 unter dem Pseudonym Katarina Andersson-Wallin zwei in Schweden spielende Liebesromane, die sie #SwedishRomance nennt, und begann mit dem Schreiben von Band 3.

Bei der Entstehung dieser Veröffentlichungen lässt uns @writingwoman quasi in Echtzeit teilhaben. Ein "Making of" in Buchform, wenn man so will. Jedes Kapitel ist eine Kalenderwoche in 2023.

Zahlreiche Anekdoten und Informationen würzen dieses Arbeitstagebuch, das interessierten Leser:innen Einblicke in die Arbeit einer Indie-Autorin bietet. Ebenso dient es der Motivation und Inspiration von Autor:innen, die vielleicht auch nicht immer den geradlinigen Weg wählen.

Der Buchsatz mit einem anderen Satzprogramm als Vellum hat ewig gedauert, und beim Hochladen gab es so massive Probleme, dass ich beinahe schon aufgegeben hätte. Dieses Buch, das ich im Jahr 2023 neben Mittsommer-Romanze und Lussekattertage geschrieben habe, hat in der Endproduktion so viel mehr Arbeit gemacht, als beide #SwedishRomance-Bücher zusammen.

Aber das ist Verlegerinnen-Schicksal ;-)

Bookbirthday! Liebesroman Mittsommer-Romanze erschienen!

Was würdest du tun, wenn dich dein langjähriger Freund für eine zehn Jahre jüngere Frau verlässt und du dem elenden Kerl weiterhin jeden Tag in der Firma begegnest?

Die Berlinerin Annika Reinhardt erwägt die Auswanderung nach Australien, doch ihre Firma kann ihr nur eine Versetzung nach Stockholm anbieten. Sie nimmt den Posten dankbar an, denn es scheint ihr ausreichend weit weg zu sein, um dem Gefühlschaos zu entkommen. Allerdings hat sie die Rechnung ohne ihren Ex gemacht. Und in Schweden leben auch nicht nur Frauen ...

Eine mittsommerliche Auszeit im beschaulichen Skåne Län soll ihr bei der Entscheidung helfen:
Wen lässt sie in ihr Herz?

Mittwoch, 10. Mai 2023

Mittsommer-Romanze. Ein Schweden-Liebesroman von Katarina Anderson-Wallin und Petra A. Bauer

Das Taschenbuch bekommt ihr hier, das Ebook gibt es nur heute noch für 99 Cent. Ab morgen kostet es 2,99 Euro. Kindle-Unliimited-Abonnentinnen lesen es natürlich wie immer kostenlos.

Wenn ihr euch jetzt fragt: "Wer zur Hölle ist Katarina Andersson-Wallin?", kann ich euch verraten, dass es mein Pseudonym für die Swedish-Romance-Bücher ist.

Und was ist "Swedish Romance"? So steht es auf der Website:

Unterhaltsame Liebesromane, die in Schweden spielen - das ist Swedish Romance.  
Im Land der Kanelbullar, Lussekatter, Elche, Dalapferde und traumhaften Landschaften lässt es sich nicht nur gut leben sondern auch lieben.
Das versucht die Autorin Katarina Andersson-Wallin in ihren Büchern zu vermitteln - oft mit einem Augenzwinkern.

So steht es im Buch:

Katarina Andersson-Wallin liebt Schweden und die schwedischen Wälder und Seen. Deshalb hat sie ihre Liebesromane in diesem wunderbaren Land angesiedelt und nennt sie Swedish Romance.
Mittsommer-Romanze ist das erste ihrer Swedish-Romance-Bücher, aber das 16. Buch der Autorin, die sonst unter ihrem eigentlichen Namen Petra A. Bauer in verschiedenen anderen Genres in Verlagen und im Selfpublishing schreibt und veröffentlicht.

Ich bedanke mich bei allen, die das Buch schon bestellt haben und mir damit helfen, einigermaßen sichtbar zu sein, was bei der großen Konkurrenz nicht ganz einfach ist. Und natürlich dickes Danke an alle, die das Buch noch kaufen und an alle, die mich bei Patreon unterstützen, damit ich für euch weitere Buchprojekte realisieren kann. Dafür bekommt ihr auch sehr tiefe Einblicke in meine Arbeit als Autorin, die mit dem Schreiben der Manuskripte noch lange nicht getan ist.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meines schwedischen Liebesromans!

Die Autorin sammelt derweil Ideen für eine weihnachtliche Swedish Romance :-)

Textschnipsel 3 | Young Adult

Ich schreibe aktuell einen Young Adult Roman, und habe heute wieder einen Textschnipsel für euch. Wie immer noch unlektoriert.
Frohes neues Jahr für euch, übrigens! Das darf man am 18. Januar schon noch sagen, wenn es der erste Beitrag des Jahres ist, oder?

Mittwoch, 18. Januar 2023

Textschnipsel 3 aus meinem Young Adult Manuskript. Petra A. Bauer 2023

Unlektorierter Textschnipsel aus dem Young Adult Manuskript mit dem Arbeitstitel "Weihnachtswunder" der Autorin Petra A. Bauer.

Traurig sehe ich Howie an. „Du wirst mir fehlen.“
Er zieht sichtlich irritiert eine Augenbraue hoch. „Wieso denn?“
„Weil du seit Dads Tod die Seele dieses Geschäfts bist. Es wird ohne dich nicht mehr dasselbe sein.“
Howie tritt einen Schritt zurück. „Willst du damit etwa sagen, ich bin gefeuert?“

Bei mir steht eine Entscheidung an, und das macht mich ein bisschen wuschig. Ich mag Entscheidungen nicht, sondern finde es immer sehr super, wenn mir Dinge in den Schoß fallen, etwa so, wie zu Beginn meiner Autorinnenlaufbahn. Da wurde ich immer gefragt: "Möchtest du nicht Buch XY schreiben?" Da musste ich nur noch "Ja, gerne!" sagen. Was im Grunde natürlich auch eine Entscheidung ist, aber die fiel nicht schwer ;-)

Nach einer längeren Pause wieder loszulegen, ist da schon weit weniger einfach und ich mache mir da über einiges Gedanken.

Auf jeden Fall hat das Manuskript gerade 110 Seiten, ich schreibe täglich daran und habe viel Spaß damit :-) Und bis das Buch erscheint - auf welche Art auch immer - könnt ihr euch ja mit CRIME AND THE CITY Band 1* vergnügen:

*Wer zuletzt lacht, lebt noch

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag! Bei uns herrschen Minusgrade und offenbar ist der Winter zurück *bibber*

 

Textschnippsel 2 | Young Adult

Heute gibt es den zweiten (ebenfalls noch unlektorierten)Textschnipsel aus meinem aktuellen Manuskript, einem Young-Adult-Roman:

Dienstag, 20. Dezember 2022

Unlektorierter Textschnipsel aus dem Young Adult Manuskript mit dem Arbeitstitel Weihnachtswunder der Autorin Petra A. Bauer.Textschnipsel aus

Unlektorierter Textschnipsel aus dem Young Adult Manuskript mit dem Arbeitstitel "Weihnachtswunder" der Autorin Petra A. Bauer.

Langsam wird es mir zu anstrengend. Das Laufen und diese Konversation. Weshalb gebe ich mir eigentlich solche Mühe? Gerade will ich langsamer werden und das Ganze aufgeben, da sagt sie: „Ich gehe in den Laden.“

Ich habe absolut keine Ahnung, von welchem Laden sie spricht.

 

Ich bin gerade sehr froh, dass ich bei dem ganzen Trubel (aka vorweihnachtlicher Wahnsinn) immer mal wieder ins Manuskript abtauchen und zusehen kann, wie meine Protagonistn miteinander umgehen. Wie konnte ich jemals davon ausgehen, ich könnte eine Plotterin sein? Ich schreibe doch schon immer einfach das mit, was meine Figuren machen.

Die obenstehende Grafik ist übrigens Teil eines Puzzle-Feeds in meinem writingwoman Insta-Account. Wirkt zusammen besser als allein.

 

Weihnachtsgeschenk gesucht?

 

Ansonsten ist ja bald Weihnachten, und auch wenn Band 2 immer noch nicht fertig ist, würde ich mich über neue Lers:innen für Band 1 von Crime and the City freuen: 

Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Taschenbuch zum Verschenken

Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Ebook zum Selberlesen

Wer zuletzt lacht, lebt noch - der Kultkrimi von Petra A. Bauer zum Verschenken und selber Lesen.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachtsfeiertage!

Textschnipsel 1 | Young Adult

Ab heute teile ich mit euch ab und zu unlektorierte Textschnipsel aus meinem aktuellen Projekt, einem Young Adult Roman.

Montag, 12. Dezember 2022

Das Foto mit meinem gebrochenen Bein wird geklickt wie verrückt. Und alle wollen wissen, wer die umwerfende Frau ist, ob sie mich nur umgerannt hat, oder ob ich sie auch im übertragenen Sinn umwerfend finde. | Unlektorierter Textauszug aus dem neuesten Young Adult Roman von Petra A. Bauer

Das Foto mit meinem gebrochenen Bein wird geklickt wie verrückt. Und alle wollen wissen, wer die umwerfende Frau ist, ob sie mich nur umgerannt hat, oder ob ich sie auch im übertragenen Sinn umwerfend finde.

Ich habe mit dem YA im NaNoWriMo 2019 angefangen. Dann kam Long Covid und meine lang anhaltende Unfähigkeit kreativ zu schreiben. Mit dem NaNoWriMo 2022 habe ich das Projekt wieder aufgenommen.

Den gesamten Puzzlefeed mit den zusammenpassenden Grafiken findet ihr übrigens in meinem writingwoman Insta-Feed.

Dank der ganzen unerwarteten Dinge, die immer geschehen (Life happens, when you're making plans ...) werde ich mich hüten, einen Erscheinungstermin zu nennen, weil das in letzter Zeit immer völlig schiefgegangen ist.

 

Weihnachtsgeschenk gesucht?

 

Ansonsten ist ja bald Weihnachten, und auch wenn Band 2 immer noch nicht fertig ist, würde ich mich über neue Lers:innen für Band 1 von Crime and the City freuen: 

Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Taschenbuch zum Verschenken

Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Ebook zum Selberlesen

Wer zuletzt lacht, lebt noch - der Kultkrimi von Petra A. Bauer zum Verschenken und selber Lesen.

Ich wünsche euch noch eine besinnliche Adventszeit!


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Nicht wundern: Aufgrund eines größeren technischen Problems sieht man auf all meinen ExpressionEngine-Blogs derzeit statt der Fotos nur Platzhalter. Das sieht grässlich aus, ist aber erstmal nicht zu ändern. Ich hoffe, ihr lasst euch nicht davon abschrecken :)
Einige Bilder ersetze ich nach und nach durch externe Verlinkung.

 

Meine Buchveröffentlichungen in Eigenregie:

(Verlagsbücher findet ihr bei autorin.writingwoman.de)

 

 

#SwedishRomance (Band 1)

Mittsommer-Romanze. Ein sommerlicher Schweden-Liebesroman von Katarina Andersson-Wallin (Pseudonym von Petra A. Bauer).

Mittsommer-Romanze von Katarina Andersson-Wallin (Pseudonym von Petra A. Bauer) hier kaufen.

Midsummer-Romance (english Ebook)

 

#SwedishRomance (Band 2):

Lussekattertage. Ein Schweden-Liebesroman von Katarina Andersson-Wallin für die kuschligste Zeit des Jahres.

Lussekattertage hier kaufen oder gratis mit Kindle Unlimited lesen.

KRIMI:

CRIME AND THE CITY

Wer zuletzt lacht lebt noch

Das Schreibtagebuch 2023:

BÜCHER SCHREIBEN MIT ADHS. Mein Schreibtagebuch 2023. Einblicke in mein Autorinnenleben.

 

 

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