Einträge mit dem Tag: Kunst


Keine Zeit für Verzweiflung?

Ich lese sehr gerne den Newsletter von Austin Kleon, den meisten bekannt durch sein Buch "Steal like an artist", bzw. Alles nur geklaut - 10 Wege zum kreativen Durchbruch. In der aktuellen Ausgabe lautet sein verlinkter Blogbeitrag "No Time for Despair". Darunter ein Zitat von Toni Morrison, das mich dazu inspiriert hat, hier mal wieder etwas zu schreiben:

Montag, 15. Oktober 2018

Toni Morrison was once on the phone admitting how upset and depressed and unable to work she was when her friend interrupted her:

Zitat

Und dann fiel es mir wieder ein: Das Klischee (oder die Tatsache?) dass Künstler am besten sind, wenn sie leiden. Und dass ich gerade richtig gut sein müsste, weil ich nämlich wirklich leide. Gerade läuft so vieles schief - auch reichlich Dinge, mit denen ich eigentlich nichts zu tun habe(n sollte), die aber trotzdem MIR an die Backe genagelt werden. Kurz: Ich habe massive Schlafstörungen, immer wieder Angstattacken (noch sind sie leicht, aber wie lange noch?) fühle mich grässlich - und kann nicht arbeiten.

Das liegt nicht nur an der mangelnden Zeit. Es liegt an der Lähmung, die mich tagtäglich befällt, wenn ich mit meinem Verdrängungsmechanismus beschäftigt bin. Wer soll da arbeiten können?

Mal überlegen. Der Künstler?

Dabei rede ich gar nicht unbedingt vom Schreiben (obwohl ich merke, wie sehr mir das fehlt), sondern von allem, was ich gerade tue, bzw. eigentlich tun möchte. Doch anstatt mich in die Aufgabe(n) zu verbeißen, und alles mit hineinzulesen, was mich gerade quält, lasse ich mich von jedem kleinen Misserfolg vom Arbeiten abhalten. Kritik, egal, aus welcher Ecke sie kommt, bringt mich sofort dazu, zu denken, ich wäre dann wohl auf dem Holzweg.

Ich bin noch ungeduldiger als sonst, wenn nicht alles sofort funktioniert. Andere haben doch auch sofort Erfolg! Dass das nicht stimmt, weiß ich natürlich selber, aber mein innerer Bedenkenträger spielt sich gerade zum Obermacker bei mir auf. Alles, was ich anpacke ist scheiße, alle sind böse zu mir (naja, nicht alle natürlich, meine Familie und einige wichtige Freunde sind großartig, wie immer), und jede Aufgabe, um die ich mich kümmern soll, drückt mich noch mehr nieder als sonst immer.

Aber vielleicht sollte ich diese negative Energie, die mich ständig in unterschiedlicher Form umgibt, tatsächlich lieber in einen Kreativbooster verwandeln. Alle sind fies und gemein? Dann zeige ich ihnen eben, was ne Harke ist!

Keine Zeit für Verzweiflung! Zeit zum Zähne zusammenbeißen! Zeit, um den ganzen Mist in kreative Energie zu verwandeln! Das ist mein verdammter Job!

Für morgen nehme ich mir eine überschaubare Aufgabe vor und gebe mein Bestes. Und wenn das nicht funktioniert, mache ich eben weiter. Ich muss mich an meine Künstlerseele erinnern und mich nicht ständig vom Leben davon abhalten lassen, das zu tun, was ich eigentlich möchte und brauche.

Mitunter brauche ich eben einen kleinen Anstoß. Ein Wort, einen Satz, ein längst vergessenes Gefühl. Damit ich nicht im Sumpf verschwinde, sondern stolz das tue, wofür ich gemacht wurde. Egal, wer versucht, das zu boykottieren.

Passt auf euch auf!
Petra

Ateliereröffnung Susanne Haun

Obwohl wir nur einen knappen Kilometer auseinander wohnten, hatte ich es im ganzen Jahr 2013 irgendwie nicht geschafft, meine Freundin, die Künstlerin Susanne Haun zu besuchen. Kennt man ja. Je näher dran desto selten seh. Nun hat sie Wohnung und Atelier aufgegeben und ist 12 Kilometer weit weg gezogen, in eine kombinierte Atelierwohnung. Gestern war die Ateliereinweihung und wir waren dort. Manchmal ist es mit Termin eben am besten.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Die Künstlerin Susanne Haun

Die Künstlerin Susanne Haun in ihrem neuen Atelier. Foto: Petra A. Bauer

Die ersten Bilder ihrer Ateliereinweihung hat sie gestern schon online gestellt.

Das neue Atelier ist unterm Dach, hell und geräumig. Der Wedding beginnt wieder, diversen Künstlern eine Heimat zu geben und poliert sein Image auf - das finde ich schön.

Susanne ist ihren Tuschezeichnungen und Radierungen treu geblieben, hat aber auch Objektkunst und ein Foto- / Kunstprojekt gemeinsam mit einem anderen Künstler dazu genommen. Der Gesamteindruck im Atelier ist klar. Alle Bilder hängen nach wie vor in weißen Rahmen und das passt sehr gut zu ihren Zeichungen.

Mein Lieblingsbild von ihr ist immer noch unser Kumpel Harald Juhnke ;-)

Harald Juhnke, Tuschezeichnung von Susanne Haun

Unsere Jüngste hatte ja einen Film mit ihm gedreht und wir haben das Bild sofort gekauft, nachdem Susanne es gezeichnet hatte, weil es so gut getroffen ist.

Stammleser erinnern sich vielleicht auch an den Künstlerplausch mit Susanne Haun, den ich auf Video gebannt habe, und wo es interessante Statements zum Thema Leben und Arbeiten als Künstler gab.

Sie hat mittlerweile auch vier Bücher veröffentlicht. Vielleicht ist ein Weihnachtsgeschenk dabei?


Liebe Grüße mit den besten Wünschen für einen schönen 3. Advent

Grafik

 

iPad-Happiness unterm Weihnachtsbaum

Unser Heiligabend lief äußerst multimedial ab. Unter anderen vielen tollen Geschenken (auch von den Kindern) haben mein Liebster und ich ein iPad bekommen, juchu :-)

Sonntag, 25. Dezember 2011

Double-iPad-Happiness

Und natürlich habe ich mir sofort die Sketchbook Pro App geladen und damit experimentiert. Hier der erste Versuch:

Meine allererste Zeichnung auf dem iPad mit Sketchbook Pro

Atelierumzug

Meine Freundin, die Künstlerin Susanne Haun, eingefleischten Bloglesern aus den Künstlerplausch-Videos bekannt, hat sich über zehn Jahre lang ein Atelier mit dem Aquarellisten Andreas Mattern geteilt, der ebenfalls am Künstlerplausch teilnahm. Das letzte Atelier lag leider am anderen Ende von Berlin. Jetzt hat sie - allein - ihr neues Reich bezogen. Direkt hier um die Ecke.

Mittwoch, 24. August 2011

AtelierSusanneHaun

Obwohl die Entscheidung grundsätzlich nicht leicht war, wie sie in ihrem Blog beschreibt, ist sie doch froh über den neuen Raum und die Zeit, die sie durch den Umzug gewonnen hat.

Ich war gestern dort und konnte zumidest einige Fotos machen und ein kurzes Video drehen.

ImAtelierSusanneHaun1

Ich filme in Susannes neuem Atelier. Foto von Susanne Haun

ImAtelierSusanneHaun2

In Susannes neuem Atelier. Foto von Susanne Haun

Weitere Infos über Anschrift und Atelier-Einweihungsfeier.

Street Art - Rote Fabrik Zürich

Wer auf alte Gebäude und wirklich kunstvolle Graffiti steht, sollte unbedingt mal einen Blick in dieses Video werfen, das ich am Wochenende gedreht habe. Die 'Rote Fabrik' am Zürichsee ist Veranstaltungsort (FIL ist dort auch schon aufgetreten; mein Liebster hat dort mit ihm geplauscht) und Treffpunkt für Künstler und junge Familien. Hat was Prenzlbergisches an sich ;-)

Dienstag, 02. August 2011

Und hier habe ich noch ein Video über die Künstler gefunden, von denen diese Graffitis stammen:

 

Blogparade: Zehn Fragen zur Kunst

Besser spät als nie möchte ich euch auf eine besondere Aktion aufmerksam machen, bei der die beiden Künstler Susanne Haun und Andreas Mattern eine federführende Rolle spielen, die ihr bereits bei meinen Künstlerplausch-Videos kennengelernt habt:

Samstag, 23. April 2011

Zehn Künstler, die einen Blog betreiben haben, möchten Euch in den nächsten Wochen einladen, Euch an zehn Blogparaden auf Ihren Blogs zu beteiligen.  In den Blogs werden „10 Fragen zur Kunst“ diskutiert. Jeder Künstler wird auf seine persönliche Art und Weise die Diskussion führen. Seit 18. April wird in den folgenden zehn Wochen an jedem Montag eine neue Blogparade veröffentlicht. Die einzelnen Blogparaden laufen jeweils ein Woche und am Ende dieser Woche wird auf dem Blog des Künstlers eine Zeichnung, ein Druck oder ein Aquarell verlost. Die Verlosung nimmt jeder Künstler in eigener Verantwortung vor.

Unterstützt wird die Aktion von der Firma Hahnemühle, die zu jeder Verlosung noch ein zusätzliches Überraschungspaket zur Verfügung gestellt hat, so dass es zwei Gewinner pro Verlosung gibt.

Hier die Starttermine der einzelnen Blogparaden nebst Künstler und ausgelobtem Preis:

18.04.2011 Andreas Mattern  - „Prag 2“ - Farbradierungen / Aquatinta, 3 Platten, auf Hahnemühle Kupferdruckpapier15 x 20 cm, 2010
25.04.2011 Julia Tepasse - „Auftrieb“ - Collage / paper on canvas, 10 x 10 cm, 2010
02.05.2011 Oliver Kohls  „Harlingen“ - Pastell auf Sandpapier, ca. 40 x 30 cm, 2011
09.05.2011 Conny Niehoff „Rückenakt“ - 32 x 24 cm, Hahnemühle Burgund
16.05.2011 Susanne Haun „Wachender Engel“ - Zeichnung, 17 x 24 cm,Tusche auf Hahnemühle Burgund, 2011
23.05.2011 Anna Schüler „Zwischen den Zeiten VI“ - Format A4, Tusche auf Bütten, 2010
30.05.2011 Frank Hess „Tulpenvase“ - Zeichnung 30 x 20 cm, Tusche auf Bütten, 2011
06.06.2011 Helen Königs „Strandhaus” - Acryl auf Pizzakarton, genäht auf Passepartout, 15 x 15 cm, 2011
13.06.2011 Roswitha Geisler „Jimi Hendrix – Hush“ -  wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm, ca. 15 x 15 cm
20.06.2011 Frank Koebsch „Kranich“ - Miniatur in Aquarell auf Hahnemühle Aquarellpostkarte, 10,5 x 15 cm, 2011

P.S. Die beteiligten Künstler beteiligen sich an der Diskussion, sind aber selbstverständlich von der Verlosung ausgeschlossen.

Mein neuer Krimi

Unterschiedliche Blogs zu haben ist eigentlich ganz schön, weil man die Themen dann nicht so furchtbar bunt mixen muss. Es hat aber auch Nachteile, z.B. den, dass hier gerade Funkstille ist, weil ich arbeits- und wetterbedingt öfter drüben im Gartenblog blogge.

Mittwoch, 07. April 2010

Zumindest kann ich aber heute verkünden, das ich nachher in den Jaron-Verlag im Dussmann-Haus fahren und die Belegexemplare für meinen neuen Krimi Kunstmord abholen werde:

Der Krimi spielt im Berlin von 1930 und dreht sich um den Traum des jungen Künstlers Victor Reimer. Er möchte nach Paris ziehen und am Montmartre leben und arbeiten. Daher war der Arbeitstitel auch “Victors Traum”, was in vieler Hinsicht besser gewesen wäre. Doch ihr könnt ja selbst urteilen, wenn ihr das Buch gelesen habt :-)

 

Meine erste Nominierung

Ich fühle mich wirklich geehrt, dass mich jemand für einen Preis nominiert hat, nämlich für die stART.hilfe

Montag, 25. Mai 2009

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Für mich völlig überraschend wurde ich bei Twitter von @Philharmoniker und @TwoOrchestras für das Projekt stART.hilfe nominiert.

stART.hilfe ist ein Projekt der Duisburger Philharmoniker, dem UPLOAD Magazin und der stARTconference.

Die Duisburger Philharmoniker geben ein Konzert (WEB@CLASSIC - Ring ohne Worte) als Dankeschön für ihre Internet-Freunde und wollen die Einnahmen einem Kultur-Webprojekt spenden. Eines davon ist writingwoman.de :-)))

So sah der Vorschlag aus:

Grafik

Ich finde das total toll und natürlich aufregend, denn ich wurde noch nie für irgendetwas nominiert.

Ich freue mich also über jede einzelne Stimme :-)

Die Abstimmung läuft noch bis zum bis Dienstag, 2.6. 12:00 Uhr

Danke an die Duisburger Philharmoniker, Upload und stARTconference für das Projekt und die Nominierung! Ich freu mir hier wirklich ein Loch in den Bauch :-)

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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