Einträge mit dem Tag: Buchreihe


Mein Schreibnovember 2026 - ehemals NaNoWriMo

Ich hoffe, ihr hattet ein cooles, gruseliges Halloweenfest. Wir hatten zumindest jede Menge Spaß :)
Dass gestern Halloween war, bedeutet aber auch, dass heute der 1. November ist. Früher der Start des NaNoWriMo, der sich leider durch eine mies ekelhafte Aktion selbst erledigt hat. Natürlich gibt es NaNo 2.0 und andere Initiativen, aber ich dokumentiere meinen Fortschritt lieber hier (und in meinem personlichen Wordcount-Tracker).

Dieser Beitrag wird während des Schreibnovember 2026 öfter upgedatet.

Sonntag, 01. November 2026

Anlegen eines Storyboards für den Schreibnovember 2026.

Ja, ich schreibe immer noch an #SwedishRomance3 und wünschte auch, das Buch wäre endlich veröffentlicht. Aber hilft ja nix, muss erst geschrieben werden, und ich hoffe, der November hilft mir dabei.

Ich hatte kürzlich schon auf Mastodon erwähnt, dass ich etwas brauche, um meine Szenen verschieben zu können, weil ich im aktuellen Projekt feststecke und endlich Klarheit benötige.

Ich weiß, dass es das in Scrivener und Papyrus gibt, und auch Writer's Café habe ich einst benutzt (das fand ich übersichtlicher als die vorgenannten). Aber ich hatte ein Bedürfnis nach Kärtchen.

Und nachdem ich heute wieder ewig gebraucht habe, um das Manuskript endlich zu tacklen, bin ich drangegangen und habe endlich das Storyboard-Template in Notion zu meinem eigenen gemacht. Und gleichzeitig damit begonnen, Szenen stichwortartig auf Kärtchen zu schreiben. Jetzt werde ich wohl hoffentlich herausfinden, welche Methode für mich besser funktioniert. Vermutlich ist es von Tag zu Tag anders, oder auch eine Mischung aus beidem.

Wir werden sehen. Ich werde euch hier an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Also guckt doch immer mal wieder vorbei.

Sonntag, 1. November 2026

Habe angefangen, die Szenen zu dokumentieren, um sie schieben zu können und neue Ideen zu generieren.

Montag, 2. November 2026

In der Zeit, die mir heute zwischen stundenlang auf den Reifenwechsel warten (Autos waren fertig, aber die haben das mit den Rechnungen nicht hinbekommen) Brainfog bekämpfen, und jetzt endlich mal was zu Essen machen blieb, habe ich damit verbracht, 16 echte und ebenso viele virtuelle Kärtchen mit Szenenbeschreibungen zu versehen. Und - wie ich es mir schon gedacht habe - bekomme ich dadurch ein besseres Gefühl für die Geschichte und für die Reihe. Diese Schweden-Liebesromane, besitzen (bis auf Band 1) den Trope SMALLTOWN ROMANCE, und den Eindruck kann ich durch einige Kniffe noch verstärken.

Am Manuskript geschrieben habe ich zwar nur 234 Wörter, aber hey! - es sind 234 mehr, als ich in den letzten Monaten täglich geschrieben habe ;) Also kann ich trotzdem stolz sein. Insgesamt sind es übrigens 92 Normseiten bisher.

Und es kommt langsam Struktur rein. Das gefällt mir gut.

See you tomorrow!

Dienstag, 3. November 2026

Wochenlang bin ich angehustet worden, weil meine ganze Familie krank war. Ich hatte gar nichts. Jetzt schleicht sich die Erkältung anscheinend doch an, aber ich sitze schon seit über einer Stunde brav am Schreibtisch, schreibe LitBits und notiere Szenen. Schaun mer mal, was am Ende des Tages dabei rauskommt.

So, es ist 17:24 Uhr, und mein Mac hat offenbar keine Lust mehr. Ich nehme das als Zeichen. Immerhin habe ich 353 Wörter geschrieben, während ich weiter Szenen notiert habe. Es wird beim Überarbeiten halt nie so viel, als wenn ich frischen Fließtext schreibe. Aber wenn ich mit den Szenen durch bin (ich bin leider erst auf Seite 24 von 93), wird ja auch wieder ordentlich Neues geschrieben.

Ich war heute ziemlich verspannt, weil ich mir nicht abgewöhnen kann, die Schultern bis zu den Ohren hochzuziehen. Zusammen mit den Halsschmerzen wurde dadurch alles ziemlich mühsam, aber ich habe mich durchgebissen.

Jetzt wisst ihr Bescheid, und wir sehen und morgen wieder.

Mittwoch, 4. November 2026

Na super. Ich habe mir heute ein bisschen Zeit gelassen, weil ich dachte, ich hab ja bis heute abend Zeit. 90 Wörter erst und wenige Szenenkärtchen. Und dann kam plötzlich eine Terminänderung und ich kann den Tag als Schreibtag komplett abhaken. Mist.

Tut mir leid, dass ich nichts anderes berichten kann. Ich hasse es.

Donnerstag, 5. November 2026

Jetzt habe ich die Pharyngitis (Rachenentzündung) also doch endgültig von meiner Familie eingefangen. Schlucken ist sehr aua und das mit dem Sprechen sollte ich besser sein lassen. Aber okay, ich schreibe ja eh, bzw. gerade lese ich. Heute habe ich das Manuskript nämlich spaßeshalber mal auf der bisher letzten Seite 95 geöffnet und "rückwärts" gelesen. Dort befindet sich (was ich gar nicht mehr wusste) der alte Manuskriptanfang vom November 2023. Ja, peinlich, ich weiß. Aber nicht mehr zu ändern.

Einiges davon hatte ich bereits beim neuen Anfang verwendet, anderes nicht. Dabei hat manches davon durchaus Potenzial. Und ganz am Ende fand ich diverse LitBits, die eine nähere Betrachtung verdienen. 

Den Begriff "LitBits" sollte ich vielleicht mal erklären. Den hatte ich mir irgendwann vor vielen Jahren ausgedacht. Lit steht für Literatur und Bits für die kleinen Schnipsel, die mir manchmal random einfallen, und die häufig mit Konjunktiv und vielleicht einhergehen. Wann immer ich eine Idee habe (auch nachts), tippe ich sie mit dem Stichwort wofür die Idee ist (für welches Manuskript, aber auch Stickerideen oder anderes, das ich nicht vergesse möchte) in meine Braintoss-App am Handy. Die schickt dieses Geistesblitze automatisch an mein Mailprogramm und zu Evernote, da doppelt bekanntlich besser hält. Und offenbar habe ich irgendwann die ganzen Notizen bzgl. #SwedishRomance3 am Ende des Dokuments gesammelt hinkopiert. Das kommt gleich auch auf Kärtchen (allerdings nur physische, nicht in Notion), damit ich die Ideen griffbereit habe, wenn ich sie brauchen kann.

Nun muss ich bloß mal sehen, was ich damit anfange, dass viele der Ideen so ganz anders sind, als die, die ich später (also jetzt am Anfang des Dokuments) hatte. Vielleicht kann ich sie kombinieren? Oder mich für eine der Varianten entscheiden?

Das sind so die Freuden des Pantserinnen-Autorinnendaseins. Wer es nicht weiß: Pantser sind Autor:innen, die aus dem Bauch heraus schreiben (writing from the seat of my pants) oder sich von ihren Figuren erzählen lassen, was sie zu tun gedenken. Also der Gegensatz zu plottenden Autor:innen (man könnte auch planenden sagen), die schon vor dem ersten Satz im Manuskript wissen, was am Ende passiert. Und zwischendrin auch. Die müssen natürlich nicht mehr so viel darüber nachdenken, was sie wohin packen, und wer welche Rolle spielt, weil sie das alles vorher festgelegt haben. Viellleicht kriege ich da ja im nächsten Leben hin :D

Ich melde mich heute zum Feierabend wieder und berichte, was sich so getan hat.

19:07 Uhr
Ich hatte völlig vergessen, wie kräftezehrend Schreiben bzw. das Überarbeiten / Szenen umstellen, etc. ist. Ich glaube, am meisten Kraft kostet es mich, den Fokus nicht zu verlieren, und mich immer wieder zu ermahnen am Ball zu bleiben und nichts anderes stattdessen zu machen. Ist mir natürlich nicht gelungen. Wenn es schwierig wird (und ALLE Entscheidungen sind für mein ADHS-Hirn schwierig), dann weiche ich genre aus. Jemand sagte, das ist, als wenn man versuchen würde, einen Flummi mit einem Hammer plattzuklopfen. Ich finde das Bild sehr treffend :D
Kennt das noch jemand?

Und dann habe ich vorhin eine Textstelle gefunden, die ich erst vor zweieinhalb Monaten geschrieben habe. Erwähnte ich, dass ich mich nicht nur nicht entscheiden kann, sondern auch furchtbar vergesslich bin (war ich als Kind schon)? Jedenfalls findet dort eine ziemlich dramatische Sache statt, bei der ich mir damals schon nicht sicher war, wie es genau abgelaufen sein soll. Und weil ich dieses Ereignis vergessen habe, habe ich mittlerweile ein anderes Dilemma gefunden (kürzlich erst, nachdem ich mir den Kopf zerbrochen habe), das mir eigentlich ganz gut gefiel. Und nun das. Vielleicht hätte ich ERST die ganzen Seiten lesen sollen, bevor ich mit den Kärtchen und den Überlegungen zum Plot neu angefangen habe. Nun habe ich den Salat, dass ich mich entweder GEGEN etwas entscheiden muss (das ist NOCH schwieriger, als mich ÜBERHAUPT zu entscheiden), oder versuche beide Ereignisse irgendwie in Einklang zu bringen.

Wegen der vielen Umsortiererei sind es dann heute auch wieder nur 67 NEUE Wörter geworden. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich langsam einen roten Faden finde. Insgesamt sind es bisher übrigens 22.907 Wörter. Für die Statistiker:innen unter euch.

Aber definitiv nicht mehr heute. Hals tut schlimmer weh, ich huste mehr, Augen brennen, und inzwischen habe ich auch Fieber (was ich bisher noch nicht hatte). Sorry, fürs Jammern, aber ich kann auch Männergrippe haben und mich so verhalten ;)

Hoffentlich bis morgen dann, und danke, dass ihr hier so fleißig mitlest.

Eventuelle Tippfehler schiebe ich mal aufs Fieber. Korrigiere ich ggf. morgen.

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Sagt doch mal in den Kommentaren, ob ihr die November-Schreib-Challenge (wie immer ihr sie auch nennt) auch mitmacht, oder ob ihr eh diszipliniert rund ums Jahr eure Manuskripte in die Tasten haut. Oder warum ihr sonst hier mitlest. Bin neugierig.

Alles Liebe
Petra

Do it yourself

Neue Wege gehen, Wünsche verwirklichen, das mochte ich schon immer. Und es wird Zeit für neue Bücher!

eKrimiReihe von Petra A. Bauer

Dienstag, 18. März 2014

Bücher schreiben

Foto: Rainer Sturm, pixelio.de Meine Stammleser wissen, dass ich meiner Schreibtätigkeit in letzter Zeit verstärkt online nachgehe. Seien es die Beiträge hier oder im Gartenblog, im Fußballblog und ganz besonders natürlich die im Lifestylemagazin.

Arbeiten an unterschiedlichen Projekten fällt mir immer sehr schwer, weil ich mich meist voll und ganz auf eine Sache einlasse, bevor ich "Luft" für die nächste habe. Das ist allerdings sehr unpraktisch, v.a. wenn man so viele Interessen hat, wie ich.

Und da ich gerne auch wieder längere Texte (Bücher!) schreiben möchte, versuche ich gerade einen Modus zu finden, wie ich beides in Einklang bringen kann.

Die Personenliste

Ich starte mit grundlegenden Vorarbeiten. Ich plane Fortsetzungen (eine Reihe) zu einem bestehenden Buch und habe zunächst das Personal des existierenden Bandes aus dem Manuskript "herausgelesen" und in eine Excel-Tabelle gepackt. Die Liste der handelnden Figuren muss mir beim Tod des letzten Rechners abhandengekommen sein. Dabei habe ich Hauptfiguren, die in jedem weiteren Band vorkommen werden, in eine Rubrik gepackt, dann Figuren, die nur im ersten Band auftraten, sowie zuletzt die Statisten aus Band 1. Die könnten ja möglicherweise später irgendwo nochmal wichtig werden. Ich liebe Verknüpfungen über mehrere Bände hinweg. Schließlich begegnet man sich IRL ja auch immer zweimal ;-)

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          Wie schreibe ich einen Bestseller?*

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Papyrus Autor

Ich hatte vor Urzeiten mit Papyrus Autor gearbeitet und das Programm aus den Augen verloren (u.a. auch wegen des kaputten Rechners). In der Zwischenzeit hat sich dabei so viel getan, dass ich das neueste Update installiert habe und mich nun schrittweise neu einarbeite. Ich fand nämlich diverse Möglichkeiten damals schon gut, wie die Notizzettel direkt neben dem Text oder die Möglichkeit, Personen, Orte, Stichworte, direkt aus dem Manuskript heraus mit der Datenbank zu verknüpfen. Dann muss ich nicht in Unterlagen wühlen, um zu schauen, ob Nebenfigur XY nun braune oder blaue Augen hatte. Ein Klick auf den verknüpften Namen genügt

Inzwischen ist noch ein Zeitstrahl hinzugekommen und auf die Arbeit damit bin ich besonders gespannt.

Selbst ist die Frau

Last but not least wird die entstehende Reihe von Anfang an professionell begleitet. Der bestehende Band soll komplett überarbeitet werden, wozu ich bereits die Lektorin meines Vertrauens eingespannt habe. Für die Covergestaltung bin ich noch auf der Suche.

Achso, ja, beinahe vergaß ich es zu erwähnen: Nach 15 Büchern, die von mir in regulären Verlagen (ohne DKZV!) erschienen sind, nehme ich dieses Projekt selber in die Hand. Das hat diverse Gründe, angefangen damit, dass man keinem Verleger den zweiten und weiteren Band einer Reihe verkaufen kann, deren erster Band vor längerer Zeit in einem anderen Verlagshaus publiziert worden ist und eigentlich als Einzelband geplant war.

Natürlich gibt es weitere Gründe. Ich probiere gerne Neues aus und bin gespannt auf die Möglichkeiten, die sich durch unabhängiges Publizieren ergeben. Völlig freie Hand zu haben, hat schon was. Und ich schließe absolut nicht aus, auch wieder mit Verlagen zusammenzuarbeiten. Bei diesem »Baby« möchte ich aber mal andere Wege gehen.

Ich hoffe, ihr begleitet mich auf dem Weg.

Liebe Grüße

Petra Flattr this

*Affliate-Link - Mit einem Klick könnt ihr unsere Arbeit unterstützen. Wir danken euch von Herzen Vielen herzlichen Dank!

Nicht wundern: Aufgrund eines größeren technischen Problems sieht man auf all meinen ExpressionEngine-Blogs derzeit statt der Fotos nur Platzhalter. Das sieht grässlich aus, ist aber erstmal nicht zu ändern. Ich hoffe, ihr lasst euch nicht davon abschrecken :)
Einige Bilder ersetze ich nach und nach durch externe Verlinkung.

 

Meine Buchveröffentlichungen in Eigenregie:

(Verlagsbücher findet ihr bei autorin.writingwoman.de)

 

 

#SwedishRomance (Band 1)

Mittsommer-Romanze. Ein sommerlicher Schweden-Liebesroman von Katarina Andersson-Wallin (Pseudonym von Petra A. Bauer).

Mittsommer-Romanze von Katarina Andersson-Wallin (Pseudonym von Petra A. Bauer) hier kaufen.

Midsummer-Romance (english Ebook)

 

#SwedishRomance (Band 2):

Lussekattertage. Ein Schweden-Liebesroman von Katarina Andersson-Wallin für die kuschligste Zeit des Jahres.

Lussekattertage hier kaufen oder gratis mit Kindle Unlimited lesen.

KRIMI:

CRIME AND THE CITY

Wer zuletzt lacht lebt noch

Das Schreibtagebuch 2023:

BÜCHER SCHREIBEN MIT ADHS. Mein Schreibtagebuch 2023. Einblicke in mein Autorinnenleben.

 

 

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