Lappenmädchen

Freitag, 06. August 2010

Weiter als bis Dalarna haben wir es bisher nicht geschafft - dort waren wir der samischen Kultur am nächsten. Um zu den Weidegebieten der Rentier-Lappen zu gelangen, müssten wir nochmal rd. 1.500 Kilometer weiterfahren.

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Dieses Kind schaute mich aus der National Geographic an. Dort habe ich auch gelernt, dass das Weideland knapp wird, und viele der Rentier-Lappen heute “normale” Berufe erlernen. In den Schulen wird mehr Wert auf Norwegisch gelegt als auf die Lappische Sprache und Kultur.

Ein weiterer Grund für das berufliche Umsatteln ist der höhere Lebensstandard. Rentierfleisch taugt als Währung nicht, wenn man Fernseher kaufen möchte, und früher wurden die Tiere letztlich für den Eigenbedarf gehalten.

Ob dieses Mädchen wohl später mal Ärztin wird? Oder Lehrerin in der Dorfschule?

Der Rahmen und der Hintergrund sind mir diesmal missglückt. Das Mädchen war nicht ganz zu sehen, undi ch wollte den Rest in den Schatten stellen. Und die Umrandung - zu Dick, zu doof. Daher habe ich das Closeup an den Anfang des Beitrags gestellt.

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# Petra A. Bauer am 06. August 2010 um 14:05 Uhr
KUNST


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Petra A. Bauer, Berlin - www.writingwoman.de