NaNoWriMo - Tag 10 im Liveticker

Wie schon gestern erzählt, war mein Wochenende ein schreibloses. Z.B. wegen des Geburtstages gestern:

Montag, 10. November 2014

Happy Birthday K1! #25years #Entbindung #Mauerfall #berlinwall

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07:30 Uhr: Insgesamt habe ich aber sowieso meist Schwierigkeiten am Wochenende zu schreiben, weil das die einzige Zeit ist, in der der Liebste und ich uns sehen. Am Freitag habe ich mich zwar bemüht, aber es kam nicht wirklich etwas bei meinen Grübeleien heraus. Bis ich dannn abends bei Hertha im Olympiastadion war. Da passierte Folgendes:

Und dann fiel mir kurz nach dem Anpfiff die Lösung für mein Plotproblem ein. #nanowrimo #lovinit #hertha

Ein von Petra A. Bauer (@writingwoman) gepostetes Foto on


Ich verbrachte einen Teil der ersten Halbzeit damit, Notizen im mein Handy zu tippen. Heute wird sich zeigen, ob die Idee Bestand hat, denn ich kam noch nicht dazu, sie weiter auszuführen. Sobald ich geradeaus denken kann (ich bin seit 5 wach; ich fahre den Liebsten ja Montags immer zu nachtschlafender Zeit zum Flughafen), werde ich die Notizen in ein Stück Text verwandeln und hoffentlich außerdem den Plot daraufhin noch weiter vorantreiben können. Denn mein Ziel sind ja derzeit weniger die 50.000 Wörter, als vielmehr ein “rundes” Exposé. Trotzdem sind Wörter wichtig. Ich möchte ja im Wordcount-Widget nicht bei dem vierten roten Kästchen hintereinander bleiben. Das ist so deprimierend.

11:49 Uhr: Die Idee aus dem Stadion ist an sich sehr gut. Blöderweise kollidiert sie nun mit der Ursprungsidee, die Gefallen gefunden hatte. Ich habe den Dreh noch nicht raus, mit welchem Kniff ich es schaffe, das zeitlich so übereinanderzubringen, dass es logisch bleibt und Sinn ergibt.

12:10 Uhr: Überraschend problemlos und superpünktlich Earlybird-Tickets für die #rp15 für Kind 3 und mich ergattert. Dann kann ich mich jetzt auf die Arbeit konzentrieren. Ist nämlich doof, wenn man die ganze Zeit die Seite aktualisieren muss, um bloß rechtzeitig für die wenigen günstigen Tickets dran zu sein. Da ist nix mit Konzentration ;-)

12:40 Uhr: Stelle entzückt fest, dass ich ein weiteres Mitglied im neuen WRITINGWOMAN FORUM begrüßen kann :-) Irgendwann wird dort dann auch das Geschnatter losgehen, da bin ich sicher. Ich freue mich über alle, die mitmachen!

15:30 Uhr: 8.761 Wörter. Rede gerade ernstes Wörtchen mit einer Protagonistin. Sie möge sich bitte für eine Variante der Story entscheiden. Aber vielleicht muss ich auch bei einer anderen Figur ansetzen - das könnte helfen. Sehne mich nach Arbeit an der eKrimiSerie, aber das Exposé willmuss ich dringend fertig haben!

16:50 Uhr: 9.149 Wörter. Ich habe die Urspungsidee so weit modifiziert, dass die Zeitplanung kein Problem mehr darstellt. Eigentlich müsste ich jetzt wirklich ein großes Stück Handlung schreiben, um mich für weitere Verwicklungen einzugrooven. So ist ja nun mal leider meine Arbeitsweise. Also los.

18:40 Uhr: Habe mich umentschieden und bin der Motivation der Charaktere mit der WANT - NEED - FEAR-Analyse auf den Grund gegangen. Habe dabei mein Übliches Bösewicht-Problem. Ich glaube, ich bin selbst nicht böse genug, um die Motivation von Antagonisten ohne Weiteres zu begreifen. Da muss noch mehr Hirnschmalz rein. Erwähnte ich, wie anstrengend das sein kann?

20:05 Uhr: Nach dem Abendessen und so. Bin schon wieder hundemüde. Wetter? Hormone? Egal, es nervt. Ihr könnt bei diesem Schreibticker, der ja eigentlich ein Plot-Ticker ist, ganz gut sehen, wie oft man als Autor nochmal neu ansetzen und umdenken muss. Mag sein, dass es anderen Autoren leichter von der Hand geht, und es ging bei mir auch schonmal schneller. Aber im Prinzip denke ich, dass jeder mit Haken und Ösen zu kämpfen hat. Wenn dann noch ein paar Dinge vorgegeben oder zwingend notwendig sind, dann muss eben länger geschraubt werden, bis alles stimmig ist. Und irgendwann kommt dann der Punkt, da höre ich förmlich eiin lautes “Plöpp!” und alles ist so, wie es sein soll. Aber bis dahin ist es noch ein Stück. Auch wenn ich mir wünsche, dass ich schneller Klarheit fände.

Petra

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NaNoWriMo -Tag 8 und 9 ohne Liveticker

Kurze Zwischenmeldung - gestern (am 8. NaNoWriMo-Tag) trieb ich mich auf der BABYWELT-Messe in der Arena Berlin herum, und habe interessante Mompreneurs für mama-im-job.de interviewt. Das könnt ihr bald im WORKING MOM NEWS-Podcast hören - ich sage auch gerne hier Bescheid. Heute, am 9. Tag habe ich auch keine Zeit, denn nicht nur der Mauerfall ist 25 Jahre her, sondern auch die Geburt unseres ersten Kindes.

Sonntag, 09. November 2014

LICHTGRENZE from Fall of the Wall 25 on Vimeo.

Elbsalon.de hat gefragt, wo wir vor 25 Jahren waren, und das habe ich vorhin dort kommentiert:

Am 9. November 1989 war ich im Kreißsaal der Frauenklinik Pulsstr. in Charlottenburg und habe um 11:08 Uhr unser erstes Kind zur Welt gebracht. Wir fuhren direkt danach nach Hause und haben den restlichen Tag damit zugebracht, unseren Sohn zu bestaunen, das kleine Wunder. Dabei haben wir das große Wunder draußen gar nicht bemerkt.
Als unsere Hebamme am nächsten Morgen kam und fragte, ob wir gehört hätten, dass die Mauer offen sei, haben wir ihr kein Wort geglaubt, bis wir aus dem Fenster schauten und Trabbis auf der Straße sahen.
Ein Berliner Autohaus hatte dann die Patenschaft für alle Ost- und Westberliner “Novemberkinder” übernommen und bis zum 18. Geburtstag in jedem Jahr eine große Feier veranstaltet.
War schon ne krasse Zeit.

Morgen geht dann alles seinen gewohnten NaNoWriMo-Livetcker-Gang.

Alles Liebe und feiert schön die 25 Jahre WAHNSINN!

Petra

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NaNoWriMo -Tag 7 im Liveticker

Das Foto im heutigen NaNoWriMo-Liveticker entstand gestern Nachmittag, als ich gerade dachte, ich würde nie und nimmer vorwärtskommen. Ich wollte es mit Figuren-Rollenspielen versuchen, so verzweifelt war ich schon ;-) Aber letztlich haben die bereits gestern erwähnten klärenden Gespräche geholfen.

Freitag, 07. November 2014

Den Plot spielen. Ich bin verzweifelt ;-)

00:01 Uhr: Ich weiß jetzt, dass ich es hinkriegen kann, den Plot für das Exposé fertig z uhaben, bevor ich das Buch geschrieben habe. Es erfordert einige Kraft und viele Angriffe von unterschiedlichen Seiten, weil mir diese Vorgehensweise ja nun so gar nicht liegt, was ich ja auch eindrücklich schon bei ALBATROS festgestellt hatte. Aber wer sagt, dass Schreiben einfach ist?

A propos ALBATROS: Dieses Projekt lagert gerade. Dadurch, dass ich nicht GEZWUNGEN war, zu plotten, habe ich irgendwann kapituliert. außerdem stimmt so einiges daran nicht, also vom Gefühl her. Ich habe beschlossen, irgendwann einmal die mir wichtigen Elemente zu nehmen und von vorne anzufangen. Möglicherweise nutze ich auch die beiden Haupt-Ideen getrennt voneinander, wenn mir die Verknüpfung nicht plausibler gelingt. Kann ich ja alles machen. Ist ja MEINE Story. Seit 2002. Öhm.

Aber aktuell wartet das Exposé mit dem internen Arbeitstitel “Hardboiled Weichei” auf Fertigstellung. Ich will es unbedingt innerhalb der NaNoWriMo-Zeit schaffen - eher früher.

Jetzt erstmal gute Nacht!

15:40 Uhr: Mein Schatzi hat verlängertes Wochenende hier, und ich komm irgendwie gar nicht wieder rein in die Story. Ich bin auch unglaublich müde. Aber hilft nix, ich kann mich von ein paar kleinen WIdrigkeiten nicht immer abhalten lassen weiterzuplotten. Wie ich mich kenne, bin ich vermutlich wieder richtig im Fluss, bevor wir uns zum Stadion aufmachen.

Blöderweise habe ich gestern auch aufgehört, als es gehakt hat. Es gibt einen Punkt in der Story, mit dem ich nicht glücklich bin. Das Zeichen, etwas drastisch zu ändern, abe in welche Richtung?

Petra

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NaNoWriMo -Tag 6 im Liveticker

Mehr plotten als schreiben beim NaNoWriMo 2014 - auch gut. Hauptsache, ich bleibe dran. Da hilft das schon ungemein. Am ersten Tag hab ich nebenher sogar noch mein Forum im Webspace installiert, eingerichtet und schreibe seither täglich mindestens einen Beitrag dort. Ist nur noch ein bisschen einsam da. Ich freue mich auf euch!

Donnerstag, 06. November 2014

Das nagelneue Writingwoman Forum. Ich freue mich über weitere Mitglieder, damit dort ein Austausch in Gang kommt.

00:01 Uhr: Habe ein schönes Rezept für die Gestaltung der einzelnen Szenen gefunden und für mich erweitert. Komme voran. Aber jetzt geh ich schlafen, muss morgen früh raus.

Gute Nacht!

14:16 Uhr: Ich habe früher mal echt gerne Exposés geschrieben. Das fiel mir gar nicht schwer und die Verlage hatten auch nie ein Problem damit, dass diese zum Ende hin ewas vager wurden . Bis zu jenem Moment, an dem ich das Exposé zu einem Kinderbuch schreiben wollte (den Vertrag hatte ich schon aufgrund der IDEE bekommen, weil mich die Lektorin gut genug kannnte), und stattdesssen innerhalb von 12 Tagen ein komplettes Manuskript fertig hatte, mit dem ich meine Lektorin erschreckt (und begeistert) habe. Seither hadere ich mit Exposés und dem Plotten. Ich fand es immer gut, ein Gerüst zu haben, an dem ich entlangschreiben konnte, v.a. wenn zwischen Vertrag und Abgabetermin mehr als ein Jahr lag. So wusste ich noch, was ich ursprünglich mal hatte schreiben wollen. Aber ich kriege es einfach nicht ehhr hin. Bei komplexerer Handlung muss ich schreiben (und ggf. dann eben löschen), um mr darüber klarzuwerden, wo ich eigentlich hin will, bzw. welchen Weg ich nehme, wenn das Ziel klar ist. Ich habe mir so ein Zwischending aus Plotten beim Schreiben angewöhnt, so dass die Outline immer ein bischen vorausflattert. Aber erstens ärgert es mich, dass ich das Gerüst nicht vorher bauen kann und zweitens gibt es leider Situationen, in denen ein Verlag / Herausgeber ein Exposé verlangt. Ein Krampf, sag ich euch. Und damit scheine ich ncht alleine zu sein, wie ich heute bei meiner Kollegin Christine Spindler im Schreibtagebuch las. Aber hilft nix, ich muss ja. Wörterzahl bisher heute - ach, reden wir nicht drüber. Grunz.


17:20 Uhr: 7.472 Wörter. Es hilft nichts - die Hirnquetsche kommt zum Einsatz. Klärende Gespräche mit den Figuren, wobei der Protagonist ganz schön pampige Antworten gibt und bisher auch nur mäßig hilfreich war. Desweiteren Kapiteleinteilungen á la: Kapitel 3, in dem das und das passiert. Das hat mir früher auch immer ganz gut geholfen.

Plot, ich krieg dich noch hin! Nicht-Autoren können es sich vielleicht nicht vorstellen, aber diese “Hirnquetsche” kann ziemlich anstrengend sein. Ich merke, dass mein Kopf sich unter den Haarwurzeln total warm anfühlt und irgendwie summt ;-)

Zwischenzeitlich musste ich an 1995 denken, als ich hochschwanger bei 35°C Hitze den Betonboden unseres Badezimmers baute (der Liebste hat den Mischer befüllt, ich hab derweil den Boden wasserwaagengerade aufgefüllt, das war ne Scheißarbeit, auch wenn das so jetzt gar nicht klingt). 12 Stunden waren wir beschäftigt und mich haben zwei Gedanken aufrecht erhalten: Irgendwann werden wir fertig sein. und: Ich habe zwei Kinder geboren, da werde ich doch mit einem lächerlichen Betonboden fertig werden!”

Eben dachte ich: Ich habe vier Kinder geboren, da werde ich doch diesen Plot stimmig hinbekommen!

Noch ist es ein zäher Kampf, aber irgendwann habe ich genügend Infos, die sich beinahe magisch zu einem großen Ganzen zusammenfügen werden. Ich weiß das, denn das passiert immer - wenn man nur hartnäckig genuf dran bleibt. Infos sammeln, brainstormen, mit den Protas Tee trinken, Figürchen und Kärtchen schieben. Und manchmal stricken. Das hilft mir ungemein dabei, die Ideen im Unterbewusstsein reifen zu lassen. Und dann kommt irgendwann der Moment in dem “das Ganze von einer vagen Sammlung von Ideen in die Liga eines echten Plots katapultiert” wird, wie Kai Meyer so schön im Eden Tagebuch schrieb.

Leider bin ich noch nicht so weit, aber es brodelt.

18:14 Uhr: 7.842 Wörter. Ich habe mich eben mit der wichtigsten Protagonistin unterhalten. Sie hat mir sehr bereitwillig Auskunft über ihre Kindheit gegeben, und wiie sie zu dem wurde, was sie ist. Dabei ist sie weniger zickig, als man bei dem Künstlernamen denken könnte. Ein nettes Mädel, wirklich. Das hat sie alles echt nicht verdient.

Früher habe ich immer einfach nur “laut nachgedacht” beim Schreiben. Das lief auch ganz gut, endete jedoch oft mit Gejammer darüber, wieso alles nicht so läuft, wie ich mir das so denke. Seit ich die Idee des “klärenden Gesprächs” aus Christine Spindlers soeben erschienenem 50. Buch (Congrats!) Mein Ideengarten nutze, funktioniert es viel besser. Weil ich nicht mehr mit mir selbst rede, sondern zuhöre und Fragen stelle.

Petra

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NaNoWriMo -Tag 5 im Liveticker

Tag 5 im NaNoWriMo-Liveticker! Falls ihr euch fragt, was das heutige Foto mit Schreiben zu tun hat: Es handelt sich dabei um das westschwedische Städtchen Fjällbacka. Das ist der Ort, in dem sämtliche Krimis von Camilla Läckberg spielen. Es gab auf dem dortigen Friedhof schon so viele (literarische) Exhumierungen, dass der Friedhofsverwalter Camilla angefleht hat, keine Leichen mehr dort ausbuddeln zu lassen ;-)

Mittwoch, 05. November 2014

Fjällbacka in Bohuslän, Schweden. Foto: Petra A. Bauer 2014

Fjällbacka in Bohuslän, Schweden. Foto: Petra A. Bauer 2014

00:01 Uhr: Apropos Leiche: Wer jetzt genau die Leiche bei Hardboiled Weichei sein wird, ist mir inzwischen wieder nicht klar. Es ist nämlich der potenzielle Love-Interest, der den Bach runtergehen würde. Andererseits kann ich auch einen anderen Love-Interest erschaffen. Noch ist Zeit und Platz dafür.

16:44 Uhr: Ich bin dem Hardboiled Weichei jetzt mit der Schneeeflockenmethode zu Leibe gerückt. Die hatte früher bei mir nie funktioniert, aber dafür scheint sie sich ganz gut zu eignen. Möglicherweise habe ich sie sonst immer zu spät angewendet, also, wenn ich über die Story schon zu viel wusste.

Leider komme ich mit der Wörterzahl somit nicht so schnell voran, wie ich möchte.

Aber wird noch. Bis nachher.

18:13 Uhr: 6.666 Wörter. Ist dass nicht eine wunderbare Wörterzahl? :-) Die Motivation meiner Charaktere wird klarer. Sehr fein.

23:11 Uhr: ich merke schon: Der diesjährige NNaNoWriMo wird mir nicht unbedingt zu 50.000 Wörtern verhelfen, aber er bringt mich dazu dran zu bleiben und brav zu plotten. Wenn da nicht noch die anderen Dinge wären, die ich tun / schrieben müsste (z.B. eine Kolumne morgen), wäre das fein. Ich merke nämlich immer mehr: Ich bin eine langsame Monotaskerin. Eine Aufgabe am Tag ist ok, alles andere bringt mich aus dem Tritt. Das wird immer schlimmer. Schilddrüse?

CU 2morrow :-)

Petra

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NaNoWriMo -Tag 4 im Liveticker

Genau, der vierte Liveticker-Tag beim NaNoWriMo ist angebrochen. Ich hoffe, ihr habt noch Spaß daran, mir beim NaNo-Schreiben über die Schulter zu schauen. Zuerst zeige ich euch mal etwas, das ich gestern Nachmittag nicht geschrieben sondern gezeichnet habe:

Dienstag, 04. November 2014

Das fiktive Polizeipräsidium der eKrimiSerie aus der Vogelperspektive. Zeichnung: Petra A. Bauer.

Das fiktive Polizeipräsidium der eKrimiSerie aus der Vogelperspektive. Zeichnung: Petra A. Bauer.

00:01 Uhr: Da bin ich wieder! Aber nicht für lange. Der 3. NaNo-Tag lief nicht so brüllend gut, was u.a. daran lag, dasss ich früher als geplant das Projekt switchen muss. Das ist nicht schlimm, ich freue mich sogar sehr, weil mich die Aufgabe ein bisschen in meine Teeniezeit zurückbeamt. Nein, kein Jugendbuch, aber mehr kann ich zu diesem Zeitpunkt dazu noch nicht sagen. Aber ich hatte nicht mit einer solch schnellen (positiven) Antwort gerechnet und wollte mich gerade voll in die eKrimiSerie stürzen.

Ich wiederhole mich, sorry. Langweilen möchte ich euch nicht. aber ich bin gerade echt müde. Das Konzept “früh aufstehen” hat sich nicht bewährt. In den Ferien mit lange schlafen und noch länger aufbleiben, habe ich mich wesentlich wohler gefühlt und kreativer / produktiver war ich auch.

Nach dem Schlafen werde ich erstmal ohne Rechner brainstormen, bzw. bei dem angesprochenen Exposé mehr in die Tiefe zu gehen versuchen. Und dann hoffentlich schneller auf mein Tagespensum kommen, als gestern.

Bis in ein paar Stunden!

13:35 Uhr: 4.185 Wörter. Gna. Ich eiere schon wieder seit Stunden herum, weil ich versuche mich dem ausführlichen Exposé zu widmen, was ich erfreulicherweise schreiben darf. Dazu muss ich aber eher intentsiv plotten als schreiben. Darüber hinaus habe ich etwas entdeckt, über das ich mich tierisch geärgert habe (und noch immer ärgere), und das trägt auch nicht gerade zur Konzentration bei. Um mich vom Ärger abzulenken, hab ich ein bisschen im Web geschaut und habe bei Linkedin über @nerotunes das Blogposting über eine neue Webserie gefunden: Mann/Frau ist eine Co-Produktion vom BR und UlmenTV. Dreiminüter mit schnellen Schnitten - genau das, was ich mag. Ich habe mir den Trailer, das Ulmen-Interview zur Serie und die ersten beiden Folgen angesehen. Ich finde es vielversprechend, denn ich mag Unterhaltung. Und ich sehe Christian Ulmen total gerne. Er spielt zwar nur eine Nebenrolle, aber das mit dem ihm eigenen Charme :-) Ja, das war doch was? ... Achja, ich muss noch rd. 2.000 Wörter schreiben und hab nur noch anderthalb Stunden bevor ich wieder los muss und der Schreibtag dann im Eimer ist. Ich hab mich also von der Webserie losgerissen (werde die meinen Kindern mal schmackhaft machen heute Abend), und versuche jetzt endlich etwas Messbares zustande zu bringen. Manchmal ist die Maßgabe, einfach nur viele Wörter zu schreiben, doch nicht das Richtige für ein NaNoProjekt. Jedenfalls nicht, wenn es mich so spontan anfällt ;-)

Also weiter ...

14:50 Uhr: 4.451 Wörter. Typisch. Immer wenn ich weiß, dass ich kaum noch Zeit habe, fängt es an zu laufen. Ich habe mir selbst einige Fragen zum Plot gestellt, bzw. welche des Herausgebers aufgegrriffen und bin jetzt wieder richtig in der Materie drin. Und werde direkt rausgerissen, weil ich in der echten Welt Dinge erledigen muss. Buhu.


19:24 Uhr: Ich war relativ lange unterwegs, aber habe ja noch den ganzen Abend vor mir. Eben habe ich zwei interssante NaNo-PepTalks gelesen: Einen von Chuck Wending, der uns daran erinnert, dass wir mit unserer Geschichte tun können, was wir wollen, und einen von Neil Gaiman, der sich an die Manuskript-Phase erinnert, in der man lieber Landschaftsgärtner oder Müllmann wäre, als ausgerechnet Autor, und dass sowieso niemand das Buch mögen würde. Hihi. Wer kennt das nicht? Ich hatte diese Phase etwa drei Jahre lang ;-)

Also geh ich jetzt mal, und mache mit der Story, was ich will, ohne Rücksicht auf Verluste. Ich kann am 1. Dezember immer noch die Delete-Taste betätigen.

22:06 Uhr: Das ausführliche Exposé an dem ich jetzt arbeite, ist für ein Manuskript, das ich - zur besseren Unterscheidung von der eKrimiSerie hier mal Hardboiled Weichei nennen möchte :-) Dann muss ich es nicht immer umständlich umschreiben.

Petra

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