10. Dezember

Hinter dem zehnten Türchen von writingwomans Adventskalender versteckt sich als Gewinn mein zweisprachiges Fantasybuch The Prophecy - Die Prophezeiung. Prima zum spielerischen Englischlernen für Kinder ab zehn Jahren.

Heute ist wieder eure Fantasie gefragt:

Auf dem Titelbild sind die Elfen Twister und Whirlwind zu sehen. Whirlwind liegt im Sand, neben sich ein Bruchstück der Tafel mit der Prophezeiung. Wenn ihr euch dieses Bild anschaut: Was könnte passiert sein? (Tipp: Auf dieser Seite könnt ihr das Cover anklicken, um es größer zu sehen. Dort versteckt sich auch eine Leseprobe, aber nicht für diese Szene.) Ich will dabei von euch nicht wissen, was wirklich im Buch passiert ist, sondern was ihr euch dazu ausdenken würdet. Das Übliche: Mindestens 40 Wörter, aber ihr müsst keinen ganzen Roman schreiben ;-) Einfach kurz die Szene, die euch dabei in den Kopf kommt. And the Winner is.... Yvonne de Buhr Herzlichen Glückwunsch!

Einige der tollen Einfälle zur Cover-Illustration könnt ihr lesen, wenn ihr unter dem Cover auf "Weiterlesen" klickt! Grafik

Whirlwind und Twister gruben vorsichtig die Tafel der Prophezeiung aus, um sie zum Zauberer Goodwill zubringen, von dem gesagt wurde, das er als Einziger die dunklen Schatten aus dem Elfenland vertreiben könne. Ein langer Weg lag vor ihnen und sie gingen Stunde um Stunde durch bergiges Gebiet, bis sie endlich das Meer erreichten- die Hälfte war nun geschafft und Twister ließ sich zu einer Pause nieder. Ärgerlich drehte sich Whirlwind um: "Du weißt, dass wir uns beeilen müssen, denn Goodwill kann nur noch in den nächsten 24 Stunden unsere Heimat retten!" Sie achtet nicht mehr auf ihren Weg, stolperte über einen großen Stein und blieb regungslos am Boden liegen. Oh nein, dachte Twister, allein schaffe ich das nie, nur Whirlwind kennt den Weg! Er lief zu ihr, beugte sich vorsichtig über sie und war erleichtert, als sie endlich die Augen öffnete. Doch als er ihr Flüstern hörte, wurde es ihm eiskalt ums Herz:" Oh nein, die Tafel ist zerbrochen. Ob Goodwill sie so noch gebrauchen kann???" (A. W.)

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Die Elfen Twister und Whirlwind haben sich ein Wettrennen oder besser ein Wettfliegen geliefert. Whirlwind liegt in Führung. Sie sieht sich immer wieder um. Schließlich will sie feststellen, wie groß ihr Vorsprung vor ihrem Verfolger noch ist. Dabei vergisst sie völlig, sich auch auf das zu konzentrieren, was vor ihr ist. Und da ist es auch schon passiert. Plötzlich taucht diese Steinplatte (die Tafel mit der Prophezeiung) vor ihr auf. Zum Ausweichen ist es schon viel zu spät und rumms … da ist die arme Elfe auch schon mit der Tafel zusammengestoßen. Die Elfe taumelt bewusstlos in den Sand. Die Tafel mit der Prophezeiung zerspringt in Stücke … Und die Moral von der Geschichte … Augen auf im Flugverkehr. (S.K.)

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Er hatte die Flutwelle schon von weitem gesehen, eine riesige, graue Wand; so gewaltig, dass er sogar auf die Entfernung die strahlend weiße Gischtkrone erkennen konnte. Neugierig war er näher geflogen und am Ufer gelandet; man wusste nie, was alles aus den Tiefen des Meeres ans Ufer geschwemmt werden konnte. Seltene Muscheln, vielleicht sogar mit einer Perle…

Er malte sich aus, Whisperwind mit einer Perle zu überraschen, die genauso so tiefschwarz-seidig schimmernd war wie ihr Harr. Für einen Moment verlor er sich in Tagträumen, und so bemerkte er die verkrümmte Gestalt erst, als er über sie stolperte. Fluchend rieb er sich den Fuß, erwartete einen zerfetzten Baumstamm zu sehen- und starrte statt auf Borke auf alabasterfarbene Haut.

Ein Mädchen.

Eine Elfe, wie er.

Bewusstlos (verletzt?) und wunderschön.

Für einen Moment stockte ihm der Atem, als sein Blick unwillkürlich ihre schlanke Gestalt herunterstreifte. Sie trug ein schillerndes purpurnes Gewand, welches nass und schwer ihren Körper umschloss. Sie war noch sehr jung. Er fühlte, wie sich seine Wangen röteten und hoffte, betete dass sie nicht ausgerechnet jetzt aufwachen würde. Er kniete nieder, griff nach ihrer kalten Hand und umfasste ihr Handgelenk, um nach ihrem Lebenspuls zu spüren. Da bemerkte er die Steinplatte, halb vom Sand begraben. Die Spitzen ihrer Finger streiften gerade noch den Fels, als er ihre Hand nahm, und urplötzlich riß sie die Augen auf. (Y.B.)

- - -

Während Twister noch damit beschäftigt war, seine Flügel zu reinigen, hatte sich Whirlwind über das geheimnisvolle Pergament gebeugt. Sie erkannte Buchstaben, manche formten Worte, andere ergaben keinen Sinn.

Ein süsslicher, leicht fauliger Duft stieg von dem Pergament auf und kitzelte sie in der Nase. Sie versuchte einen Sinn in der Schrift zu erkennen. Dabei hatte sie das Gefühl, dass zusammen mit dem Verstehen des Textes auch dieser Duft in ihr Gehirn eindrang. Sie fühlte, wie er sich da verzweigte und sie schliesslich, wie mit den Fingern einer Hand, festhielt.

Sie hörte, wie Twister zu ihr kam und wollte den Kopf drehen. Es war unmöglich.

Mit einem Ruck krampfte die Hand in ihrem Kopf zusammen und zog sie nach unten. Es wurde schwarz um sie. (R.H.)

- - -

Twister eilte zu Whirlwind und beugte sich über sie. "Bist Du verletzt? Sag, doch was! Whirlwind!"
Whirlwind stöhnte und versuchte ihre Augen zu öffnen. Dann erkannte sie Twister. "Twister, was ist passiert? Wo sind wir?"
"Du bist angegriffen worden! Bleib ruhig liegen, beweg Dich nicht!"
"Was ist mit der Tafel? Wo ist die Prophezeiung?" schrie Whirlwind auf.
"Psst, bleib ruhig liegen! Reg Dich nicht auf!"
"Sie haben die Tafel! Oh mein Gott, jetzt ist alles verloren!" (M.M.)

- - -

Nachdem es Whirlwind gelungen war dem schwarzen Wächter die Tafel mit der Prophezeiung zu entreißen, stürzte sie sich – ohne lange nachzudenken – in die Tiefen des Meeres. Sogleich erfassten sie meterhohe Wellen und trugen sie mit sich. Völlig erschöpft von den Kämpfen der letzten Tage verlor Whirwind das Bewusstsein und merkte daher nicht, wie sie schließlich an den Strand von Elfenland gespült wurde. Das Elfenvolk hatte schon lange die Hoffnung aufgegeben Whirlwind jemals wieder zu sehen, doch nicht so Twister… unermüdlich suchte er nach der jungen Elfin, um ihren leblosen Körper schlussendlich im nassen Sand zu finden… (V.K.)

- - -

„Nein!“ schrie Twister, als er Whirwind im Sand liegend entdeckte. „Das kann nicht, das darf einfach nicht sein. Du kannst mir doch nicht einfach wegsterben.“ Beim näheren Betrachten erkannte er, dass seine Freundin noch ganz schwach amtete. „Die Tafel, rette die Tafel, sie erklärt alles und stellt alles, was wir bisher glaubten zu wissen, in Frage.“ Ihre Stimme war für Twister kaum hörbar, denn Whirlwind war wirklich sehr schwach. „Mein lieber Freund, du musst die Prophezeiung erfüllen, du musst dich auf die Suche nach dem Lichtbringer begeben. Nur damit kann unser Volk vor dem Schattenlord gerettet werden!“ Twister sah seine Freundin ratlos an. „Wer oder was ist der Lichtbringer?“ „Der Lichtbringer ist …“ Da verstummte die liebliche Stimme von Whirlwind. Sie war soeben in seinem Armen gestorben. „NEIN! Ich schwöre, ich werde unser Volk retten. Koste es was es wolle. Und wer auch immer dir das angetan hat, meine Liebe, ich werde dich rächen.“ Unter Tränen, neben dem Körper der toten Freundin sitzend, hatte Twister nun seine Berufung gefunden. (V.S.)

- - -

Da saßen Twister und Whirlwind nun. Jetzt hatten sie die Tafel mit der Prophezeiung, aber sie konnten sie nicht lesen. Nachdenklich sahen die Elfenkinder einander an.
"Wir könnten Blupp, den weisen Karpfen, um Rat fragen", schlug Twister zögernd vor.
Da Whirlwind nichts Besseres einfiel, liehen sie sich den Kahn des Fischers aus und ruderten auf den See hinaus. "Dort hinten soll der weise Karpfen wohnen", meinte Twister schließlich und wies mit dem Finger die Stelle.
So weit war sie gar nicht mehr entfernt, nur ein seltsamer Baumstamm trieb auf dem Weg dorthin im Wasser. Kaum jedoch waren sie mit dem Baumstamm auf einer Höhe, riss der plötzlich ein zähnestarrendes Maul auf und peitschte wild mit seinem Schwanz, dass das Boot kenterte.
Twister, der ein guter Schwimmer war, versuchte noch, Whirlwind zu greifen, doch die versank in den Fluten.
Während das Krokodil sich über das Boot hermachte, schwamm Twister verzweifelt ans Ufer. Wie verwundert war er aber, als er Whirlwind dort im Sand liegend vorfand, neben sich die Tafel mit der Prophezeiung... (I.W.)

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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

 

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