Einträge mit dem Tag: Schreiben


Liest du lieber Reihen oder Einzelbände?

Im Rahmen der #buchstabenbühne fragt @derclubderselfpublisher auf Instagram, ob wir lieber Buchreihen oder Einzelbände lesen. Ich möchte die Frage noch um Buchserien und schreiben ergänzen.

Freitag, 16. Februar 2024

Reihen oder Einzelbäände

Meine Haltung ist sowohl zum Lesen als auch zum Schreiben eindeutig: Ich liebe es, wenn alles im gleichen Geschichten-Universum spielt, und ich die eine oder andere Figur in unterschiedlichen Büchern wiedertreffe. Und zwar sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben. Einzelbände bekommen bei mir nur selten eine Chance.
Ich habe ein ganzes Petraversum, in dem ich kennzeichne, welche Figuren in welcher Reihe oder Serie auftauchen. Das geschieht nämlich durchaus auch übergreifend. Im TV liebe ich #Crossover bei Serien nämlich auch. Z. B. im DCVerse oder bei Greys Anatomy / SeattleFirefighters.

Aber vielleicht noch zur Erklärung:

• EINZELBÄNDE sind Bücher, die wirklich ganz allein dastehen, in sich abgeschlossen sind und keinerlei Bezug zu irgendeinem anderen Buch haben. Im TV würde ich einen Einzelband mit einem Film vergleichen.

• BUCHSERIEN sind fortlaufende Episoden mit den gleichen Hauptfiguren, deren einzelne „Folgen“ (die auch  recht kurz sein können) auch gerne mal mit einem #Cliffhanger enden. Als Beispiele möchte ich Rack von Ann-Kathrin Karschnick und Dämonenjäger Jericho March von Leann Porter nennen. Im TV würde ich Serien wie Grey's Anatomy dazuzählen. Noch stärker vielleicht Lupin, weil dort noch mehr mit Cliffhangern gearbeitet wird.

• BUCHREIHEN kommen häufiger vor. Die einzelnen Bände sind meist in sich abgeschlossen. Was sie aber von den o. g. echten Einzelbänden unterscheidet, ist die „große Klammer“, die dahintersteht: Bei meiner #SwedishRomance-Reihe mit Pseudonym Katarina Andersson-Wallin sind es Liebesromane, die in Schweden spielen. Allerdings wandern einige Protagonisten trotzdem durch die Bände, aber ohne Cliffhanger.

Bei der Reihe Es geschah in Berlin aus dem Jaron Verlag, zu der ich die Bände Unschuldsengel (1926) und Kunstmord (1930) beitragen durfte, ist Kommissar Kappe (und sein Team) die große Klammer, der seit 1910 alle zwei Jahre einen neuen Fall löst. Die Reihe wird sogar von unterschiedlichen Autor:innen geschrieben, die ebenfalls abgeschlossene Bände präsentieren.

Im TV würde ich Buchreihen mit dem Tatort. vergeichen.

Ich mag Reihen am allerliebsten. Serien lese ich dann gerne, wenn zumindest eine Staffel abgeschlossen ist, was die Autor:innen natürlich vor Herausforderungen stellt. Denn wenn niemand Band 1 kauft, weil alle auf die ganze Serie warten, ist es weder im Selfpublishing noch in Verlagen (da noch weniger, zumal die nicht so schnell hintereinander veröffentlichen können) wirtschaftlich sinnvoll, Serien zu schreiben.

Was lest ihr am liebsten?
 

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Autor_innensonntag: Mutig schreiben

Wann warst du beim Schreiben das letzte Mal mutig? Das ist die Frage zum heutigen #Autor_innensonntag auf Instagram.

Sonntag, 26. Februar 2023

Autor_innensonntag auf Instagram. Frage beantwortet von Autorin Petra A. Bauer

Dazu stelle ich gleich die Gegenfrage:

Ist man beim Schreiben nicht immer mutig?

Also beim Schreiben zum Zweck der Veröffentlichung? Denn als Autor:in gräbt man mitunter ganz schon tief in seiner Seele. Und selbst wenn die Ereignisse im Buch gar nichts mit einem selbst zu tun haben (Stichwort: Man muss in keiner Pfanne gelegen haben, um über Schnitzel zu schreiben): Die Leser:innen sind nur zu schnell bereit zu glauben, dass dem so ist.

Bei meinem Debütkrimi "Wer zuletzt lacht, lebt noch" habe ich die Kommisarin Robina Bernhardt bewusst in der melancholisch-depressiven Stimmung angelegt, wie es beispielsweise in skandinavischen Krimis oft der Fall ist. Ich bin nämlich bekennender Wallander-Fan, was ein Leser sogar bemerkt hat. Nicht so einer meiner Ex-Bekannten. Er habe das Buch gelesen, sagte er. "Deine Kommissarin trinkt ja ganz schön viel." Und nach einer Pause: "Man sagt ja, Autoren schreiben sehr oft autobiographisch." Daher Ex-Bekannter.

Ich mache mich als Autorin nackig, auch wenn alles nur meiner Fantasie entsprungen ist. Trotzdem muss ich damit leben, wie es bei den Lesern falsch ankommt. Und das ist ganz schön mutig, finde ich.

Im Grunde beginnt der Mut schon bei der Themenwahl. Oder beim Schreibstil. Denn immer steht im Hintergrund die Frage: Was empfinden die Leser:innen dabei. Ich würde nicht so weit gehen, nur noch das zu schreiben, von dem ich glaube dass die Lesenden es unbesehen großartig finden. Aber bei all dem, darf man natürlich auch nicht vergessen, dass die Schreibenden im besten Fall vom Bücherschreiben leben (müssen / wollen). Wenn man Leser:innen immer wieder vor den Kopf stößt, sinkt die Chance auf viele Buchverkäufe.

Ich weiß, es hört niemand gerne, aber wenn ich mal den Schleier der romatischen Verklärung, der auf dem Buchmarkt omnipräsent ist, mit einem Ruck wegreißen darf: Ein Buch ist ein Produkt. Deshalb heißt es ja auch Buchmarkt. Und die großen Verlage behandeln Bücher auch als solches. Da werden keine Bücher veröffentlicht, weil sie so allerliebst sind, sondern wenn sie die Kriterien für allerbeste Verkaufschancen erfüllen.

Wer also "writing for a living" betreibt, ist vielleicht manchmal weniger mutig, was die Themenwahl betrfft, als beispielsweise Selfpublisher.innen und Autor:innen in kleinen Liebhaberverlagen.

Aber es ist so oder so immer ein mutiger Schritt, mit seinen Schreibgedanken an ie Öffentlichkeit zu gehen.

Hattet ihr auch schon solche seltsamen Reaktionen auf eure Bücher? Oder habt ihr als Leser:in einem Schreibenden schon mal unterstellt, dass er oder sie das alles selbst erlebt hat?
 

Textschnipsel 3 | Young Adult

Ich schreibe aktuell einen Young Adult Roman, und habe heute wieder einen Textschnipsel für euch. Wie immer noch unlektoriert.
Frohes neues Jahr für euch, übrigens! Das darf man am 18. Januar schon noch sagen, wenn es der erste Beitrag des Jahres ist, oder?

Mittwoch, 18. Januar 2023

Textschnipsel 3 aus meinem Young Adult Manuskript. Petra A. Bauer 2023

Unlektorierter Textschnipsel aus dem Young Adult Manuskript mit dem Arbeitstitel "Weihnachtswunder" der Autorin Petra A. Bauer.

Traurig sehe ich Howie an. „Du wirst mir fehlen.“
Er zieht sichtlich irritiert eine Augenbraue hoch. „Wieso denn?“
„Weil du seit Dads Tod die Seele dieses Geschäfts bist. Es wird ohne dich nicht mehr dasselbe sein.“
Howie tritt einen Schritt zurück. „Willst du damit etwa sagen, ich bin gefeuert?“

Bei mir steht eine Entscheidung an, und das macht mich ein bisschen wuschig. Ich mag Entscheidungen nicht, sondern finde es immer sehr super, wenn mir Dinge in den Schoß fallen, etwa so, wie zu Beginn meiner Autorinnenlaufbahn. Da wurde ich immer gefragt: "Möchtest du nicht Buch XY schreiben?" Da musste ich nur noch "Ja, gerne!" sagen. Was im Grunde natürlich auch eine Entscheidung ist, aber die fiel nicht schwer ;-)

Nach einer längeren Pause wieder loszulegen, ist da schon weit weniger einfach und ich mache mir da über einiges Gedanken.

Auf jeden Fall hat das Manuskript gerade 110 Seiten, ich schreibe täglich daran und habe viel Spaß damit :-) Und bis das Buch erscheint - auf welche Art auch immer - könnt ihr euch ja mit CRIME AND THE CITY Band 1* vergnügen:

*Wer zuletzt lacht, lebt noch

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag! Bei uns herrschen Minusgrade und offenbar ist der Winter zurück *bibber*

 

Textschnippsel 2 | Young Adult

Heute gibt es den zweiten (ebenfalls noch unlektorierten)Textschnipsel aus meinem aktuellen Manuskript, einem Young-Adult-Roman:

Dienstag, 20. Dezember 2022

Unlektorierter Textschnipsel aus dem Young Adult Manuskript mit dem Arbeitstitel Weihnachtswunder der Autorin Petra A. Bauer.Textschnipsel aus

Unlektorierter Textschnipsel aus dem Young Adult Manuskript mit dem Arbeitstitel "Weihnachtswunder" der Autorin Petra A. Bauer.

Langsam wird es mir zu anstrengend. Das Laufen und diese Konversation. Weshalb gebe ich mir eigentlich solche Mühe? Gerade will ich langsamer werden und das Ganze aufgeben, da sagt sie: „Ich gehe in den Laden.“

Ich habe absolut keine Ahnung, von welchem Laden sie spricht.

 

Ich bin gerade sehr froh, dass ich bei dem ganzen Trubel (aka vorweihnachtlicher Wahnsinn) immer mal wieder ins Manuskript abtauchen und zusehen kann, wie meine Protagonistn miteinander umgehen. Wie konnte ich jemals davon ausgehen, ich könnte eine Plotterin sein? Ich schreibe doch schon immer einfach das mit, was meine Figuren machen.

Die obenstehende Grafik ist übrigens Teil eines Puzzle-Feeds in meinem writingwoman Insta-Account. Wirkt zusammen besser als allein.

 

Weihnachtsgeschenk gesucht?

 

Ansonsten ist ja bald Weihnachten, und auch wenn Band 2 immer noch nicht fertig ist, würde ich mich über neue Lers:innen für Band 1 von Crime and the City freuen: 

Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Taschenbuch zum Verschenken

Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Ebook zum Selberlesen

Wer zuletzt lacht, lebt noch - der Kultkrimi von Petra A. Bauer zum Verschenken und selber Lesen.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachtsfeiertage!

Läuft! NaNoWriMo 2022 Nachlese.

Leute, ihr macht mich fertig! Ich fokussiere mich gerade auf das Young-Adult-Manuskript und jetzt wollt ihr plötzlich mein Fantasy-Projekt. Von denen, die immer wieder nach #CATC2 fragen, rede ich erst gar nicht. Ich finde das sehr süß und motivierend, aber ich muss endlich mal wieder ENDE unter ein Manuskript schreiben, bevor ich mich etwas anderem zuwende. Ich bin so stolz auf meinen Fokus gerade, und die Ablenkung ist nicht hilfreich, weil sofort jede Menge Plotbunnys trommeln, um Gehör bei mir zu finden.
Nicht böse sein, alles kommt irgendwann dran. Aber jetzt möchte ich erstmal meinen Wordcount-Tracker präsentieren, den ich mir in einem Google-Spreadsheet gebastelt habe, und ein bisschen über die Wirkung des diesjährigen NaNoWriMo sprechen.

Mittwoch, 14. Dezember 2022

writingwomans WordCount, Stand 14.12.2022 mittags. Grafik von Petra A. Bauer

Keine Ahnung, ob er euch gefällt, aber mich motiviert dieser Wordcount-Tracker ungemein. Ich mag vor allem die hübschen Kurven auf der rechten Seite. Ihr könnt auf einen Blick sehen dass mein Arbeitseifer buchstäblich in Wellen über mich hereinbricht. An manchen Tagen habe ich schlicht keine Zeit, aber es gibt auch die Tage, an denen ich durchaus die Zeit und auch die Gelegenheit habe, und trotzdem am Manuskript nicht vorwärts komme. Heute läuft es allerdings ganz prima. Aktuell (13:00 Uhr) bin ich bei 1.398 Wörtern und ich merke, da ist noch mehr drin. Wann immer ich einen Abschnitt fertig habe, gebe ich den Text bei https://www.woerter-zaehlen.de ein und übertrage die Zahl in das Tageszähler-Formular des Wordtrackers. Die aktualisierte Summe kommt dann in die "Wörter"-Spalte, und ich freue mich jedes Mal, wenn sich die Kurve bewegt :-)

Kürzlich las ich, dass gerade Mädchen* mit AD(H)S häufiger kleine Belohnungen brauchen, um am Ball zu bleiben. Und diese Kurve ist MEINE Belohnung. Ich bin ja bescheiden. Jungs brauchen das wohl nicht so oft. Das wird wohl auch der Grund sein, dass ich meinen Wordcount relativ oft update. Für alle, die noch so ticken, kann ich das nur empfehlen.

*wozu ich mich jetzt auch mal zähle, obwohl ich schon ein wenig länger kein Mädchen mehr bin, aber in dem Beitrag ging es halt auch nur um Kinder.

 

NaNoWriMo 2022

 

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, schreibe ich aktuell an einem Young Adult-Roman, dessen Arbeitstitel "Weihnachtswunder" lautet.  Ich habe den Roman 2019 beim NaNoWriMo begonnen. Danach hatte ich kein Belohnungssystem mehr (und auch keine Deadline, da ich mich nicht darum bemüht hatte, einen Verlagsvertrag für das Projekt zu bekommen), und habe daran nicht weitergeschrieben.

Genauer gesagt habe ich an gar nichts geschrieben, weil mich im März 2020 die erste von mindestens drei Corona-Infektionen erwischt hat, und nach einiger Zeit Long / Post Covid so richtig gekickt hat. Neben diversen unerfreulichen Symptomen hat auch Brain Fog, Müdigkeit und überhaupt eine ziemliche Unfähigkeit mich zu konzentrieren dazu geführt, dass ich zwar Designprojekte wie Planer, Notizbücher und Lernmaterial erstellen konnte, aber kreatives Schreiben war überhaupt nicht drin.

Anfang des Jahres wurde ich dann gebeten ein Sachbuch herauszugeben. #nursechsprozent. Erfinderinnen entdecken. von Dr. Renate Weisse erschien dann auch im September 2022 und ich war wieder auf dem Schreibtrain. Ich hatte zwar nichts selbst geschrieben, dafür aber beim Setzen gemerkt, wie sehr ich das Schreiben vermisst habe.

Also habe ich im Preptober angefangen, einen funkelniegelnagelneuen Young Adult Roman zu konzipieren. Ich plotte ja nicht mehr, weil mich das schon so oft total vom Schreiben abgehalten hat (ja, ich in endlich bekennende Pantserin!), aber ich habe mir Figuren ausgedacht, ein Setting entworfen und war guten Mutes, das es helfen würde, etwas völlig Neues* auszuprobieren, um endlich dieser Veröffentlichungsblockade zu entfliehen.

*Über das generelle Thema habe ich mir tatsächlich schon 2012 Gedanken gemacht, hatte jedoch nichts Konkretes.

Aber dann ...

Mastodon-Tröt von Petra A. Bauer am 1.11.2022: Ich habe mich inzwischen mehrfach umentschieden bzgl. #NanoWriMo2022  Ich schreibe jetzt v. a. am Manuskript weiter, das ich während des #NaNoWriMo2019 angefangen habe.

Ich habe mich inzwischen mehrfach umentschieden bzgl. #NanoWriMo2022 Ich schreibe jetzt v. a. am Manuskript weiter, das ich während des #NaNoWriMo2019 angefangen habe. Und wenn mir z udem eigentlich geplanten neuen projekt - oder zu dem ganz alten - auch was einfallen sollte, dann zähle ich das mit.

Spoiler: Ich habe weder am eigentlich geplanten neuen Projekt noch an einem der alten Projekte beim NaNo22 was geschrieben.

Stattdessen habe ich also das "Weihnachtswunder" hervorgekramt, und erstmal den Anfang überarbeitet bzw. ergänzt, um wieder reinzukommen und herauszukitzeln, wie es weitergehen soll.. Die Ergänzungswörter habe ich gezählt. Irgendwann habe ich dann völlig neu geschrieben. Die 50.000 Wörter habe ich zwar nicht geschafft, aber das war auch nicht mein Ziel. Ich wollte wieder in eine Schreibroutine hineinfinden, die es mir ermöglicht, wieder jeden Tag an einem Manuskript zu schrieben, so lange, bis ENDE druntersteht.

Mastodon-Tröt von Petra A. Bauer: Viel Neues habe ich bisher nicht geschrieben aber ich habe Notizen herausgekramt, was ich mir 2019 noch so gedacht habe wie es inhaltlich weitergehen könnte. Lustigerweise habe ich zwei Szenen nicht wiedergefunden, bei denen ich schwören könnte, dass ich sie sogar schon ins Manuskript geschrieben hätte. Aber anscheinend habe ich nur so lange drüber nachgedacht, dass sie bloß in meinem Kopf existieren.

Viel Neues habe ich bisher nicht geschrieben aber ich habe Notizen herausgekramt, was ich mir 2019 noch so gedacht habe wie es inhaltlich weitergehen könnte. Lustigerweise habe ich zwei Szenen nicht wiedergefunden, bei denen ich schwören könnte, dass ich sie sogar schon ins Manuskript geschrieben hätte. Aber anscheinend habe ich nur so lange drüber nachgedacht, dass sie bloß in meinem Kopf existieren.

Am Ende war ich zufrieden, weil ich wirklich jeden Tag geschrieben habe, selbst wenn es nur ein paar Sätze waren.

Das war mein #NaNoWriMo2022:  21.034 Wörter, 30 Tage lang jeden Tag geschrieben. 133.377 Wörter insgesamt in den NaNos 2011, 2012, 2014, 2015, 2021 und 2022.
?Gerade finde ich es traurig, dass ich zwischendrin 5 Jahre ausgesetzt habe.

Meine NaNoWriMo-Kurve 2022. Petra A. Bauer, 1.12.2022.

Meine NaNoWriMo-Kurve 2022. Petra A. Bauer, 1.12.2022.

Während der ersten fünf NaNo-Tage war ich in Schweden und habe alles in Evernote getippt. Ich habe auch einige Audioschnipsel aufgenommen, weil ich eigentlich eine NaNoWriMo-2022-Podcastfolge daraus klöppeln wollte, aber ich glaube, das muss ich jetzt auch nicht mehr machen.

Was mir beim Schreiben extrem geholfen hat, war Co-Working. Ich habe verschiedene Co-Working-Möglichkeiten. Eine über Insta, wo alle arbeiten, was ihnen gerade so einfällt, weil es sich eher um Nicht-Autorinnen handelt. Und dann bin ich über Jackie Vellguth auf Twitch gekommen. Den Account habe ich schon länger, und auch Jackie folge ich dort schon eine Weile. Irgendwann kam ich drauf, dass es auf Twitch eine ganze Schreibbubble gibt. Teilweise kenne ich die Autor:innen von der Buchmesse, teilweise über Mastodon, teilweise bin ich beim Raiden auf neue Autorinnen gestoßen. Wer sich mit Twitch und der Terminologie nicht auskennt: Willkommen im Club ;-) Immerhin habe ich herausgefunden, was "Raiden" bedeutet: Wenn man einen Stream angeschaut / dort mitgearbeitet hat und der / die Streamer:in offline geht, gibt es die Möglichkeit, alle Zuschauer zu einem anderen Streamenden weiterzuschicken.

Ich habe schon länger überlegt, selbst einen Schreib-Coworking-Stream anzubieten, weil mir das halt auch hilft, bei der Stange zu bleiben. Ich war auch schon kurz davor, aber ich möchte das Ganze wenigstens ein BISSCHEN hübsch machen, und das ist für so Noobs wie mich eine Wissenschaft für sich. Ich bin ja sonst Early Adopterin (Bloggen, Twitter, Mastodon, etc.), aber da ich nicht zocke, hatte ich Twitch lange nicht auf dem Schirm, und kenne mich demzufolge auch mit Overlays, hüpfenden Emotis, Twitch-Befehlen, Zuschauerbelohnungen, etc. überhaupt nicht aus. Das Twitch-eigene Streaming-Paket ist allerdings sehr schlicht und auf Mastodon wurde mir wärmstens empfohlen mit OBS zu streamen, weil man damit am meisten machen könne. Aber ohne was zu machen, ist es eben erstmal einfach nur schwarz rund ums Streamingvideo, und das ist ja auch ein bisschen öde.

Also habe ich angefangen mich einzuarbeiten, hab ein einfaches Overlay gebastelt (das ich garantiert noch zwanzig Mal ändern werde) und werde im neuen Jahr mit dem Co-Working starten. Ich kann nämlich nur streamen, wenn um mich herum nicht das Leben tobt und nun ist ja überall bald Weihnachtspause. Aber wenn es so weit ist, könnt ihr auch auf meinem Twitch-Account mit mir co-worken oder als Leser:in einfach schauen oder fragen, was denn bei mir so ansteht. 

Der Accountname  dort ist writingwoman23, weil writingwoman schon weg war. Weil ich da eben ein bisschen spät dran bin. Aber das tut der Sache keinen Abbruch. Wenn ich meinen Streamingplan habe, sage ich hier natürlich nochmal Bescheid. Und wenn ihr mich dann abonniert, bekommt ihr immer eine Mail, sobald ich online bin.

Ich freue mich auf euch und wünsche euch weiterhin eine schöne Vorweihnachtszeit!

Textschnipsel 1 | Young Adult

Ab heute teile ich mit euch ab und zu unlektorierte Textschnipsel aus meinem aktuellen Projekt, einem Young Adult Roman.

Montag, 12. Dezember 2022

Das Foto mit meinem gebrochenen Bein wird geklickt wie verrückt. Und alle wollen wissen, wer die umwerfende Frau ist, ob sie mich nur umgerannt hat, oder ob ich sie auch im übertragenen Sinn umwerfend finde. | Unlektorierter Textauszug aus dem neuesten Young Adult Roman von Petra A. Bauer

Das Foto mit meinem gebrochenen Bein wird geklickt wie verrückt. Und alle wollen wissen, wer die umwerfende Frau ist, ob sie mich nur umgerannt hat, oder ob ich sie auch im übertragenen Sinn umwerfend finde.

Ich habe mit dem YA im NaNoWriMo 2019 angefangen. Dann kam Long Covid und meine lang anhaltende Unfähigkeit kreativ zu schreiben. Mit dem NaNoWriMo 2022 habe ich das Projekt wieder aufgenommen.

Den gesamten Puzzlefeed mit den zusammenpassenden Grafiken findet ihr übrigens in meinem writingwoman Insta-Feed.

Dank der ganzen unerwarteten Dinge, die immer geschehen (Life happens, when you're making plans ...) werde ich mich hüten, einen Erscheinungstermin zu nennen, weil das in letzter Zeit immer völlig schiefgegangen ist.

 

Weihnachtsgeschenk gesucht?

 

Ansonsten ist ja bald Weihnachten, und auch wenn Band 2 immer noch nicht fertig ist, würde ich mich über neue Lers:innen für Band 1 von Crime and the City freuen: 

Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Taschenbuch zum Verschenken

Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Ebook zum Selberlesen

Wer zuletzt lacht, lebt noch - der Kultkrimi von Petra A. Bauer zum Verschenken und selber Lesen.

Ich wünsche euch noch eine besinnliche Adventszeit!

Pseudonym oder Klarname?

Die Frage wurde auf Instagram von @derclubderselfpublisher im Rahmen des #clubbooktober gestellt. Ich bin erst heute dazugestoßen und werde mal schauen, welche Fragen ich noch dort und hier im Blog beantworte.

Donnerstag, 13. Oktober 2022

Pseudonym oder Klarname? Grafik: Petra A. Bauer, Oktober 2022


Ich bin seit knapp 35 Jahren Petra A. Bauer und das ist definitiv kein Pseudonym.

Schon bevor ich 2003 anfing Bücher zu schreiben und in Verlagen zu veröffentlichen, stand für mich fest, dass ich kein Pseudonym verwenden würde. Mein Gedanke dazu:

Wenn ich mir die viele Arbeit schon mache, soll auch jeder sehen, dass ICH das war.

Ich bin mit den Glaubenssätzen Eigenlob stinkt und Bescheidenheit ist eine Zier aufgewachsen, habe aber immer schon das Gegenteil von dem gemacht, was meine Eltern sich für mich ausdachten. Wenn es nach meine Mutter gegangen wäre, wäre ich heute Beamtin. Ein Albtraum. Und so habe ich mich auch dagegen aufgelehnt, mich ewig zu verstecken. Meine Mutter hatte das bloß nicht auffallen für sich perfektioniert. Das hat mich immer gestört, und für mich kam das einfach nicht in Frage.

planer-und-lernen.de | Bücher & digitale Downloads | Planer, Lernmaterial, Klassenraumdeko, Malbücher, Rätselhefte u.v.m.

Pseudonym(e) fürs Marketing

 

Deshalb fand ich es auch über längere Zeit sehr befremdlich, dass vor allem große Verlage aus marketingtechnischen Gründen von ihren Autoren verlangen, unter Pseudonym zu schreiben. Manchmal hat eine Autorin nicht nur ein Pseudonym sondern mehrere, je nachdem, in welchem Genre sie gerade schreibt.

Mittlerweile habe ich mich jedoch an den Gedanken gewöhnt. Geschlossene Pseudonyme kämen für mich noch immer nicht in Frage (also solche, die streng geheim sind), aber sogar ich habe mir mittlerweile überlegt, zumindest die New Adult Bücher (die Girls in Love Bände, die ursprünglich bei Langenscheidt erschienen sind, und die Jugendbücher, die ich neu schreibe) unter einem englischsprachigen Pseudonym herauszugeben. Diese spielen in den USA, und da ergibt das für mich Sinn, um die Genres besser zu unterscheiden. Und um den Markt zu bedienen, der sich auf alles stürzt, was englische Namen hat ;-)

Allerdings werde ich ein offenes Pseudonym verwenden, denn - wie oben erwähnt - verstecken will ich mich nicht. Ich kenne den Namen auch schon - ich habe ihn in einem anderen Zusammenhang schon mal benutzt - aber der wird erst enthüllt, wenn ich die ersten Bände herausbringe.

Wie ist das für euch? Bevorzugt ihr Pseudonyme oder den Namen, der auf eurer Geburtsurkunde bzw. im Ausweis steht?

Liebe Grüße
Petra

CRIME-AND-THE-CITY.DE | Krimiserie von Petra A. Bauer

Vellum - Buchsatz-Software und Motivationshilfe

Kürzlich habe ich mir Vellum gekauft (das gibt es leider nur für den Mac). Das ist dann wohl Werbung, aber ich habe das Programm selbst bezahlt (das müsst ihr nicht gleich am Anfang tun*). Wenn ihr noch ein bisschen wartet, habe ich einen Affiliate-Link für euch und bekomme eine winzige Provision, wenn ihr Vellum dann irgendwann kauft. Für euch wird es nicht teurer, aber ihr könnt meine Schreibprojekte unterstützen. Leider gestaltet sich die Registrierung ein wenig kompliziert.

Eigentlich ist Vellum eine Buchsatz-Software, mit der man Ebooks und Taschenbücher sehr einfach und hübsch in Form bringen kann. Durch Zufall habe ich entdeckt, dass sich das Programm prima zur Schreibmotivation eignet. Zumindest für mich, aber vielleicht hilft es euch ja auch.

*Ihr müsst Vellum übrigens nicht sofort kaufen: Ihr nutzt es kostenlos und die Zahlung wird erst fällig, wenn ihr TATSÄCHLICH das Taschenbuch oder Ebook erstellt. Ich Dussel hatte das nur vergessen.

Samstag, 15. Mai 2021

Vellum - die Buchsoftware als Schreibmotivation
Das #CATC2 Rohmanuskript schreibe ich seit geraumer Zeit in Scrivener. Meine15 Verlagsbücher sind alle ganz schnöde in Word entstanden, und das war auch ok.

Ich habe dann mal Papyrus Autor probiert, fand die vielen (beinahe zu vielen) Möglichkeiten auch großartig, bin dann aber nach weiterem Herumprobieren bei Scrivener plus oldschool Karteikarten hängen geblieben.

Figurenblätter, Recherche, Notizen, etc. alles an einem Platz zu haben,finde ich in Scrivener zwar sehr praktisch, aber mit den vielen Anmerkungen, Notizen und dem durchgestrichenem Text (im Foto ganz rechts) wurde mir das jetzt langsam zu unübersichtlich. Wie gesagt, es ist das Rohmanuskript, in das wirklich ALLES hineinkommt.

Den Anfang von ÜBERDOSIS ROCKMUSIK übertrage ich derzeit Stück für Stück in Vellum und lese es mir auf der rechten Bildschirmseite durch, wo es genau so aussieht wie später das Taschenbuch-Interior (auf dem Foto in der Mitte).

Ich kann auch gucken, wie es auf meinem Kindle Paperwhite aussehen würde. Oder auf dem iPhone. Es gibt noch mehr Ansichten, aber meist switche ich zwischen diesen dreien hin und her.

Wenn ich Fehler finde oder etwas ergänzen bzw. anders formulieren will, ändere ich den Text im linken Bildschirmbereich von Vellum, kopiere die Änderung und füge sie an der entsprechenden Stelle in Scrivener ein, damit alles auch im ursprünglichen Rohmanuskript erscheint und nichts verloren gehen kann.

Das klingt furchtbar umständlich, ist es auch, ist aber eben auch echt Petra :-D
Es motiviert mich extrem, dass ich sehen kann, wie meine Leser:innen es später lesen werden. Und ich bemerke doofe Fehler viel schneller. Es fällt mir auch viel leichter auf diese Weise zu erkennen, was wo hingehört und was im Plot noch fehlt.

Die ersten 50 Seiten sind schon „schick“ und das gesamte Rohmanuskript hat inzwischen fast 50.000 Wörter. 

Dank Vellum schreibe ich nach der langen Pause auch endlich wieder jeden Tag und freue mich drauf. Dank der vielen Formatierungsmöglichkeiten habe ich passende Ornamental Breaks eingefügt (üblicherweise sind es drei Sternchen), und wenn dieses Manuskript in Vellum fertig "gesetzt" ist, werde ich auch #CATC Band 1 nochmal entsprechend anpassen. Die Notizen für #CATC3 und das Spin-off werden auch langsam mehr.

Welchen coolen #Motivationstrick wendet ihr an?

Wenn ihr noch Fragen zu Vellum habt, könnt ihr sie gerne in den Kommentaren stellen. Die (englischsprachige) Website bietet auch viele Infos und natürlich könnt ihr auch im rogramm selbst einfach herumprobieren, was am besten aussieht.
 

Liebe Grüße

 Petra


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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

Mittsommer-Romanze von Katarina Andersson-Wallin (Pseudonym von Petra A. Bauer). Erschienen am 3. Mai 2023.

Mittsommer-Romanze von Katarina Andersson-Wallin (Pseudonym von Petra A. Bauer) hier kaufen.

 

Midsummer-Romance (english Ebook)

#SwedishRomance Band 2:

Lussekattertage. Eine Swedish Romance Story für die kuschligste Zeit des Jahres von Katarina Andersson-Wallin.

Lussekattertage hier kaufen oder gratis mit Kindle Unlimited lesen.

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25 Jahre writingwoman | Autorin Petra A. Bauer

 
20 Jahre writingwomans Autorenblog. Seit 2.9.2002.
 
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