Einträge mit dem Tag: 2012


Zugeflauscht auf dem Affenfelsen

re:publica 12 Die Tage 2 und 3 der diesjährigen re:publica waren geprägt von Treffen am "Affenfelsen", den treppenförmigen Gebilden in der Mitte der großen Halle, die zum Meet & Greet mit alten und neuen Bekannten einluden. (Hier geht es zu Tag 1)

Montag, 07. Mai 2012

Natürlich habe ich auch einige Sessions besucht, aber die Zwischenzeit war geprägt vom Gespräch mit netten Menschen. Und nett waren sie echt alle (siehe ganz unten)!

Und die Stimmung war riesig:

Seifenblasen

V.l.n.r.: @babsannette @writingwoman  @claudine, abgeschossen von @Buchkolumne

Ich startete den zweiten re:publica-Tag mit Social TV – Trends and Visions. Es traf sich gut, dass ich sowieso noch nicht ganz wach war, denn im Prinzip war es eine Werbeveranstaltung für nacamar, die im Livestreaming-Sektor unterwegs sind. Der Vortragende, Uwe Schnepf, trat allen Ernstes in Anzug und Krawatte auf. Auf der re:publica! Kleiner Tipp: beim nächsten Mal vorher informieren, um was für eine Veranstaltung es sich handelt, zu der man eingeladen ist ...

Es wurde u.a. ein Second Screen vorgestellt, mit dem man sich auf dem Fernseher während einer laufenden Sendung, mit anderen Menschen austauschen kann, die gerade dieselbe Sendung sehen. Äääähm, gab es da nicht was ...?

socialTV

Danach ging ich zu Let’s streit - Wer darf mich wie tracken? mit Stephan Noller und Fallk Lüke. Eigentlich war das alles ganz unaufgeregt. Cookies scheinen eine relativ große Akzeptanz zu genießen und manche wünschen sich Anwendungsmöglichkeiten wie: “Wer mit diesem Hotel nicht zufrieden war, fand auch dieses und dieses Hotel scheiße” um sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen.

Auf Foodblogs - Verfall oder Rettung der Esskultur hatte ich mich schon vorher gefreut - nicht nur, seit meine Tochter angefangen hat zu foodbloggen.

foodblogs1

Die Runde, bestehend aus Stevan Paul, Sebastian Dickhaut, Nicole Stich und Vijay Sapre, wurde sympathisch moderiert von Inés Gutiérrez, den meisten vermutlich besser bekannt als Kaltmamsell. Ob bloggende Köche, die Kochbücher schreiben, kochende Blogger, die Kochbücher schreiben, bloggend kochende Zeitungsherausgeber - alle lieben was sie tun. Die Blogger können allerdings wieder mal nicht davon leben, siehe mein Posting zu Tag 1 (Sascha Pallenbergs Session).

foodblogs2

V.l.n.r.: Vijay Sapre, Sebastian Dickhaut, Inés Gutiérrez, Nicole Stich, Stevan Paul.

Interessant: Die einen essen besser und bewusster, seit sie foodbloggen, die anderen haben vor lauter Arbeit weniger Zeit gut zu essen. Das war zu befürchten ;-)

Den Rest des zweiten Tages verbrachte ich mit Gesprächen am Affenfelsen und begann den nächsten Tag mit einer Veranstaltung zum Thema Blogvermarktung. Nix Neues, keine neuen Ideen. Werbemöglichkeiten in Printmedien werden weniger, so dass die Werbewirtschaft die Blogger entdeckt hat, und einige setzen sogar mehr auf die Relevanz des Blogs als auf die Reichweite.

Dazu habe ich hier eben aus besonderem Anlass (jemand wollte mal wieder ein Gratis-Posting) eine Menge geschrieben, jedoch verdient dies eindeutig einen eigenen Blogbeitrag, daher habe ich es hierhin ausgelagert: Geld verdienen mit Blogs in Deutschland.

Soylent Green, äh, the Internet is people! war ein unterhaltsamer Vortrag von Felix Schwenzel, u.a. darüber, dass Kontrollverlust bereits bei der Bratwurst beginnt und Realität und Virtualität eigentlich dasselbe sind.

Ein echtes Highlight war der Auftritt von @Regsprecher, dem Regierungssprecher Steffen Seibert, der sehr locker über die Social Media Nutzung der Bundesregierung sprach und dabei “mehr Sympathiepunkte für die Regierung gesammelt hat, als diese in den letzten gefühlt hundert Jahren”, wie e13KiKi im Hinausgehen feststellte.

Lobend erwähnen möchte ich die Indische Lammcurry-Suppe, die das Catering gezaubert hat - ein großer Napf für 3,- Euro und noch leckerer als die Gulschsuppe an Tag zuvor. Alle Helfer und sogar die Leute von der Security machten einen total entspannten Eindruck, wie in jedem Jahr bisher. Vielen Dank dem Team um Johnny Häusler, das “meine” bisher beste re:publica (es war meine dritte) auf die Beine gestellt hat. Die Location wünsche ich mir fürs nächste Jahr wieder, mitsamt Affenfelsen und den floating Monoblocks, die man überall mit hin nehmen konnte und so IMMER einen Sitzplatz bekam, egal wie voll die jeweilige Veranstaltung war. Station-Berlin schon deshalb (abgesehen von meinem Nostalgieflash, weil ich dort vor über 25 Jahren Pakete von Zühgen in Rollcontainer gepackt habe), weil nebenan dieses geniale Parkhaus Gleisdreieck liegt, sodass ich ohne Parkplatzsorgen dort aufschlagen konnte. Der gleichnamige der U-Bahnhof ist noch näher. Es muss echt nicht immer Mitte sein - Berlin hat auch andere Bezirke :-)

Und diese Idee ist gut:

augmentedreality

aber ich werde mir wohl doch der Einfachheit halber einen Satz T-Shirts mit meinem Twitternamen anfertigen ;-)

Rund 4.000 Menschen nahmen an der re:publica 2012 teil, und ich konnte nicht mal mit 1% von allen reden. Manchmal reichte es gar nur zu einem “Wir sehen uns noch!”  Wer sich sicher ist, mit mir geplauscht zu haben und sich auf folgender Liste nicht findet, möge nicht beleidigt sein - mein Gedächtnis ist saumäßig. Oder ich kannte den Namen nicht. Ich bin eh schon stolz, dass mir so viele wieder eingefallen sind. Beim nächsten Mal mache ich die Liste gleich vor Ort *g* Auf jeden Fall habe ich mich gefreut, mit euch allen IRL das Blogger-Klassentreffen 2012 zu zelebrieren ;-)

CU next year!

 

 

 

Das Autorencamp auf der Leiziger Buchmesse - Noch Plätze frei!

autorencamp-kleinAm kommenden Wochenende (17. und 18. März 2012) findet im Rahmen der Leipziger Buchmesse erstmals ein Autorencamp statt. Es ist kostenlos und es sind noch einige Plätze frei, also meldet euch rasch an! Informationen über das Prozedere gehen euch per Mail zu, sind aber z.T. auch auf der Autorencamp-Seite nachzulesen.

Mittwoch, 14. März 2012

Autoren brauchen den Austausch. Zu unübersichtlich ist der Buchmarkt geworden, zu vielfältig die Möglichkeiten, die nicht zuletzt die elektronischen Medien bieten - von Social Media Marketing bis Ebook. Die Leipziger Buchmesse stellt erstmals eine Plattform zur Verfügung, auf der dieser Austausch stattfinden kann, und zwar in Form eines Barcamps. Kurz gesagt kann man sich das so vorstellen, dass es sich dabei um eine Konferenz handelt, deren Themen / Sessions / Workshops spontan beim Anfangstreffen der Veranstaltung entstehen. Wer ein Thema hat, über das er berichten oder sich austauschen will, kann dies zu Beginn mitteilen, kurz die Interessenslage abfragen und sich in einen Stundenplan eintragen. That’s it. Über Erfolg und Misserfolg entscheiden letztlich die Teilnehmer mit.

Organisatoren des Autorencamps (offizieller Hashtag: #acl12) sind Franz Patzig und Leander Wattig. In der letzten Woche waren Franz und ich vom MDR zum Interview ins ARD-Haupstadtstudio eingeladen worden. Ihr könnt den Beitrag hier nachhören und erfahrt darin einiges über die Veranstaltung.

Mich könnt ihr übrigens am Samstag dort treffen.

ARD-Hauptstadtstudio-klein

T-Shirt-Parade 2012 - Shirt #2, Woche 7

GrafikHeute kommt mein zweiter Beitrag zur T-Shirt-Blogparade aus Chaosweibs Chaosblog, wo ich heute ganz lieb begrüßt wurde.

Montag, 13. Februar 2012

Ihr wisst ja vielleicht vom letzten Posting zur Parade, dass ich später eingestiegen bin und mich außerdem nicht entscheiden konnte,  ob ich mit dem Autorenblog, dem Gartenblog oder dem Twitterblog an der Parade teilnehme, mache ich es eben in allen Blogs. Wenn schon Parade, dann aber richtig :-)

Und weil die Parade heute im Autorenblog stattfindet, hat das Shirt auch etwas mit Autoren zu tun:

Grafik

Ich mag das Logo :-) Das Shirt selbst ist ziemlich unspektakulär (und ungebügelt *g*):

Grafik

Ich habe das Shirt direkt auf der Buchmesse gekauft, weiß aber nicht mehr in welchem Jahr. Ich fahre seit 2003 im Schnitt alle 2 Jahre nach Frankfurt und jedesmal ist der Messetrubel sehr beeindruckend. Ich fühle mich sehr wohl zwischen den ganzen Büchern und Menschen :-)

Das könnte euch hier im Blog auch interessieren:

Aus meinen anderen Blogs:



Hier könnt ihr meine Beiträge per Mail abonnieren

Schreddern macht Laune :-)

Welche eurer guten Vorsätze für 2012 habt ihr denn schon umgesetzt oder bereits über den Haufen geworfen? Es ist noch nicht zu spät. Immer dran denken: um Gewohnheiten zu ändern, müssen im Gehirn neue "Trampelpfade" angelegt werden. Mindestens drei Monate lang muss man konsequent täglich das tun, was man sich vorgenommen hat, bis es zur neuen Routine wird.

Donnerstag, 05. Januar 2012

Ich glaube, es gibt kaum jemanden, der den Jahreswechsel nicht dazu nutzt, um gute Vorsätze zu fassen. Eigentlich ist es Quatsch - man könnte jederzeit damit beginnen, etwas an seinen unliebsamen Verhaltensweisen zu ändern oder neue Projekte starten. Doch offenbar hat die Zeit zwischen den Jahren etwas Magisches. Zumindest hat man meist mehr Zeit sich über das Leben Gedanken zu machen. Und auch diejenigen, die sagen: “Ich habe keine Vorsätze gefasst!” haben insgeheim doch irgendwas im Hinterkopf, wenn vielleicht auch nur unbewusst.

Reduce to the max!

Schreddern macht Laune :-)

Das war mein einziges Motto im letzten Jahr, und es war leider zu wenig konkret. Das ist leider auch eine Unsitte, bei den Vorsätzen: Die meisten werden zu schwammig formuliert, was es leichter macht, sie nach kurzer Zeit zu ignorieren.

In diesem Jahr habe ich das Reduzieren-Wollen vor allem auf den Papierkram ausgerichtet, sprich: Ich mache mich auf den Weg in ein möglichst papierarmes Leben. Hier haben sich im Laufe der Jahrzehnte so viele Unterlagen angesammelt, dass es langsam zum Platzproblem wird.


Dank iPad finde ich es jetzt auch nicht mehr so unbequem, den Kram am Bildschirm zu suchen und zu lesen. Das hatte mich nämlich vorher von der Idee des papierlosen Büros immer abgehalten. Welche Tools ich zum Digitalisieren und Verwalten benutze, werde ich an anderer Stelle berichten, weil ich das noch ein bisschen aufbereiten möchte. Auf jeden Fall liebe ich den Sound meines Schredders :-) Papierkram entsorgen ist so befreiend, und das Schnurren des Aktenvernichters ist jedesmal ein Erfolgsgeräusch.

Natürlich will ich auch den Weihnachtsspeck wieder loswerden :-)

 

Und sonst?

Einen anderen Vorsatz habe ich direkt wieder über den Haufen geworfen: Mehr Bewegung. Dazu bin ich nämlich beruflich zu sehr mit einem Web-Projekt beschäftigt, das auch auf meiner Vorsatzliste steht, und das längst überfällig war. Ich habe schon zwischen den Jahren Material gesammelt und inzwischen begonnen Content zu schreiben, denn die Zeiten, in denen wir ein Blog mit einem einzigen Posting gestartet haben, weil wir es gar nicht abwarten konnten, sind ja nun wohl vorbei. Aus dem Alter bin ich raus ;-)

Auf jeden Fall ist es ein Herzensprojekt, weil es alles vereint, was ich gerne mache. Während der Materialsammlung bin ich über verschiedene Dinge gestolpert, die eine Kreativexplosion bei mir ausgelöst haben, die mit der Frage endete, wieso ich das nicht längst getan habe. So ist aus dem geplanten Projekt ein noch viel tolleres (und auch umfangreicheres) Vorhaben geworden. Aber in diesem Jahr ist nix mit nur vorhaben - ich ziehe das durch.

Wer direkt erfahren möchte, wann es so weit ist und um was es sich handelt, den lade ich herzlich ein, meinen Newsletter zu abonnieren.

TV-Tipp

Dieser TV-Tipp zum Thema kam kürzlich über den Texttreff herein:

Quarks & Co” - mit dem Thema “Gute Vorsätze - die Wissenschaft vom inneren Schweinehund. Am Dienstag, 10. Januar 21:00 Uhr im WDR (Wiederholung Samstag, 14. Januar 2012, 12:05 Uhr).

Und ihr so?

Was habt ihr euch für 2012 vorgenommen und welche Vorsätze habt ihr direkt am 2. Januar wieder über den Haufen geworfen?


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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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