NaNoWriMo 2014 - Liveticker-Experiment und Fazit

Montag, 01. Dezember 2014

Ihr Lieben, wir haben Dezember und der NaNoWriMo 2014 ist Geschichte! Und ich habe - erwartungsgemäß - das 50.000 Wörter-Ziel nicht erreicht. Wenn ihr meine Liveticker-Einträge verfolgt habt, dann war euch das sicher auch spätestens nach der größeren Pause in der letzten Woche bewusst. Danke, dass ihr mich trotzdem in dieser Zeit begleitet habt!

NaNoWriMo-Teilnehmerin 2014

Sehen wir uns die traurige Realität (die ich allerdings nicht ganz so zum Heulen finde, wie man denken könnte) mal an:

Zur Erinnerung: Die grünen Kästchen kennzeichnen die Tage, an denen ich mindestens 1.667 Wörter geschrieben habe. Die roten sind die, an denen ich kein einziges Wort getippt habe. Gelb bedeutet: ein bisschen was geschrieben, und die orangefarbenen Kästchen stehen für: relativ viel geschrieben, aber keine 1.667 Wörter geschafft.

Falls ihr vorher gar nichts von NaNoWriMo 2014 bei mir gelesen habt, mag euch die Rotlastigkeit des Word Count Widgets irritieren. Gerade zum Schluss war Umzugshilfe und Familie-geht-vor der Grund. Für mich ist das vollkommen in Ordnung, weil ich überhaupt erst sehr kurzfristig über eine NaNoWriMo-Teilnahme in diesem Jahr nachgedacht hatte. Unter anderem auch deshalb ist es keine Niederlage für mich, nur etwas mehr als ein Fünftel der Wörter geschrieben zu haben. Ich bin insgesamt sehr zufrieden, weil es mich überhaupt dazu “gezwungen” hat, mir intensivere Gedanken über meine Zukunft als Autorin und über das Exposé zu machen, das ich erfreulicherweise schreiben darf.

Ohne die Teilnahme am Nationalen Schreibmonat wäre ich vielleicht nicht so weit, wie ich jetzt bin. Ich habe nach den letzten Buchveröffentlichungen länger keine Projekte mehr umgesetzt (aus diversen Gründen, die ich schon häufiger eläutert habe). Jeder Autor, der eine längere Schreibpause hinter sich hat, wird wissen, wie schwierig es sein kann, in den Schreibprozess und die Routine zurückzufinden. Vor allem, wenn man sich in der Pause weiter- oder woanders hin entwickelt hat.

Selbstverständlich wäre es sinnvoller gewesen, das Exposé VOR dem NaNoWriMo fertig zu haben. Dann hätte ich mich während der 30 Schreibtage voll und ganz auf das Füllen des Plotgerüsts konzentrieren können. Hätte, hätte, Fahrradkette. Dazu hätte ich früher von dem Projekt wissen müssen, für das ich das Exposé schreibe. Das war aber nun mal nicht so, also werde ich nicht jammern, sondern das Gerüst, das im Prinzip in meinem Kopf und in zig Notizen fertig ist, jetzt, nach dem Ende des Schreibmonats in eine Form bringen, die als Exposé taugt. Ich hatte dafür in meinem ersten Autorenleben eine Methode, die sich zumindest für dieses Projekt als nicht besonders praktikabel erweist, also gehe ich einen anderen Weg. Ziel ist, spätestens morgen damit fertig zu sein und dann noch eine kurze Textprobe zu schreiben.

Je nach Geschwindigkeit der Antwort kann ich dann direkt mit dem Manuskript loslegen oder mich um die weitere Konzeption meiner eKrimiSerie kümmern. Oder ein Manuskript schreiben, das als Exposé schon lange in der Schublade liegt und noch nicht umgesetzt wurde. Das wird sich ziemlich zwangsläufig ergeben. Aber egal was es ist - ich freue mich darauf.

Danke, NaNoWriMo 2104, dass du miich wieder in die Spur zurückgebracht hast!

Und was ist euer NaNo-Fazit?

Liebe Grüße

Petra

P.S: Den “Schreibticker” möchte ich trotzdem gerne beibehalten, wann immer es etwas zu berichten gibt. Also stay tuned! ;-)

# Petra A. Bauer am 01. Dezember 2014 um 13:38 Uhr
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Petra A. Bauer, Berlin - www.writingwoman.de