So war es beim Tatort Tegel

Es war eine tolle Kriminacht - wie so oft. Bisher war ich stets nur Zuschauerin, doch diesmal war ich eingeladen auf der anderen Seite zu stehen (oder besser zu sitzen) und zu lesen.

Als Reinickendorfer Urgestein durfte ich die Kriminacht eröffnen und wurde zuvor von Moderator Uwe Madel interviewt, der dem Krimigenre nahe steht, da er sonst den Kriminalreport beim rbb moderiert.

Der sympathische Moderator war es auch, der mich "die Erfinderin des 40-Stunden-Tages" nannte. Er hatte meine Hompepage zuvor sehr gründlich studiert, und ich konnte ihm nicht widersprechen.

Petra A. Bauer liest aus Unschuldsengel.

Nach mir war -ky dran ... -> WEITERLESEN

Nach mir las -ky (Horst Bosetzky, der für "Tatort Tegel" mitverantwortlich ist) seine Kurzgeschichte "Hollywood in Delitzsch".

Nicht nur Uwe Madel war das Fehlen von -kys obligatorischer Lederweste aufgefallen, auch ich hatte über das überaus festliche Outfit gestaunt, denn ich dachte, ohne seine Weste ginge Horst gar nicht aus dem Haus ;-)

Der 71jährige teilte mit, dass ihm noch etwa 15 Bücher bis zum 100. fehlen, und dass er gedenke, diese 100 noch vollzumachen.

Auf Betreiben seiner Tochter kam dann K11-Kommissarin Alexandra Rietz als nächster Programmpunkt. Sie las eine Geschichte aus "Kunstblut", die davon handelt, wie die gelernte Polizistin ihre erste Leiche in Augenschein nahm. Interessant, was ihr dabei für Gedanken durch den Kopf gingen.

In der Pause lernte ich dann @leo1969 kennen, der die ausverkaufte Kriminacht hinter der Balustrade im ersten Stock verfolgte, eifrig dabei twitterte und auch ein Foto von Alexandra Rietz machte. Und von seiner Eintrittskarte, auf die ich ihm ein Autogramm geschrieben hatte. Und vom Eingang der Humboldtbibliothek.

Mein persönliches Highlight betrat nach der Pause in Gestalt von Stefan Slupetzky die Lesebühne.

Sein Wiener Dialekt ist zum Dahinschmelzen, und seine Figur, der Lemming, einfach ein liebenswerter Trottl (mit gerolltem R und bewusst weggelassenem E). Habe mir gleich den ersten Band gekauft (er las aus Band 4, Lemmings Zorn) und eine sehr liebe Widmung hineingeschrieben bekommen :-)
Leider habe ich vergessen, ihn zu fragen, ob dieses wunderbar weanerische Gedicht, das er im Anschluss las, auch irgendwo publiziert wurde (am besten in Form einer Hör-CD... *g*)

Jan Eik las anschließend die interessante Laudatio auf Jürgen Ebertowski, der den diesjährigen Reinickendorfer Krimifuchs für sein Gesamtwerk verliehen bekam. Anschließend las er aus "Blutwäsche" und "Tränenpalast".

Musikalisch wurde die gesamte Veranstaltung vom Premier Swingtett untermalt, vier äußerst vergnügten Herren.

Eine kleine Signierstunde gab es in der Pause und im Anschluss natürlich auch:

Petra A. Bauer signiert Unschuldsengel.

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Kommentare:


Herzlichen Glückwunsch! Das klingt toll.

Prinz Rupi  am  18. November 2009



Danke dir!
Wie war denn der Kongress noch? #bcg2009
Ich konnte ja leider nicht mehr kommen; hätte aber schon gerne noch mehr gehört.

Petra  am  18. November 2009



Der Sonnabend war okay, am Sonntag kamen dann wohl diverse Veschwörungstheoretiker zu Wort (ich war nicht dort). Wegen eines der Referenten, der dann ausgeladen wurde, hatte die c-base sich im Vorfeld von der Veranstaltung distanziert und die Fete am Abend abgesagt. Davon haben die Veranstalter uns jedoch nichts gesagt, das habe ich erst häppchenweise danach erfahren.

Für mich eine Wiederholung der alten Lehre, nur mit Profis zu arbeiten. Wer allein eine Stunde kämpft, um einen Rechner an einen Beamter anzuschließen, disqualifiziert sich als Veranstalter selbst. Ganz abgesehen von Kleinigkeiten, dass den Referenten nicht einmal ein Schluck Wasser angeboten wurde usw.

Auf der anderen Seite habe ich auf meinen Vortrag den ganzen Tag über sehr positive Resonanen erfahren und bis zum späten Abend “Einzelberatung” machen dürfen …

Prinz Rupi  am  18. November 2009



Oha. Na, stimmt, das Gefrickel war schon ziemlich lästig. Und dass du kein Wasser hattest, da dachte ich, du hatest kein gewollt. So kann man sich irren. Und wenn du echt bis abends eingespannt warst, puh. Aber schön, dass die Resonanz positiv war. Ich fand den Vortrag auch sehr informativ. Vielleicht bekommst du ja Feedback, wenn irgendjemand das mal in die Tat umsetzt, das wäre doch schön.

Petra  am  18. November 2009



Ich sehe das sportlich. Jahrzehnte habe ich von der Suche der Autoren nach einem Verlag gut gelebt, heute kann ich mein Wissen weitergeben und anderen helfen. Deshalb bin ich auch auf vielen Tagungen, Kongressen, Barcamps und in der Fortbildung aktiv. So fließt etwas zurück …

Prinz Rupi  am  18. November 2009




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