Einträge mit dem Tag: Brief


Überraschungspost

Neulich bekam ich Post. Und zwar welche, mit der ich nicht gerechnet hatte. Das scheint langsam zur Gewohnheit zu werden ;-) Diesmal handelte es sich jedoch um einen Brief.

Freitag, 21. Mai 2010

Und zwar um einen wattierten Umschlag, der so leicht war, dass ich ihn erstmal gegen das Licht hielt um zu schauen, ob überhaupt etwas drin war. Es war. Ein Brief nämlich. Ein alter Brief. Mit Züricher Poststempel vom 16.04.1980, geöffnet und eindeutig nicht an mich adressiert:

Ratlosigkeit machte sich breit.

Da der Brief bereits offen war, dachte ich, was soll’s schau ich halt rein, schließlich wurde er mir ja geschickt.

Und ich las:

D.h., erst las ich nicht, sondern überflog. Das einzige, das bei mir hängen blieb war “Felicitas” und den Namen kenne ich nur aus einem Zusammenhang: Nachdem wir das Aufgebot bestellt hatten, hatte sich eine “Felicitas-Beraterin” eingefunden, die uns mit allen möglichen Proben und Umsonst-Zeitungsabos versorgte. Aber das war 1988. Und ergab überhaupt keinen Sinn.

Also sah ich mir den wattierten Umschlag nochmal an: Ein Stempel war drauf: 66letters.net. Und Mit Kuli stand darunter 34/66.

Aha, das hatte also Methode.

Ich surfte 66letters.net an. Und stellte fest, dass dahinter das Geheimnis lag: 66 Menschen hatten diese ominösen Breifumschläge bekommen, die offenbar ein Puzzle ergaben. Genauer gesagt, handelt es sich um ein gigantisches Logical. Damit kenne ich mich aus; schließlich habe ich solche Rätsel selbst mal ersonnen.

Fragt sich zwar noch, wann ich die Zeit dafür erübrigen soll, aber ich finde das sehr spannend!

Was steckt dahinter?

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Mich wundert langsam gar nichts mehr

Vor allem, wenn es um die Deutsche Post geht.

Mittwoch, 25. November 2009

Heute lag ein Brief im Kasten. Nicht ungewöhnlich, auch wenn der Brief aus Schweden kam. Und er war tatsächlich für uns, denn wir haben ziemlich oft Post für die halbe Nachbarschaft im Kasten.

Was mich irritiert hatte: Dort, wo offenbar Postleitzahl, Stadt und Land stand, klebte ein weißer Aufkleber mit der Aufschrift

Anschrift musste ermittelt werden.

Aha. Also haben wir unseren schwedischen Freund angechattet, welche Adresse er denn auf den Brief geschrieben hätte. Es war die aus meiner Email-Signatur, und die stimmt, ich habe das sofort nochmal überprüft, denn manchmal schleicht sich ja ein Tippfehler ein - vielleicht bei der Postleitzahl? Nein, alles richtig.

Da die Neugier einfach zu groß wurde, haben wir den Aufkleber vorsichtig abgelöst. Da stand die völlig korrekte Anschrift. Und unten drunter: TYSKLAND. Logisch. Der Brief kam ja aus Schweden. Und nun frage ich mich zweierlei:

1. Gibt es noch mehr Berlins mit unserer Postleitzahl?
2. Die Länderbezeichnung ist v.a. in dem Land wichtig, in dem der Brief abgeschickt wurde, in diesem Falle also Schweden. Die Schweden haben somit natürlich begriffen, dass Briefe mit der Aufschrift TYSKLAND in die Kiste nach Deutschland gehören. Was zum Henker hat also der DEUTSCHE Postler, der den Brief bekam und die “Adresse ermittelt” hat, eigentlich geglaubt, was das bedeutet? Und wieso hat er dieselbe Anschrift draufgeklebt, die sowieso schon da stand? Nur ohne Länderbezeichnung.

Das lege ich wohl in die Kiste mit den ungelösten Rätseln der Menschheit. Ich werde gåta* draufschreiben.

*schwedisch für “Rätsel”

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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