Midge Ure

Midge Ure wollte ich euch nicht vorenthalten. Der Sänger der 80er-Jahre-Band ULTRAVOX, trat am 19.10.06 in der Passionskirche am Kreuzberger Marheinekeplatz auf.
EIGENTLICH hatte ich die Karten wegen des Supports gekauft: Regy Clasen.
Leider war sie dann doch nicht dabei, aber die Karten konnte ich nicht zurückgeben.
Also bin ich dann alleine dorthin (mein Liebster hatte dienstlich Social Event) und hab die andee Karte vor der Tür vertickert.
Tja.
Ich hab mich während des ganzen Konzerts gefragt, wie ein Mann, er früher Hallen gefüllt hat mit seiner Band, es verkraftet vor rd. 160 Leuten aufzutreten. Er tat mir echt leid.
Er war allein mit seiner Gitarre dort, hat anfangs neuere Songs gespielt, auch einige Cover (Fade to Grey von Visage zum Beispiel) und ist nach und nach immer ultafoxiger geworden. "A song for the OLD Ultravox-Fans from an OLD Ultravox-Singer", sagte er. Dem Publikum gefiel es (hm, bin ich alt? *g*)
Hinter mir an der Bar (eine Bar in einer Kirche; very strange) stieg der Pegel offenbar, denn nach etwa dreiviertel des Konzertes grölte ein Mann ständig: "If I wos!" Also nicht was, sondern mit o. Ahnung hatte der nicht.
Für Ultravox-Unkundige: "If I was", war ein großer Hit von denen.
Als die Zugaben kamen, skandierte der Trunkenbold weiter sein "If I wos!", nur, dass er auch immer noch rief "Uhre!" "Uhre, spiel If I woos!" Uhre. Nicht "Juhr" ausgesprochen, sondern "Uhre"…. Armer Midge Ure… Das wär dir damals nicht passiert.
Mir ging "Dancing with tears in my eyes" jedenfalls noch genauso unter die Haut, wie damals das Video. Insgesamt ein schönes Konzert, auch wenn ich eigentlich erst nicht hin wollte.

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Kommentare:


Doof, da wäre ich glatt und total gerne mitgekommen – ich war sehr großer Visage, Ultravox-Fan und höre Midge heute noch gerne. Wobei ich nicht glaube, dass der ein Problem mit kleineren Auftritt-Locations. Soweit ich weiß, ist das von ihm selbst gewähltes neues Image. Der mag diese Riesenaktivitäten nicht – er war ja neben Bob Geldof der zweite Hauptinitiator von live8 – und ist gerne im Hintergrund geblieben …
So jetzt schmeiss ich mal ‘We Came To Dance!’ und „Fade to Grey” ein – hey, und „Breathe” war ja wohl auch ganz großes musikalisches Können!!! … ;-)

creezy  am  23. Oktober 2006



Ich glaube es gibt viele Künstler, die schert es nicht, ob sie vor 50.000 oder vor 200 Leuten auftreten. An ideellen Reward gibt es genauso viel. Nur können sie vermutlich von letzterem nicht mehr leben… Insofern hast Du da Recht.

——-

Knutsen  am  23. Oktober 2006




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