Peinlich, peinlich….

Ich wollte über diese unsägliche Trudeliese ja eigentlich nie etwas posten (soviel PR hat sie echt nicht verdient), aber sie hat ein neues Buch verbrochen, bzw. es handelt sich ja wohl eher um eine Zitatesammlung.
"Liebe E.H. - Briefe an de Autorin des E.-Prinzips"
Nein, KEIN amazon-Link, soweit kommt es noch…
Angeblich besteht das Buch aus lauter begeisterten Zuschriften, offenbar von Männern, die gerne wieder die guten alten Pascha-Zeiten wiederhaben wollen, und Frauen, die sich freiwillig zurück in die Steinzeit katapultieren. Und dabei nicht mal merken, dass Madame Wasser predigt und Wein trinkt. Au weia. Selbstbeweihräucherung ohne Ende.
Und das Schärfste: Die Briefchensammlung kostet Vierzehn Euro Neunzig! Welchen Beweis braucht man noch, um zu sehen, woher der Wind weht?
Und das ist definitiv mein letztes Wort über diese …. nee, ich sag es nicht.

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Kommentare:


Vierzehn-Neunzig. Hm, genauso teuer ist unser Kochbuch. Wäre das Selbstbeweicherung wenn ich sage dort ists besser angelegt? *kicher*

Mela  am  04. März 2007



Ich bin kein Psychologe, habe mir jedoch von Einem sagen lassen, das es Studien gäbe, welche zu dem Ergebnis kommen, das die Anwesenheit und permanete positive Zugewandheit der Mutter innerhalb der ersten drei Jahre für Kinder überlebensnotwendig sei. Es müsse die Mutter sein und niemand sonst. Kein Vater, Oma, Opa, Onkel oder Amme.

Wie gesagt, das soll eine wissenschaftliche Erkenntnis sein.

Jenseits davon, kann doch niemand ernsthaft leugnen, das sich sehr viel geändert hat in Deutschland und auch anderswo. Nicht Alles zum Besseren. Kinder haben und machen Probleme, welche es Früher in der Form nicht gab. Auf Frauen wird ein enormer gesellschaftlicher Druck ausgeübt, tough und selbstständig sein zu müssen, ganz ähnlich wie mit dem Schlankheits.- und Schönheitswahn.

Nicht jede Frau will arbeiten und Geld verdienen müssen. Nicht jede Frau fühlt sich unterjocht, wenn sie den Haushalt führt und sich vorwiegend um die Kinder kümmert. Allerdings werden Frauen zunehmend dazu gezwungen. Heute reicht ein Einkommen oft nicht mehr aus, sodass “ihr” gar keine Wahl mehr bleibt.

Männer, welche Zuhause bleiben möchten, sei es “nur” als Hausmann, sei es als Vater, haben mit ernormen Schwierigkeiten zu kämpfen. Männer bekommen SEHR viel schwieriger an Teilzeitarbeit heran, als Frauen. Männer welche ihre Vaterpflichten ernst und wahrnehmen müssen, werden sehr in Stich gelassen. Die Politik hält diesbezüglich nur feine Sonntagsreden. Mir hat niemand mit dem Kinderwagen in die Bahngeholfen, bin ja ein “Kerl”. Teilzeitstellen wurden grundsätzlich mit Frauen besetzt, ja selbst Bildungsmaßnahmen. Die erziehungszeiten bekommen auch grundsätzlich Mütter, ganz egal ob sie für die Kinder Zuhause blieben. Nicht jede Ma ist fair, nur weil sie weiblichen Geschlechts ist.

Ob die Herrmann nur Geld scheffeln will, oder es tatsächlich ernst meint; jenseits der Biederkeit hat sie somanche Wahrheit ausgesprochen. Ob es dem Alice Schwarzer Kampfgeschader nun passt oder nicht!

brunobrunetti  am  06. März 2007



Meines Wissens hat Frau H. aber nicht gesagt das jede Form von Lebensentwurf - ob Karrierefrau oder glückliche Mutter - unterstützt werden muss, sondern sie hat Frauen die Fähigkeit abgesprochen Männern gleichwertige Fähigkeiten auch nur zu besitzen.
Ich möchte nicht das eine Frau die sich dem Arbeitsleben nicht gewachsen fühlt und/oder ihre Erfüllung im Zusammensein mit ihren Kindern findet durch finanziellen oder gesellschaftlichen Druck ins Arbeitsleben gezwungen wird.
Ebensowenig möchte ich dass von mir, die ich mich nun wirklich so richtig gar nicht für Kindererziehung eigne, aber nachgewiesernermaßen gleichhohe oder höhere Qualifikation wie der Durchschnitt der Männer für den Arbeitsmarkt besitze, erwartet wird meine Fähigkeiten rein an meine Nachkommenschaft weiterzugeben.
Jedes Dogma ist schlecht. Ich mag Alice Schwarzers Dogmen nicht und die von Frau H. finde ich nur zum Kotzen.
Die uneingeschränkte Wahlmöglichkeit die ich mir für Frauen wünsche, wünsche ich mir ebenso für Männer. Frei von dem Dogma das der Mann der Ernährer sein _muß_.

——-

Mela  am  06. März 2007




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