Einträge mit dem Tag: Buch


Mein Hassbuch

In dem 31 Tage - 31 Bücher-Stöckchen wird heute nach meinem Hassbuch gefragt.

Freitag, 14. Mai 2010

Da gibt es nur ein Problem: Ich kann keine Bücher hassen.

Zu manchen finde ich vielleicht keinen Zugang - das mag an mir liegen.

Manche mögen grottig geschrieben sein, aber dafür kann das arme Buch doch nichts.

Außerdem kann ein solches Buch noch wunderbar als schlechtes Beispiel dienen und aus schlechten Büchern kann man mitunter mehr lernen als aus Meisterwerken. Zum Beispiel, weil sich Meisterwerke gern der Analyse entziehen. Denn immer, wenn ich herausfinden will, was es ist, das ein Buch so hervorragend macht, bin ich ruckzuck wieder gefesselt von Text und vergesse, dass ich den eigentlich auseinandernehmen wollte. Magisch, geradezu.

Ich schweife ab, aber ich bin auch noch nicht richtig wach.

Also: Kein Hassbuch. Nur manche Bücher tun mir echt leid.

Buch zu verschenken - Murp!

Keine Lust auf eBay, keine Lust auf Bookcrossing momentan. Bücher wegwerfen geht gleich gar nicht. Mein SUB (Stapel ungelesener Bücher) ist aber genau das: Ein Stapel. Weil kein Platz mehr im Regal ist.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Also muss ich mich von einigen trennen. Schweren Herzens. Ich nehme die, die ich mochte, von denen ich mir aber sicher bin, dass ich sie kein zweites Mal lesen werde, einfach, weil ich dazu gar keine Zeit habe. Zum Beispiel dieses hier:

Murp! von Oliver Uschmann.

Ein unterhaltsames Buch, in dem er beschreibt, wie sein Freund Hartmut Zettel schreibt, auf denen er Methoden vorstellt, wie man ein unperfektes Leben führt.

Was ist jetzt aber ein Murp?
Ich zitiere mal: Unperfekte erzeugen eine Vielzahl jener Momente, die ich an dieser Stelle "Muros" nennen möchte. (...) Murps entstehen beim Neusortieren der Papiere in den Ordnern, beim Einräumen des Kleiderschranks (folgen die T-Shirts dem Prinzip bedruckt / unbedruckt, alt / neu, Marke / No-Name-Produkt oder böse / fair genäht?), oder beim Ordnen der Küchenutensilien.
(...)
Ich bitte Sie, machen Sie das! Machen sie es nicht zum Spaß oder zur Erholung, nicht an einem Sonntagnachmittag, wenn Sie ohnehin Zeit haben, sondern am besten dann, wenn Sie gerade "funktionieren müssten". Machen Sie es, wenn Sie Termine haben, wenn der Kunde wartet (...)

Ich denke es ist klar, worauf das hinausläuft ;-)

Wer das Buch also haben möchte, schreibt mir am besten eine .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen). Betreff: Ich möchte den Murp!
Sobald es weg ist, sage ich hier in den Kommentaren Bescheid.

Mein Lieblingsbuch

Für die dritte Frage der 31 Bücherfragen muss ich mir also mein Lieblingsbuch überlegen.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Da musste ich erstaunlicherweise gar nicht nachdenken - und das, wo ich mich doch sonst immer nicht entscheiden kann.
es ist - tadaaaa! -

Arkadien erwacht von Kai Meyer.

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und das will inzwischen etwas bei mir heißen. Früher habe ich unbefangener gelesen - heute lasse ich mich eher abschrecken, also haben Bücher es schwer.

Die Protagonistin Rosa Alcantara hat mich von Anfang an an Lisbeth Salander erinnert (aus Stieg Larsonns Millennium-Trilogie), und Lisbeth ist natürlich auch der absolute Hammer, weswegen die drei Romane Verblendung, Verdammnis und Vergebung zu meinen Alltime-Favourites gehören. Bei Arkadien erwacht ist schon das Setting gut gewählt. Der Roman spielt auf Sizilien und die einzelnen Schauplätze sind fantastisch in die Story eingewoben. Die Figuren sind alle sehr stark und unverwechselbar. Mir ist das sehr wichtig, denn Romane, in denen ich ständig zurückblättern muss, weil die Figuren nicht klar voneinander abgegrenzt sind, verlieren sehr an Charme und Tempo.

Ich würde gerne mehr über den ersten Arkadien-Band erzählen, aber ich glaube, bei einigen der Elemente, die mir besonders gut gefielen, besteht Spoilergefahr, also sage ich nur: Lesebefehl! :-)

Der zweite Band, Arkadien brennt, erscheint übrigens im September, und ich bin schon äußerst gespannt!

Ansonsten liebe ich aber tatsächlich die Stieg Larsson Bände und meine zweiten Alltime-Favourites sind Mankells Wallander-Krimis. Alle. Ich stehe einfach auf diesen grüblerischen, leicht depressiven Kommissar.

Und weiter überlege ich nicht, sonst zähle ich am Ende alle Bücher auf, die mir je gefallen haben - und das sind viele ...

Tag 2 - Das Buch, das ich als nächstes lesen will

Im Rahmen des Blogstöckchens 31 Tage - 31 Bücher beantworte ich heute die zweite Frage: Welches Buch willst du als nächstes lesen?

Mittwoch, 12. Mai 2010

Hmmmm, schwierig, schwierig...

Ihr könnt es euch denken: Da ich Parallel-Leserin bin, gibt es natürlich auch mehrere Bücher, die ich als nächstes lesen möchte. Darunter auch welche, die mir liebe Kolleginnen geschenkt und signiert haben. Wobei mir einfällt, dass ich auch dringend Bücherpakete verschicken wollte, aber ich schweife ab...

Wieder ohne Ranking und unsortiert:

Der Welttag des Buches

ist gleichzeitig für mich immer ein wunderbarer Jahrestag, weil ich mich heute, vor inzwischen 27 Jahren, mit meinem Liebsten zusammengetan habe :-)

Freitag, 23. April 2010

Verheiratet sind wir noch nicht ganz so lange, aber das hatte schlicht finanzielle Gründe - wir waren arme Studenten.

Dass dieser 23. April im Jahre 1995 zum UNESCO-Welttag des Buches erklärt wurde, freut mich als Autorin natürlich ganz besonders.

Oft werden diese Tage ja für etwas Schützenswertes installiert, und im Zeitalter von eBook-Readern wird ja immer gerne die Frage diskutiert, ob wir eines Tages in einer Welt ohne Bücher (und Zeitungen und Zeitschriften ...) leben werden.

Ich kann daran nicht glauben, so lange es noch Menschen gibt, die das Geräusch lieben, das beim Umblättern der Buchseiten entsteht, die die Haptik lieben oder den Geruch.

Ich muss dann immer an meinen - inzwischen leider verstorbenen - Geschichtsprofessor denken, der während einer Vorlesung entrückt mit geschlossenen Augen vor uns stand und über das Gefühl sprach, das ihn immer übermannte, wenn er ein druckfrisches Buch in Händen hielt:

"Ich muss es dann von allen Seiten Beschnüffeln und Betasten - am liebsten würde ich es essen!", sagte er, und ich konnte ihn verstehen. Am Kindle, am Sony eBook-Reader oder am iPad bisse er sich die Zähne aus, fürchte ich.

Und da ich durch meine Kolumne kürzlich erfuhr, wie viele Leute es offenbar doch gibt, die nicht einmal von der Existenz von Blogs wissen - dann ist mir für die nächsten 100 Jahre um die Zukunft des Buches nicht bange. Und danach sehen wir weiter.

Warten auf den Erscheinungstermin

Laut amazon.de sollte mein neuer zweisprachiger Kinderkrimi am 1. Januar 2010 erscheinen. Ich weiß durchaus, dass die amazon-Termine nur eine grobe Hausnummer sind, trotz allem warte ich sehr gespannt auf die Belegexemplare zu World Champions - Weltmeister.

Freitag, 08. Januar 2010

Und das aus zweierlei Gründen: Zum einen musste ich die Arbeit am Buch in 2009 sehr schnell beenden, da man sich im Verlag entschieden hatte, den Band nicht erst im März herauszugeben, sondern direkt zu Beginn des WM-Jahres. Was ja auch sinnvoll ist.

Aber außerdem ist es auch mein erster Krimiband, der im neuen Look erscheint. Das Langenscheidt-Gelb ist auf ein Minimum reduziert und das Cover sieht mehr nach Krimi aus. So werden hoffentlich viele Buchhändler erkennen, dass diese Krimis nicht in die Wörterbuch-Ecke sondern in die Kinderabteilung gehören :-) Hoffen wir das Beste!

Auf der Buchseite findet ihr auch den Link zu einer Leseprobe.

Ich freue mich jedenfalls schon auf mein erstes Buch in 2010 - ich hoffe, ihr auch!

Umstrukturierung

In den letzten Tagen habe ich sehr konzentriert am Krimimanuskript gearbeitet und bin gut vorangekommen (sogar heute, obwohl das Internet wieder funktioniert). Langsam nähere ich mich dem interessanten Teil.

Donnerstag, 07. Januar 2010

Heute habe ich den ganzen Anfang überarbeitet und mir ist aufgegangen, dass ich größere Teile des Unschuldsengel-Nachfolgers umstellen muss. Es würde so zwar auch funktionieren, aber es ist mir noch zu wenig elegant.
Darüberhinaus würde es passen, wenn ich einer Randfigur größere Bedeutung gebe, weil sie den Konflikt noch deutlicher machen kann.

Ich bin davon überzeugt, dass sich dann der Rest auch leichter schreibt, weil sich alles besser zusammenfügt. Ich habe zwar ein Konzept, doch erfahrungsgemäß verändert sich dies beim Schreiben mal mehr, mal weniger.

Für die letzten Schreibtage habe ich mir noch einen Plan gemacht, wann ich auf welcher Seite sein muss. Es ist schön, wenn das Ende so absehbar wird - das verleiht noch einmal neuen Schwung.

Mit dem Start ins neue Arbeitsjahr bin ich jedenfalls sehr zufrieden. Und jetzt räume ich das Manuskript um :-)

NACHTRAG:

Ich habe mir eine handgeklöppelte Timeline geschrieben, die sich an einigen historischen Daten festmacht. Dabei habe ich bemerkt, dass ich den ganzen Plot ein Stück nach links verschieben muss, sprich, das Ereignis, das mit einer bestimmten Begebenheit in meinem Krimi korrelieren sollte, nehme ich dort weg und lege es ans Ende des Buches. Dort ist es nämlich viel beser aufgehoben. Und für das, was ich damit erklären wollte, habe ich eine viel bessere Lösung gefunden.

Außerdem hatte ich eine Idee, wie ich die Einstiegsszene temporeicher gestalte. Sie war erst relativ ruhig angelegt, passend zum Charakter meines Protagonisten, doch ich denke, die Zusatzidee gibt der Szene und dem Charakter noch mehr Substanz.

Das ist das Schöne am Schreiben: Je länger man im Geschäft ist, umso mehr lernt man dazu. Überarbeiten fand ich früher sehr lästig, doch heute liebe ich das Gefühl, wenn ich noch mehr aus dem Text herauskitzeln kann. Ich bin bei diesem Krimi jetzt in der Phase, bei der ich am Ende noch die Rohfassung stricke, vorne aber schon überarbeite.

ZWANZIG

Am 4. Advent gibt es in writingwomans Adventskalender nochmal ein Eltern-Kind-Krimipaket zu gewinnen: An exciting cruise - Eine abenteuerliche Kreuzfahrt und Wer zuletzt lacht, lebt noch.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Da es heute so spät wurde, dürft ihr die Frage ausnamsweise bis MORGEN ABEND um 23:00 Uhr beantworten. Aber bitte für beide Türchen ( 20 und 21) eine extra Mail schicken!

Die Frage:

Die Mutter von Leon und Alina hat an einem Preisausschreiben teilgenommen. Was hat sie gewonnen?

Die Lösung: Eine Kreuzfahrt

And the winner is...

Monika Meurer

Herzlichen Glückwunsch!


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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

 

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