Schreibblockade bekämpfen - Teil 6

Die Deadline ist noch nicht nah genug für den ultimativen Druck? Und trotzdem mogelt ihr euch an der Arbeit vorbei?
Da die meisten sog. Schreibblockaden schlicht im Nicht-Anfangen-Können begründet sind, suche ich am liebsten Tricks heraus, die mich entweder zum Anfangen zwingen, oder mir den Einstieg zumindest schmackhaft machen. Das ist dann hoffentlich auch was für euch.
-> Ich hatte euch ja neulich von ywriter erzählt, und heute habe ich in diesem Programm ein geniales Tool entdeckt: Daily Word Count Target (im ywriter-Menü unter 'Tools') Das Prinzip ist ganz einfach: Wenn man mit ywriter schreibt (oder wie ich in Word, aber die Szenen in ywriter kopiert), zählt das Programm die geschriebenen Wörter. Das wäre ja nichts Besonderes, aber wenn man das 'Daily Word Counting Target' öffnet, kann man eingeben, wann man mit dem aktuellen Text fertig sein will oder muss. Dann will das Tool noch wissen, wie viele Wörter noch zu schreiben sind. Ich musste ein wenig umrechnen, weil ich normalerweise Seiten oder Zeichen zähle. Sicher ist die Wörter-Zähl-Methode nicht ganz so genau, aber darauf kommt es eigentlich auch nicht an, sondern auf den psychologischen Effekt.
Es ist die Anzahl der Wörter gelistet, die insgesamt geschrieben werden sollen, sowie die aktuelle Anzahl. Dann sieht man die Anzahl der verbleibenden Tage und die Wörter, die man an jedem Tag schreiben muss. Natürlich fällt man kurz in Ohnmacht, wenn das Teil verkündet, man müsse knapp 1.000 Wörter pro Tag schreiben, aber da ich das in einer Stunde schaffe (ja, echt, ich habe es probiert), ist es gar nicht sooo schlimm.
Der Balken ganz unten im Bild gibt an, wie viel man prozentual schon geschafft hat. Das ist auch sehr motivierend :-) 0,8, 1,3, hopla, schon zwei Prozent, und das Tagespensum ist bereits erledigt? Wunderbar, mach ich gleich weiter, macht Spaß dem Balken zuzusehen….
So kann man künstlichen Druck mit Spaß erzeugen :-)
-> Probiert es doch gleich mal aus!

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Kommentare:


Hm, das klingt tatsächlich interessant.

Ich persönlich war von yWriter nicht von Anfang an begeistert, doch vielleicht schau ich es mir noch ein wenig genauer an.
Vielen Dank für den Tipp!
Jörn

Joern  am  27. Juli 2007



Schade, jetzt werfe ich den Ywriter dann doch auf den Müll. Ich habe jetzt seit zwei Tagen versucht, meine Romandatei einzulesen, einmal hat es geklappt, ich weiß nicht warum, aber jetzt klappt es einfach nicht mehr. Ich wähle “Import work in progress”, hab vorher schön alle Überschriften mit “Chapter” und “***” ersetzt, damit er die Szenen und die Kapitel unterscheiden kann. Kein einziges Kapitel wird eingelesen. Wenn ich dann “Mehrere Kapitel einlesen aus Datei” wähle, liest er mir die ganze Datei ein mit allen 50.000 Wörtern, als ein Kapitel. Versuche ich dann die Szenen bei “***” zu trennen, sagt er mir, es gäbe keine “***” in meinem Text, obwohl ich sie vor mir auf dem Bildschirm sehe.
Tja, war einen Versuch wert, aber so kann man nicht arbeiten.
Lieben Gruß,

Anna

Anna  am  07. August 2007




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