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Lass uns über deine Backlist sprechen!

Leute, was macht eine Autorin, wenn sie keine Bücher schreibt (oder an ihrem anderen Business arbeitet)? Sie schreibt ÜBER Bücher. Oder übers Schreiben. Oder übers Veröffentlichen. 

Freitag, 07. Oktober 2022

Backlist pushen.

Foto (ohne Text): Adobe Stock

Den Schubs für den heutigen Beitrag hat der Reedsy- Newsletter gegeben, in dem über die Backlist geschrieben wurde. Also über all die Bücher, die ihr schon veröffentlicht habt, die aber schon älter sind. Und die ganz oft einfach vernachlässigt werden, weil der Fokus meist auf der nächsten Veröffentlichung liegt und beim Marketing des neuesten Buches (Frontlist).

Das hat natürlich seine Berechtigung, aber etliche Autor:innen - v.a. die Vielschreiber:innen - beziehen einen großen Teil ihres Honorars aus der Backlist. Und da lohnt es sich offenbar, ab und zu mal einen näheren Blick draufzuwerfen.

 

Bücher haben kein Verfallsdatum

 

So lautete zumindest eine der (englischen) Zwischenüberschriften im Newsletter. Da musste ich natürlich spontan an die Bücher denken, die verramscht oder makuliert werden, weil sie nicht die Verkaufszahlen erreichen, die sich der Verlag vorgestellt hat. DIE haben ein Verfallsdatum. Was aber nur für die physischen Bücher gilt, denn so lange das Manuskript existiert, ist es möglich, die Bücher selbst neu herauszugeben (sobald ihr die Rechte zurück erlangt habt). Und wir sind ja hier beim #AbenteuerSelfpublishing. Und 70 Jahre nach dem Tod von Autor:innen sind deren Werke Public Domain und können von jedem neu herausgebracht werden. Also stimmt das mit dem "kein Verfallsdatum" irgendwie schon, auch wenn ich dazu tendiere, es in "Manuskripte haben kein Verfallsdatum" umzubenennen. Aber das ist vermutlich Haarspalterei.

 

Neues Leben für die Backlist

 

Doch auch, wenn das Manuskript gut ist und quasi ewig gelesen werden kann, dann ist die Verpackung vielleicht irgendwann nicht mehr die richtige. Ich muss ja gestehen, ich habe mich damals echt gewundert, weshalb meine Girls in Love-Bände plötzlich alle ein neues Cover bekamen. Die sind nicht mehr erhältlich, weil Langenscheidt die gesamte Reihe (auch die Titel meiner Kolleg:innen) eingestellt hat. Wie war das mit dem Verfallsdatum? Aber ich kann anhand von Band 1 zumindest zeigen, wie sich die Cover verändert haben:

San Francisco Love Affair von Petra A. Bauer - ursprüngliches Cover San Francisco Love Affair von Petra A. Bauer - upgedatetes Cover

Die ursprünglichen Covergestaltungen (links) waren in Langenscheidt-Gelb gehalten, damit klar war, dass es sich um ein Sprachlern-Buch handelte. Was letztlich nicht hilfreich war, weil kein Teenie in der Sprachen-Ecke nachschaut, wenn sie oder er einen Young Adult Roman sucht. Dies führte letztlich wohl auch zum Tod der Reihe, auch wenn Langenscheidt eine Deutschlandtour machte, um Buchhändler:innern davon zu überzeugen, ihre Lern-Lektüren doch bitte in die normale Kinder- bzw. Jugendbuch-Abteilung zu stellen. Da half wohl auch die neue Covergestaltung nicht - was bei einem rein deutschen Buch vermutlich erfolgreich gewesen wäre. Die neuen Umschläge versprachen romantische Reiseabenteuer und hatten alle dieses Polaroid"foto", das zwar ebenfalls gezeichnet war, aber nicht mehr so wirkte, if you know what I mean. 

Witzigerweise wurden die Krimis for Kids-Cover nur ganz minimal verändert, behielten ihr Gelb und die Reihe hat auch den Wechsel zu Pons überlebt. 

Zweisprachige Bücher sind offenbar eine ganz spezielle Kiste, aber grundsätzlich ist es schon so, dass Buchverkäufe der Backlist angekurbelt werden können, wenn man ihnen ein zeitgemäßeres Cover verpasst. Das muss natürlich nicht klappen; vielleicht haut man auch daneben. Cover unterliegen nämlich auch Modetrends. Aber es lohnt sich, einfach mal zu schauen, was aktuell bei den Neuerscheinungen im jeweiligen Genre so angesagt ist. Und dann ausprobieren was läuft.

 

Klappentexte

 

Offensichtlich sind auch Klappentexte eine Trendfrage. Dazu gab es im Newsletter das Beispiel, dass man vor einigen Jahren kaum Klappentexte fand, die in der ersten Person geschrieben wurden. Nun hat ein Großteil der Young Adult Bücher Klappentexte in Ich-Perspektive (zumindest am Amerikanischen Markt. Für den deutschsprachigen Markt habe ich das - ehrlich gesagt - nicht recherchiert). Auch bei anderen Genres lohnt sich der Blick auf aktuelle Klappentexte, um die eigenen ggf. dem Zeitgeist anzupassen.

planer-und-lernen.de | Bücher & digitale Downloads | Planer, Lernmaterial, Klassenraumdeko, Malbücher, Rätselhefte u.v.m.

Metadaten

 

Lasst uns auch die Keywords nicht vergessen. In Genres und Subgenres hat sich so vieles verändert. Als die Girls in Love-Reihe 2006 an den Start ging, gab es beispielsweise den Begriff Young Adult noch gar nicht. Wollte ich die drei Bände neu herausgeben (und das habe ich in der Tat vor), täte ich also gut daran, diesen Begriff als Keyword zu nutzen.

 

Pseudonym

 

Davon steht nichts in besagtem Newsletter, sondern ist meinem eigenen Hirn entsprungen: Ich stelle immer wieder fest, dass englischsprachige Namen ein Magnet zu sein scheinen. Leser:innen scheinen englischen Namen eher zu trauen - anders kann ich mir das nicht erklären. Vielleicht ist der hohe Anteil an ausländischen Lizenzen in der Verlagswelt mit schuld. Jedenfalls habe ich bei meinen absolut nicht repräsentativen Recherchen herausgefunden, dass sich Bücher von Autor:innen, die sich ein englisches Pseudonym zugelegt haben, signifikant besser verkaufen, als die von Autor:innen mit deutschen Namen. Das mag einfach nur Korrelation sein und keinerlei kausalen Zusammenhang haben. Auch war meine Recherchebasis jetzt nicht riesig und es gäbe noch etliche Dinge dabei zu beachten (Genre, Schreibqualität, etc.) Aber das war ein erster Eindruck und möglicherweise wäre es einen Versuch wert, die eigene Backlist mal daraufhin durchzugehen, ob ein Pseudonym frischen Wind (und höhere Verkäufe) bringen könnte.

 

Trends

 

Als Autor:in sollte man es ja tunlichst vermeiden, Trends hinterherzujagen. Das hat vor allem praktische Gründe: Der Trend könnte einfach schon vorbei sein, bevor das passende Manuskript fertig ist. Aber vielleicht schlummert ja ein zehn Jahre altes Buch in eurer Backlist, das genau zu einem aktuellen Trend passt? Schließlich kommen auch Moden immer wieder. Da gilt es eben, den Buchmarkt aufmerksam zu beobachten, um schnell reagieren und mit dem älteren Buch auf den wiederauferstandenen Trend aufspringen zu können.

 

Backlist-Verkäufe ankurbeln

 

Nun reichen ein neues Cover und neue Keywords alleine natürlich nicht aus, um die Backlist zu pushen, wenn niemand davon weiß. Dazu stehen im Newsletter einige Strategien, die ich ganz hilfreich finde und die ich gerne - mit ein paar Zusatzinfos - an euch weitergeben möchte:

1.  Erwähnt eure Backlist-Titel in all euren Büchern! Vor allem natürlich in den neuesten, aber es schadet auch nicht, eure gesamte Veröffentlichungsliste immer wieder mit allen Titeln upzudaten. Cross Promotion rulez! Zum Glück ist das bei Ebooks und PoD heute kein Problem mehr. Ich mache das intuitiv schon länger bei meinen Mal-, Rätsel- und Lernbüchern. Da stehen hinten z.B. auch meine "echten" Bücher drin. Also die, mit nur Text.

2. Preisnachlässe für den ersten Band einer Serie. Bisher habe ich das so massiv nur am US-Markt beobachtet, aber da sind erste Bände sehr häufig perma-free, also immer gratis. Das ergibt natürlich vor allem Sinn, wenn ihr schon mehrere Bände am Start habt. Sinn und Zweck ist es, den Leser:innen quasi ein Appetithäppchen vorzuwerfen, in der Hoffnung, dass sie den Band so lieben, dass sie anschließend auch alle anderen Bände kaufen. In den USA scheint das auch recht gut zu funktionieren. Hier habe ich eher den Eindruck, dass für die ersten Bände zumindest EIN BISSCHEN WAS genommen wird, damit man sich nicht total über hohe Downloadzahlen ärgert (die vielleicht nicht mal den gewünschten Effekt bringen), und mit null Euro rausgeht.

Ich habe mal ein bisschen recherchiert: Es gibt Autor:innen, die bieten einfach alle Bände einer Reihe zum gleichen Preis an, z.B. 3,99 € oder 2,99 €. Interessanterweise verzeichnen die ersten Bände dabei jeweils die höchsten monatlichen Verkaufszahlen. Da ergibt es natürlich schon Sinn, sich zu überlegen, ob das perma-free-Modell für den deutschen Buchmarkt überhaupt geeignet ist. Vielleicht sind hier befristete Preisaktionen sinnvoller, um die Sichtbarkeit ein bisschen zu pushen. 

Eine Möglichkeit ist es natürlich auch, die Bücher bei Kindle unlimited zu haben (das geht aber nur, wenn ihr die Ebooks exklusiv bei Amazon anbietet), weil die dann ohnehin für 0,00 Euro gelesen werden können (wenn man als Kunde bereit ist, jeden Monat die KU-Gebühr zu zahlen). Ob das einen signifikanten Effekt hat, kann ich leider nicht mit Sicherheit sagen, weil mir dazu Zahlen fehlen.

3. Ads quer durch die Backlist. Wenn ihr ohnehin Anzeigen für eure neuen Bücher schaltet, lohnt es sich vielleicht, auch Anzeigen für die Backlist zu nutzen. Und zwar in Rotation. Vielleicht in jedem Monat ein anderes "altes" Buch promoten, vielleicht gepaart mit Preisnachlässen.

4. Spezial-Editionen herausbringen. Da ist jetzt eure Fantasie gefragt. Ihr könntet Hardcover herausbringen, vielleicht mit besonderer Ausstattung oder Gllitzer auf dem Cover. Sammelbände bei einer Trilogie. Einem Buch eine Art Making of im Anhang zufügen. Das sind drei Dinge, die mir jetzt beim Schreiben ganz spontan eingefallen sind. Ich bin sicher, ihr habt noch mehr Ideen und freue mich, wenn ihr die im Kommentarbereich teilen möchtet (aber bitte nicht wieder Schlüsseldienst-Spam, o.Ä. Ich lösche eure gewerblichen und thematisch nicht passenden URLs ohnehin)

CRIME-AND-THE-CITY.DE | Krimiserie von Petra A. Bauer

5. Übersetzungen

Last but not least könnt ihr eure Backlist-Veröffentlichungen natürlich auch übersetzen lassen. Wie erfolgversprechend das ist, kann ich nicht sagen. Ich erinnere mich, dass vor einigen Jahren bei der Leipziger Autorenrunde die Autorin Emily Bold über ihre Erfahrungen sprach und sagte, sie würde das nicht wiederholen. Es gab wohl Unstimmigkeiten bzgl. Amerikanischem und Britischem Englisch (wenn ich mich nicht irre), und die Verkäufe blieben hinter den Erwartungen zurück. Allerdings war das schon 2018 (oder sogar früher) - und diesbezüglich kann sich inzwischen (auch bei Emily Bold) einiges geändert haben. Ich höre jedenfalls immer häufiger von Autor:innen, die diesen Weg gehen.

So, ich hoffe, ihr konntet was aus dem Beitrag für euch mitnehmen und macht euch jetzt fleißig daran eure schlummernde Backlist aufzuwecken.

Happy writing wünscht euch

Petra

Mehr Meer - Eine Lesechallenge von Stürmische Seiten

So lange, wie ich nicht geschrieben habe, habe ich auch nicht gelesen. Mal von Sachbüchern abgesehen - die kann ich immer lesen. Und als ich auf Twitter die Lesechallenge "Mehr Meer" von @KatarinCharlot entdeckte, war ich spontan ganz hingerissen (und mit einem Ohrwurm gesegnet - siehe unten).

Donnerstag, 09. Mai 2019

#CATC2 Status: 11.5.2019, 231.531 Zeichen = 129 Normseiten

Mehr Meer. Lesechallenge von Stürmische Seiten. Foto: Kat.

Foto: OhTilly, via Unsplash?

Aber zunächst hat sie ein paar Fragen gestellt:

1. Welches ist dein Lieblingsmeer?

Solche "Lieblings"-Fragen zu beantworten fällt mir immer sehr schwer. Ich zähle mal auf, an welchen Meeren ich überhaupt bisher war:

  • Ostsee. Als Kleinkind bin ich mit meinen Eltern oft in Grömitz gewesen, 1976 in Hohwacht, 1980 in Scharbeutz (dort war ich meist mit Luftmatratze abgedeckt und schmökernd bei Regen im Strandkorb anzutreffen), 1989 mit meinem Liebsten und hochschwanger mit K1 wieder in Scharbeutz. Viele Male in Heijsminde / Dänemark - auch Ostsee. Und oft im schwedischen Skåne an der Ostsee bzw. auf Öland - ebenda. Ab und zu mal Tagesausflug nach Graal-Müritz. Immer wieder Kiel.
    Fazit: An der Ostsee mag ich, dass sie so toll für Kleinkinder geeignet ist, weil man so weit ins Wasser hineinlaufen kann.
  • Nordsee. Sylt natürlich. St- Peter-Ording (Klassenfahrt ins Jugenddorf). Immer wieder Abstecher ins Wattenmeer, wie letztens erst. Einfach, weil der Liebste unter der Woche in Schleswig-Holstein wohnt. Rd. 10 Jahre Herbstferien in Dithmarschen. Mit 6 Jahren im dänischen Esbjerg mussten wir wegen übler Stürme den Urlaub eine Woche früher abbrechen. 
    Fazit: Wattenmeer ist toll, Dünen sind super, ich liebe den ständigen Wind, aber das stürmische Meer flößt mir doch ziemlichen Respekt ein.
  • Mittelmeer. Mit 5 zum ersten Mal nach Italien geflogen - das war 1969. Dann immer mal wieder Italien (am liebsten Toscana), Südfrankreich (Côte d'Azur, Languedoc), Griechenland (na schön, das ist eher Ägäis). Spanien auch mal: 1982 mit drei Freundinnen. Am Mittelmeer mag ich vor allem das Klima und den Lifestyle. Unvergessen die Fahrt von Monte Carlo die Bäderstraße entlang bis nach Impéria.
    Fazit: La dolce Vita ist dort einfach am tollsten. Die fantastischen Häuser und Yachten, die schöne Landschaft ...
  • Pazifik. Bei 12 Grad Wassertemperatur 1988 in San Diego ins Wasser gegangen. Weil ich unbedingt sagen wollte, dass ich im Pazifik war ;-)
    Fazit: Ich glaube, am Pazifik gefällt mir ganz Kalifornien am besten ;-) Mehr kenne ich dort (noch) nicht.
  • Atlantik. Mein "letztes" Meer. Dort war ich auch erst einmal: 2010 mit der Familie. Als in Berlin alle bei 35°C schwitzten, saßen wir in der Bretagne bei 19°C im Regen. Na gut, wenn man es genau nimmt, war ich doch öfter am Atlantik - nämlich in New York, etc. Von da aus ist es cooler ;-)
    Fazit: Schön und wild. Ich müsste davon noch mehr sehen.

Gut, also ich glaube meine Lieblingsmeere sind Mittelmeer und Ostsee :-)

2. Stelle eine Mini-Playlist mit 3 – 5 Liedern zusammen, die du mit dem Meer verbindest

Da fiel mir zuallererst La Mer von Charles Trenez ein. Und schon hatte ich den oben genannten Ohrwurm!

Das zweite Lied ist On the border von Al Stewart. 

Warum? Anno 1981 für ich mit dem Kunstkurs an unserem Gymmi nach Griechenland. Damit hatte ich sowohl Kunst als auch den Geschichtszusatzkurs "Antike" abgedeckt, weil die Geschichtslehrerin auch mitfuhr. Wir machten eine Rundreise, die uns zunächst nach Athen und Cap Sounion führte, dann auf den Peloponnes nach Nauplia, dann nach Olympia, Delphi, Mykene ...

In Nauplia waren wir viel am Strand. Unvergessen der Tag, an dem eine Mitschülerin sich auf ein Mäuerchen setzte - genau dorthin, wo wir vorher die Haut der Kaktusfrüchte abgelegt hatten ... Alle Jungs im Kurs waren anschließend damit beschäftigt, ihr die Stacheln aus dem Hinterteil zu ziehen :-D Aber anschließend gab es einen wunderbaren, viel fotografierten Sonnenuntergang. Und bei der Diashow zu Hause, habe ich da immer zu den Bildern des Meeres in der kleinen Bucht "On the Border" von Al Stewart gespielt. Passt wunderbar zu Sonnenuntergängen am Meer ...

Über das dritte Lied muss ich noch nachdenken. Trage ich ggf. nach.

3. Welches ist das beste Buch, das am Meer spielt, das du bisher gelesen hast?

Das ist einfach! Die Mondspielerin von Nina George. Es spielt in der Bretagne und ich habe es zufällig auch in der Bretagne gelesen.

4. Magst du das Meer lieber sonnig oder stürmisch – und warum?

Sorry - ich mag beides. Und gerne auch beides gleichzeitig. Sonnig ist dann cool, wenn ich ein bisschen chillen will. Gerne mit Freunden und einem Gläschen Wein oder Cocktail. Oder beim Picknick in den Dünen. Stürmisch ist schön, wenn ich am Wasser entlanglaufe. Da fühle ich mich so frei.

5. Was muss ein Meerbuch haben, damit es dir gefällt?

Wasser ;-) Just kidding. Ich muss die Naturgewalten spüren können. Und die Melancholie, die da Meer manchmal ausstahlt, wenn es ganz still da liegt.

 

DIE CHALLENGE

Hier habe ich für euch die Einzelheiten der Challenge als Blockquote herauskopiert. Trotzdem empfehle ich euch, den Beitrag von Stürmische Seiten zu lesen.

DIE MINI-LESE-CHALLENGE: FÜNF AUFGABEN FÜR SALZIGEN LESESPAß

1. Lies einen Krimi oder Thriller, der am Meer spielt

Ob skandinavisch, norddeutsch oder vielleicht italienisch: Krimis am Meer gibt es viele und, wenn das Meer für den zu lösenden Fall eine große Rolle spielt, sind sie wunderbar atmosphärisch. Ich werde für diese Aufgabe zum Beispiel “Mörderische Brandung” von Marsali Taylor lesen, das auf den schottischen Shetlandinseln spielt. “Missing” von Claire Douglas, das nach Südwestengland entführt, habe ich bereits angefangen.

2. Lies einen Roman, der im Meer spielt

Diese Aufgabe könnt ihr euch auslegen, wie ihr möchtet. Ich habe mir zum Beispiel die “Watersong”-Reihe von Amanda Hocking vorgenommen, in der es um Sirenen geht. Ein weiterer Fantasyroman, den ich lesen möchte, ist “Selkie” von Antonia Neumayer, der auf den schottischen Orkneys spielt. Allerdings steht auch “Die Mitternachtsschwestern” von Tracy Buchanan auf meiner Liste, eine Familiengeschichte, in der Unterwasserfotografie im Mittelpunkt steht.

3. Lies eine Liebesgeschichte oder einen Familienroman, in dem das Meer eine Rolle spielt

Auch diese Aufgabe ist hoffentlich weit genug auslegbar, denn nicht jeder mag Romanzen. Ich möchte für diese Aufgabe “Dein fremdes Herz” von Kati Seck lesen, außerdem steht “Der Garten über dem Meer” von Jane Corry auf meiner Liste. Natürlich gehen aber auch Jugendromane und der Begriff “Liebesroman” lässt sich ja auch weit fassen.

4. Lies einen Roman, der nicht in Europa oder Nordamerika spielt – denn auch andere Küsten sind es wert, kennengelernt zu werden!

Ich habe mir für diese Aufgabe “Und über mir das Meer” von Mary Lynn Bracht ausgesucht, das im Korea der 1940er Jahre spielt und von den Haenyeos handelt: Taucherinnen, die Meeresfrüchte ernten. Desweiteren wartet “Summer Bird Blue” von Akemi Dawn Bowman auf mich, der auf Hawaii spielt. (Hawaii gehört zu den USA, gilt aber natürlich, weil es ein untypisches Setting ist. Genauso würde ich Puerto Rico oder Alaska gelten lassen. Fantasywelten gehen bei Aufgabe Fünf oder auch Zwei, hier würde ich mich aber freuen, wenn ihr auf reale Settings zurückgreift.)

5. Lies einen Roman über das Leben mit dem Meer

Ob ein historischer Roman über Piraten oder andere Seefahrer, oder ein ganz moderner Roman auf einem Kreuzfahrtschiff – oder vielleicht ein Roman, der an Land spielt, aber von Schiffsbauern oder Fischern handelt, das ist euch überlassen. Ich werde mit “Seven Days In May” von Kim Izzo anfangen, das an Bord der Lusitania spielt. Außerdem möchte ich “Seeherzen” von Margo Lanagan lesen, in dem eine Fischergemeinde und das Inselleben im Mittelpunkt stehen. Außerdem ist da noch Natalie C. Parkers High-Fantasy-Roman “Seafire” rund um eine Gruppe weiblicher Piraten.


Ich bin nicht sicher, ob ich die einzelnen Kategorien erfüllen kann. Aber auf jeden Fall versuche ich fünf Meer-Bücher zu lesen. Ich mochte immer die Szenen, wenn Kommissar Wallander in Skåne am Meer umherwanderte, um den Kopf freizukriegen. Aber da findet wohl. insgesamt zu wenig Meer statt.

Ich überrasche mich jetzt einfach mal selber, welche Meer-Bücher mir so zulaufen. Und dann berichte ich hier im Autorenblog darüber.

Wer macht noch mit?

Liebe Grüße

Petra

Ich bin ein Iron Buchblogger

Iron BuchbloggerIronman kennen wir ja alle, Iron Blogger gibt es schon eine Weile, seit 2. September gibt es die Iron Buchblogger und seit 9. September bin ich dabei (und über Eisern Union rede ich lieber nicht *g*).

Montag, 16. September 2013

Das Prinzip ist dann also klar? Eisern bloggen, also bloggen bis der Arzt kommt. Die Idee gefiel mir schon länger - nicht erst, seit ich auf der #rp13 die Session Bloggen und Bier, das lob ich mir! gesehen hatte. Ich hatte nur wegen der Sanierung keine Zeit, mich an wöchentliche Vorgaben zu halten. Iron Blogging bedeutet nämlich: Wer es nicht schafft, mindestens 1x pro Woche zu bloggen, ist ein Slacker und muss Geld abdrücken. Eine Anmeldung zum damaligen Zeitpunkt wäre für mich echt teuer geworden ;-)

Das Iron-Blogger-Prinzip ist im Grunde das gleiche, wie bei einer Fitnessstudio-Mitgliedschaft: Der Laden läuft wegen der Mitglieder, die nicht hingehen, aber trotzdem zahlen *ichsehhierniemandenderdastut* *flöt* Nur, dass bei den Bloggern am Ende alle etwas davon haben, und zwar in Form von Bier, das von den Slackern bezahlt wird.

Zum Glück ist die größte Sanierungsnerverei hier vorbei (nicht, dass alle Handwerker schon durch wären, aber das Übelste ist geschafft), und Zeit hab ich zwar immer noch nicht, weil ich ja täglich für unser Lifestylemagazin schreibe und alles drumherum mache, was zu einem Startup dazu gehört. Aber als der Aufruf kam, ein Iron BUCHblogger zu werden, sah ich das einfach als Chance, euch hier im Autorenblog wieder häufiger mit meinen Beiträgen zu beglücken, wo ich ja eh den ganzen Tag Blogpostings schreibe. Und ihr freut euch jetzt bitte, ja? ;-)

Übrigens, wenn ihr einen Blick auf die oben verlinkte Iron-Buchblogger-Website werft, könnt ihr sehen, dass genau 0,- Euro in der Bierkasse sind. Da der Zusammenschluss erst zwei Wochen alt ist, gehören (natürlich) alle noch zu den Fleißigen und niemand zu den Faulen. Aber das ändert sich sicher bald. Und auch mich wird es irgendwann erwischen, da bin ich sicher.

Übrigens befindet sich auf der Seite auch ein Formular, das ihr ausfüllen könnt, wenn ihr auch ein Iron Buchblogger werden möchtet.

Liebe Grüße
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DeLiA-Literaturpreis 2011 - Der Bücherstapel

Ich bin ja nicht nur Autorin, ich bin bereits zum Mal Mitglied in der Jury für den DeLiA-Literaturpreis. Hier seht ihr einen Teil der Bücher, die für den diesjährigen Wettbewerb eingereicht wurden. Aktuell sind es 102 Einsendungen, von denen die meisten bereits auf der DeLiA-Seite zu sehen sind:

Ich bin gespannt, wer diesmal das Rennen machen wird!

Donnerstag, 15. Dezember 2011

DeLiA-Bücherstapel

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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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