Einträge mit dem Tag: Michael Jackson


Wir sind Mond

Ein bisschen um die Ecke denken muss man bei der Überschrift meiner heutigen Kolumne in der Berliner Zeitung schon. Der ursprüngliche Titel Walking oin the Moon erinnerte zu sehr an Police und würde damit in eine falsche musikalische Richtung weisen.

Montag, 21. Juni 2010

Aber ihr seid ja clever und ahnt worum es geht, oder?

Die Auflösung findet ihr hier.

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This is it - Das war es dann

Einen Tag nach der Kinopremiere waren wir in Kalmar / Schweden im Kino um uns die Proben von Jackos letzter Tour anzusehen, die dann niemals stattfinden sollte.

Freitag, 30. Oktober 2009

Wir wollten am Premierentag gehen, doch die Kleine war krank. Ich war erstaunt, dass am zweiten Tag, in dem relativ kleinen Kinosaal des Kalmarer Multiplex "Biopalasten" fast der gesamte vordere Bereich der Plätze leer blieb. Nun war es allerdings die Nachmittagsvorstellung, und wenn man berücksichtigt, dass die Einwohnerdichte in Kalmarlän nicht so hoch ist, okay, ich hab dann aufgehört mich zu wundern.

Dafür packte mich dann während des Films dann die Wut. Wut auf den- oder diejenigen, die letztlich für seinen Tod verantwortlich sind. Denn mir kann niemand erzählen, dass dort ein gesundheitliches Wrack diesen professionellen Marathon absolvierte. Falls an den "nachts Propofol und tagsüber Aufputschmittel"-Gerüchten etwas dran sein sollte - seine Leistungsfähigkeit war davon jedenfalls nicht beeinträchtigt.
Auf der Leinwand war ein Mann zu sehen, der mit Spaß, Leidenschaft und absoluter Professionalität seinem Beruf (nein, seiner Berufung) nachging. Und wäre er so kaputt - er hätte sich unmöglich all diese Choreographien merken können, geschweige denn sie mit dieser körperlichen Spannkraft und Leichtigkeit tanzen.

Und die Stimmen, die laut wurden, um zu behaupten, es wäre gar nicht der King of Pop himself, der in dem Film zu sehen ist - also bitte, das ist so lächerlich, das haben sich Menschen ausgedacht, die auch mal im Mittelpunkt stehen wollten. Und nun ist auch wieder gut.

Immer wieder habe ich mich während des Films dabei ertappt, wie ich begeistert dachte: "Wow, wow wow! Ich würde so gerne die endgültige DVD der Tour sehen!" Bis mir dann einfiel, dass es die nicht geben wird. All die Monate (Jahre?) der Vorbereitung, all die Hoffnungen und Träume der Menschen, die dafür gebrannt hatten, mit dem großen MJ diese 50 Wahnsinns-Konzerte durchleben zu dürfen, die durch Auditions und Castings getanzt waren und gesungen hatten, um am Ende den Proben beiwohnen zu dürfen um im absoluten Gleichklang mit Michael Jackson zu tanzen - sie können sich nur damit trösten, das sie überhaupt mit dem Idol ihrer Kindheit hatten arbeiten dürfen. Weil er es war, der sie zum Singen und Tanzen gebracht hatte. Und ein Vorbild zu sein, vor allem eines solcher Größenordung - ist viel mehr als die meisten von uns für sich je in Anspruch nehmen dürfen.

Uns anderen bleibt als Trost dieser Film, den wir uns noch einmal ansehen werden.

P.S: Soweit ich weiß, kommen die Erlöse einem guten Zweck zugute. Und der Film läuft nur zwei Wochen in den Kinos.

Pilgerstätte

Nach Michael Jacksons Tod ist in den Berliner "Hallen am Borsigturm" - ein Einkaufszentrum, das kurz bloß "Borsighallen" genannt wird - eine riesige Sandskulptur zu Ehren Michael Jacksons errichtet worden. Heute war ich wieder einmal dort. Die Skulptur ist immer noch da und Fans haben Briefe, Zeichnungen, Blumen und Teddys dort abgelegt:

Dienstag, 13. Oktober 2009

Hier könnt ihr die gesamte Skulptur von allen Seiten sehen.

Schade, dass Jacko das nicht mehr sehen kann

Stockholm ist ne tolle Stadt und da wohnen sehr freakige, coole Leute. Einige von ihnen hatten eine wunderbare Idee zu Ehren Michael Jacksons und setzten sie auf den beiden wichtigsten Plätzen Stockholms um. Und, ja, schade eben, dass der King of Pop das nicht selbst erleben durfte:

Freitag, 10. Juli 2009

Traurig - Michael Jackson ist tot

Die ersten Takte von Dirty Diana um zwanzig vor sieben, dann der Satz: "Die Welt trauert um den King of Pop." Da war ich hellwach.

Freitag, 26. Juni 2009

So müssen meine Eltern sich am 16. August 1977 gefühlt haben, als Elivis Presley starb, der so alt war, wie mein Vater. Michael Jackson ist war ein knappes Jahr älter als mein Liebster, und das macht das Ganze doppelt traurig für mich. Denn als Thriller veröffentlicht wurde und Billie Jean den ganzen Tag im Radio lief, seitdem bin ich mit meinem Liebsten zusammen. Man könnte sagen, Michael Jackson hat unsere damals noch junge Liebe begleitet. Wenn ich mal alleine war (was in diesen Jahren allerdings sehr selten vorkam), habe ich abendelang dieselben drei Jackson-Lieder hintereinander auf dem Tonband abgespielt. Ich war nie verliebt in Michael Jackson, aber er war wichtig, ohne dass es mir allzu bewusst wurde.

Mir tat er immer ein bisschen leid, weil ich mich gefragt habe, wie einsam ein Mensch sein muss, der sein Gesicht bis zur Unkennlichkeit operiert. In der Thriller-Zeit hatte er mir optisch am besten gefallen; damals hätte er aufhören sollen. Er war eine tragische Figur, ein Opfer der Medien und vielleicht auch seiner eigenen Naivität. Die Kindesmissbrauchsvorwürfe habe ich nie geglaubt; ich hielt es immer für ein kalkuliertes Spiel um Geld von ihm kassieren zu können. Und man weiß ja, wie schnell man in Amerika Opfer einer solchen Anschuldigung werden kann.

Ich fand es schade, dass man musikalisch nichts mehr von ihm hörte und freute mich umso mehr, als die neue Tournee angekündigt wurde. Das hätte sicher auch ein neues Album bedeutet. 50 (!) Konzerte sollte es wegen der großen Nachfrage allein in London geben!

Gerade in letzter Zeit habe ich öfter wieder seine CDs hervorgeholt und besonders oft Dirty Diana gehört, das Lied, mit dem heute Morgen seine Todesnachricht angekündigt wurde. Ich habe wirklich nicht geglaubt, dass es so schnell vorbei sein würde. Dieses Alter - um die 50 - scheint leider ein beliebstes Alter für Herzinfarkte zu sein, und da bekommt man doch selber Angst. Zeigt es einem doch, wie endlich das Leben ist, für das doch noch so viele Pläne geschmiedet werden.

Ich frage mich, was die gleichaltrige Madonna jetzt empfindet. Und ich bin wirklich traurig, weil Michael Jackson meine schönsten Jahre musikalisch geprägt hat. Die Achtziger, das war einfach mein Jahrzehnt, das war SEIN Jahrzehnt. Kein anderer Musiker hat dieses Jahrzehnt so nachhaltig geprägt, wie er. Rekorde über Rekorde hat er gebrochen. Thriller ist mit 108 Millionen Alben bis heute das meistverkaufte Album der Welt. Dass man bei so viel Erfolg irgendwann durchdreht, ist doch kein Wunder.

Rest in peace, Michael Jackson. Vielleicht findest du ja jetzt endlich deinen Frieden.

Und jetzt nehmt euch die Viertelstunde Zeit um dem King of Pop zu Ehren das geilste Video aller Zeiten auf Youtube zu schauen.

~~~~~~ Michael Jackson * 29. August 1958 † 25. Juni 2009 ~~~~~~

Andere Berichte und Blogbeiträge zu Michael Jacksons Tod: Michael Jackson, Pop Icon, is dead at 50 Nachruf: Der Moonwalk stirbt mit Michael Jackson History Repeating Michael Jackson ist tot Michael Jackson R.I.P.

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

 

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