Erschreckende Parallelen

Berühmt aber arm: Schauspieler, Schriftsteller = Traumberufe. Autoren stehen in der Verdienstkette der Verlage am unteren Ende (weniger verdienen höchstens noch Illustratoren oder Übersetzer), Schauspielern im Theater geht es ebenso. Ich möchte euch diesen kurzen Film ans Herz legen, in dem u.a. Ingo Naujoks die Träumer auf den Boden der Tatsachen zurückholt:

Ich denke, etliche Autoren werden heftigst nicken und denken "Genau so ist das bei uns auch."
Und doch, wir können die Finger nicht von den Tasten und / oder den Bühnenbrettern lassen. Hier gibt es noch mehr Hintergrundinfo.

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Kommentare:


Hallo Petra,

aber das trifft ja nicht nur auf Schauspieler oder Schriftsteller zu. Ich bin selbstständig und kenne viele Leute die das auch sind und viele von denen (mich oftmals eingeschlossen) stehen morgens auf und arbeiten bis sie zu Bett gehen.

Wenn man sich dann anschaut, wie viel man arbeitet, was man damit verdient und wie viel man dann davon wieder an die Steuer, die Krankenkasse etc. abdrückt, fragt man sich schon so manches Mal, ob man nicht eigentlich bescheuert ist. Ich muss immer ein bisschen lächeln, wenn Leute mir erzählen, dass sie eigentlich auch gerne selbstständig wären, weil sie sich dann Arbeitszeit und Freizeit frei einteilen können. Das ist auch wirklich eine gute Sache und vor allem schnell erledigt, denn viel Freizeit bleibt einem nicht (zumindest dann, wenn die Auftragslage stimmt).

ich glaube, dass man bei allen kreativen, künstlerischen Berufen (ich zähle mich als Webentwickler jetzt mal dazu) einfach viel Leidenschaft für die Sache braucht. Viele dieser Berufe kann man nur auf selbstständiger Basis ausüben, weil die festen Stellen beschränkt oder gar nicht vorhanden sind. Und man muss nun mal ranklotzen, um am Ball zu bleiben. Das ist nicht immer leicht und deswegen sollte man das was man tut auch wirklich mögen, sonst hält man es nicht durch.

Und natürlich sollte man für die harte Arbeit, die man leistet auch entsprechend bezahlt werden. Ich sehe es sehr oft, dass sich Leute selber die Preise kaputt machen. Weil sie Angst haben ein Auftrag könnte an die Konkurrenz gehen, werden die Preise gedrückt bis es schon unerträglich ist.

Ich weiß nicht, in wie weit man als Schauspieler oder Schriftsteller versuchen kann diese preisliche Situation zu ändern. Da muss es doch Möglichkeiten geben.

Gruß,
Maurice

mauricehh  am  22. Februar 2011




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Nicht wundern: Aufgrund eines größeren technischen Problems sieht man auf all meinen ExpressionEngine-Blogs derzeit statt der Fotos nur Platzhalter. Das sieht grässlich aus, ist aber erstmal nicht zu ändern. Ich hoffe, ihr lasst euch nicht davon abschrecken :)
Einige Bilder ersetze ich nach und nach durch externe Verlinkung.

 

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