Geld verdienen mit Blogs in Deutschland

GrafikEigentlich hätte ich schon wieder die Überschrift meines vorletzten Postings nehmen können: "Wir müssen reden!" Geld verdienen mit Blogs scheint in Deutschland ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, während es in den USA durchaus an der Tagesordnung ist - entsprechenden Arbeitseinsatz vorausgesetzt (Content, Content und naochmal Content!). Einmal ist es ein Reichweitenproblem, nicht zuletzt wegen der Sprachbarriere. Es gibt einfach mehr englischsprechende Menschen als deutschsprachige. Aber zum anderen scheint es ein massives Mentalitätsproblem zu geben - und das lässt sich offenbar nicht so leicht beseitigen.

Ich schrieb im letzten Blogposting über die Session zur Blogvermarktung auf der re:publica, dass die Vortragenden keine neuen Ideen dazu hatten. Immerhin hat die Werbewirtschaft die Blogger entdeckt, seit Werbemöglichkeiten in Printmedien weniger werden. Und einige Marketingmenschen setzen sogar mehr auf die Relevanz des Blogs als auf die Reichweite.

So weit, so gut. Während es jedoch völlig selbstverständlich ist, in Printmedien eine bestimmte Summe für eine Anzeige oder gar einen redaktionellen Beitrag zu zahlen, wird selbst ein Millionenklickblog wie Frag die Gurus als “Honorarangebot” für einen Link oder gar ein Blogposting, noch immer mit Produktpröbchen abgespeist. Zwei Lippenstifte für ein Posting, das mehrere hundert Euro wert ist. Ich würde gerne mal das Gesicht einer Anzeigenverwalterin der - sagen wir mal BRIGITTE (Print!) - sehen, wenn eine Kosmetikfirma dort mit einem solchen Angebot um die Ecke käme. Aber wir Blogger sollen dafür sogar noch dankbar sein.

Biete Keks für Elefanten

Ja, Himmel - wann soll man denn je angemessen für die viele Arbeit entlohnt werden, die man mit der redaktionellen Bearbeitung der Blogs hat? Ich habe kürzlich an einem Posting mit vielen Fotos und extrem vielen Links (die ja auch erst einmal im halben Web zusammengesucht werden müssen) geschlagene fünf Stunden gesessen. Und das nicht, weil ich so langsam wäre, sondern weil ich meine Arbeit gewissenhaft mache und Bildbearbeitung und Verlinkung eben auch Zeit brauchen. Fünf Stunden, für die ich weder einen PR-Stundensatz noch ein mickriges Zeilenhonorar veranschlagen kann. Einfach, weil ich in dem Fall mein eigener Chef bin.

Natürlich macht mir Bloggen Spaß. Genau wie es dem Musiker, über den ich im vorletzten Posting berichtete, Spaß macht neue Songs aufzunehmen und auf Tour zu gehen. Claudia macht professionelles Fotografieren Freude, ebenso, wie es meiner Künstlerfreundin Susanne Spaß macht zu zeichnen. Carola baut gerne schöne Webseiten, ebenso, wie ich gerne Bücher schreibe. Oder Lesungen halte ...

Aber bedeutet es denn, dass man seine Arbeit zum Kotzen finden muss, damit sie angemessen bezahlt wird?

Und als hätte ich es geahnt, rief just während ich diese Zeilen schrieb (ohne Witz!) jemand an, der wieder wollte, dass ich gratis ein Blogposting in meinem Gartenblog über sein Produkt schreiben soll “weil ich die Werbeausgaben klein halten muss, ich hab ja erst vor drei Monaten angefangen”. Zum Teufel nochmal, ich blogge seit zehn Jahren und was habe ich finanziell davon? Monatliche Adsense-Einnahmen von knapp zwanzig Euro, aber das auch erst seit kurzem, vorher lagen sie im einstelligen Bereich.

Mag sein, dass ich etwas falsch mache, aber so lange auch die BlogLESER sagen: “Huh, in dem Blog steht irgendwo das Wort Shop, das ist ja kommerziell, und kommerzielle Blogs lese ich nicht!” (Leser belauscht, nachdem bauerngartenfee.de im letzten Jahr den ersten Platz bei der Superblogwahl belegte) wird sich auch nichts ändern. Alles gratis haben wollen, aber dann bitte auch ohne Werbung, so funktioniert das irgendwann nicht mehr.

Wobei das zwei verschiedene Paar Schuhe sind: einmal Gewerbetreibende, die im besten Fall Gratiswerbung erwarten, im schlimmsten Fall Gratiscontent und auf der anderen Seite Blogkonsumenten, die nicht mal Werbung sehen wollen, egal ob der Blogger dafür bezahlt wird oder nicht. Irgendwo läuft doch da etwas gewaltig schief.

Umdenken!

Ihr merkt ja auch, dass ich in meinen drei Blogs sehr unregelmäßig blogge. Ich würde problemlos nie wieder ein Buch schreiben (die Autorentätigkeit macht allerdings leider auch zu viel brotlosen Spaß ... s.o.) und meinen Lebensunterhalt komplett mit Bloggen bestreiten, wenn es denn funktionieren würde. Aber ich mache mir da langsam keine Illusionen mehr: So lange sich in der deutschen Mentalität nicht grundlegend etwas ändert, würde ich dabei verhungern.

Virtuelle Werbung wird weiterhin zunehmen

Aber kann das wirklich das Ende der Fahnenstange sein? Wir stehen erst ganz am Anfang des Internetzeitalters, verglichen mit der Menschheitsgeschichte. Auch wenn meiner Meinung nach weder Printmagazine noch papierene Bücher je ganz aussterben werden (dazu gibt es zu viele Papierschnüffler *g*), wird das Segment kleiner werden. Damit werden die gedruckten Werbemöglichkeiten weiter eingeschränkt und die Online-Werbemöglichkeiten müssen zwangsläufig erweitert werden.

Also muss weiter an der Akzeptanz von Blogs gearbeitet werden. Einer der Vortragenden der Blogvermarktungssession sagte sinngemäß, dass er auch “tote” Blogs kauft und mit Werbung bestückt, denn “Werbung, die irgendwo steht, wird auch von irgendjemandem wahrgenommen”. Und je häufiger man ein Markenlogo sieht, umso eher hat man es im Kopf. Dazu muss man kein Werbefachmann sein. Firmen könnten also auch Bannerplätze oder Textlinks in Blogs mit einigen hundert Lesern täglich kaufen. Dass man die anderes vergütet als Blogs mit Millionen von Klicks, ist klar. Aber so können sich Blogger Zeit für mehr Blogbeiträge kaufen. Denn professionelles Bloggen ist ein Fulltimejob.

So wie ich momentan blogge, nämlich, wenn ich Lust dazu habe, oder mit höherer Frequenz und höherwertigem Content, wenn ich wieder mal versuche, ob sich die Einnahmen nicht doch irgendwie steigern lassen, kann ich natürlich kein Einkommen erwarten, das dem eines Managers entspricht. Aber ich bekomme auch nicht annähernd so viel, wie eine Gelegenheitsputzfrau. Stundenlohn? Hier bitte hysterisches Gekicher einfügen (das könnt ihr auch im Hinterkopf behalten, wenn ihr mal wieder einen Schriftsteller fragen wollt, ob er vom Schreiben leben kann). Die Adsense-Einnahmen bei hoher und niedriger Veröffentlichungsfrequenz machen vielleicht vier Euro Unterschied im Monat aus.

Und Affiliate-Links?

Nachdem Google vor einigen Monaten seinen Algorythmus grundlegend änderte, sind einige six-figure-income-Blogger in den USA unsanft erwacht, weil ihre Adsense-Einnahmen so dramatisch zurückgegegangen waren. So haben sie ihre Strategie überdacht und vermehrt auf Affiliate-Links gesetzt, allen voran Amazon. Das mag vielleicht in den USA und hierzulande bei Elektronik-Testblogs ganz gut laufen, wie z.B. netbooknews.de. In meinen Blogs funktioniert es nicht. Und bei vielen anderen auch nicht. Ebenso wenig wie mit anderen Affiliate-Link-Anbietern, wo ich aus sicherer Quelle weiß, dass auch dort die Einnahmen deutlich zurückgehen, auch bei hochklickigen Blogs.

Sind die Deutschen werbemüde?

Das wage ich nicht zu beurteilen. Ich latsche so tunnelblickartig durch die Welt, dass ich ohnehin nur Dinge wahrnehme, die mir quer in den Weg springen und ich zwangsläufig drüber fallen muss. Ich bin also kein Maßstab. Aber ich weiß von anderen, dass sie manchen Bloggern den Klick auf z.B. einen Amazonlink einfach nicht gönnen. Echt. Da suchen sie lieber direkt auf Amazon. Unglaublich eigentlich. Und sooo deutsch. Vielleicht hat deshalb auch Flattr nicht so wirklich funktioniert, das Micropaymentsystem, das im Grunde die eingezahlten Beträge der daran teilnehmenden Blogger in der Blogosphäre einmal im Kreis umverteilt.

(Update v. 14.02.2013: Offenbar hat Flattr die Flaute überwunden, siehe Was ist eigentlich Flattr, und weshalb sollte man da mitmachen? Überhaupt scheint sich in den letzten Monaten in der Sichtweise zum bezahlten Bloggen einiges zu bewegen, wie auch die Diskussion um die Unterscheidung von Blogger und Branded Content-Autor zeigt)

Ich habe insgesamt den Eindruck, dass das Grundproblem in diesem Land eher im Nicht-gönnen-Können liegt. Im Gegensatz zu vielen anderen Bloggern verlinke ich tatsächlich auf interessante Blogbeträge von Bloggern, auch und gerade, wenn sie im selben Segment bloggen. Viele andere tun das nicht. Extremer Linkgeiz herrscht hierzulande, dabei lebt das Internet von Verlinkung, sonst wäre es doch kein Netz sondern ein Haufen von parallel verlaufenden Einbahnstraßen.

Das ist auch so einne Binsenweisheit, aber offenbar kann man es ja gar nicht oft genug sagen. Wenn mir ein Blog gefällt, kommt es auf meine Blogroll. Gerade auf bauerngartenfee.de ist es auch gleichzeitig eine Erinnerungsroll, damit ich nicht vergesse, wo ich gerne vorbeischaue. Das sind die Links, die man setzen sollte, ebenso wie Links auf bestimmte Blogbeiträge.

Linktausch? Najaaa…

Kommt dann aber jemand mit einem Linktauschangebot, ist es meist jemand, der etwas zu verkaufen hat und sich kostenlose Werbung erhofft. Ich bin durchaus auch Gabstbeiträgen gegenüber offen, sowohl bei mir im Blog als auch meine Beiträge woanders. ABER: Nicht, so lange ich damit wieder kostenlos für ein Produkt werbe.

Was ich auch dreist fand: Ich wurde um einen Linktausch gebeten. Ich verlinke normalerweise nicht auf Aufforderung, aber thematisch passten die Blogs ganz gut, auch wenn das jetzt nicht mein Lieblingsblog geworden wäre. Ich habe also die Seite in meiner Blogroll (in diesem Fall bei Treffpunkt Twitter) aufgenommen. Statt eines Backlicks kam der Blogger plötzlich mit einem Pagerankvergleich um die Ecke und forderte (!) deshalb einen zweiten Link zu seinem Blog, und zwar in einem viel geklickten Blogbeitrag. Den ich der VG-Wort gemeldet hatte und den ich nicht verändern werde, weil sonst der Zähler wieder auf Null gesetzt wird. Wer den Hintergrund nicht kennt: Damit ein Blogbeitrag bei der VG Wort (eine Art GEMA für Autoren) vergütet wird, muss er erst eine bestimmte Anzahl an Klicks erreichen.

Wie gesagt, ich verlinke normalerweise gerne, weil das ja auch wichtig ist, aber das war garantiert das erste und letzte Mal, dass ich auf ein Link"tausch”-Angebot eingegangen bin. Ich suche mir selbst aus, wen ich wie verlinken möchte. Und zwingen lasse ich mich zu gar nichts. Das hat mit dem oben von mir erwähnten Linkgeiz auch nichts zu tun, sondern damit, wie Menschen miteinander umgehen.

Wenn ich also in einem Blog ein interessantes Posting entdecke, werde ich auch weiterhin dafür sorgen, dass es in einem meiner Blogs erwähnt und verlinkt wird. So, wie es auch sein sollte.

Fazit

Wir haben also den Geiz der Gewerbetreibenden plus den Linkgeiz der Blogger. Beides ist nicht wirklich hilfreich, wenn man als Blogger in hoher Frequenz Qualität liefern möchte. Der Widerwillen gegen Werbung bei Bloglesern ist eine weitere Hürde, zumindest für die Blogger, die die Befürchtung haben, dadurch leser zu verlieren. Es muss dringend auf allen Seiten ein Umdenkprozess einsetzen, dann kann jeder davon profitieren. Die Werbewirtschaft findet neue Plattformen und vielleicht sogar neue FORMEN der Werbung. Die Blogosphäre wird um intressante Beiträge reicher, und auch kleine Blogs könnten wenigstens einen Teil ihrer Unkosten wieder einspielen.

Dazu wäre ein bisschen mehr Einigkeit und Großzügigkeit nötig.

Aber das kriegen wir hin, oder?

Grafik: © Petra A. Bauer, 2013



Flattr this

Was ist eigentlich Flattr und weshalb sollte man da mitmachen?

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Kommentare:


“Ich habe insgesamt den Eindruck, dass das Grundproblem in diesem Land eher im Nicht-gönnen-können liegt. ” Da magst du echt recht haben und ich hasse es bei einigen Bloggern! Es könnte alles so einfach sein und doch machen wir es uns so schwer!

vorstadtprinzessin  am  07. Mai 2012



Hallo Petra,

ich schließe mich der vorstadtprinzessin an, das Problem ist ein “nicht-gönnen”.
Es ist die Einstellung, die man selber hat, ob man Werbung oder Affiliate-Links klickt.
Ich selber suche in mir bekannten Blogs nach Amazon-Links, wenn ich was bestellen möchte, eben weil ich den Leuten was gutes tun möchte. Klar, ab und an vergesse ich das, wenn ich mich schnell für etwas entscheide, aber meistens kaufe ich so bei Amazon ein.
Genauso klicke ich Werbung, egal ob Google-Ads oder andere Netzwerke, der Blogger hat die nicht umsonst dort eingebaut. :) Und sei es, um anteilig das Webspacepaket zu zahlen.
Zu Flattr: eine tolle Idee, aber ich habe in den 2 Jahren bisher nicht mal 10 Euro zusammenbekommen, irgendwie schreibe ich nicht gut genug oder meine Leser sind dort nicht angemeldet.
Ich hoffe, dass viele Blogger und Blogleser diesen Beitrag lesen, damit sich die Sichtweise vielleicht mal ändert.
Um noch auf das Thema Verlinkungen zu kommen: Ich selber verlinke, wenn ich eine Beitragsanregung bei jemandem bekommen habe, verlinke ich, wenn ich bei 2 oder 3 Bloggern oder Seiten das gleiche gelesen habe, werden alle verlinkt. Ein Link tut nicht weh und hilft Bloggern untereinander.

Lieben Gruß

Michael

Michael  am  07. Mai 2012



Werbung auf anderen Blogs klicke ich auch wie Michael zwischendurch mal an, auch wenn es mich nicht unbedingt interessiert! Aber als Bloggerin weiß ich, dass es teilweise um die Klicks geht.

Ich versuche auch so oft es geht, andere Blogger zu verlinken oder eben die Artikel zu kommentieren. Schließlich sind die Artikel ja nicht nur zum Lesen da, sondern sollen ja auch eine Diskussion anregen.

Uli  am  07. Mai 2012



Danke für eure Kommentare. Ich freue mich sehr über jede Beteiligung, die direkt im Blog stattfindet und nicht (nur) auf FB oder Twitter. Und ich finde es großartig, dass ihr sogar extra klickt! So sollte das doch auch sein. Alles ein bisschen entspannter und großzügiger betrachten :-)

Überhaupt bin ich happy, dass wieder ein bisschen Bewegung in die Blogosphäre gekommen ist.

Euch einen schönen Abend noch!
LG
Petra

Petra A. Bauer  am  07. Mai 2012



Ich glaube, so lange kein Umdenken bei den Bloglesern statt findet, wird es nix.

Die meisten wollen keine Werbung klicken, keine Werbung sehen und wenn man mal in einem Beitrag ein Produkt empfiehlt, weil man es selbst gut findet springen einem die Leser ab, weil man ja nur noch ein Werbeblog ist…

Ich möchte für Beiträge die ich in anderen Blogs lese auch nichts direkt zahlen, also keine Freischaltung von Beiträgen gegen Bezahlung oder Lesen nur nach Abschluss eines kostenpflichtigen Abos.
Doch Werbung wird von mir geklickt, auch mal über einen Affiliate-Link bestellt oder ein Flattr-Button genutzt.

Chaosblog  am  08. Mai 2012



Liebe Petra
Kurz und präzise auf den Punkt gebracht, vielen Dank!
Carola

Carola Wolff  am  08. Mai 2012



Liebe Petra, vielen Dank für diesen Blogbeitrag - und ja - ich glaube auch, dass dieses “Nicht-gönnnen-können” sehr deutsch ist.

Generell gehen die Amerikaner mit dem Thema Geld bzw. Geld verdienen entspannter um.

Allerdings gibt es zwei weitere Möglichkeiten mit einem Blog Geld zu verdienen, die du nicht erwähnt hast. Die erste ist ein E-Book oder ein Online-Workshop etc. Das funktioniert natürlich nur, wenn man bereits eine treue Leserschaft hat, die einem vertraut. Ich habe z. B. meine Seite lebenshungrig.de seit Januar 2006 im Netz und verdiene seit Dezember 2008 durch meinen Online-Workshop Geld damit. Die zweite Möglichkeit ist, das ein Blog einem indirekt zu mehr Arbeit verhilft. So weiß ich z. B.. das einige deiner Texttreff-Kolleginnen durch ihren Blog in Verbindung mit diversen anderen Social Media Aktivitäten ständig neue Aufträge bekommen.
Fazit: Wer mit seinem Blog Geld verdienen möchte, muss in Vorleistung treten und braucht einen langen Atem. Aber dann funktioniert es auch in Deutschland. Und ja, ich denke, das Umdenken bezüglich der Werbung wird kommen…

Schöne Grüße
Simone

Simone  am  09. Mai 2012



Tolle Schreibe hast du. Mag ich! Hab`s auf meinen recht neuen Mamablog mal mit Amazon Bannern versucht. Viele Klicks, aber so gut wie gar keine Bestellungen - bringt bis jetzt nichts. Möglicherweise brauch ich einfach mehr Geduld.Habe so 150 Besucher am Tag .... werden sicher noch mehr, da der Blog relativ neu ist ...

baldMami  am  09. Mai 2012



Also ich wär auch fürs Umdenken. Ich hab immerhin 100 Besucher am Tag wenns hoch kommt…
Aber habs mit Werbung noch nicht probiert und dein Beitrag hat mich ein wenig entmutigt…

Carlin  am  11. Mai 2012



Danke fürs Kompliment, @baldMami :-) Das mit den Amazonbannern kann ich bestätigen.

@Simone, wenn man etwas zu verkaufen hat oder eine bestimmte Dienstleistung anbietet, dann kann man tatsächlich indirekt Geld mit dem Blog verdienen, da hast du recht. Ich meinte jetzt aber tatsächlich dieses sog. “passive Einkommen”, das nur mit dem Blog generiert wird (und das nicht wirklich passiv ist, weil man dafür ja ohne Ende Content erarbeiten muss) und von dem eben speziell in den USA viele Blogger leben.
Naja, das Internet steht ja erst am Anfang, da wird sich noch einiges tun, und irgendwann werden auch die deutschen Blogleser mit dem System klarkommen ;-)

Petra  am  15. Mai 2012



Hallo Petra,
danke für diesen tollen und sehr informativen Beitrag. Der naive Teil von mir sitzt nun hier und fragt: “Warum? Warum gönnen viele dem anderen nichts? Warum halten wir nicht zusammen, denn nur dann und nur so funktioniert’s?”
Was du beschreibst, habe ich in meinen Blogs auch vielfältig erlebt. Auf Werbung (eigene natürlich ausgenommen) verzichte ich schon lange wieder und hoffe eher auf die VG-Wort-Ausschüttungen. Aber auch der Werbeverzicht wird vom Leser (und es sind öfter 4 stellige Besucherzahlen im Blog) nicht honoriert. Im Gegenteil. Es wird gefordert ... oder “geklaut” und an anderer Stelle veröffentlicht.
Ob sich etwas ändert? Ich hoffe es im Sinne deines Schlusssatzes.

Ach ja, bist du sicher, dass VG Wort sofort auf Null schaltet, wenn man im Text etwas ändert? Das mache ich oft bzw ich füge Bilder oder Links hinzu. Probleme hatte ich hierbei nicht. Nur so aus meiner Erfahrung.

Lieber Gruß
Elke,
die vorhin gleich mal all deine Werbelinks geklickt hat ;)))))

Elke  am  15. Mai 2012



Liebe Petra,
ein wirklich sehr interessanter Artikel.

Aber wie könnte eine Lösung aussehen? Ich kann hier das Problem von zwei Seiten betrachten, vom Blogger und von der Seite dessen, der Gartenkunst verkauft.

Seit 2009 habe ich meinen Gartenblog und auch viele Tests mit Adsense. Ich glaube Blogger sollten bei der Vermarktung eine Kombination aus Adsense, Bannerwerbung und Verkäufen ( eigenes Produkt, Ebook etc.) , bezahlte Posts testen.

Ich bin hier auch für vieles offen, wenn wer eine Idee hat oder mal was testen möchte… Ich bin dabei.


Gruss.  Wolfgang

Wolfgang  am  21. Mai 2012




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