Schreibblockade bekämpfen - Teil 5

Raindrops keep falling on my head… Sorry, aber dieses Dauerregengepiesel über meinem Kopf auf dem Dachfenster macht mich ganz rammdösig. Zeit, einen neuen Beitrag zu Thema Schreibblockade zu verfassen ;-)
Normalerweise beginnt jeder Mensch einen Text mit dem Anfang. Sollte man meinen. Wenn einem das Thema locker von der Hand geht, ist das auch weiter kein Problem, aber wer hat nicht schon einmal diesen Satz gehört:
Die Angst des Autors vor dem weißen Blatt.
Ob Blatt oder Monitor ist egal: Der erste Satz kann einen gelegentlich um den Verstand bringen. Aber warum dann nicht einfach etwas hinschreiben, damit etwas da steht und das Blatt nicht mehr weiß ist? Darum lautet mein Tipp für heute: In der Mitte anfangen Das gilt für alle Texte, ob es sich um einen Magazinbeitrag handelt oder um einen Roman. Es ist hilfreich das zuerst zu schreiben, zu dem man den besten Zugang hat, bzw. was einem am leichtesten fällt. Bei Sachtexten kann man beispielsweise anschließend als Einleitung so etwas wie eine kurze Zusammenfassung schreiben, weil ja dann schon klar ist, was man im Text von all den Infos verwenden konnte, die man zuvor gesammelt hatte.
Bei einem längeren Text, hat es sich ohnehin bewährt, zu Beginn eine Gliederung zu schreiben. So weiß der Autor, was in welchem Kapitel passiert, und kann sich die Szenen zuerst herauspicken, die am meisten Spaß machen.
Ich hatte beispielsweise in "San Francisco Love Affair" eine Szene, in der die Eltern der beiden Protagonisten eine große Rolle spielen. Ein Überzeugungsgespräch am Küchentisch, sozusagen. Ich habe es gehasst! Es kam im ersten Viertel des Buches, und ich habe tagelang Ausflüchte beim Schreiben gesucht. Bis ich gesagt habe, okay, dann schreibe ich die verdammte Szene eben ganz am Schluss.
Die anderen Szenen und Kapitel waren kein Problem, und aus dem, was ich dann wusste, konnte ich am Ende relativ einfach die Küchentischszene entwickeln. Peng, fertig.
Also Leute, quält euch nicht mit ersten Sätzen und verhassten Szenen, bevor Ihr richtig in der Arbeit drin seid, sonst hält das u.U. ewig auf. Nix wie mitten reingesprungen in die Tiefe des Projekts, und dann klappt's auch mit dem Anfang :-)

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