Einträge mit dem Tag: Petra A. Bauer
Schreibtagebuch KW 7 2023
Weiter geht es mit dem Schreibtagebuch in Kalenderwoche 7 im Jahr 2023. Möge es die Autori:nnen inspirieren und die Lesenden erfreuen!
Freitag, 17. Februar 2023
Montag, 13. Februar 2023, 13:18 Uhr
Gestern habe ich das dritte SuperBowl-Viertel gesehen, war also von halb drei bis halb vier wach und habe heute Morgen die Kleine zur Schule gefahren. Anschließend habe ich mich ganz gegen meine Gewohnheit nochmal hingelegt und es anscheinend auch gebraucht. Jetzt habe ich 113 Wörter zustande bekommen und einen Namen geändert, weil Lisa und (Me)Lissa zusammen in einem Buch nicht wirklich sinnvoll sind. Insofern blöd, weil sich das organisch ergeben hat (ich muss nie lange über Namen meiner Protas nachdenken, weil die beim Schreiben einfach da sind, es sei denn, sie müssen aus einem bestimmten Land sein, dann google ich und folge danach meinem Bauchgefühl).
Aber mir war vorher nicht klar, dass eine andere Figur Melissa später Lissa nennen würde. Das sind so die kleinen Autorinnenstolpersteinchen.
Dienstag, 14. Februar, 12:21 Uhr
Habe einige Artikel zur Arbeit mit KI gelesen und finde das sehr interessant (als Inspiration, aber nicht, um damit ein komplettes Buch zu schreiben).
Anschließend mein üblicher Dienstagscall mit Lektorin Ines Balcik, die auch das schöne Bücher-Abo Malea liest mit ins Leben gerufen hat (im Abo gibt es Bücher ausschließlich von Frauen). Aber jetzt muss ich mal meine Kapitelübersicht fertigmachen, um zu sehen, welche Elemente am Manuskript noch fehlen.
14:45 Uhr
Ich wäre nicht ich, wenn ich mich nicht weiterhin hätte ablenken lassen. Also hab ich mich bei ChatGPT angemeldet und eine Frage zu einer speziellen Situation gestellt, die im Manuskript vorkommen wird. Einige der vorgeschlagenen Ideen habe ich vorher schon selbst gehabt, aber trotzdem glaube ich, Chatty wird mein neuer Brainstorming-Kumpel.
Where have you been all my life? *Ohrwurm bitte dazudenken*
Ein ganzes Buch mit so einer KI zu schreiben, empfände ich übrigens als Betrug an den Leser:innen. Es sei denn, als offenes Experiment. Aber ich brainstorme ja auch ab und zu mit der Familie oder beim online Coworking. Und ich google und lese Sekundärliteratur. Wenn ich es als zusätzliches Hilfstool betrachte, um in den Workflow zu kommen oder Hintergrundwissen zu generieren, finde ich das absolut legitim. Wie steht ihr dazu?
17:01 Uhr
Nach dem Brainstorming-Kickstarter mit ChatGPT habe ich 472 Wörter (selbst!) geschrieben und bin von meinem Tagesziel nicht mehr weit entfernt.
Mittwoch, 15. Februar 2023, 10:10 Uhr
Ich habe gestern dann insgesamt 582 Wörter am Young Adult geschrieben UND 223 Wörter Ideen für das Spinoff von #CATC gesammelt. Dazu habe ich mal einen neuen Wordcount-Tracker erstellt, damit das nicht durcheinander gerät.
12:58 Uhr
Heute habe ich für meine Verhältnisse sehr diszipliniert gearbeitet und 701 Wörter geschrieben. Vielleicht, weil K2 nach dem Mittagsschlaf von Miss Baby J vorbeikommt und ich bis dahin unbedingt mein Tagesziel (500 Wörter) erreicht haben wollte. Es geht als doch.
Donnerstag, 16. Februar 2023, 13:11 Uhr
Heute lässt sich das Schreiben wieder schleppend an. Ich kann da keine Gesetzmäßigkeit finden.
Also habe ich erstmal Schreibtagebuch geführt, um mir darüber klarzuwerden, warum es an einer Stelle so hängt. Und bei Kuddel im Coworking-Twitch-Stream habe ich dann gelernt, dass man diese Art der Problemlösung Rubber-Ducking nennt.
14:46 Uhr
Ich habe den Anfang des Manuskripts aus Scrivener rüber zu Word geschleppt und mache da alles "schick". Ich brauche das manchmal um Klarheit zu gewinnen, weil ich bei den ganzen Anmerkungen und Durchstreichungen in Scrivener schon mal den Überblick über das große Ganze verliere. Dabei überarbeite ich gleichzeitig.
Also gibt es heute nur ein paar neue Wörter und ich werde das Tagesziel wohl nicht erreichen, aber dafür habe ich dann eine lesbare Textprobe, und das ist ja auch was.
Am Ende waren es dann doch immerhin 310 neue Wörter.
23:01 Uhr
Eben stürzten aus heiterem Himmel lauter Ideen und Fragen zu meiner 23 Jahre alten Fantasystory auf mich ein, die ich schnell notiert habe, bevor sie verschwinden.
Nanana, da will sich wohl ein Projekt in den Vordergrund spielen.
Aber hey, du hast so lange unfertig und in mehreren Versionen gewartet - jetzt kommt es auf ein paar Monate mehr auch nicht mehr an.
Freitag, 17. Februar 2023, 10:33 Uhr
Ich las eben höchst irritiert ein Exposée, das ich 2014 als Folge für eine klassische Serie verfasst habe. Aufgrund falschen Briefings ist dann nichts daraus geworden, weil ich ein paar wesentliche Voraussetzungen nicht kannte. Aber ich war gerade sehr beeindruckt, denn ich konnte mich 1. an nichts davon erinnern und 2. kann ich ja anscheinend doch plotten. Jedenfalls war das definitiv ein ziemlich ausgereifter Plot für die Folge. 3. kam auch da ein Footballteam drin vor. Ich bin wohl nicht umsonst seit den 80ern Fan.
11:00 Uhr
Öh, und ich habe zu der uralten Fantasy-Story, zu der ich gestern spätabends so viele neue Einfälle hatte, ein vollständiges Exposé für die gesamte Trilogie gefunden (von 2012). Ich konnte mich nicht einmal mehr daran erinnern, dass ich dieses Exposée geschrieben und verschickt hatte. Allerdings war es blöderweise eine Zeit, in der die großen Verlage sich nicht so recht an Fantasy rangetraut haben (das war kurz nach dem nach dem "Biss"-Hype) und schon gar nicht an magischen Realismus.
Eine befreundete Autorin hatte sogar noch testgelesen und mir zusätzliche Tipps gegeben.
Ich finde es krass, wie sehr ich das alles in der Zeit der Schreibblockade verdrängt habe. Aber es beruhigt mich, dass es einigen Kolleginnen genauso geht, wie ich eben im Austausch auf Mastodon erfahren habe.
13:09 Uhr
Eben habe ich den ersten Teil dieses Schreibtagebuchs im Autorenblog veröffentlicht: Schreibtagebuch KW 6 2023.
Dazu gehörte auch, ein geeignetes Adobe Stockfoto auszusuchen, zu lizensieren und mit dem passenden Text zu versehen. Dann habe ich künftig ein Logo für jeden Schreibtagebuch-Beitrag. Wie ihr euch denken könnt, kostet das alles Zeit, die vom Schreiben abgeht. Und jetzt muss ich endlich mal was essen.
14:06 Uhr
Ich habe das nächste Kapitel in Word "schick" gemacht. Dabei fielen allerdings nur 36 neue Wörter ab. Aber so ist das halt beim Überarbeiten.
16:50 Uhr
Das Kapitel, das ich eben sehr konzentriert bearbeitet habe, war relativ lang, sodass ich insgesamt bisher heute 366 neue Wörter geschrieben habe. Die aufgehübschte Textprobe hat jetzt 38 Normseiten (das Gesamtmanuskript liegt bisher bei 157 Normseiten) und ich überlege, ob ich noch weitermache, oder mich um die Wäsche kümmere.
18:17 Uhr
Ich habe die Wäsche gemacht und danach noch weiter an der textprobe gearbeitet. Es sind heute 414 Wörter geworden und jetzt mache ich Feierabend, weil das Essen fertig ist und ich an einer Stelle angekommen bin, wo ich noch ein bisschen nachdenken muss, welches Beispiel ich im Text wähle. Das mache ich jetzt aber nicht in Hetze sondern morgen in Ruhe.
Samstag, 18. Februar 2023, 15:00 Uhr
Die Leseprobe sollte zwischen 30 und 50 Seiten haben und hat jetzt 48 Seiten. Ich denke, ich habe alles fertig überarbeitet. Und das Beispiel habe ich auch gefunden.
Und es ergab heute noch 204 neue Wörter.
Bin noch nicht sicher ob und wie ich heute weitermachen, weil eigentlich Familytime ist.
Sonntag 19. Februar 2023, 13:46 Uhr
Heute ist nix mit Schreiben. Kind 4 wird 25, yeah!
Hier geht es zur nächsten Woche (KW 8-23)
Hier geht es zur vorherigen Woche (KW 6-23)
Schreibtagebuch KW 6 2023
Ihr Lieben, ich bin wieder zurück in meiner Schreibroutine! Seit November 2022 schreibe ich jeden Tag an meinem Young Adult Roman und möchte ich daran teilhaben lassen, wie ich arbeite. So schreibe ich punktuell auf, was ich mache und hoffe, es inspiriert die Autor:innen unter euch. Und Leser:innen können mir einfach beim Arbeiten über die Schulter schauen.
Freitag, 17. Februar 2023
Mittwoch, 8. Februar 2023, 9.45 Uhr
Sitze mit #KaffeeFürDieMusen am Rechner und habe nebenbei Twitch-Coworking-Streams laufen. Es arbeitet sich besser, wenn mehrere Menschen zusammen das Gleiche tun.
Heute muss ich weiterhin ein paar Lücken am "Weihnachtswunder" (Young Adult) füllen und lese mir gerade nochmal ein paar Ideen zur Charakterentwicklung durch, weil mir der familiäre Hintergrund einer Figur noch nicht ganz klar ist. Ziel ist natürlich, auf jeden Fall mein Tagessoll von 500 Wörtern zu erreichen - aber mehr nehme ich natürlich immer gerne.
10:40 Uhr
Wenn ich mich konzentriere, klappt es doch! Ich bin mir über die Familienkonstellation jetzt endlich im Klaren. Das löst einige Fragezeichen auf und ich habe 250 Wörter geschrieben.
FunFact: Ich habe gelesen, das weibliche ADHSlerinnen (die Rede war von Mädchen, aber ich habe mein ADS brav bis ins Erwachsenenalter mitgeschleppt) sich häufiger mit kleinen Belohnungen motivieren müssen, als Jungs / Männer mit AD(H)S. Das ist vermutlich der Grund, weshalb ich meinen Wordcount schon bei geringen Fortschritten aktualisiere und mich am Steigen der Kurve freue.
11:00 Uhr
Coworking-Pausen reißen mich dann leider doch zur Unzeit aus der Arbeit, und so habe ich mich ablenken lassen und kurz wieder mal ins Tagebuch von Eden von Kai Meyer geschaut. Das habe ich vor Jaaaaahren schon gelesen und finde es immer wieder inspirierend. Eben fiel mir auf, dass dieses Schreibtagebuch zum Buch von Eden satte 20 Jahre alt ist. Alter Falter! Aber es ist wirklich immer noch interessant, auch was die verwendete Rechercheliteratur angeht. Was allerdings für den Young Adult total unwichtig ist und erst wieder bei der Fantasy-Trilogie zum Tragen käme (einige Bücher davon hatte ich mir damals auch besorgt). Aber meinen unkonzentrierten Kopf interessiert es nicht die Bohne, dass das gerade gar nicht passt.
11:50 Uhr
Da dachte ich, mein Mac stürzt gleich wieder ab, weil mein Mauszeiger eingefroren ist, dabei war nur sehr plötzlich die Maus-Batterie alle. Das hätte ich mal vor dem Neustart testen sollen, argh. Höchst unnötige Schreib-Zwangspause.
12:02 Uhr
Bis zur nächsten Coworking-Pause rasch 158 Wörter geschrieben.
12:22 Uhr
143 Wörter geschrieben, also Tagesziel erreicht. Dabei versehentlich eine Verknüpfung zu einem anderen Projekt geschaffen, von dem ich mittlerweile nicht mehr sicher bin, ob ich es wirklich schreiben will (und das deshalb auch nicht bei #meine-projekte (Discord) aufgeführt ist).
12:40 Uhr
Bin jetzt in mehreren kleinen Schritten bei 767 Wörtern angelangt und zufrieden.
Donnerstag, 9. Februar 2023, 9:35 Uhr
Nach hektischem Morgen erste Co-Working-Phase. Ich hoffe, ich schaffe was, weil ich nachher noch weg muss.
10:20 Uhr
445 Wörter geschrieben und somit fast das Tagesziel erreicht.
Vielleicht krieg ich die 55 Wörter noch hin, bevor ich Geschenke einpacken muss und so.
11:03 Uhr
Als ich mir was zu Essen gemacht habe, kam mir die zündende Idee, wie die Szene weitergehen kann, die sich ein bisschen festgefahren hatte. Und schnell habe ich nochmal 167 Wörter geschrieben. Bin also bei 612 Wörtern heute und kann mich jetzt um alles andere kümmern.
Freitag, 10. Februar 2023, 10:00 Uhr
Hab erst mal Küchenkram gemacht. Gestern habe ich mir noch Ideen für eine Szene notiert, die ich heute bearbeiten werde. Sollte also ganz gut klappen mit dem Wörter Bolzen ;-)
13:30 Uhr
Ich habe eben rasch endlich wenigstens 267 Wörter geschrieben. Vorher war ich total abgelenkt und habe alles mögliche recherchiert und aufgeschrieben, das nichts mit dem Manuskript zu tun hat. Sowas hasse ich wie die Pest, aber ich kriege das nicht weg. Vermutlich, weil ich mir so sicher war, dass die Szene einfach zu schreiben ist, weil ich schon Ideen hatte. Die war ja auch tatsächlich nicht schwierig, aber das hätte ich auch vor drei Stunden schon schreiben können.
14:30 Uhr
714 Wörter und Szene beendet. Ich habe also seit Montag jeden Tag mein 500-Wörter-Ziel übertroffen und bin zufrieden. Wenn ich jetzt noch sofort losschreiben würde, sobald ich mich ans Manuskript setze, fände ich das aber noch viel besser.
Samstag, 11. Februar, 16:15 Uhr
Heute Morgen war ich tatsächlich mal mit meinem Mann alleine und habe mich deshalb nicht gleich an den Rechner gesetzt . Wir haben eine schwedische Miniserie geschaut ("Hochzeit mit Folgen") und ich bin jedes Mal wieder erstaunt, wie die Schweden es schaffen, in jeder Serie und jedem Film total verkorkste Familienverhältnisse darzustellen. Die verwandeln wirklich alles, was in anderen Ländern eine Komödie wäre, in ein Drama.
Jedenfalls habe ich mich erst nachmittags an den Rechner gesetzt, als der Brainfog schon zugeschlagen hat. Aber ich habe in kurzer Zeit fast 100 Wörter geschrieben, also weiter.
18:30 Uhr
Bin jetzt bei 254 Wörtern, weil ich ältere Kapitel korrigiert habe und ich da naturgemäß nicht so viel neuen Text produziere, wie bei neuen Szenen. Außerdem habe ich nebenher Sauerkrautbrötchen gebacken.
Sonntag, 12. Februar 2023, 10:43 Uhr
Bin maximal unmotiviert. Als ich gestern geschaut habe, was ich im Manuskript als nächstes schreiben kann, fiel mir auf, dass da noch so vieles ist, was ich noch überhaupt nicht berücksichtigt habe. Es sind schon 150 Normseiten, aber mich beschleicht das Gefühl, dass das eine neverending Story wird.
Bestimmt wird es dann am Ende gar nicht so schlimm, aber gerade fühle ich mich, als würde ich am Fuße eines sehr hohen Berges stehen.
11:40 Uhr
Die ersten 74 Wörter für heute sind geschafft. Ich lese / überarbeite gerade ein älteres Kapitel und habe einen neuen Zusammenhang gefunden. Oder erfunden? Egal, jedenfalls in ich nicht mehr so unmotiviert. Und ich habe 21 Tage am Stück JEDEN TAG geschrieben. Das empfinde ich als persönlichen Erfolg.
13:05 Uhr
Ich hab rasch die Küche aufgeräumt, wurde danach ständig unterbrochen, und jetzt ist schon wieder Vorlesung. Passt gerade gar nicht, aber später ansehen funktioniert bei mir gerade noch weniger.
18:40 Uhr Wir haben eben die besten Frühlingsrollen ever gegessen. Selbstgemacht von unserem Schwiegersohn und seiner Mutter. Überhaupt war es ein wunderbarer Nachmittag mit leckerem von K2 selbst gemachten Gebäck, gut gelaunten Enkelmädchen und guten Gesprächen, z. B. über #ChatGPT. Ich hab weder die Vorlesung ganz hören noch weiter schreiben können, aber das war es definitiv wert. Dann hat Hertha noch haushoch gewonnen (weil wir nicht geguckt haben) und nachher ist #SuperBowl. #PerfectDay #sonntag
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Textschnipsel 3 | Young Adult
Ich schreibe aktuell einen Young Adult Roman, und habe heute wieder einen Textschnipsel für euch. Wie immer noch unlektoriert.
Frohes neues Jahr für euch, übrigens! Das darf man am 18. Januar schon noch sagen, wenn es der erste Beitrag des Jahres ist, oder?
Mittwoch, 18. Januar 2023
Unlektorierter Textschnipsel aus dem Young Adult Manuskript mit dem Arbeitstitel "Weihnachtswunder" der Autorin Petra A. Bauer.
Traurig sehe ich Howie an. „Du wirst mir fehlen.“
Er zieht sichtlich irritiert eine Augenbraue hoch. „Wieso denn?“
„Weil du seit Dads Tod die Seele dieses Geschäfts bist. Es wird ohne dich nicht mehr dasselbe sein.“
Howie tritt einen Schritt zurück. „Willst du damit etwa sagen, ich bin gefeuert?“
Bei mir steht eine Entscheidung an, und das macht mich ein bisschen wuschig. Ich mag Entscheidungen nicht, sondern finde es immer sehr super, wenn mir Dinge in den Schoß fallen, etwa so, wie zu Beginn meiner Autorinnenlaufbahn. Da wurde ich immer gefragt: "Möchtest du nicht Buch XY schreiben?" Da musste ich nur noch "Ja, gerne!" sagen. Was im Grunde natürlich auch eine Entscheidung ist, aber die fiel nicht schwer ;-)
Nach einer längeren Pause wieder loszulegen, ist da schon weit weniger einfach und ich mache mir da über einiges Gedanken.
Auf jeden Fall hat das Manuskript gerade 110 Seiten, ich schreibe täglich daran und habe viel Spaß damit :-) Und bis das Buch erscheint - auf welche Art auch immer - könnt ihr euch ja mit CRIME AND THE CITY Band 1* vergnügen:
*Wer zuletzt lacht, lebt noch
Ich wünsche euch allen einen schönen Tag! Bei uns herrschen Minusgrade und offenbar ist der Winter zurück *bibber*
Textschnippsel 2 | Young Adult
Heute gibt es den zweiten (ebenfalls noch unlektorierten)Textschnipsel aus meinem aktuellen Manuskript, einem Young-Adult-Roman:
Dienstag, 20. Dezember 2022
Unlektorierter Textschnipsel aus dem Young Adult Manuskript mit dem Arbeitstitel "Weihnachtswunder" der Autorin Petra A. Bauer.
Langsam wird es mir zu anstrengend. Das Laufen und diese Konversation. Weshalb gebe ich mir eigentlich solche Mühe? Gerade will ich langsamer werden und das Ganze aufgeben, da sagt sie: „Ich gehe in den Laden.“
Ich habe absolut keine Ahnung, von welchem Laden sie spricht.
Ich bin gerade sehr froh, dass ich bei dem ganzen Trubel (aka vorweihnachtlicher Wahnsinn) immer mal wieder ins Manuskript abtauchen und zusehen kann, wie meine Protagonistn miteinander umgehen. Wie konnte ich jemals davon ausgehen, ich könnte eine Plotterin sein? Ich schreibe doch schon immer einfach das mit, was meine Figuren machen.
Die obenstehende Grafik ist übrigens Teil eines Puzzle-Feeds in meinem writingwoman Insta-Account. Wirkt zusammen besser als allein.
Weihnachtsgeschenk gesucht?
Ansonsten ist ja bald Weihnachten, und auch wenn Band 2 immer noch nicht fertig ist, würde ich mich über neue Lers:innen für Band 1 von Crime and the City freuen:
Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Taschenbuch zum Verschenken
Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Ebook zum Selberlesen
Ich wünsche euch allen frohe Weihnachtsfeiertage!
Textschnipsel 1 | Young Adult
Ab heute teile ich mit euch ab und zu unlektorierte Textschnipsel aus meinem aktuellen Projekt, einem Young Adult Roman.
Montag, 12. Dezember 2022
Das Foto mit meinem gebrochenen Bein wird geklickt wie verrückt. Und alle wollen wissen, wer die umwerfende Frau ist, ob sie mich nur umgerannt hat, oder ob ich sie auch im übertragenen Sinn umwerfend finde.
Ich habe mit dem YA im NaNoWriMo 2019 angefangen. Dann kam Long Covid und meine lang anhaltende Unfähigkeit kreativ zu schreiben. Mit dem NaNoWriMo 2022 habe ich das Projekt wieder aufgenommen.
Den gesamten Puzzlefeed mit den zusammenpassenden Grafiken findet ihr übrigens in meinem writingwoman Insta-Feed.
Dank der ganzen unerwarteten Dinge, die immer geschehen (Life happens, when you're making plans ...) werde ich mich hüten, einen Erscheinungstermin zu nennen, weil das in letzter Zeit immer völlig schiefgegangen ist.
Weihnachtsgeschenk gesucht?
Ansonsten ist ja bald Weihnachten, und auch wenn Band 2 immer noch nicht fertig ist, würde ich mich über neue Lers:innen für Band 1 von Crime and the City freuen:
Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Taschenbuch zum Verschenken
Wer zuletzt lacht, lebt noch - das Ebook zum Selberlesen
Ich wünsche euch noch eine besinnliche Adventszeit!
Heute! Meine Gutenachtgeschichte im Radio
Wenn ihr kleine Kinder habt, kennt ihr sicher die Sendung Ohrenbär. Die Sendung wurde vor langer Zeit erfunden, als der RBB noch SFB hieß. Jeden Abend gibt es dort eine Gutenachtgeschichte zu hören und schon meine eigenen Kinder haben dort gerne zugehört. Von heute an bis zum Sonntag liest Muriel Baumeister in dieser Sendereihe meine Geschichte vor.
Freitag, 18. März 2016
Vom Baumhaus ohne Baum läuft vom 18. bis 20. März zu folgenden Zeiten:Viel Vergnügen und liebe Grüße!
- auf Radio Berlin 88,8 oder im Livestream: 19:05 - 19:15 Uhr
- auf WDR KiRaKa oder im Livestream: 18:45 - 18:55 Uhr
- auf NDR Info oder im Livestream: 19:50 bis 20:00 Uhr
NaNoWriMo 2012
Es ist November und wieder NaNoWriMo-Zeit!
Dienstag, 06. November 2012
50.000 Wörter in 30 Tagen ist auch in diesem November das Ziel. Der Anfang war in diesem Jahr bei mir ein bisschen halbherzig und so habe ich direkt am 1. November völlig verplant, dass der Schreibmarathon-Monat schon angefangen hatte. Am zweiten Tag habe ich dann ein bisschen was geschrieben, war aber sehr abgelenkt und habe entsprechend wenig geschafft. Heute habe ich in relativ kurzer Zeit das "eigentlich" notwendige Pensum von 1.667 Wörtern geschafft. Das ist der Schnitt von 50.000 : 30 Tage. Natürlich müsste ich inzwischen täglich etwa 200 Wörter mehr schreiben um das Pensum noch zu schaffen. Aber da es ja keine "NaNo-Polizei" gibt, ist es natürlich völlig schnupsi, ob ich die 50.000 schaffe oder nicht.
Wer sich jetzt über die Wörterzählerei wundert: Es soll dazu führen, dass man den sog. inneren Zensor mal für eine Weile auf Urlaub schickt und einfach schreibt, was einem als Erstes in den Sinn kommt. Überarbeitet wird später.
Natürlich hätte ich ohnehin geschrieben, aber ich nehme den November zum Anlass, mit ein bisschen Spaß und Wettbewerb das Manuskript einen großen Schritt voranzubringen. Ich habe im Exposé die grobe Richtung skizziert, weiß also ungefähr was als nächstes kommt. Jetzt entwickle ich während des Schreibens den Weg zur nächsten "Base" um mal in Baseballsprech zu verfallen. Damit meine ich den Punkt von dem ich schon weiß, was dort geschehen wird.
Da ich jedoch meist erst noch durchlese, was ich vorher geschrieben habe, findet die Überarbeitung des bisherigen Textes beinahe automatisch statt. Was nun dazu führte, dass ich die Textprobe des Exposés optimiert habe. NACHDEM ich das Exposé auf Wunsch einer Lektorin rausgeschickt habe. War ja klar ;-) Vorher ist mir auch nach x-maligem Lesen nicht aufgefallen, was sich da noch für Potenzial verbirgt. Nunja, das nennt man wohl Schicksal *g*
Was ich übrigens sehr hübsch finde: Hilke vloggt jeden Abend über ihren jeweiligen NaNoWriMo-Tag auf Youtube: Monat des Schreibens: Das Schreibtagebuch. Mich hat es schon motiviert :-)
Sooo, der Abend ist noch frisch - 2.400 Wörter habe ich heute schon getippselt - da sind noch ein paar drin ;-) Den Fortschritt könnt ihr in der rechten Sidebar sehen, wiee in jedem Jahr. Und wer sich zu meinen Writing Buddies gesellen möchte: Hier ist mein NaNoWriMo-Account.
Liebe Grüße
10 Jahre writingwomans Autorenblog
Ich bin zu spät. Ich weiß nicht, wie das passieren konnte, aber ich habe mein eigenes Blogjubiläum verpennt. Am 22. September 2002 erblickte mein Blog das Licht der Welt. Wer die Blogosphäre ein wenig kennt, weiß vielleicht, wie viele Blogs die ersten paar Monate nicht überstehen. Deshalb bin ich schon ein bisschen stolz darauf, dass ich euch in den vergangenen zehn Jahren an meinen Gedanken rund ums Schreiben teilhaben lassen konnte. Aber auch Dinge, die mich berührten oder die einfach Spaß machten kamen immer wieder vor und ich werde auch weiterhin "artfremde" Dinge bloggen. Denn ich habe vor, dieses Blog auch in den nächsten zehn Jahren weiterzuführen und hoffe, dass ihr mir auch weiterhin treu bleibt oder dass ich euch neu zu meiner Leserschaft zählen darf.
Donnerstag, 04. Oktober 2012
Klar, zwischendurch herrschte hier auch Funkstille. Mal, weil ich meine anderen Blogs gefüttert habe, mal, weil ich gelegentlich auch ein Offline-Privatleben habe oder einfach, weil ich glaubte, nichts zu erzählen zu haben. Ganz sicher jedoch nicht, weil Blogs ja in unregelmäßigen Abständen immer totgesagt werden. Auf jeden Fall ist autorenblog.writingwoman.de nicht im virtuellen Mülleimer gelandet und auch kein Wörterfriedhof in den Weiten des Internets. Es gibt mich hier noch und das wird auch so bleiben.
Zehn Jahre, das ist so ein Jubiläum an dem man Resümee zieht, also mache ich das jetzt auch mal.
Dass ich überhaupt blogge, kann ich ruhigen Gewissens Susi Ackstaller in die Schuhe schieben. Die Texttreff-Gründerin hat ein paar Tage vor dem 22. September 2002 ihr Textblog aus der Taufe gehoben - damals noch bei blogspot.com. Darüber berichtete sie auch im Texttreff, dem tollen Netzwerk, dem ich schon so lange angehöre, und ich dachte: Cool, das will ich auch! Kurz darauf war ich ebenfalls bei blogspot.com angemeldet. Das war so spontan, dass das Blog (jahaaa - vor zehn Jahren hatte noch niemand in Frage gestellt, dass es DAS Blog heißt *g*) zunächst ein paar Monate unter dem Namen Familienblog lief. Aber schnell war klar, dass ich ohnehin hauptsächlich über meine Arbeit bloggte, so dass ich das Blog kurzerhand in Autorenblog umbenannte. Noch immer war es bei Blogspot gehostet.
Irgendwann bin ich mit meinen Inhalten zu Wordpress umgezogen. Dort war ich nach einiger Zeit jedoch unzufrieden und die Updates, die man eigentlich hätte machen sollen, nervten auch. Vermutlich hatte ich Glück, dass niemals etwas passiert ist, denn dadurch, dass ich die Updates hartnäckig ignoriert hatte, gab es wohl eklatante Sicherheitslücken.
Ich habe mir das Blog, meine Hauptseite writingwoman.de und alles Drum & Dran schließlich im Jahr 2008 professionell durch Carola und Oliver von blogwork.de aufsetzen lassen. Seither laufen diese Seiten mit einer Expression-Engine-Software und ich muss nichts tun außer zu bloggen, weil die beiden sich um die Technik kümmern, hach! Und weil es so schön ist, kamen 2009 noch die Blogs bauerngartenfee.de und treffpunkt-twitter.de dazu :-) Derzeit wird noch an etwas ganz Neuem geschraubt, aber dazu verrate ich erst mehr, wenn es so weit ist. Denn eigentlich geht es in diesem Beitrag speziell um das Blog, das ihr gerade lest.
Ihr dürft und durftet mir also beim Schreiben und konzipieren über die Schulter schauen. Das war von Anfang an der Sinn dieses Blogs. In unregelmäßigen Abständen schreibe ich hier beispielsweise über die Fortschritte (gelegentlich auch Rückschritte *g*) zu Konzeption und Manuskript meiner Fantasy-Trilogie, die im Blog den Kategorienamen ALBATROS erhalten hat. Aber auch Tipps für (angehende) Kollegen in Schrift und Video waren mir immer wichtig. So ist meine kleine Serie zum Thema Erste Hilfe bei Schreibblockaden so gut angekommen, dass Auszüge daraus jetzt sogar in Schulbüchern für den Deutschunterricht zu finden sind.
Da ich sehr vielseitig interessiert bin, habe ich auch immer mal wieder Abstecher in andere kreative Bereiche gemacht. So habe ich viele Einträge zum Thema Kunst gebloggt, deren erfolgreichster wohl Schon mal über ein Skizzenbuch nachgedacht ist, den ich euch immer noch wärmstens ans Herz legen möchte.
Aus meinen Versuchen etwas zu zeichnen, ist auch die Cartoonfigur Pabbles entstanden, die zumindest einen einzigen Fan hat, nämlich die Freundin meines Kollegen Tom Finn, die mich immer wieder anpiekst, damit ich einen neuen Pabbles-Cartoon oder Comic-Strip zeichne. Ich bin auch wieder fällig, denn sie vermisst die Kleine. Zurecht - das letzte mal erschien Pabbles vor einem Dreiviertel Jahr hier im Blog *hüstel*
Übrigens - ich liebe es abzuschweifen ... - wisst ihr, wieso sie Pabbles heißt und nicht Pebbles? Es kommt von PABbles. PAB, wie Petra A. Bauer :-)
Zwischenzeitlich hatte ich ja immer mal Bedenken, wenn ich hier zu weit vom Thema Schreiben abschweife, aber in verschiedenen Blogkommentaren wurde mir versichert, man sei immer sehr gespannt darauf, was mir so als nächstes einfällt :-)
Apropos Blogkommentare: Wenn ich mir anlässlich von zehn Jahren im WWW etwas wünschen dürfte, dann, dass die Kommentare wieder mehr in den Blogs stattfinden und nicht verteilt auf alle möglichen Social Networks. Hier, das ist sowas wie "Zuhause". Und in meinem Haus habe ich das Hoheitsrecht und nicht Mark Zuckerberg oder sonstwer. Ich muss also nicht ständig im Hinterkopf behalten, dass alles, was ich hochgeladen habe irgendwann einfach weg sein könnte. Das wäre nämlich sehr bedauerlich, v.a. wenn man mal wieder in Erinnerungen schwelgen möchte, wie ich es heute anlässlich dieses Blogpostings tat. Und ich finde es beinahe unglaublich, wie viel ich in diesen Jahren geschrieben, gemalt, gezeichnet und fotografiert habe. Etliche Videos und ein bisschen Musik habe ich auch gemacht :-)
Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in den letzten zehn Jahren begleitet haben und natürlich auch bei allen, die meine Bücher gekauft haben. Ich hoffe, ihr haltet mir weiterhin die Treue. Vielleicht seid ihr aber auch heute zum ersten Mal hier, und dann heiße ich euch hiermit herzlich willkommen. Vielleicht begleitet ihr mich ja auch eine Weile auf meiner Reise durch die kreativen Gefilde des Lebens.
Und bevor ich jetzt noch vollkommen schwülstig und rührselig werde, mache ich euch mal lieber noch rasch auf meinen neu erschaffenen Rezensenten-Club aufmerksam. Nach 15 veröffentlichten Büchern hing ich in einer Phase der Neuorientierung fest (auch ein Grund, weshalb es hier zwischenzeitlich ruhig war), weshalb ich auch keine neuen Bücher veröffentlicht hatte. Das wird sich aber demnächst wieder ändern (geplant ist: noch vor Weihnachten). Und dann gibt es auch wieder etwas zu rezensieren. Dafür (bei Intresse jedoch auch für meine bisher erschienenen Bücher) ist ab sofort die Rezensenten-Liste eröffnet, für die ihr euch bewerben könnt, wenn ihr ein Bücherblog besitzt oder Buchbesprechungen auf YouTube bzw. in Bücherforen schreibt. Ihr bekommt dann Rezensionsexemplare zugeschickt, aber bevor ich mich wiederhole - ihr könnt das alles hier nachlesen.
Wenn ihr noch Fragen zum Blog, zu mir oder zu irgendetwas anderem haben solltet, könnt ihr diese unter fragen at writingwoman.de stellen.
Und nun ist aber Schluss mit dem Posting. Danke fürs Durchhalten!
Liebe Grüße von
die sich jetzt wieder der Krimiüberarbeitung zuwendet :-)
- Was plane ich denn so?
Donnerstag, 18. Mai 2023 In Arbeit oder Planung - Mittsommer-Romanze. Ein Schweden-Roman.
Donnerstag, 18. Mai 2023 Aktuelles und Neuerscheinungen - #nursechsprozent. Erfinderinnen entdecken. Dr. Renate Weisse.
Dienstag, 13. Dezember 2022 Aktuelles und Neuerscheinungen
Mittsommer-Romanze von Katarina Andersson-Wallin (Pseudonym von Petra A. Bauer) hier kaufen.
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R23 : Glückwunsch und viel Erfolg mit deinem Patreon Profil. Ich selbst habe in...
Renate : 20 Jahre, das ist eine sehr lange Zeit. Herzlichen Glückwunsch;)
Petra A. Bauer : Hallo Manuel, freut mich, dass dir mein Buchtipp gefällt. Aber so richtig...
Manuel : Die Toten Hosen haben mich schon immer begeistert. Ich bin gespannt, ob das...
Stefan : Hey Petra :) Ich sage immer, lieber langsam zum Ziel kommen als gar nicht....
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