Danke für 429 Downloads!

Vielen Dank für eure Unterstützung, ihr Lieben! Während der Gratisaktion, über die ich hier berichtete, wurde das E-Book von "Wer zuletzt lacht, lebt noch" 429mal heruntergeladen, war Platz 1 bei den Cosy-Krimis, Platz 20 bei Belletristik und Platz 26 im gesamten Kindle-Shop bei den Gratisbüchern.

Samstag, 08. Dezember 2018

Wer zuletzt lacht, lebt noch von Petra A. Bauer ist auf Platz 1 bei den Cosy Krimis

Ich bin sehr zufrieden, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich überhaupt nicht auf den ganzen E-Book-Werbeplattformen geworben habe, weil ich dafür zu spät dran war. Und gestern Nachmittag / Abend war ich bei einer Freundin und hatte keine Tweets oder Facebookpostings mehr automatisiert, weil ich nicht dachte, dass ich so lange weg bin. Und nachts habe ich dann auch nichts mehr automatisiert. Da wäre also noch Luft nach oben.

Wenn ich ehrlich bin, dann weiß ich auch nicht, wie viel ein Autor “üblicherweise” bei einer Gratisaktion an Downloads zu erwarten hat. Andererseits hängt das von so vielen Faktoren ab (Cover, Klappentext, Reichweite), dass diesbezüglich vielleicht keine allgemeingültige Aussage zu treffen ist. Wenn ihr sowas schon mal gemacht habt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir Zahlen verratet.

Was mich zunächst gewundert (aber natürlich sehr gefreut) hat, war der erste Platz bei den Cosy-Krimis. Cosy ist für mich immer Agatha Christie, und ich kann gar nicht anders, als die allseits bekannte Miss-Marple-Melodie zu hören, sobald ich an Agatha Christie denke. So gesehen, fand ich die Kategorie erst nicht passend, habe dann aber vorsichtshalber nochmal Wikipedia befragt, und die sagen dazu Folgendes:

“Er hebt sich von den Thrillern mit reichlich Aktion, Mord und Totschlag ab und ist in erzählendem Stil verfasst. Auch das gemächlichere Erzähltempo ist ein Charakteristikum. Oft ist weniger der Kriminalfall das Hauptthema des Romans. Der Cosy-Krimi besitzt eine dichte Atmosphäre und Lokalkolorit. Die Spannung eines Cosy-Krimis besteht weniger aus aktionreichen Szenen, als vielmehr aus den auszulotenden Tiefen der handelnden Figuren. Deren psychosozialen Verstrickungen innerhalb authentischer Lebens- und Arbeitswelten, gepaart mit interessanten, aktuellen Themen abseits der Kolportage und des Klischees, machen die Atmosphäre dieses Genre aus.”

Und bei dieser Beschreibung finde ich mich dann durchaus wieder. Aber wieso das Buch in der Taschenbuchausgabe bei Landhauskrimis einsortiert wird, bringt mich doch ins Grübeln. Meines Wissens ist Berlin eine Großstadt, und bei WZLLN kommt kein einziges Landhaus vor.

Anyway, ich freue mich, dass ihr so fleißig mitgeholfen habt. Was diese Aktion auf lange Sicht bringt - ich habe keine Ahnung. Ob es wirklich die Sichtbarkeit erhöht, auch nachdem die Aktion jetzt beendet ist? Das werde ich im Laufe der Zeit sicher merken. Auf jeden Fall ist die Platzierung bei den Gratisbüchern weiterhin zu sehen, auch wenn das Buch seit Punkt 9:00 Uhr wieder 3,99 kostet. Schaun mer mal, ob dann trotzdem noch jemand das Buch möchte.

Was aber aktuell viel wichtiger ist: Band 2 fertigstellen. Ich bin sicher, das Geheimnis der Erfolges liegt in Buchserien. Das merke ich ja auch an meinem eigenen Leseverhalten: Ich möchte die liebgewonnenen Figuren weiter verfolgen. Ein einzelnes Buch (oder das Ende einer Serie) macht mich immer ein bisschen traurig. Am allerschlimmsten war es bei Kommissar Wallander, der am Schluss im Alzheimer-Nirwana entschwindet und so die Chance auf eine weitere Fortsetzung endgültig vorbei war. Mal abgesehen davon, dass der wunderbare Henning Mankell inzwischen nicht mehr unter uns weilt. Ich bin froh, dass ich ihn mal live auf einer Lesung erleben durfte.

Öhm, ich schweife ab. Band 2 also. Ich werde in näherer Zukunft ein paar Texthäppchen streuen. Genug zum Streuen ist auf jeden Fall schon da. Und ich plane für Band 1 eine Leserunde im Januar. In der Hoffnung, dass es nicht so zeitintensiv wird, dass ich Band 2 nicht rechtzeitig fertigstellen kann. Aber ich bin ja immer noch am Lernen und das #Abenteuer Selfpublishing wird nicht langweilig, das kann ich euch sagen :-)

Ich wünsche euch ein schönes Wochende!

Liebe Grüße

Petra

Muss ich ein Kindle Unlimited Abo abschließen, wenn ich ein Gratis-Aktions-E-Book will?

Während meiner Gratis-E-Book-Aktion, die noch bis zum 8. Dezember 2018 08:59 Uhr läuft, schrieb jemand: "Der Download wird nur über Kindle Unlimited angeboten. Da ich immer vergesse, Probeabos zu kündigen, muss ich leider davon Abstand nehmen." Nein, so ist das gar nicht! Ich erkläre das mal für alle ganz ausführlich:

Donnerstag, 06. Dezember 2018

Wenn der Preis auf 0,- Euro steht, zahlt ihr beim Kauf des E-Books nichts und müsst auch kein Kindle Unlimited Abo abschließen.

Ich bin von alleine gar nicht auf die Idee gekommen, dass das verwirrend sein könnte - und Amazon offenbar auch nicht. Aber es stimmt schon - den Preis oben rechts in der Ecke nimmt man gar nicht recht wahr, wenn unten drunter dick steht “Kindle Unlimited. Lesen Sie diesen Titel kostenfrei.”

Doch es ist definitiv so, dass man auch ohne Kindle-Unlimited-Abonnement den Preis zahlt, der im Bild oben beim oberen roten Pfeil steht. Klickt ihr dann auf “Jetzt kaufen mit 1-Click” (roter Pfeil unten), oder legt das E-Book in den Einkaufswagen und geht dann zur Kasse, zahlt ihr 0,00 Euro. Also nichts. “Kaufen” bedeutet in dem Fall nicht, dass ihr Geld ausgebt, sondern, dass ihr das Buch kostenfrei herunterladet. Und ihr müsst definitiv kein Kindle-Unlimited-Abo abschließen.

Dass mein Buch AUCH via Kindle Unlimited angeboten wird, liegt daran, dass man gratis Aktionen nur machen kann, wenn man als Publisher an diesem Programm teilnimmt. Dann erhält man auch Tantiemen, wenn Abonnenten das Buch lesen (das wird über die tatsächlich gelesenen Seiten errechnet).

Also noch einmal: Ihr schließt KEIN Abo ab, wenn ihr direkt “kauft”. Es gilt immer der Kindle-Preis, der ganz oben steht. Ihr dürft nur nicht auf den Button “Kostenlos lesen” klicken, weil ihr dann das Abo (bzw. die Testphase) abschließt.

Jetzt, wo ich mir das genauer ansehe, finde ich es tatsächlich verwirrend. Und ich frage mich, ob Amazon das nicht verwirrend findet oder auf diese Weise mehr Abonnenten erhofft.

Woran es auch immer liegen mag: Ich hoffe, ich konnte allen Irritierten jetzt ein bisschen Klarheit verschaffen.

Und ihr seht: Mein #AbenteuerSelfpublishing ist noch lange nicht zu Ende. Jeden Tag lerne ich Neues und das finde ich sehr spannend.

Ich wünsche euch einen schönen Nikolaustag und wenn ihr meinen Krimi noch gratis downloaden möchtet, dann wisst ihr jetzt ja, wie es geht :-)

Liebe Grüße

Petra

6. und 7.12.2018: Gratis E-Book beim #AbenteuerSelfpublishing

Ich habe euch etwas in den Nikolausstiefel gesteckt: Vom 6. Dezember 9:00 Uhr bis und 8. Dezember 8:59 Uhr könnt ihr meinen Krimi gratis herunterladen!

Mittwoch, 05. Dezember 2018

Gratis-Aktion am 6. und 7. Dezember 2018:

Wenn ich nach 15 Verlagsveröffentlichungen mein eigenes kleines Buchlabel gründe und die Bücher bzw. Buchserien künftig in Eigenregie veröffentliche, dann kann ich das durchaus ein Abenteuer nennen. Auf Twitter habe ich bereits begonnen den Hashtag #AbenteuerSelfpublishing zu etablieren und staune sehr, dass noch niemand vor mir auf die Idee kam. Feel free to use it!

JETZT DEN KRIMI GRATIS HERUNTERLADEN. NUR HEUTE UND MORGEN!

Zu diesem Abenteuer gehören alle Erfahrungen, die ich im Zuge der Buchveröffentlichungen mache. Wenn ich in einem Verlag veröffentliche, schreibe ich ein Exposé, erhalte dafür einen Vertrag nebst Vorschuss, schreibe auf eine vom Verlag festgelegte Deadline hin, schicke das Manuskript dann ins Lektorat und warte. Irgendwann kommt das Manuskript mit Anmerkungen zurück, ich überarbeite (manchmal war beinahe gar nichts zu tun), schicke es nochmal hin und warte wieder. Meist auf die Veröffentlichung. Zwischendurch wird mir das Cover gezeigt, manchmal darf ich mitreden, manchmal nicht. Gleiche Prozedur beim Titel. Und dann liegt das Buch irgendwann im Laden und ich kann ein bisschen Werbung dafür machen, wenn ich will. Oder auch nicht. Wobei ich immer pro Werbung war.

Mit meinem kleinen Buchlabel sieht das nun aber ganz anders aus. Ich schreibe zwar noch immer das Manuskript und schicke es ins Lektorat, aber ich suche mir meine Lektorin selbst aus. Und dann warte ich nicht tatenlos vor mich hin, sondern kümmere mich schon mal ums Marketing, Cover, etc. und schreibe am nächsten Manuskript.

Da die Überarbeitung des ersten Krimis nebst Neuauflage ziemlich plötzlich passiert ist, hatte ich allerdings noch gar keine Zeit für ausgiebiges Marketing. Und mit der Veröffentlichung wollte ich auch nicht länger warten, wo ich mein Vorhaben nun endlich in die Tat umgesetzt hatte. Also nehme ich einen langsameren Start in Kauf. Das finde ich auch überhaupt nicht schlimm, weil ich in den letzten Jahren schließlich GAR NICHTS dafür getan habe.

Um jetzt ein bisschen Schwung in die Sache zu bekommen, habe ich mich dafür entschieden, die Möglichkeit zu nutzen, das E-Book zwischendurch gratis anzubieten, um es sichtbarer zu machen. Dazu gibt es im Netz jede Menge Argumente dafür und dagegen. Die Autoren mit den Gegenstimmen befürchten vor allem, dass es schlechte Rezensionen geben könnte. Und zwar von Leuten, die alles herunterladen, auch wenn sie das Genre gar nicht lesen oder mögen. Deshalb kommuniziere ich ausdrücklich, dass es sich um einen Krimi handelt. Und ich vertraue auf den Verstand der Leute, dass sie eine seltsame Rezi von einer sinnvollen unterscheiden können.

Außerdem habe ich das E-Book nicht auf den ganzen Werbeplattformen angemeldet, das mindert diese Gefahr vielleicht auch. Ich muss allerdings zugeben, dass dieses Nicht-Anmelden keine Absicht war. Da gibt es nämlich einen Vorlauf von bis zu einer Woche. Dann weiß ich das fürs nächste Mal auch ... :-D

Dafür habe ich die so genannte free promo aber auch auf zwei Tage beschränkt. Und glaubt mir, ich sitze an der ganzen Werberei auch seit zwei Tagen. Ich bin mir zwar sicher, dass andere daran viel länger basteln, aber - siehe oben.  Ich habe schon Augenschmerzen und mache gleich ne kurze Pause weil ich zur Entspannung meinem Laster “911” und “Atlanta Medical” frönen muss. Danach schreibe ich hier für euch weiter und mache sowieso ein bisschen lange Nacht. Bis gleich!

JETZT DEN KRIMI GRATIS HERUNTERLADEN. NUR HEUTE UND MORGEN!

Da bin ich wieder. Es ist kurz vor Mitternacht und ich bin gespannt, ob sich überhaupt etwas tut. Ich versende noch ein paar Social Media Häppchen (auch wenn ich da mit Sicherheit noch nicht alles ausschöpfe, was ich könnte. Das lasse ich mir fürs nächste Mal) und dann gehe ich ins Bett, weil ich morgen wieder früh raus muss. Und Nikolaus muss ich auch noch spielen. Und ein Ohr für das Kind haben, das gerade nach Hause gekommen ist.

Ich wollte nur im Zuge des #AbenteuerSelfpublishing berichten, was ich alles so unternehme. Vielleicht interessiert es ja einige von euch, die das noch vor sich oder schon hinter sich haben.

Ich wünsche euch eine gute Nacht und nicht vergessen:

JETZT DEN KRIMI GRATIS HERUNTERLADEN. NUR HEUTE UND MORGEN!

:-). (Glaubt mir, ich hasse es Leuten auf die Nerven zu gehen, aber heute muss ich das mal machen)

Petra

P.S.: Es ist 00.20 Uhr und das E-Book steht immer noch nicht gratis im Kindle-Shop. Offenbar gehen die Amazon-Uhren anders als meine. Dann hat es natürlich auch überhaupt keinen Sinn, auf Social Media alle Leute aufzuscheuchen. Na großartig. Fängt gut an. Dann kann ich jetzt ebenso gut ins Bett gehen.
P.P.S: Ich bin so ein Dussel. Amazon rechnet tatsächlich ab 00:00 Uhr Pacific Standard Time. Das ist 9:00 Uhr in Berlin. Also geht der Newsletter anderthalb Stunden zu früh raus und mit falschen Zeiten. Alles mit falschen Zeiten. Yeah. Seht ihr, Leute - das ist es, was ich mit #AbenteuerSelfpublishing meine. Lest und lernt.

An Weihnachten denken und das E-Book ist auch erschienen!

Weihnachten steht vor der Tür, und die ersten Geschenkbestellungen für das WZLLN-Taschenbuch sind bereits bei mir eingetroffen. Wenn ihr auch ein signiertes Exemplar als Geschenk möchtet, wartet nicht zu lange, damit ich die Bücher noch vor dem Fest versenden kann. Und das E-Book für diejenigen von euch, die den Krimi lieber selber lesen wollen und keinen Platz mehr im Bücherregal haben, ist seit gestern auch online, juchhu!

Sonntag, 25. November 2018

Taschenbuch und E-Book von Wer zuletzt lacht, lebt noch 2018 erhältlich. An Weihnachten denken!

Nachdem ich mit dem gesamten Buchherstellungsprozess vorher nie etwas zu tun hatte, macht es viel Spaß jetzt für alles alleine verantwortlich zu sein. Auch wenn es einige Zeit gedauert hat, bis die E-Book-Formatierung so aussah, dass ich zufrieden damit war.

Das ist ohnehin gerade Programm: Dinge so oft neu machen, bis alles so ist, wie ich es haben will. Normalerweise ist so etwas überhaupt nicht meine Stärke, aber momentan verbeiße ich mich förmlich in die Aufgaben. Ich sage auch nicht, dass ich sechs Veränderungen an der Grafik gebraucht habe, bis mein neuer Twitter-Header endlich passte und dann noch so aussah, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Maße, die man überall findet, sind zwar im Prinzip richtig, aber niemand erwähnt, dass man rundherum einen riesigen Abstand lassen muss, wenn man nicht nur einfach ein buntes Hintergrundbild sondern auch noch Infos haben möchte, die nicht mittendrin abgeschnitten werden.

Vielleicht wäre das jetzt keine vordringliche Arbeit gewesen, aber ich WOLLTE das machen, und es war längst nicht das einzige, was ich heute geschafft habe. Beispielsweise probiere ich für Band 2 gerade Scrivener aus. Bisher habe ich alle meine Bücher in Word geschrieben, mit gelegentlichen Ausflügen zu Papyrus Autor. Und seit ich den Mac habe, schrieb ich mit Pages. Aber ich habe so viel Gutes von Scrivener gehört, dass ich dem Programm eine Chance geben möchte. Also habe ich die 93 bisher vorhandenen Seiten des zweiten Bandes hineingeladen und dabei gleich ein bisschen überarbeitet. So sieht ein Autoren-Sonntag aus :-D

Signierte Bücher

Wie oben schon angedeutet, könnt ihr die Taschenbuch-Ausgabe nicht nur für euch bestellen, sondern auch eine signierte Ausgabe von mir erhalten. Sendet einfach eine Mail an .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), dann klären wir die Vorgehensweise.

Das E-Book könnt ihr übrigens mit kindle unlimited gratis lesen und hinten drin findet ihr eine Leseprobe von Band 2. Damit seid ihr E-Book-Leser die ersten, die wissen, wie es weitergeht bei Crime and the City.

Und hier nochmal der Hinweis auf die Teilnahme am Rezensenten-Club. Wer will, wer will, wer hat noch nicht?

Wenn ihr vorher wissen möchtet, was euch im Buch erwartet, findet ihr hier eine Leseprobe.

So, Feierabend für heute, bevor ich hier am Schreibtisch noch einen Haltungsschaden bekomme ;-)

Liebe Sonntagabendgrüße

Petra

Es ist vollbracht - Es gibt eine Neuauflage von Wer zuletzt lacht, lebt noch

Ich kann es selbst noch nicht fassen, aber ich habe soeben die Neuauflage von Wer zuletzt lacht, lebt noch (WZLLN) hochgeladen. Morgen oder übermorgen wird es als Taschenbuch erhältlich sein. Es ist ab sofort als Taschenbuch erhältlich - die E-Book-Ausgabe folgt. Die Originalausgabe erschien vor zwölf Jahren im Mitteldeutschen Verlag.

Dienstag, 20. November 2018

Wer zuletzt lacht, lebt noch von Petra A. Bauer. Überarbeitete Ausgabe 2018

LESEPROBE

Warum ich so fassungslos bin? Weil ich es inzwischen nicht mehr für möglich gehalten habe, dass ich meine Robina-Bernhardt-Reihe realisiere oder auch nur WZLLN nochmal neu auflege.

Als WZLLN 2006 erschien, war es der Auftakt der Reihe “Tatort Ost” des MdV und als Einzelband angelegt. Aber meine Leser mochten Robina Bernhardt und Holger Schultze-Diepersdorf so sehr, dass sie nach einem weiteren Band fragten. Dieser war auch zur Hälfte geschrieben, der Vertrag lag mir vor, aber ich entschied mich letztlich aus diversen Gründen, das Projekt damals (2008) nicht zu realisieren. Ich war auch noch reichlich mit anderen Buchverträgen eingedeckt, und die Bücher wollten auch erstmal geschrieben werden.

2014 unternahm ich einen Versuch, für meine beiden Protagonisten ein Reihenkonzept zu entwickeln. Die Buchrechte waren an mich zurückgefallen und ich begann WZLLN dahingehend zu überarbeiten, dass ich für spätere Bände bereits Keime anlegen wollte. Das Projekt wurde rasch unübersichtlich, und das Leben sorgte dafür, dass ich vorerst überhaupt nicht mehr schreiben konnte.

Wer dieses Blog verfolgt, hat vielleicht bemerkt, dass mein Schreib-Mojo kürzlich zurückgekehrt ist. Viele kleine Puzzleteile fügten sich zusammen, manche absichtlich, manche per Zufall. Ihr kennt es vielleicht auch, dass sich plötzlich glückliche Fügungen ergeben wenn ihr euch mit einem Thema intensiver beschäftigt. Jedenfalls führte bei mir eines zum anderen und plötzlich erwischte ich mich dabei, wie ich das alte Manuskript in Pages hineinlud und alles rauszuschmeißen begann, was mich schon immer daran gestört hatte.

Vielleicht wisst ihr, dass WZLLN mein Debütkrimi war. Da wollte ich besonders originell sein (Anfängerfehler) und habe teilweise ganz grässliche Metaphern benutzt. Zumindest hätte ich mir bei bestimmten Stellen auf Lesungen jedes Mal die Haare raufen können. Oft ließ ich die dann einfach ganz weg, aber sie stießen mir jedes Mal wieder auf. Diese Stolpersteine sind nun beseitigt und ich habe auch einige andere Textstellen verändert. Die ganze Aktion hat mich zwei Tage gekostet und ich habe mich wirklich gefragt, warum ich sechs Jahre dafür gebraucht habe.

Mit dem Schreiben dieses Blogbeitrags überbrücke ich übrigens die Wartezeit, bis die Coverdatei verarbeitet ist und ich die finalen Schritte zur Veröffentlichung der Taschenbuchausgabe machen kann. Bei komplexen Bucheinbänden dauert die Verarbeitung erfahrungsgemäß ziemlich lange und da sucht man sich besser eine andere Beschäftigung. Und da ich nicht ins Bett gehen werde, bis der erste Band meiner Krimiserie “Crime and the City” zur Überprüfung hochgeladen ist, schreibe ich derweil ein wenig an euch :-)

Ha, um Punkt 00:00 Uhr war das Cover verarbeitet und ich konnte die letzten Schritt erledigen. Um 00:10 Uhr habe ich das Buch veröffentlicht und warte nun auf die Freigabe. So aufgeregt war ich schon lange nicht mehr!

Beim Überarbeiten des Krimis habe ich ein wenig in meinen Unterlagen gestöbert und festgestellt, dass ich 2014 auch schon detaillierte Ideen für die Covergestaltung festgelegt hatte, sprich: Was ist mir wichtig, was muss alles mit drauf? Ich hätte das echt damals alles schon machen können. Ist schon schlimm, wie sehr wir Menschen uns oft selbst im Weg stehen.

lion23book.de ist das Selfpublishing-Label der Autorin Petra A. Bauer. Nach 15 Verlagsveröffentlichungen ist es Zeit für ein neues Abenteuer

Während ich heute am Satz saß, bekam ich zwischendrin doch noch Muffensausen. Beinahe hätte ich mich doch davor gedrückt, das Projekt jetzt zu realisieren. Immerhin setze ich mich damit wieder der Kritik der Öffentlichkeit aus, auch wenn ich das schon fünfzehn Mal getan habe. Vielleicht fand ich das nicht so schlimm, weil ich da die Verlage als Puffer hatte. Aber jetzt entlasse ich mein eigenes Label in die weite Welt: lion23book Ich bin für alles verantwortlich. Aber das gibt mir gleichzeitig die größtmögliche Freiheit.

Ganz ehrlich? Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß!

Etwas, das ihr von mir mit Sicherheit auch noch nicht wisst, ist, dass ich stapelweise Bücher zur Verlagsgründung besitze. Aus den 90ern! Damals war an Print on Demand - geschweige denn E-Books - überhaupt noch nicht zu denken. Die zu erwartende Lagerhaltung sowie die nötige Investition in Druckkosten, etc. schreckte mich damals ab. Zumal die Kinder noch ziemlich klein waren und meine Risikobereitschaft nur rudimentär vorhanden war.

 


So, jetzt gehe ich mal schnell ins Bett - es ist schon wieder halb eins. Gestern war es drei Uhr, weil ich einfach abends am produktivsten (und am ungestörtesten) bin, vor allem, wenn das Adrenalin so knallt, wie jetzt bei meinem Abenteuer Crime and the City.

Inzwischen ist es Mittwochabend. Ich habe eben alles für die Thanksgiving-Sause morgen eingekauft und eine Facebookseite für lion23book.de eingerichtet. Eben hat sich der Status im KDP-Bücherregal von “Wird geprüft” auf “Wird veröffentlicht geändert. Es kann jetzt nicht mehr lange dauern, bis das Taschenbuch auf Amazon erhältlich ist *hüpf*

Das Ebook wird wohl bis Freitag warten müssen, weil ich morgen ein Date mit einem fünfeinhalb Kilo schweren Truthahn in meiner Küche habe ;-)

Aber es ist auch so genug zu tun. Die Website will ja auch erstellt werden, aber die Fummelei hebe ich mir noch ein bisschen auf.

Ha! Gerade war ich mit dem Posting fertig, da kam die Mail: Ihr Taschenbuch ist im Amazon-Shop verfügbar. Jippieh!

Dann möchte ich doch aus gegebenem Anlass noch einmal darauf hinweisen, dass ihr euch für meinen Rezensenten-Club bewerben könnt. Ich freue mich auf euch!

BUCH-INFOS
BLICK INS BUCH

Aufgeregte Grüße

Petra

Wochenrückblick KW 45 2018

In Kalenderwoche 45 liegt alljährlich ein wichtiges Ereignis: Der Fall der Berliner Mauer. Was bedeutet, dass auch unser Erstgeborener Geburtstag hat. 29 Jahre am 9.11.2018. Was bedeutet, dass im nächsten Jahr wieder die Reporter anrufen werden, wie schon so oft, z.B. hier und hier.

Dienstag, 13. November 2018

Kind 1 und Fall der Berliner Mauer wurde 29 Jahre alt.

Am Freitag ging es ziemlich ruhig zu, aber es muss ja auch nicht immer Trubel sein.

Die Woche fing mit einem Schreibcoaching an, das mir sehr viel Spaß gemacht hat. Es ist immer wieder eine Freude, Menschen etwas beibringen zu können. Der Witz daran ist ja, dass die Thematik für mich selbstverständlich ist, dem Gegenüber aber ein Aha-Erlebnis nach dem anderen beschert. Das funktioniert aber nur bei Leuten, die freiwillig etwas lernen wollen. Lehrer in der Schule dürften solche Glücksgefühle eher selten haben, da der Schulbesuch eine Pflichtveranstaltung ist. Ich genieße es jedoch sehr :-)

Die neuen Coaching-Angebote muss ich noch einstellen. Dazu bin ich vor lauter Arbeitseifer auf anderen Gebieten noch nicht gekommen. Und auch mein Tag hat nur 24 Stunden. Hat sich nix dran geändert. Aber ich sage euch natürlich Bescheid, sobald ihr mein Autorenhirn wieder anzapfen könnt.

Ich habe mich auch intensiv in KDP (Kindle Direct Publishing) eingearbeitet und bin ganz entzückt, welche Möglichkeiten es da gibt. Lebenslanges Lernen fand ich immer schon faszinierend und mich freut sehr, was ich so alles Neues erfahre. Auch in Sachen Schreiben übrigens, denn da lerne ich gerade von den Besten und bekomme neuen Input galore. Schließlich vergisst man im Laufe der Zeit auch einige Tricks und Kniffe und ich liebe es zu fahren, wie andere Autoren an manche Aufgaben herangehen.

Am Wochenende habe ich mich erst mit einer zickigen Datei herumgeschlagen, und dann wieder an meinem derzeitigen Non-Fiction-Projekt weitergeschrieben, das langsam Formen annimmt. Das habe ich heute weitergeführt (ja, schon Woche 46, ist klar) und danach begonnen, noch einmal ein altes Manuskript umzuschreiben. Man könnte sagen, seit ich vor einem knappen Monat Keine Zeit für Verzweiflung geschrieben habe, bin ich wieder da :-)


Manchmal fließen Energien von allen Seiten zusammen und dann läuft es einfach. Und nein, ich bin absolut kein Esoterik-Fan, aber das mit den Energien fühlt sich für mich gerade wirklich so an. Oder so als wollte alles raus, was sich in den letzten Jahren angesammelt hat.

Jedenfalls machen mir meine neuen Abenteuer sehr viel Spaß. Und sie lenken von verschiedenen Dingen ab, bzw. lassen viele Nervereien unwichtig erscheinen.

Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden.

Liebe Grüße

Petra


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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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