Einträge mit dem Tag: Abenteuer Selfpublishing


Textschnipsel

Hallo, ihr Lieben! Heute habe ich mal wieder einen Textschnipsel aus ÜBERDOSIS ROCKMUSIK für euch.

Freitag, 14. Juni 2019

#CATC2 Status: 13.6.2019, 259.383Zeichen = 144 Normseiten

Textschnipsel aus: ÜBERDOSIS ROCKMUSIK von Petra A. Bauer

Ich habe es endlich geschafft, die richtige Balance zwischen meinem Designjob und dem Schreiben zu finden. Soll heißen - ich schaffe derzeit sehr gut beides an einem Tag. Sonst konnte ich mich pro Tag immer nur auf eine Sache konzentrieren, aber jetzt läuft es gut. Vormittags Arbeit mit Illustrator, sowie ein bisschen Rechner-Fließbandarbeit und danach setze ich mich ans #CATC2-Manuskript. 

Die Figuren sind mir jetzt auch wieder viel näher und außerdem möchte ich unter Band 2 von CRIME AND THE CITY gerne endlich einen Schlussstrich ziehen, damit ich all die andern Manuskripte anfangen kann, die hier schon mit den Füßen scharren würden, wenn sie denn welche hätten.

Jedenfalls denke ich, dass ich mich bald nach Testlesern umschauen kann. Wenn DU gerne mehr von Robina & Co lesen möchtest, und dir zutraust, Anmerkungen in meinem Manuskript zu machen, kannst du gerne meiner Facebook-Testlesergruppe beitreten: Testleser-Club der Autorin Petra A. Bauer. Die Gruppe ist noch nicht schick gemacht und auch noch leer, aber immerhin ist sie jetzt vorhanden ;-) 

Ich freue mich auf dich!

Liebe Grüße

Petra

Vom Umgang mit literarischen Altlasten.

Kürzlich habe ich ja schon darüber gebloggt, wie ich versuche, mich dem Manuskript von Crime and the City Band 2 (oder kurz: #CATC2) wieder anzunähern. Ich bin schon gut vorangekommen, aber dass es trotzdem eine harte Nuss ist, könnt ihr an meinem gestrigen Tweet sehen:

Samstag, 30. März 2019

Tweet über literarische Altlasten von @writingwoman

Ja, es stimmt: Ich habe einen dicken Batzen des Manuskripts direkt nach Wer zuletzt lacht, lebt noch (also ich meinte nach der Erstveröffentlichung von WZLLN im Jahr 2006) geschrieben, da ich Band 2 im gleichen Verlag veröffentlichen wollte. Aus Gründen, die ich hier nicht näher erläutern möchte, hatte ich mich dann aber doch dafür entschieden, den Verlagsvertrag nicht zu unterschreiben. 

Tja. Da saß ich dann auf knapp 100 Seiten Manuskript (ich hab mich vertwittert: Es ist nicht MEHR als die Hälfte des Buches) und wusste nicht, was ich damit anfangen soll. Als ich irgendwann die Rechte von WZLLN zurück erhielt, startete ich einen halbherzigen Versuch darüber nachzudenken, die beiden Bücher in einer eigenen Reihe zu veröffentlichen. Das fand allerdings mitten in sehr turbulentem Leben sowie meiner damals noch anhaltenden Schreibblockade statt, also war es zum Scheitern verurteilt. Und selbst da war das 100-Seiten-Manuskript schon sieben Jahre alt.

Dass ich zwölf Jahre später Schwierigkeiten habe, wieder hineinzufinden, ist also kein Wunder. Anfangs hatte ich mit zwei Problemen zu kämpfen, die z.T. zeitbedingt waren. Die habe ich inzwischen gelöst. Und nachdem ich mich dem Geschriebenen mit Mindmaps und Notizbuch annähere, konnte ich tatsächlich anfangen wieder neu geschriebene Wörter zu zählen.

VIELE NEUE EINFÄLLE - FÜR ANDERE BÜCHER

Ich bin auch wieder so weit, dass die Handlung bei mir im Hintergrund läuft und ich somit beim Duschen wieder tolle Ideen bekomme. Dasist ein uralter Trick von mir, der aber wirklich nur funktioniert, wenn mir das Manuskript nicht mehr aus dem Kopf geht. Andernfalls werde ich beim Duschen einfach bloß sauber.

Es sind tatsächlich einige Ideen für #CATC2 dabei. Aber auch etliche, die darüber hinaus gehen. So hat sich der Ideenkeim für #CATC3 ausgebreitet. Dafür hatte ich nämlich bisher nur eine Kernidee und den Coverentwurf. Und es spazieren plötzlich Figuren aus dem geplanten Spinoff durch meinen Kopf - und zwar sehr plastisch. Manchmal komme ich gar nicht mehr mit den Notizen hinterher.

Und ein hübsches kleines anderes Projekt ist mir dabei auch eingefallen. Darauf freue ich mich schon und das kann ich immer zwischendurch mal machen. Ganz wichtig für mich.

Hier könnt ihr meinen Autorennewsletter abonnieren. Ihr erfahrt dort meine Neuigkeiten vor allen anderen.

Da habe ich es dann gemerkt: Ich will unbedingt etwas ganz Neues schreiben. Ich möchte dem Korsett der Altlasten entfliehen. Gestern habe ich wieder festgestellt, dass eine Figur plötzlich anders agiert, als zu Beginn des Textes. Damals war das noch ok und das, was sich daraus ergibt, finde ich eigentlich auch ganz hübsch. ABER: Ich habe dem Kerl inzwischen eine Hintergrundstory gegeben, die erklärt, weshalb er anfangs so handelt, wie er es tut. Und dazu passt die "hübsche" Szene einfach überhaupt nicht mehr.

KILL YOUR DARLINGS

Dieses Autoren-Gesetz wird i. A. vor allem für Protagonisten angewendet, die man komplett aus einem Manuskript entfernt. In meinem Fall müsste ich "nur" diese Szene canceln und alles, was daraus folgt. Da ich aber vom Staate "Das kann man doch noch gebrauchen, das schmeiße ich doch nicht weg!" bin, fällt es mir sehr schwer.

Aber ich habe inzwischen eine Lösung: Ich schmeiße diese Szene auf den Komposthaufen meinens Ideengartens. Dieses Buch von Christine Spindler kann ich nur wärmstens empfehlen. Ich habe vor Jahren für die einzelnen Stufen des Ideengartens eigene EVERNOTE-Notizbücher angelegt. Der "Komposthaufen" ist quasi die letzte Stufe. Also atme ich jetzt mal tief durch, packe das dort hinein und dann fällt mir hoffentlich etwas Adäquates ein.

Einfach ganz neu schreiben ist eben wirklich einfacher.

Ich habe noch diverse andere Manuskripte, mit denen ich etwas machen wollte. Und eine Idee, die mich seit 1999 verfolgt. Die habe ich in total unterschiedlichen Manuskriptansätzen verwendet und ich liebe sie immer noch. Allerdings fürchte ich, dass ich das nie wirklich umsetzen werde, weil es mich behindert, so an dieser Idee zu kleben.

FEUER DER ERSTBEGEISTERUNG

Meine Textinenkollegin Zamyat hat mal über das Feuer der Erstbegeisterung geschrieben. So halte ich es beispielswise auch mit meinen Blogbeiträgen. Selbst wenn ich nur einen anfangen möchte, um die Idee nicht zu verlieren, schreibe ich ihn lieber zu Ende. Weil meine angefagenen Beiträge nämlich immer noch geschlossen im Backend heumgammeln. Und daran anzuknüpfen fällt mir schwer. Ich weiß ja oft nicht mal mehr, was die Gedanken dahinter waren.

Möglicherweise ist das auch mit ein Grund, weshalb ich solche Schwierigkeiten habe, ein Buch detailliert durchzuplotten, bevor ich mit dem Schreiben anfange. Weil ich dann wieder ein Korsett habe. Den anderen Grund habe ich ja hinlänglich oft erklärt. Als Bauchschreiberin brauche ich eben auch frische Ideen.

Und damit ich bald wieder ohne olles Korsett schreiben kann, lege ich bei #CATC2 jetzt mal einen Zahn zu.

Ich habe so einen hübschen Word-Tracker aus dem Newsletter von Jacqueline Vellguth und außerdem habe ich mir als Zusatzmotivation Kästchen in mein Bulletjournal gezeichnet, die ich alle 250 neu geschriebenen Wörter ausfüllen darf. In pink :-)

Wie ist es bei euch? Habt ihr auch angefangene alte Manuskripte, die ihr beenden möchtet? Fällt es euch schwer mit euren Altlasten umzugehen oder ist das eine eurer leichtesten Übungen?

Liebe Grüße

Petra

P.S.: Oben im Tweet ist ein winziger Auschnitt des #CATC2-Covers. Mehr verrate ich nur meinen Newsletter-Abonnenten :-)

An Weihnachten denken und das E-Book ist auch erschienen!

Weihnachten steht vor der Tür, und die ersten Geschenkbestellungen für das WZLLN-Taschenbuch sind bereits bei mir eingetroffen. Wenn ihr auch ein signiertes Exemplar als Geschenk möchtet, wartet nicht zu lange, damit ich die Bücher noch vor dem Fest versenden kann. Und das E-Book für diejenigen von euch, die den Krimi lieber selber lesen wollen und keinen Platz mehr im Bücherregal haben, ist seit gestern auch online, juchhu!

Sonntag, 25. November 2018

Taschenbuch und E-Book von Wer zuletzt lacht, lebt noch 2018 erhältlich. An Weihnachten denken!

Nachdem ich mit dem gesamten Buchherstellungsprozess vorher nie etwas zu tun hatte, macht es viel Spaß jetzt für alles alleine verantwortlich zu sein. Auch wenn es einige Zeit gedauert hat, bis die E-Book-Formatierung so aussah, dass ich zufrieden damit war.

Das ist ohnehin gerade Programm: Dinge so oft neu machen, bis alles so ist, wie ich es haben will. Normalerweise ist so etwas überhaupt nicht meine Stärke, aber momentan verbeiße ich mich förmlich in die Aufgaben. Ich sage auch nicht, dass ich sechs Veränderungen an der Grafik gebraucht habe, bis mein neuer Twitter-Header endlich passte und dann noch so aussah, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Maße, die man überall findet, sind zwar im Prinzip richtig, aber niemand erwähnt, dass man rundherum einen riesigen Abstand lassen muss, wenn man nicht nur einfach ein buntes Hintergrundbild sondern auch noch Infos haben möchte, die nicht mittendrin abgeschnitten werden.

Vielleicht wäre das jetzt keine vordringliche Arbeit gewesen, aber ich WOLLTE das machen, und es war längst nicht das einzige, was ich heute geschafft habe. Beispielsweise probiere ich für Band 2 gerade Scrivener aus. Bisher habe ich alle meine Bücher in Word geschrieben, mit gelegentlichen Ausflügen zu Papyrus Autor. Und seit ich den Mac habe, schrieb ich mit Pages. Aber ich habe so viel Gutes von Scrivener gehört, dass ich dem Programm eine Chance geben möchte. Also habe ich die 93 bisher vorhandenen Seiten des zweiten Bandes hineingeladen und dabei gleich ein bisschen überarbeitet. So sieht ein Autoren-Sonntag aus :-D

Signierte Bücher

Wie oben schon angedeutet, könnt ihr die Taschenbuch-Ausgabe nicht nur für euch bestellen, sondern auch eine signierte Ausgabe von mir erhalten. Sendet einfach eine Mail an .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), dann klären wir die Vorgehensweise.

Das E-Book könnt ihr übrigens mit kindle unlimited gratis lesen und hinten drin findet ihr eine Leseprobe von Band 2. Damit seid ihr E-Book-Leser die ersten, die wissen, wie es weitergeht bei Crime and the City.

Und hier nochmal der Hinweis auf die Teilnahme am Rezensenten-Club. Wer will, wer will, wer hat noch nicht?

Wenn ihr vorher wissen möchtet, was euch im Buch erwartet, findet ihr hier eine Leseprobe.

So, Feierabend für heute, bevor ich hier am Schreibtisch noch einen Haltungsschaden bekomme ;-)

Liebe Sonntagabendgrüße

Petra

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

 

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