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All these nights in bars will somehow save my soul - Rob Lynch

Am Freitag (22.11.2013) war Rob Lynch als Support von Thees Uhlmann im Huxley's. Natürlich habe ich mein Ticket in erster Linie wegen des Ex-Frontmannes von Tomte gekauft, hatte mich aber im Vorfeld schon sehr auf die Vorband gefreut (was Premiere ist - normalerweise weiß ich meist nicht mal wer vorher spielt).

Sonntag, 24. November 2013

Das liegt u.a. daran, dass das neue Album von Rob Lynch bei Thees Uhlmanns Label Grand Hotel van Cleef erschien und Thees via Facebook im Vorfeld das offizielle Rob Lynch Video zu Broken Bones promotete:

Ich hab mich so-fort in diesen süß-dreckigen britischen Akzent verliebt (Rob Lynch stammt aus Lincolnshire, lebt aber mittlerweile in London), und - Mädels, gebt es zu - ein Schnuckel ist er ja auch. Überzeugend war aus seine Nachricht an die deutschen Fans (ich hab ihm hinterher gesagt, dass das Angela-Merkel-Bild nicht die allerbeste Idee war, und er hat sich drüber amüsiert und gemeint, das hätte er inzwischen auch gemerkt, aber es sollte eben Germany repräsentieren):

 

Ich habe ihn also nach dem Uhlmann-Konzert am Merch-Stand live und in Farbe getroffen, und er ist auch IRL so nett, wie er auf den Videos wirkt.

“I saw you in the audience with a big smile!”, sagte er zu mir, als ich das Album kaufte und signieren ließ.

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Stimmt, und das war auch nicht schwierig, denn ich stand in der dritten Reihe und vor mir saß (!) ein Typ auf dem Boden und spielte Solitaire, was nicht nur ich extrem respektlos fand. Aber dafür hatte ich einen unverstellten Blick auf Rob Lynch und konnte unmittelbar den Funken auffangen, der von seiner Musik ausging. Mit Gute-Laune-Folk-Punk-Pop, Singer-/Songwriter-Stücken bis hin zu Balladen, die er ohne Band nur auf seiner Akustikgitarre spielte, zeigte er den Spaß, den er selber auf der Bühne hatte. Kein Wunder, dass ich grinste. Leider hatten die Umstehenden anscheinend Schwierigkeiten seine Anekdoten zwischendrin zu verstehen, z.B. die von dem Typen, von dem er auf die Nase bekam, weil er ihm erklärte, sein Weihnachtspulli “looks like shit”, mit der er den Song Stamford ankündigte. So war ich in seinem Blickfeld halt die einzige, die sich mitfreute ;-)

Das Album ist ein einziger feucht-fröhlicher Kneipenabend, und darauf wird man bereits im Intro eingestimmt:

So pick up your glass now with me and sing your hearts out loud
Tonight we forget our problems and in the mornig we can work them out

Aber wenn ich mal einen Tipp geben darf: Wem das Album gefällt, der sollte sich Rob Lynch mal live geben. Und sich hinterher am Merch-Stand mit ihm unterhalten und fürs Foto in den Arm nehmen lassen. Dann grölt ihr hinterher vielleicht auch: “No, no, no, it’s not the end of the world.”

Ich wünsche dem jungen Engländer auf jeden Fall viel Erfolg und eine wachsende Fangemeinde.

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