Einträge mit dem Tag: Berlin


Karneval der Kulturen 2011

Am Pfingstsonntag bin ich mit den Mädels zum Karneval der Kulturen nach Kreuzkölln gefahren und wir haben einige Eindrücke vom Umzug und drumherum gesammelt. Follow me around!

Donnerstag, 16. Juni 2011

Danke fürs Anschauen! Wenn es euch gefallen hat - ich habe inzwischen über 50 Videos auf YouTube. Hier werdet ihr automatisch (und kostenlos!) informiert wann ich etwas Neues bei YouTube hochlade.

Buchtipp: GROSS STADT FIEBER

Heute habe ich mal wieder einen Buchtipp für euch. Geschichten vom Auswandern nach Berlin. Wunderbare Momentaufnahmen einer wunderbaren Stadt :-)

Montag, 06. Juni 2011

Groß. Stadt: Fieber. Juleska Vonhagen.

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Ich nehm euch mal mit zum Joggen

Weil ich grad so drin bin im Joggingthema, und weil dank endlich (!) VDSL 50.000 ein Videoupload keine Tage und Stunden mehr dauert, sondern nur noch einpaar Minuten, hier mal ein Vlog zum Thema Anfangen mit dem Laufen und Spaß.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Und, macht ihr mit? Bloggerlauf, YouTubelauf, Facebooklauf, Twitterlauf, whatever? Virtuell oder real gemeinsam? Hat jemand Ideen?

Altes Foto

Keller Ausmisten ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Man findet nicht nur längst vergessenes Spielzeug oder hunderte einzelner Socken in einer "Später sortieren"-Kiste. Mitunter sind auch Fotos dabei, so wie jenes aus den 80ern, das ich schon vollkommen vergessen hatte.

Freitag, 20. Mai 2011

iphone_pic

Es mag 1984 oder 85 gewesen sein, und ich weiß auch nicht mehr, wie ich an diesen seltsamen Fotografen geraten war, der ausgerechnet auf den Nachnamen “Freier” hörte und in einem Kellerloch in einer Seitenstraße der Potsdamer Straße in Berlin-Kreuzberg, ja, was? Lebte? Sein Atelier hatte? Schwer zu sagen, was das nun war. Auf jeden Fall ein Typ der Sorte, zu dem man seine Töchter lieber nicht lässt. Ich bin auch mit meinem Schatz dorthin gegangen, aber das seltsame Gefühl wurde ich trotzdem nicht los, denn er war eindeutig - strange. Beispielsweise fragte er, wo die empfindlichste Stelle bei Frauen sei, und freute sich an meinem Rumgedruckse (ich war 19 und echt ein kleines Mädchen). Dann stach er mir eine Stecknadel durch die Haut meines Handrückens (fragt nicht!) und erzählte, dass er die Brustwarzen der Mädels, die sich oben ohne fotografieren lassen, mit himbeerfarbenem Lippenstift anmalt, damit die auf Schwarzweißfotos besser zur Geltung kommen. Eindeutig der Typ, vor dem ich meine Mädels fernhalten würde. Ich hab dann auch nur noch das Foto abgeholt. Er hat mir im Bademantel die Tür aufgemacht, aber ich war mit dem Bild schneller wieder draußen, als er Piep sagen konnte. Wenn ich da heute so drüber nachdenke ... oje, Glück gehabt, denke ich.

Das fiel mir alles wieder ein, als ich eben das Bild aus einem Kellerregal fischte. Es hing bis zum Auszug in unserer Einzimmerwohnung, in der wir immerhin sechs Jahre lebten. Danach habe ich es nicht mehr gesehen, obwohl ich es mehrfach in der Hand gehabt haben muss. Dann werde ich mal einen Nagel suchen, und es an unsere Küchenwand hängen :-)

Jogging - Der letzte Versuch

Jogging also. Ich wollte nie wieder joggen. Was habe ich mich immer gequält! Aber ein Buch hat mich dann doch wieder inspiriert und mich innerhalb von gut zwei Wochen von einer auf 60 Minuten katapultiert.

Mittwoch, 04. Mai 2011

running

Ich hatte bei jedem Jogging-Versuch denselben Fehler begangen: Ich war zu arrogant.

Wieder und wieder habe ich gelesen, dass man als Anfänger einminütige Laufpausen einlegen soll. Also beispielsweise zwei Minuten Joggen, eine Minute Gehen im Wechsel. Das ist doch kein richtiges Joggen, dachte ich hochnäsig und bin gejoggt, bis mir die Lunge gegen die Schienbeine schlug und die Beinmuskulatur brannte, was meist schon nach spätestens 200 Metern der Fall war. Getreu dem Motto: Immer über die Grenzen gehen, nur das bringt auf Dauer Leistungssteigerung, habe ich mich dann weitere 200 Meter geschleppt, bis meine Familie den Notarzt holen wollte, weil das rhythmische Vogelgezwitscher aus meiner Kehle lebensbedrohlich klang.

Gut, bei meiner letzten Jogging-Verabredung mit mir selbst bin ich immerhin vier Kilometer weit gekommen. Bis mir klar wurde, wenn ich weiter halbtot durch den Wald krieche (mich überholten auch langsame Spaziergänger, Weinbergschnecken und Rückwärtsläufer), könnte ich auch nicht mehr wegrennen, wenn Gefahr drohen sollte (wenn ich mal alleine lief). Und plopp - erleichtert nahm ich diese Ausrede hin, um meinem Schweinehund zu füttern. Und ich sagte mir: Jogging ist einfach nicht mein Sport. Das habe ich dann tatsächlich geglaubt.

Nie wieder joggen?

Im März 2011 bin ich eines abends beim Zappen bei Markus Lanz hängengeblieben. Die Sendung war schon weit fortgeschritten, aber ich dachte, vielleicht sagt Til Schweiger ja noch was. Er sagte nicht mehr viel, dafür erzählte der Comedian Bernd Stelter Interessantes. Nämlich, wie er mit dem Laufen von 130,5 Kilo runterkam. 30 und mehr Kilo hatte er schon verloren.

Es wirkte irgendwie inspirierend. Wer auch mal schauen möchte, man kann die Markus Lanz-Sendung vom 16.3.2011 in der zdf-Mediathek sehen. Ab 50:26 kommt Bernd Stelter zu Wort.

Irgendwas hatte das wohl in mir ausgelöst, denn ich ging am nächsten Tag beiläufig an der Flurgarderobe vorbei und sah nach, was meine Joggingjacken so machen ...  Sie taten folgendes: Sie hingen da herum, und sie teilten mir bereitwillig mit, wie lange schon, denn in einer davon (die andere hatte noch das Etikett, war ergo nie benutzt) waren diverse Bons vom Einkauf nach dem letzten Jogging. Datum: 11. September 2007.

Autsch.

Seit dreieinhalb Jahren hatte ich, außer zwischendurch hin und wieder Fitnessstudio (aber das auch sporadisch), nix gesportelt. Ob die Methode mit den Gehpausen vielleicht doch was für mich wäre?

Als erste Maßnahme bestellte ich Bernd Stelters Buch. Ich bin nicht verwandt oder verschwägert, ich mag Wer abnimmt hat mehr Platz im Leben einfach bloß sehr gerne.

Ich las also erstmal und lief noch nicht.

Kleine Anreize schaffen - z.B. neue Klamotten

Dann geriet ich mit meiner Familie einige Zeit später beim Bummeln zu Karstadt Sport und da entdeckte ich ein witziges Nike-Shirt, das zusammen mit meinen Joggingsachen in den Koffer durfte, als ich für die Osterferien in der Schweiz packte. Und schon am ersten Tag leistete ich dort der Aufforderung Folge:

Ich schleppte die komplette Familie mit. Wir sahen aus, wie ein eigener Lauftreff. Ich beschloss eine Minute zu Joggen, eine MInute zu gehen, insgesamt 15 Minuten in eine Richtung und 15 Minuten wieder zurück. Nach 45 Sekunden dachte ich, hey, eine Minute ist doch lächerlich, laufe ich doch gleich zwei, aber als das Bimmeln meines iPhones die vollen 60 Sekunden verkündete, war ich froh um die Gehpause.

Beim vierten Intervall tauchte auch der nervige Vogel in meinen Bronchien wieder auf. Nach insgesamt kanpp zehn Minuten verodnete mein Schatz mir den Rückweg.

An diesem Tag war ich also 20 Minuten unterwegs, davon zehn Minuten gejoggt. Hochroter Kopf und ich musste mit dem Fahrstuhl in die erste Etage fahren ... Allerdings war ich nicht ganz so kaputt wie mit der früheren Methode ohne Pausen.

Der zweite Tag ging schon besser; ich war 30 Minuten unterwegs, fühlte mich nur mitteltot und fiepte nicht mehr.

Am dritten Tag lief ich zwischendrin zehn Minuten am Stück, weil ich keinen Grund fand um aufzuhören. Aber die zehnte Minute war dann doch mühselig. Übrigens: Es ist wirklich hilfreich, jede Minute einen Wecker bimmeln zu lassen, das teilt die Strecke in leichter zu bewältigende Häppchen auf. Und es ist interessant wie unterschiedlich schnell diese Minuten vergehen!

Fortschritte - und Rückschritte

Die Erwartungen stiegen und damit kamen die Misserfolge. Ich fand den Rhythmus nicht, kam schneller außer Puste und K2 - die einizge die regelmäßig weiterhin mit mir lief - ging es ähnlich.

Ich sah ein, dass ich weiterhin erst 1eine Minute joggen musste, mit Gehpause danach, um meinem Körper mitzuteilen, dass jetzt Sport angesagt war. Und schau an, am 11. Tag bin ich 22 Minuten am Stück gelaufen. Ich begann es zu genießen, dass rechts die Kuhglocken bimmelten, links die Butterblumenfelder blühten und über mir die Raubvögel kreisten - und es waren keine Geier!

Am 12. Tag lief ich mit Gehpausen erst eine, dann zwei, dann drei, dann vier, dann fünf Minuten, dann 30 (!) am Stück und hopste anschließend die Treppe zur Wohnung hoch. 50 Minuten Bewegung - ich fühlte mich großartig!

Dann hatte ich drei Tage Pause, wegen Terminen und Abreise, doch gleich am letzten Feriensonntag machten sich K2 and me wieder auf den Weg. Eine Strecke, die wir nicht kannten. Wir liefen rd. 20 Minten da herum, es war anstrengender als ich dachte, aber ich dachte, besser so, als gar nicht bewegt.

Dranbleiben!

Am nächsten Morgen suchte ich mir eine andere Strecke. Ich ließ Anfangsminute weg und lief gleich ohne Pause. Ich habe ca. 20 min. gebraucht, bis ich meinen eigenen Rhythmus hatte. Das kann manchmal so lange dauern, v.a. wenn man den Kopf voll hat. Aber da wurde es dann plötzlich immer leichter. Udnd als ich von Asphalt auf Waldboden wechselte, dachte ich, ich fliege. Da waren schon 35 Minuten rum. Ach, dachte ich, dann kann ich ja mal sehen, ob ich auch 45 schaffe. Ich war mitllerweile längst die ganze Strecke zurückgelaufen und nochmal wieder ein Stück in die andere Richtung, und dann bog ich plötzlich in ein Wohngebiet ab. Wieso sollte ich aufhören, es lief doch gut.
Ich sah Orte, die ich überhaupt nicht kannte und andere, wo ich ewig nicht war. Ich atmete plötzlich wieder durch die Nase (etwas, das bei mir eigentlich fast nicht geht), und konnte mir gemütlich die Umgebung anschauen. Nach 60 Minuten hörte ich aus Vernunftgründen auf, stieg ins Auto und warte auf den Durstflash oder das große Geschnaufe. Nichts. Ich hatte nicht mal einen roten Kopf, wie in den Tagen davor. Ich war einfach nur entspannt und happy.

Ob das wohl schon Runner’s High war?

Schön, vom Tempo her, müsst ihr euch das vorstellen, als würde eine Zwergspitzmaus versuchen eine nasse Toastbrotscheibe über Waschbetonplatten zu schieben.  Aber ich fühlte mich nicht so schlapp wie ein nasses Toastbrot, und das ist der entscheidende Unterschied zu allen vorherigen Laufversuchen.

Ich habe jetzt nicht vor, immer und immer länger zu laufen. Aber dreimal pro Woche 30 Minuten sollten genügen um fit zu bleiben und dabei auch abzunehmen. Wobei der Fettverbrennungseffekt noch steigt, wenn man ein bisschen Krafttraining einbaut, mal schauen.  Ich merke nur, ich fühle mich gut, und K2 ist ebenso begeistert.

Positive Nebeneffekte

Man wird ja nicht nur körperlich fitter und nimmt ab, z.B. wenn man abends gleichzeitig auf das Kohlehydratgedöns verzichtet (ich hab jetzt drei Kilo runter), sondern allen möglichen Forschungsergebnissen zufolge kann man auch dem Alzheimer weglaufen. Kreativer macht es auf jeden fall, und selbst wenn der Effekt auf das gehirn nicht ganz so groß sein mag, wie bei den Mäusetests - bei meiner genetischen Vorbelastung (meine Omi und ihre beiden Töchter - sprich: meine Mutter und meine Tante) haaten / haben Alzheimer - sollte ich den Effekt nicht unterschätzen. Und wenn ich damit nur ein paar Jahre gewinne.

Meine Haut sieht auch irgendwie anderes aus, viel glatter. Und außerdem sieht man was von der Gegend.

Ich habe mir nämlich vorgenommen, Berlin laufend zu erkunden. Es gibt so viele tolle Ecken, die man sonst nie sieht. Das sind z.B. die Aussichten der letzten Tage hier in der Stadt:

Meine gesammelten Lauf-Aussichtsbilder (werden buchstäblich laufend aktualisiert *g*) könnt ihr in meinem flickr-Album WHILE RUNNING anschauen.

Ich hoffe, ich konnte euch vielleicht ein bisschen inspirieren. Ich hätte es jedenfalls nicht für möglich gehalten, dass sich so schnell so große Fortschritte einstellen, und dass mir Jogging tatsächlich mal Spaß machen könnte und ich nicht das Gefühl haben würde, mich zu quälen.

Und ihr so?

Erzählt doch mal: Lauft ihr auch? Wie erging es euch dabei? Welche postivien Effekte habt ihr an euch bemerkt? Und wollt ihr über meine Lauferei auf dem Laufenden bleiben? ;-)

Rechts in der Sidebar ist so ein kleiner Kilometerzähler (ich habe mal nachträglich via jogmap ausgetüftelt, wie weit ich gekommen bin). Wenn der sich länger niciht bewegt, tretet mir bitte in den Hintern! :-)

 

Theater!

Eine halbe Stunde bevor vorgestern der Wecker klingelte, schlich sich ein Gedanke in mein Bewusstsein, dem ich bestimmt über zwanzig Jahre lang keine nennenswerte Beachtung geschenkt hatte, außer mal für ein paar Sekunden, wenn die Namen Rainer Werner Fassbinder oder Dario Fo fielen. Ich dachte an unsere Theatergruppe.

Samstag, 08. Januar 2011

Anno 1987/88 muss es gewesen sein (zwei der Mitspieler waren auch auf unserem Polterabend erschienen), als wir einer Laienspielgruppe beitraten. Obwohl, eigentlich ist es falsch formuliert: Ich war auf der Suche nach einer, und beim ersten (oder einem der ersten) Gründungstreffen dabei. Mein Liebster kam kurz darauf auch mit.

Aber ich hole mal aus (und staune beim Schreiben, was mir dazu alles einfält, auch Bilder, die ich nicht im einzelnen beschreibe):

Ich stand immer schon gerne auf der Bühne. Es muss etwa 1979 gewesen sein, da hatte ich mit einem Klassenkameraden beschlossen, dass wir unbedingt Theater spielen wollten. Wir haben uns zwei Lehrerinnen ins Boot geholt - die weiteren Mitspieler kamen ganz von alleine ;-)

Wir haben damals als Theater-AG zwei Stücke aufgeführt. Als erstes Unsere kleine Stadt von Thornton Wilder. Ich spielte Emiliys Mutter und kann mich daran erinnern, wie ich gemeinsam mit “Mrs. Gibbs” am Bühnenrand saß und gefühlte Tonnen von grünen Bohnen schnippelte. Die Hochzeitsszene ist mir in Erinnerung geblieben, und dass ich mit drei anderen Mädels - warum auch immer - Vamo di core teneramente von Mozart gesungen habe.

Das Stück kam sehr gut an, und derart beflügelt nahmen wir das nächste Projekt in Angriff: Kein Krieg in Troja von Jean Giraudoux.

Schöne Helena

Irgendwo habe ich dazu mit Sicherheit auch Fotos. Ich trug ein Gewand aus gelbem Stoff, das ich selbst gewickelt, genäht, drapiert hatte, wie ich es in einem Buch mit griechischen Gewändern gesehen hatte (Zeichungen), das meinem Opi gehörte (wieso weiß ich denn sowas noch?). An die Proben zu diesem Stück erinnere ich mich noch besser. Wir hatten ein Menge Spaß, lustige Pannen, und der Satz “Und hinter uns liegt Troja!”, gesprochen von Hekuba und Priamos, begleitet von einer weit ausladenden Handbewegung, ist immer noch ein beliebter Insidergag beim jährlichen Ehemaligentreffen.

Nach diesem Stück machten wir unser Abi, und die nachfolgenden Generationen an der BvS dürfen uns heute noch dankbar sein, denn im Jahr 1 nach unserem Abgang wurde aus der Theater-AG der Kurs Darstellendes Spiel und brachte Punkte für’s Abitur…

Ich wollte gerne weiter Theater spielen, weiß aber nicht mehr, weshalb dann doch rd. 7 Jahre ins Land gingen, bis ich zu dieser Truppe stieß. Irgendwer hatte einen Raum im Familienzentrum am Mehringdamm besorgt, wo wir künftig probten. Ich erinnere mich an Eva, an Jörg, der Umwelttechnik studierte, und an Florian (?) einen Frisörazubi. Micha und ich natürlich, und noch mindestens zwei weitere Leute, von denen ich aber nur noch Schemen im Kopf habe. Undf Wilfried natürlich, unser Regisseur, ein Kumpel von Splatter-Filmer Jörg Buttgereit (“Nekromantik”).

Wir nahmen uns Fassbinders “Blut am Hals der Katze” vor, und ich spielte die Phoebe. Ich hab nicht nochmal ins Buch gesehen, und vorhin wusste ich den Rollennamen eigentlich gar nicht mehr, der fiel mir grad beim Tippen wieder ein.  Ich weiß den Grund nicht mehr, aber wir brachten die Inszenierung nicht zu Ende, sondern switchten zu Dario Fo: Bezahlt wird nicht! Ich bekam die Rolle der Antonia, und kann mich noch gut an Giovannis (Jörgs) Satz erinnern:“Bisschen Zitrone drauf - das geht runter wie Katzendreck!”

Den Raum mussten wir auch wechseln und waren kurz in der Jagowstraße in Moabit auf einem nicht ausgebauten Dachboden, wo wir aber auch nicht lange bleiben konnten (oder wollten?). Das letzte, das mir in Erinnerung geblieben ist, war, dass wir einen Theaterraum am Südstern besichtigten, der aber für uns nicht finanzierbar war. Damals war dann auch meine alte Schulfreundin Cathi mit dabei.

Irgendwann brach die Gruppe an Kompetenzgerangel auseinander. Sehr, sehr schade. Wir hatten eine ziemlich lustige Zeit.

Jörg habe ich dann doch noch im Theater gesehen. Er hatte uns einige Zeit später zu einer Aufführung ins Hoftheater eingeladen, wo er eine Rolle in Die Liebe zu den drei Orangen spielte. Ich verstehe noch immer nicht, wieso ich mir eigentlich damals keine neue Grupee gesucht hatte.

Gemeinsam fiel uns eben Jörgs Nachname ein, und siehe da, er hat heute eine erfolgreiche Fernsehproduktionsfirma. So haben wir offenbar beide unser Ingenieurdiplom gegen einen kreativen Job eingetauscht.
Was die anderen wohl so treiben?

23. Dezember

Heute gibt es zum letzten Mal in diesem Jahr meinen Debütkrimi zu gewinnen. Von den anderen Krimis habe ich ja keine Exemplare mehr, wie ich kürzlich schon ausführte.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Und langsam gehen mir auch die Aufgaben aus *g*

Mal überlegen… Also, das Buch spielt ja im Filmmillieu. Dabei fällt mir ein, dass ich mich da nur deshalb ein wenig auskenne, weil unsere Tochter Julia anno 1999 im zarten Alter von 9 Monaten durch puren Zufall die Babyhauptrolle in einem Film bekam, und ich vier Wochen mit ihr hinter den Kulissen dabei war.

Das kleine Schnuddelchen im grünen Strampler ist unser Töchterlein, aber wer sind die beiden anderen? Und wie hieß der Film? Und in welchem Film hättet ihr gerne anstelle des tatsächlichen Schauspielers die Hauptrolle übernommen?

DieterLanduris_Juli_HaraldJuhnke1999

Die weiteren Teilnahmebedingungen findet ihr wie immer auf der Adventskalender-Startseite. Der Betreff für die heutige Mail lautet: 23.12.

19. Dezember

Ich wünsche euch allen einen schönen 4. Advent! Hinter dem 19. Türchen hat sich noch einmal mein erster (Berlin)-Krimi versteckt, sowie mein kleines Vorlesebuch Gute Nacht, hab ich gesagt!

Sonntag, 19. Dezember 2010

Dafür möchte ich von euch bloß wissen, wem ihr die Gutenachtgeschichte vorlesen möchtet. Wer lieber kreativ sein will, darf dazu natürlich auch ein wenig mehr schreiben (bei den kurzen Fragen beschweren sich manche Mitspieler nämlich schon *g*)

Die Teilnahmebedingungen findet ihr wie immer auf der Adventskalender-Startseite. Der Betreff für die heutige Mail lautet: 4. Advent. Und weil ich heute so spät dran war, dürft ihr bis Mitternacht mitspielen.

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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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