NaNoWriMo - Tag 12 im Liveticker

Viel werde ich heute nicht schaffen, da ich zwei Termine habe. Aber ich zeige euch mal, wie es gestern auf meinem Schreibtiisch aussah:

Mittwoch, 12. November 2014

Autorin bei der Arbeit. #nanowrimo #exposé #schreibticker #autorenblog

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NaNoWriMo - Tag 11 im Liveticker

Alles geht schleppend - vor allem ich. Muss ne Mischung aus Hormonzeug und Novemberblues sein. Dabei bin ich nicht traurig, nur verdammt müde und noch viel langsamer als sowieso schon immer. Sei's drum, offenbar brauche ich auch immer eine Weile, in der ich mich mit anderen Dingen beschäftige, um die Idee für den Plot ein bisschen sacken zu lassen.

Dienstag, 11. November 2014

Keep calm.

13:09 Uhr: Ich habe mich weiter mit meinem Antagonisten beschäftigt, und ich beginne zu verstehen, was sen Problem ist. Ich komme der Sache also näher. Das wird für meinen Geschmack aber auch Zeit. Jetzt muss ich das Motiv nur näher herausarbeiten. Manchmal fühle ih mich wie ein Bildhauer.

15:15 Uhr: Mein NaNoWriMo sollte ehrlicherweise NaNoPlotMo heißen ;-) Ich sitze gerade in einem Wust von Karteikarten. Auf die kleinen Karten schreibe ich Kurzinfos zu Personen, auf ein paar große schreibe ich Backstorys der wichtiigen Protagonisten, damit ich die Handlungsstränge sinnvoll verknüpfen kann. Backstorys zu entwickeln heißt nicht unbedingt, dass ich diese dann 1:1 dem Leser vor den Latz knalle. Schon gar nicht zu Beginn des Buches in einnem Stück. Die Backstorys sollen durchscheinen und es muss auch gar nicht alles preisgegeben werden. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn ich mehr über die Figuren weiß, als ihr. Das macht sie für mich stimmiger und das merkt ihr dann letztlich am Ergebnis.

Ich meld mich wieder!

22:00 Uhr: 9.974 Wörter. Ich habe jetzt die Backstory des Bösewichts fertig. Es gibt einen kleinen Hakler am Ende, der mit dem Anfang der Story kollidiert, wie der Leser sie liest. Da fehlt ein Übergang, aber den bekomme ich auch noch hin. Vielleicht nicht mehr heute, weil ich schon wieder müde bin, aber möglicherweise morgen, auch wenn ich da viel unterwegs bin. Auf jeden Fall bin ich zuversichtlich, das erweiterte Exposé noch in dieser Woche rausschicken zu können.

Mal schauen, ob ich noch ein Stückchen weiiterkomme, ansonsten lesen wir uns morgen wieder, mit Tag 12 des NaNoWriMo-Schreibtickers.

Lieben Gruß

Petra

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NaNoWriMo - Tag 10 im Liveticker

Wie schon gestern erzählt, war mein Wochenende ein schreibloses. Z.B. wegen des Geburtstages gestern:

Montag, 10. November 2014

Happy Birthday K1! #25years #Entbindung #Mauerfall #berlinwall

Ein von Petra A. Bauer (@writingwoman) gepostetes Foto on


07:30 Uhr: Insgesamt habe ich aber sowieso meist Schwierigkeiten am Wochenende zu schreiben, weil das die einzige Zeit ist, in der der Liebste und ich uns sehen. Am Freitag habe ich mich zwar bemüht, aber es kam nicht wirklich etwas bei meinen Grübeleien heraus. Bis ich dannn abends bei Hertha im Olympiastadion war. Da passierte Folgendes:

Und dann fiel mir kurz nach dem Anpfiff die Lösung für mein Plotproblem ein. #nanowrimo #lovinit #hertha

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Ich verbrachte einen Teil der ersten Halbzeit damit, Notizen im mein Handy zu tippen. Heute wird sich zeigen, ob die Idee Bestand hat, denn ich kam noch nicht dazu, sie weiter auszuführen. Sobald ich geradeaus denken kann (ich bin seit 5 wach; ich fahre den Liebsten ja Montags immer zu nachtschlafender Zeit zum Flughafen), werde ich die Notizen in ein Stück Text verwandeln und hoffentlich außerdem den Plot daraufhin noch weiter vorantreiben können. Denn mein Ziel sind ja derzeit weniger die 50.000 Wörter, als vielmehr ein “rundes” Exposé. Trotzdem sind Wörter wichtig. Ich möchte ja im Wordcount-Widget nicht bei dem vierten roten Kästchen hintereinander bleiben. Das ist so deprimierend.

11:49 Uhr: Die Idee aus dem Stadion ist an sich sehr gut. Blöderweise kollidiert sie nun mit der Ursprungsidee, die Gefallen gefunden hatte. Ich habe den Dreh noch nicht raus, mit welchem Kniff ich es schaffe, das zeitlich so übereinanderzubringen, dass es logisch bleibt und Sinn ergibt.

12:10 Uhr: Überraschend problemlos und superpünktlich Earlybird-Tickets für die #rp15 für Kind 3 und mich ergattert. Dann kann ich mich jetzt auf die Arbeit konzentrieren. Ist nämlich doof, wenn man die ganze Zeit die Seite aktualisieren muss, um bloß rechtzeitig für die wenigen günstigen Tickets dran zu sein. Da ist nix mit Konzentration ;-)

12:40 Uhr: Stelle entzückt fest, dass ich ein weiteres Mitglied im neuen WRITINGWOMAN FORUM begrüßen kann :-) Irgendwann wird dort dann auch das Geschnatter losgehen, da bin ich sicher. Ich freue mich über alle, die mitmachen!

15:30 Uhr: 8.761 Wörter. Rede gerade ernstes Wörtchen mit einer Protagonistin. Sie möge sich bitte für eine Variante der Story entscheiden. Aber vielleicht muss ich auch bei einer anderen Figur ansetzen - das könnte helfen. Sehne mich nach Arbeit an der eKrimiSerie, aber das Exposé willmuss ich dringend fertig haben!

16:50 Uhr: 9.149 Wörter. Ich habe die Urspungsidee so weit modifiziert, dass die Zeitplanung kein Problem mehr darstellt. Eigentlich müsste ich jetzt wirklich ein großes Stück Handlung schreiben, um mich für weitere Verwicklungen einzugrooven. So ist ja nun mal leider meine Arbeitsweise. Also los.

18:40 Uhr: Habe mich umentschieden und bin der Motivation der Charaktere mit der WANT - NEED - FEAR-Analyse auf den Grund gegangen. Habe dabei mein Übliches Bösewicht-Problem. Ich glaube, ich bin selbst nicht böse genug, um die Motivation von Antagonisten ohne Weiteres zu begreifen. Da muss noch mehr Hirnschmalz rein. Erwähnte ich, wie anstrengend das sein kann?

20:05 Uhr: Nach dem Abendessen und so. Bin schon wieder hundemüde. Wetter? Hormone? Egal, es nervt. Ihr könnt bei diesem Schreibticker, der ja eigentlich ein Plot-Ticker ist, ganz gut sehen, wie oft man als Autor nochmal neu ansetzen und umdenken muss. Mag sein, dass es anderen Autoren leichter von der Hand geht, und es ging bei mir auch schonmal schneller. Aber im Prinzip denke ich, dass jeder mit Haken und Ösen zu kämpfen hat. Wenn dann noch ein paar Dinge vorgegeben oder zwingend notwendig sind, dann muss eben länger geschraubt werden, bis alles stimmig ist. Und irgendwann kommt dann der Punkt, da höre ich förmlich eiin lautes “Plöpp!” und alles ist so, wie es sein soll. Aber bis dahin ist es noch ein Stück. Auch wenn ich mir wünsche, dass ich schneller Klarheit fände.

Petra

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NaNoWriMo -Tag 8 und 9 ohne Liveticker

Kurze Zwischenmeldung - gestern (am 8. NaNoWriMo-Tag) trieb ich mich auf der BABYWELT-Messe in der Arena Berlin herum, und habe interessante Mompreneurs für mama-im-job.de interviewt. Das könnt ihr bald im WORKING MOM NEWS-Podcast hören - ich sage auch gerne hier Bescheid. Heute, am 9. Tag habe ich auch keine Zeit, denn nicht nur der Mauerfall ist 25 Jahre her, sondern auch die Geburt unseres ersten Kindes.

Sonntag, 09. November 2014

LICHTGRENZE from Fall of the Wall 25 on Vimeo.

Elbsalon.de hat gefragt, wo wir vor 25 Jahren waren, und das habe ich vorhin dort kommentiert:

Am 9. November 1989 war ich im Kreißsaal der Frauenklinik Pulsstr. in Charlottenburg und habe um 11:08 Uhr unser erstes Kind zur Welt gebracht. Wir fuhren direkt danach nach Hause und haben den restlichen Tag damit zugebracht, unseren Sohn zu bestaunen, das kleine Wunder. Dabei haben wir das große Wunder draußen gar nicht bemerkt.
Als unsere Hebamme am nächsten Morgen kam und fragte, ob wir gehört hätten, dass die Mauer offen sei, haben wir ihr kein Wort geglaubt, bis wir aus dem Fenster schauten und Trabbis auf der Straße sahen.
Ein Berliner Autohaus hatte dann die Patenschaft für alle Ost- und Westberliner “Novemberkinder” übernommen und bis zum 18. Geburtstag in jedem Jahr eine große Feier veranstaltet.
War schon ne krasse Zeit.

Morgen geht dann alles seinen gewohnten NaNoWriMo-Livetcker-Gang.

Alles Liebe und feiert schön die 25 Jahre WAHNSINN!

Petra

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NaNoWriMo -Tag 7 im Liveticker

Das Foto im heutigen NaNoWriMo-Liveticker entstand gestern Nachmittag, als ich gerade dachte, ich würde nie und nimmer vorwärtskommen. Ich wollte es mit Figuren-Rollenspielen versuchen, so verzweifelt war ich schon ;-) Aber letztlich haben die bereits gestern erwähnten klärenden Gespräche geholfen.

Freitag, 07. November 2014

Den Plot spielen. Ich bin verzweifelt ;-)

00:01 Uhr: Ich weiß jetzt, dass ich es hinkriegen kann, den Plot für das Exposé fertig z uhaben, bevor ich das Buch geschrieben habe. Es erfordert einige Kraft und viele Angriffe von unterschiedlichen Seiten, weil mir diese Vorgehensweise ja nun so gar nicht liegt, was ich ja auch eindrücklich schon bei ALBATROS festgestellt hatte. Aber wer sagt, dass Schreiben einfach ist?

A propos ALBATROS: Dieses Projekt lagert gerade. Dadurch, dass ich nicht GEZWUNGEN war, zu plotten, habe ich irgendwann kapituliert. außerdem stimmt so einiges daran nicht, also vom Gefühl her. Ich habe beschlossen, irgendwann einmal die mir wichtigen Elemente zu nehmen und von vorne anzufangen. Möglicherweise nutze ich auch die beiden Haupt-Ideen getrennt voneinander, wenn mir die Verknüpfung nicht plausibler gelingt. Kann ich ja alles machen. Ist ja MEINE Story. Seit 2002. Öhm.

Aber aktuell wartet das Exposé mit dem internen Arbeitstitel “Hardboiled Weichei” auf Fertigstellung. Ich will es unbedingt innerhalb der NaNoWriMo-Zeit schaffen - eher früher.

Jetzt erstmal gute Nacht!

15:40 Uhr: Mein Schatzi hat verlängertes Wochenende hier, und ich komm irgendwie gar nicht wieder rein in die Story. Ich bin auch unglaublich müde. Aber hilft nix, ich kann mich von ein paar kleinen WIdrigkeiten nicht immer abhalten lassen weiterzuplotten. Wie ich mich kenne, bin ich vermutlich wieder richtig im Fluss, bevor wir uns zum Stadion aufmachen.

Blöderweise habe ich gestern auch aufgehört, als es gehakt hat. Es gibt einen Punkt in der Story, mit dem ich nicht glücklich bin. Das Zeichen, etwas drastisch zu ändern, abe in welche Richtung?

Petra

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NaNoWriMo -Tag 6 im Liveticker

Mehr plotten als schreiben beim NaNoWriMo 2014 - auch gut. Hauptsache, ich bleibe dran. Da hilft das schon ungemein. Am ersten Tag hab ich nebenher sogar noch mein Forum im Webspace installiert, eingerichtet und schreibe seither täglich mindestens einen Beitrag dort. Ist nur noch ein bisschen einsam da. Ich freue mich auf euch!

Donnerstag, 06. November 2014

Das nagelneue Writingwoman Forum. Ich freue mich über weitere Mitglieder, damit dort ein Austausch in Gang kommt.

00:01 Uhr: Habe ein schönes Rezept für die Gestaltung der einzelnen Szenen gefunden und für mich erweitert. Komme voran. Aber jetzt geh ich schlafen, muss morgen früh raus.

Gute Nacht!

14:16 Uhr: Ich habe früher mal echt gerne Exposés geschrieben. Das fiel mir gar nicht schwer und die Verlage hatten auch nie ein Problem damit, dass diese zum Ende hin ewas vager wurden . Bis zu jenem Moment, an dem ich das Exposé zu einem Kinderbuch schreiben wollte (den Vertrag hatte ich schon aufgrund der IDEE bekommen, weil mich die Lektorin gut genug kannnte), und stattdesssen innerhalb von 12 Tagen ein komplettes Manuskript fertig hatte, mit dem ich meine Lektorin erschreckt (und begeistert) habe. Seither hadere ich mit Exposés und dem Plotten. Ich fand es immer gut, ein Gerüst zu haben, an dem ich entlangschreiben konnte, v.a. wenn zwischen Vertrag und Abgabetermin mehr als ein Jahr lag. So wusste ich noch, was ich ursprünglich mal hatte schreiben wollen. Aber ich kriege es einfach nicht ehhr hin. Bei komplexerer Handlung muss ich schreiben (und ggf. dann eben löschen), um mr darüber klarzuwerden, wo ich eigentlich hin will, bzw. welchen Weg ich nehme, wenn das Ziel klar ist. Ich habe mir so ein Zwischending aus Plotten beim Schreiben angewöhnt, so dass die Outline immer ein bischen vorausflattert. Aber erstens ärgert es mich, dass ich das Gerüst nicht vorher bauen kann und zweitens gibt es leider Situationen, in denen ein Verlag / Herausgeber ein Exposé verlangt. Ein Krampf, sag ich euch. Und damit scheine ich ncht alleine zu sein, wie ich heute bei meiner Kollegin Christine Spindler im Schreibtagebuch las. Aber hilft nix, ich muss ja. Wörterzahl bisher heute - ach, reden wir nicht drüber. Grunz.


17:20 Uhr: 7.472 Wörter. Es hilft nichts - die Hirnquetsche kommt zum Einsatz. Klärende Gespräche mit den Figuren, wobei der Protagonist ganz schön pampige Antworten gibt und bisher auch nur mäßig hilfreich war. Desweiteren Kapiteleinteilungen á la: Kapitel 3, in dem das und das passiert. Das hat mir früher auch immer ganz gut geholfen.

Plot, ich krieg dich noch hin! Nicht-Autoren können es sich vielleicht nicht vorstellen, aber diese “Hirnquetsche” kann ziemlich anstrengend sein. Ich merke, dass mein Kopf sich unter den Haarwurzeln total warm anfühlt und irgendwie summt ;-)

Zwischenzeitlich musste ich an 1995 denken, als ich hochschwanger bei 35°C Hitze den Betonboden unseres Badezimmers baute (der Liebste hat den Mischer befüllt, ich hab derweil den Boden wasserwaagengerade aufgefüllt, das war ne Scheißarbeit, auch wenn das so jetzt gar nicht klingt). 12 Stunden waren wir beschäftigt und mich haben zwei Gedanken aufrecht erhalten: Irgendwann werden wir fertig sein. und: Ich habe zwei Kinder geboren, da werde ich doch mit einem lächerlichen Betonboden fertig werden!”

Eben dachte ich: Ich habe vier Kinder geboren, da werde ich doch diesen Plot stimmig hinbekommen!

Noch ist es ein zäher Kampf, aber irgendwann habe ich genügend Infos, die sich beinahe magisch zu einem großen Ganzen zusammenfügen werden. Ich weiß das, denn das passiert immer - wenn man nur hartnäckig genuf dran bleibt. Infos sammeln, brainstormen, mit den Protas Tee trinken, Figürchen und Kärtchen schieben. Und manchmal stricken. Das hilft mir ungemein dabei, die Ideen im Unterbewusstsein reifen zu lassen. Und dann kommt irgendwann der Moment in dem “das Ganze von einer vagen Sammlung von Ideen in die Liga eines echten Plots katapultiert” wird, wie Kai Meyer so schön im Eden Tagebuch schrieb.

Leider bin ich noch nicht so weit, aber es brodelt.

18:14 Uhr: 7.842 Wörter. Ich habe mich eben mit der wichtigsten Protagonistin unterhalten. Sie hat mir sehr bereitwillig Auskunft über ihre Kindheit gegeben, und wiie sie zu dem wurde, was sie ist. Dabei ist sie weniger zickig, als man bei dem Künstlernamen denken könnte. Ein nettes Mädel, wirklich. Das hat sie alles echt nicht verdient.

Früher habe ich immer einfach nur “laut nachgedacht” beim Schreiben. Das lief auch ganz gut, endete jedoch oft mit Gejammer darüber, wieso alles nicht so läuft, wie ich mir das so denke. Seit ich die Idee des “klärenden Gesprächs” aus Christine Spindlers soeben erschienenem 50. Buch (Congrats!) Mein Ideengarten nutze, funktioniert es viel besser. Weil ich nicht mehr mit mir selbst rede, sondern zuhöre und Fragen stelle.

Petra

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