Einträge mit dem Tag: Bretagne


Tusche aus Locronan

Was tun mit dem angebrochenen Tag, nachdem Brest für nachhaltig schlechte Laune gesorgt hatte? Wir sind nach Locronan gefahren, der mittelalterlichsten aller bretonischen Städte. So eine Art Carcassonne der Bretagne, nur kleiner und nicht so elend überfüllt wie die südfranzösische Stadt.

Mittwoch, 04. August 2010

Zuvor war ich schon länger auf der Suche nach einem Laden für Malzubehör gewesen, da ich es in Berlin versäumt hatte, mir Feder und Tusche zu kaufen. Ich hatte so einen Laden jedoch nirgendwo gefunden, auch nicht in Brest. Wie sehr habe ich mich da gefreut, als ich in der niedlichen Museumsstadt einen ganzen Laden voller Tuschen und Federn entdeckt habe*. Die Auswahl war gigantisch:

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Brest

24. Juli 2010, Bretagne.
Schweigen wir über Brest. Die bretonische Hafenstadt wird als hässlichste Stadt ever in meine Erinnerungen einfließen. Tut mir wirklich leid, dass Brest in World War II wochenlang bombardiert wurde, bis praktisch nichts mehr übrig blieb. Aber muss man deshalb direkt danach die Stadt ein zweites Mal zerstören und völlig planlos so dermaßen fiese Betonbatzen hinklatschen?

Mittwoch, 04. August 2010

Kind 2 hat der Stadt immerhin noch eine Chance gegeben. Es müsse doch irgendwo etwas Hübsches geben, und ich solle doch bitte nicht so schnell urteilen.
Dann hat sie eine Postkarte von Brest entdeckt. Auf Ansichtskarten sind normalerweise die hübschesten Stadteile verewigt. Ähm, ja.

Der einzige Ort unserer Reise, an dem ich kein einziges Foto geschossen habe. Ach doch, eins, hihi:

Das einzige Foto von Brest

Immerhin haben wir K3 mit ein paar wirklich coolen Schuhen von Footlocker eine Freude machen können und dabei einen Schuhverkäufer entdeckt, der ziemliche Ähnlichkeit mit Christiano Ronaldo hatte (er wird es doch nicht gewesen sein? *g*).

Und es wurde am Fließband geheiratet. Aus dem Rathaus quollen im Fünfminutentakt Brautpaare mit Anhang heraus. Das erklärte auch das in Weiß und Schwarz gekleidete Pärchen, das wir kurz davor im danebenliegenden Coffeeshop sahen. In dem Laden hat uns der Ober übrigens zur Begrüßung angegrunzt. Wenn ich in dieser Stadt leben müsste, würde ich vermutlich auch grunzen.

Wir sind dann recht schnell geflüchtet.

Leidenschaft

Leidenschaft. Ich glaube ich habe wirklich eine neue Passion gefunden: Das Malen und Zeichnen. Die Passionsblume heißt jedoch nicht deswegen so. Der Blütenstand erinnert an die Dornenkrone Christi, und der hat ja nun wirklich gelitten, wenn man der Bibel (wenigstens in diesem Punkt) Glauben schenken darf. Gehen wir einfach mal davon aus.

Sonntag, 01. August 2010

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19. Juli 2010, Plomodiern, Bretagne.

Hier wächst ein ganzes Spalier voller Passionsblumen, und eine Blüte hing mir beim Frühstück direkt vor der Nase herum. Sie zwang mich förmlich, sie zu zeichnen. Eine Hummel war auch des Öfteren zu Besuch, also wurde sie gleich mit abgebildet.

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Ich habe das Ganze in meinem Spiralblock-Skizzenbuch verewigt, daher kommt das Aquarellgrün nicht so schön heraus. Der Block besteht eben nicht aus Aquarellpapier. Aber vorher wusste ich noch nicht, dass ich einen grünen Hintergrund malen würde.

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Petra auf der Terrasse in Plomodiern neben dem Passionsblumenspalier.

Die Kleine hat mir Gesellschaft geleistet und den Eiffelturm gezeichnet:

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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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