Samstach

Nach Räumen ziemlich fertig. aber die Regy-Karten wollten wir natürlich nicht verfallen lassen.
Also haben wir uns auf den Weg nach Potsdam gemacht, ins Belvedere am Pfingstberg.
Wir sollten auf dem BUGA-Parkplatz parken, hatte Regy gesagt.
Bis Potsdam schlappe 30 Minuten. Von da ab dann über eine Stunde.
Hä?
Rätsels Lösung: Es war Potsdamer Schlössernacht.
32.000 verkaufte Karten. Und die 32.000 standen alle vor uns, auf dem Weg zum BUGA-Parkplatz, von wo der Shuttle-Bus startete…
Ein motorradisierter Gesetzeshüter sagte uns, der BUGA-Parkplatz wäre voll, wir sollten doch zurück fahren in die Innenstadt… *hysterisches Gekicher meinerseits; es war bereits nach Einlassbeginnzeit*
"Glaub ihm nicht!", zischte ich, so einen Spruch schon erwartet gehabt habend ;-) Kurz vor dem Ziel traf mein Liebster die beste Entscheidung des Tages: Er bog nicht links zum Parkplatz ab, sondern rechts in die Straße am Pfingstberg, wo wir einen prima Parkplatz fanden. 5 min. Fußweg (bergauf, arrgh, mein Asthma…), der auf dem Rückweg ätzend war, da unbeleuchtet und unbefestigt.
Wir bekamen schließlich noch Plätze in der ersten Reihe. Nun war auch klar, wioeso Wasserbühnenkonzert: Im Innern des Belvedere ist ein Wasserbassin, in dem halbinselförmig die Bühne aufgebaut war. Das Equipment hoch versichert, und das war gut so, da keine Überdachung vorhanden war. Tags zuvor hatte es noch reichlich geschüttet, und auch Samstag waren viele Wolken unterwegs, jedoch riss der Himmel noch komplett auf, sternenklar, wie Regys Stimme. Sie war gut, wie immer.
Leider kam sie ohne Gitarristen, und v.a. ohne Hagen Kuhr, daher gab es kein "Heimlich zur Nacht", schnüff.
Das Publikum war ziemlich dröge. Offenbar waren viele nur wegen der Schlössernacht gekommen, kannten Regy und ihre Musik gar nicht. Nachem Regy "Männer" von Grönemeyer sang, ihr einziger Coversong, wurden dann doch einige wach.
Schade war auch, trotz der genialen Kulisse, die Distanz, die das Wasserbecken schuf. Regy sagte auch, sie wolle immer sagen, kommt doch näher, aber das sollte wohl nicht gehen. Sie selbst konnte auch nicht kommen, denn das Becken war einssechzig tief, und sie sagte, sie würde darin komplett verschwinden ;-) Achja, ein Fledermauspärchen sorgte auch für Unterhaltung :-)
Hinterher haben wir ihren Manager (ich red hier hoffentlich keinen Stuss, jedenfalls kriegt Hasko ihre Post) und ihren Liebsten kennegelernt; das war sehr nett.
Hätten wir doch bloß noch ein Weilchen länger gequasselt! Dann wäre uns dieser Mensch am Großen Stern nicht ins Auto gerauscht…
Wir wollten auf der äußersten möglichen Spur noch weiter geradeaus fahren, auf den 17. Juni, und fanden uns nach einem "Bodycheck" plötzlich im Spreeweg wieder :-( Ein ziemlich forscher Jugendlicher, hat uns von links geschnitten und ist vor uns rechts abgebogen, nicht ohne unseren linken Kotflügel gleich mal einzubeulen.
Sehr amüsant, dass er von "höchstens 50:50-Schuld" sprach.
Da lachen nicht nur die Hühner, da lacht die gesamte Tierwelt ;-)
Gerade als die Polizisten zu dem Schluss kamen, dass er die volle Schuld trüge, kam ein Zeuge freiwillig angelaufen, der sofort verkündete, dass wir ja wohl eindeutig überhaupt nicht dafür könnten.
Tja, aber trotzdem haben wir nix als Rödelei. Und natürlich in einer Woche, wo mein Liebster dauernd dienstlich mit dem Auto unterwegs sein muss, und ich wieder Schulfahrdienst habe…
C´est la vie.
Auf den Schock sind wir erstmal zum Bundespressestrand gefahren und haben uns in einen Strandkorb gekuschelt…

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Kommentare:


Aua…. Gemeinheit. :(  Ich drücke die Daumen, daß das Auto bald wieder in Schuß ist.

——-

Knutsen  am  22. August 2006




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Nicht wundern: Aufgrund eines größeren technischen Problems sieht man auf all meinen ExpressionEngine-Blogs derzeit statt der Fotos nur Platzhalter. Das sieht grässlich aus, ist aber erstmal nicht zu ändern. Ich hoffe, ihr lasst euch nicht davon abschrecken :)
Einige Bilder ersetze ich nach und nach durch externe Verlinkung.

 

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