Wie Ballettschuhe hergestellt werden

Mittwoch, 10. September 2014

Als Kind hatte ich Ballettunterricht. Wie so viele Kinder.

Bei mir war es quasi ärztlich verordnet. Haltungsschaden. Ich war auch mit sechs Jahren schon sehr groß und mit Plattfüßen gesegnet. Allerdings war ich (und bin es heute noch) total unsportlich.

EIn halbes Jahr lang habe ich es durchgehalten in einem sonnendurchfluteten Raum (Hitze!) über dem Reinickendorfer Paracelsusbad die sieben Grundstellungen (konnte ich gut) und diverse andere Übungen (ging gar nicht) einzustudieren. Dabei hätte ich so furchtbar gerne Spitzenschuhe gehabt, aber die gab es erst, wenn man deutlich fortgeschritten war (der Spitzentanz ist auch nicht ganz ohne für die Füße), und davon war ich sehr entfernt. Auch meine Spagatbemühungen wollten so überhaupt nicht fruchten, obwohl ich fleißig geübt hatte. Es war krumm und schiief und tat einfach nur furchtbar weh. Wenn ich heute daran denke, was ich mir alles hätte zerren können ...

Die TV-Serie Anna lief ürigens erst viel später, sonst hätte ich vielleicht länger durchgehalten ;-)

Ich tat dann manchal in meinem Kinderzimmer, als hätte ich Spitzenschuhe an. Ich stopfte meine Clogs (!) vorne mit Watte aus, in der Hoffnung, die Spitzenstellung würde dann weniger weh tun. Was man halt so macht als Sechsjährige.

Daher habe ich mich sehr gefreut, als mir ein Filmchen ins Mailfach gespült wurde, der genau zeigt, wie die Spitzenschuhe aus meinen Kleinmädchenträumen eigentlich gemacht werden. Das Video möchte ich euch nicht vorenthalten:

# Petra A. Bauer am 10. September 2014 um 08:52 Uhr
Dies & DasIN EIGENER SACHE


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Petra A. Bauer, Berlin - www.writingwoman.de