Wellen, Wind und Sonnenschein

Lachen, Singen, fröhlich Sein
Sind bei uns im Jugenddorf zu Haus.
Ob Störtebecker ob Hein Mück, Columbus oder Moby Dick -
Wir rufen's laut in alle Welt hinaus:
Ibi cha, ibi cha, ibi chachacha - uh
O élele balua und balué
Ibi cha, ibi cha, ibi chachacha - uh
Ja, wir singen Jugenddorf du bist okay.
Und wir singen O élele balua und balué
Hell erklingt's aus unsrer Kehle
Jugenddorf du bist okay!
Ibi cha, ibi cha, ibi chachacha - uh
O élele balua und balué
O élele balua und balué
Ahoi!
"Jetzt ist sie völlig durchgeknallt!" Leute, ich kann euch höööören, also passt auf, was ihr hier denkt ;-)
Vielleicht kommt dieses Lied ja sogar dem einen oder der anderen von euch bekannt vor. Mir fiel es eben wieder ein, beim Blick auf sturmgepeitschtes Meer. Der gesamte Text war sofort wieder da, obwohl es ziemlich genau 34 Jahre her ist, seit uns das Jugenddorf-Lied auf einer Klassenfahrt im Schullandheim in St. Peter Ording beigebracht wurde. Störtebecker, Hein Mück, Kolumbus und Moby Dick hießen die einzelnen Häuser, in denen wir untergebracht wurden. Unsere Klasse war im November dort an der Nordsee und an Vieles kann ich mich erinnern. Zum Beispiel, dass einer unserer Jungs eines abends ziemlich durchgedreht war, die Lehrer, die wir zu Hilfe rufen wollten, es unter Alkoholeinfluss jedoch nur albern fanden und unsere Bedenken wegkicherten.
Ein andermal wollten wir das Wellenbad besuchen und liefen übern Deich dorthin. Als meine Gruppe ankam (ich war noch nie besonders schnell), war die ganze Klasse samt Lehrerin bereits im Bad, niemand hatte auf uns gewartet, niemand hatte für uns bezahlt. Auf dem Weg zurück über den stürmischen Deich, dachten wir uns wütend aus, dass wir am besten vom Deich geweht werden sollten, uns ein Bein brechen, oder besser gleich ganz abhauen, damit unsere tollen Betreuer so richtig Ärger kriegen.
Dann war da noch meine Lieblingsbluse, die ich einer Freundin geliehen hatte und die damit hinfiel. Ein Loch am Ellenbogen der Bluse hatte mich damals gelehrt, mir in Zukunft zu überlegen, ob ich Lieblingssachen verleihe.
Im Außenbereich des Jugenddorfes stand eine verkleinerter Nachbau der "Pamir", und ich hatte einen quietschorangefarbenen Anorak.
Lustig, was mir so einfällt, beim Blick aufs Meer.
Und nun fängt auch der Regen wieder an.

» » Handtaschenkolumne in der aktuellen inBeauty

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Kommentare:


Ihr scheint am selben Meer zu sein, nur meins hat kein WLAN. ;)

——-

Susi  am  05. August 2008



ich war vor 27 jahren dort (haus “bunte kuh”) und hab das lied dort auch noch gelernt. ich weiss aber das sie ca 3-4 jahren nach mir das “camplied” geändert haben. also sinds wohl nicht mehr so viele die das noch kennen.

jari  am  09. April 2009



Tja, ein Zeichen, dass wir alt werden ;-)
Wobei…. ich hab grad mal gerechnet, bei mir ist es 35 jahre her, aua… (Haus Störtebeker)

Petra  am  09. April 2009




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