Antagonisten

Mit dem oder den Antagonisten hatte ich bei ALBATROS bisher die meisten Probleme

Ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! Zumindest in Berlin war das Wetter traumhaft und hat mich so beflügelt, dass ich am Samstag zum ersten Mal im Leben 10 Kilometer gejoggt bin, yeah!

An dem Tag war ich dann auch bald recht müde und untätig, aber am Sonntag waren die Kinder sportmäßig alle (!) ausgeflogen, sodass mein durchgepustetes Hirn in aller Ruhe stürmen konnte *g*

Ich hatte ganz zu Beginn der Arbeit an ALBATROS ja die Schwierigkeit, unterschiedliche Ebenen übereinanderzubringen (historische, mythologische, reale), und dabei hat sich der Antagonist besonders gewehrt. Es war auch nicht ganz einfach herauszufinden, WER eigentlich der Hauptfeind sein sollte. Da waren mehrere, die Interesse gehabt hätten, meiner Protagonistin das Leben schwer zu machen. Da ich jedoch eine Trilogie konzipiere, ist es sinnvoll, zusätzlich “Etappenfeinde” zu haben. Der Hauptfeind steht im Showdown des dritten Teils, aber in den Bänden davor dürfen gerne auch noch andere Bösewichter zu bekämpfen sein.

Gestern habe ich nochmal recherchiert, und da würden sich zwei anbieten, die ohnehin mit meinem Hauptfeind im Zusammenhang stehen. Allerdings frage ich mich noch, ob ich es mir (und meinen Lesern) so einfach machen will. Und je länger ich darüber nachdenke, umso eher komme ich zu dem Schluss, dass ich das lieber nicht tue. Obwohl es möglich ist, dass es gar nicht so einfach wird, wie ich jetzt glaube.

Außerdem habe ich einige interessante Fakten über meine Protagonisten erfahren, die sie mir bisher noch nicht erzählt hatten. Auch mein Hauptfeind hat mir ein bisschen was Privates von sich verraten, was gut ist, weil er ja nicht durch und durch böse sein soll. Angeblich gibt es das nämlich nicht. Obwohl ich mir bei manchen Zeitgenossen da wirklich nicht sicher bin.

Übrigens hat eines der Symbole inzwischen eine stärkere Bedeutung gewonnen als gedacht, was ganz hervorragend in die Story passt.

Ich bin jetzt an dem Punkt angelangt, an dem die Geschichte zu jeder Tages- und Nachtzeit präsent ist. D.h., mir fallen unerwartet Dinge ein, die ich sofort notieren muss oder ich grüble bei Alltagstätigkeiten wie Duschen oder Putzen daran herum. Das ist stets ein gutes Zeichen, weil es bedeutet, das sich die Figuren und die ganze Geschichte nicht mehr beiseite schieben lassen. Sowas funktioniert aber nur, wenn ich die Chance habe, auch wirklich dranzubleiben. Mit den Arbeitsprotokollen ist es glücklicherweise auch nach Unterbrechungen einfacher geworden die wichtigsten Dinge rasch wieder in den Kopf zu bekommen. Trotzdem nerven Unterbrechungen, weil ich dann immer die innere Pause-Taste drücken muss, wie jetzt auch gleich wieder. Dabei würde ich auf den Termin auch ohne die Arbeit am Plot liebend gerne verzichten.

Naja, wat mutt, dat mutt.

Liebe Grüße

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