Sacre Cœur

Sacre Cœur habe ich leider nicht live gesehen. Ehrlich gesagt haben wir uns von den Berichten meines Schwagers abschrecken lassen, über den Kommerz am Montmartre und die Kinder, die einem ungefragt Freundschaftsbändchen umbinden und dann Geld verlangen.

Inzwischen finde ich es schade, aber ich war ja sicher nicht zum letzten Mal in Paris.

In Brest sind wir versehentlich in einen Supermarkt geraten (ja, auch das ist in dieser merkwürdigen Stadt möglich). Dort habe ich ein Heft von LE FIGARO über den Eiffelturm erstanden (Fotos, viele, viele Fotos!), in dem es u.a. auch um Sacre Cœur geht.

Ich habe also (am 24.7.2010) meine Feder-Tusche-Packung ausgepackt, meinen kleinen Aquarellblock geschnappt und mich ans Werk gemacht:

Sacre Cœur

Mit der (sehr dünnen) Feder habe ich zunächst die Konturen gezeichnet und diese mit einem nassen Pinsel laviert. Nach dem Trocknen habe ich erneut Linien hineingezeichnet. Nebenbei lief Musik und ich habe gar nicht gemerkt, wie die Zeit verging. Es hat wieder unglaublich viel Spaß gemacht, und mein Liebster war sehr beeindruckt, wie ich alles mit einer einzigen Farbe zustandegebracht habe. Ich auch, höhö.

Ich habe ihm das Bild zwei Tage später zum Geburtstag geschenkt. Auf der linken Seite muss ich noch was zeichnen, da fehlt ein Abschluss. Und ich brauche einen Rahmen, bin mir aber nicht sicher, was ich dabei beachten muss, weil ich gelesen hate, dass Aquarelle z.B. Abstand zum Glas haben sollten. Die Rahmen, die ich hier habe, scheinen aber Kunststoff statt Glas zu nutzen. Ob das geht?

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Kommentare:


Das ist Dir ausgesprochen gut gelungen, liebe Petra. Ich liebe Paris und kenne mich dort inzwischen schon aus wie in meiner Westentasche.
Dein Bild ruft wunderschöne Erinnerungen in mir wach.
Herzliche Grüße
Gabriele

Gabriele  am  05. August 2010



Vielen Dank!
Ich freue mich, wenn ich damit deinen Nerv getroffen habe. So soll Kunst doch sein, nicht wahr?

Petra  am  05. August 2010



PS: Ich kann die negativen Eindrücke Deines Schwagers nicht bestätigen. Vielleicht hatte er einfach nur Pech.
Ich sitze gerne Stunde um Stunde auf den Treppen am Fuße der Kirche und lausche dem Harfespieler. Kommerz gibt es im Künstlerviertel schon, aber das ist nicht mehr als in anderen Touristenattraktions-Vierteln.
Ich werde immer wieder dort hin fahren und kann es auch nur empfehlen.

Gabriele  am  05. August 2010



Danke, das ist gut zu wissen. Ich hatte wahre Horrorbilder vor Augen.

Beim nächsten Mal nehmen wir uns mehr Zeit und dann werden wir uns auch auf die Treppe setzen :-)

Petra  am  05. August 2010




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