Einträge mit dem Tag: Zeichnen
iPad-Happiness unterm Weihnachtsbaum
Unser Heiligabend lief äußerst multimedial ab. Unter anderen vielen tollen Geschenken (auch von den Kindern) haben mein Liebster und ich ein iPad bekommen, juchu :-)
Sonntag, 25. Dezember 2011

Und natürlich habe ich mir sofort die Sketchbook Pro App geladen und damit experimentiert. Hier der erste Versuch:

Der letzte Tag
der Sommerferien ist es heute offiziell, denn das Wochenende zählt ja nicht mit. Ein guter Grund, mit den Kindern noch mal was zu unternehmen.
Freitag, 20. August 2010
Nachdem ich gestern 8 Stunden damit zugebracht habe, K3 wieder Cornrows zu flechten, hatten wir uns für heute vorgenommen aushäusig zu frühstücken.

K3 hatte einen Geheimtipp: Das nibs cacao in der Bleibtreustraße. Ein winziger Laden, in dem er schon mal mit seiner chilenischen Spanischlehrerin frühstücken war. Es gibt dort spanischen Kakao - ich würde ihn Schokosoße nennen - und Churros, kleine, frittierte Brandteigwürstchen, die man prima in diesen dicken Kakao tunken kann. Schweinesüß und saulecker ;-) *grunz*
Anschließend bin ich mit den Kindern noch zum Savignyplatz gebummelt, weil sie da m.W. noch nie waren. Auf dem Weg dorthin habe ich einen Stapel wunderbarer Berlin-Postkarten gekauft, die ich beim Postcrossing verschicken möchte. Feine Sache, übrigens. Meine erste Postkarte habe ich direkt ans hinterste Ende von China verschicken dürfen. Ich bin schon sehr gespannt, woher ich meine allererste Karte erhalte.
Am Savignyplatz bin ich im Bücherbogen gelandet, dem Buchladen in den S-Bahnbögen. Sie hatten dort jede Menge Kunstbücher. Ich bin lieber nicht tiefer in den Laden vorgedrungen ... habe auch so schon drei gekauft:

Pop-Art mag ich offensichtlich und wollte mehr darüber erfahren.
Wir hätten den Frida-Kahlo-Ausstellungskatalog kaufen können, aber der war mir dann doch zu dick. Die Ausstellung hatten wir verpasst, aber der kleine Band ist sicher auch schon mal nicht übel. Übrigens, ich kann ein schönes Buch dazu empfehlen: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3596158184/bauersbunteblatt” title=“Meine Schwester Frida” target=“_blank”>Meine Schwester Frida, ein Roman von Barbara Mujica.
Das Architekturbuch hat mich sofort angesprungen. Ich stehe total auf Glasarchitektur (vielleicht weil ich in einem relativ dunklen Nordzimmer groß geworden bin). Schon während meines (Stadtplanungs-)Studiums habe ich mich damit beschäftigt. Dabei fiel mir dann ein, dass ich einen riesigen Stapel “Stadtbauwelt”-Magazine entsorgt hatte, als wir hierher zogen. Manchmal frage ich mich wirklich, wieso man immer die falschen Dinge wegschmeißt, wenn man sowieso zu viel Krempel hat.
Der Buchladen war jedenfalls wirklich sehr gefährlich ;-) Ich habe es ehrlich vermisst in solchen Läden zu stöbern. Amazon ist wirklich mächtig praktisch, aber über Bücher stolpern kann ich viel besser in echten Läden. Meist komme ich aber bloß an den doofen Ketten vorbei. Im Bücherbogen habe ich mal bewusst die Luft eingesogen. es erinnerte mich an Studentenzeiten, als ich noch die Zeit und Muße hatte, mich ewig in solchen Läden afzuhalten, und als ich auch noch häufig in der Innenstadt war.
Da wir schonmal in Kudammnähe waren, hat K2 auch noch nach einer Hose geschaut und ist bei Zara fündig geworden. Mir hat Zara nur mitgeteilt, dass ich mein Abnehm-Vorhaben dann doch mal in die Tat umsetzen sollte ;-)
Der Weg zurück zum Auto führte uns am Hardenbergplatz vorbei. Dort kam ich meiner selbst auferlegten Chronistenpflicht nach, und habe den Neubau Joachimsthaler / Budapester Straße abgelichtet:


Netter Vormittag :-)
Ach, heute Morgen um kurz nach 7 hatte ich noch eben Big Ben in mein Moleskine gescribbelt:
![Big Ben coloured | Moleskine [20100820]](http://farm5.static.flickr.com/4121/4909902882_8c92123a75.jpg)
Und jetzt jubelt die Hälfte der Familie gleich Hertha zum Sieg gegen Rot-Weiß Oberhausen ;-)
Wir mal’n mal’n mal’n auf der Autobahn ...
Heute bin ich mit den beiden Kleinen zur Autobahnbrücke gefahren und hab mich dort in die Büsche geschlagen:
Dienstag, 06. Juli 2010

Kaum hatten wir alles aufgebaut, stellten wir fest, dass ich alles dabei hatte - nur meine Aquarellfarben und -stifte nicht. Also bin ich nochmal nach Hause gedüst und hab die fehlenden Sachen geholt.
Derweil wurde trotzdem schon eifrig gezeichnet:

Als ich dann loslegen konnte, fiel mir wieder ein, was mich beim letzten Mal (als ich die Bananienallee kolorierte) schon genervt hatte: Die Farben sind mir zu knuffig. Ich habe nur einen ganz kleinen Aquarellkasten von Windsor & Newton. Und insbesondere die Grüns (Grüne? Grüntöne!) finde ich furchtbar. Das eine sieht aus wie Plastikfrosch, das andere, wie die Gesichtsfarbe von Seekranken. Da kann ich noch so viel mischen, am Ende kommt irgendwas Dreckig-Popelgrünes heraus. Und ich WEISS, dass es angenehme Grüntöne gibt!

Nunja, letzten Endes ist das Ergebnis so gar nicht, wie ich es wollte. Alles insgesamt zu blass und es wirkt, wie ein Kinderbild. Aber es ist ja nur ein weiterer Versuch.
Quer geflötet
Nein, kein Vuvuzela-Meckereintrag. Ich mag die sogar. Am Rande kommen sie sogar vor, aber die Hauptrolle spielt heute die Querflöte.
Montag, 05. Juli 2010

Kind 4 spielt seit einem Jahr im Rahmen eines Bläserklassen-Projekts Querflöte. Bläserklase bedeutet: Die Schüler in ihrer Klasse hatten am Anfang der 7. die Gelegenheit alle Blasinstrumente kennenzulernen, konnten sich dann für eines entscheiden und haben seither mehrere Stunden pro Woche Einzel- uns Gruppenunterricht. Dafür, dass die Kinder vorher alle noch nie so ein Instrument gespielt hatten, gab es ziemlich schnell vorzeigbare Ergebnisse. Und jetzt, nach einem Dreivierteljahr, macht es richtig was her.
Im Rahmen des Schulsommerfests am Samstag (vorher gab es in der Schulmensa Public Viewing, sonst hätten wir den sensationellen 4:0 Sieg der Deutschen über Argentinien verpasst, und das geht ja nun gar nicht *g*) und beim Tegeler Brückenfest am Sonntag (gestern) konnten sie zeigen, was sie alles gelernt haben - und das ist wirklich eine Menge.
Eines der Lieder führten sie auch mit Vuvuzelas auf, die in den Taktpausen die Leute mit TrötTröt zum Schmunzeln brachten (in den Vuvus wurde auch hinterher Geld gesammelt, das kam gut an).
Gestern war ich auch beim Einspielen dabei und habe auf eienr Galerie hinter den Kindern mit einem kleinen Moleskine und dünen Copics gesessen.
Da es schnell gehen musste, sind die Skizzen proportional ziemlich verunglückt.

Deshalb musste Kind 4 mir heute nochmal Modell stehen, was sie sogar sehr gerne tat und gleich dabei übte ;-)
Ich habe mit 0,3 Copicstift vorskizziert und bin dann in den Garten gewandert um dem Ganzen mit Aquarellstiften Atmosphäre zu geben. Ich finde ja, das außenrum was fehlt, aber ich hatte ein bischen Angst, dem BIld zuviel zuzumuten. Auf Deutsch: Ich wollte es nicht versauen ;-)
Rumprobieren geht über Studieren. Tröööt!

Was ziehen wir heute an?
Die flickr-Gruppe What I wore today, von der ich bereits an dieser Stelle berichtete, hat es inzwischen sogar zu einer Notiz im britischen Grazia Magazine gebracht.
Freitag, 16. Oktober 2009
Im Prinzip wäre doch sowohl das Lifestyle Magazin Grazia als auch die flickr-Gruppe etwas für Texterella, gell? *wink zu Susi*
Es ist einfach eine schöne Art die Kreativtät auszuleben und ein interessanter Einblick in die globale Modewelt. Denn die inzwischen knapp 1.200 Gruppenmitglieder kommen von fast überallher. Sie zeichnen in Großbritannien, Amerika, Japan und finden sogar in einem Erdbebengebiet in Neuseeland noch die Muße, beim Warten auf den Big Bang ihre Sachen zu zeichnen.
Ich habe inzwischen auch meine Klamotten weiter zu Papier gebracht und zu WIWT hochgeladen:


Alle meine bisher gezeichneten Outfits in größerem Format hier.
Diary 5
Das fünfte gezeichnete Tagebuchblatt. Alle anderen hier. Englische Sprache ist der Globalisierung geschuldet ;-)
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Schon mal über ein Skizzenbuch nachgedacht?
"Ich kann doch nicht zeichnen!", denkt ihr vielleicht, aber - hey! - ich kann das eigentlich auch nicht und tue es trotzdem. Und je mehr man zeichnet, umso besser wird es irgendwann. Weshalb solten Autoren also nur schriftliche Notizen machen? Kleine Skizzen geben der Kreativität vielleicht einen ganz anderen Anstoß. Ein inspirierendes Buch dazu (auf Englisch) ist "An illustrated life" von Danny Gregory.
Mittwoch, 16. September 2009

Ich habe es mit kürzlich zugelegt und schmökere viel darin herum. Es sind Auszüge aus Skizzenbüchern diverser Künstler, Illustratoren, Designer, die auch viele Notizen integriert haben.
“Aha!”, höre ich jetzt den einen oder anderen sagen, “also doch alles Künstler! Ich kann selbst keine gerade Linie hinbekommen!”
Das macht auch überhaupt nichts, denn so ein Skizzenbuch ist ja nicht in erster Linie dazu da, dass Seiten daraus eines Tages in einem Buch veröffentlicht werden, sondern vielmehr um den Kopf frei zu kriegen und - für die Autoren unter uns - eine neue Inspirationsquelle zu erschließen.
Danny Gregory selbst begann mit dem Zeichnen, nachdem seine Frau einen Unfall hatte und seither querschnittsgelähmt war. Seine Zeichnungen sind im Laufe der Zeit durch tägliches Üben immer besser geworden und zig Skizzenbücher sind gefüllt.
Ein zweites (englisches) Buch von Danny Gregory, das ich allerdings noch nicht habe, heißt: The Creative License: Giving yourself the permission to be the artist you truly are. Hier wird schon im Titel klar, dass man keinen Abschluss an der Kunsthochschule braucht, um sich zu trauen, in ein Skizzenbuch zu zeichnen.
Im Grunde hat man am Ende ein gezeichnetes Tagebuch, das das Gefühl für die jeweilige Situation möglicherweise viel besser abrufbar machen kann (auch wenn man das Buch nach Jahren wieder hervorholt), als bloßer Text es je könnte. Viele der vorgestellten Künstler schreiben, dass sie sich genau erinnern können, in welcher Stimmung sie die einzelnen Zeichnungen erstellt haben. Neben diversen Auszügen aus Skizzenbüchern, beschreiben die Künstler, wie sie dazu kamen ein Skizzenbuch zu führen, weshalb sie dabei blieben, wo sie überall zeichnen, und welches Material sie dafür benutzen. Viele der vorgestellten Zeichner schwören auf Moleskine-Bücher, manche binden ihre Sketchbooks selbst aus ihrem bevorzugten Papier. Allen gemeinsam ist, dass sie das Buch überall mit hin nehmen und in jeder erdenklichen Situation zeichnen.
Es ist spannend, die Hintergrundgeschichten zu lesen, und vielleicht springt der Funke der Inspiration ja auch bei euch über.
Mehr Anregungen kann man sich beispielsweise auch in diversen Flickr-Gruppen holen, die sich mit Notebookism, Moleskines, sketchbooks oder drawing - um nur einige tags zu nennen - beschäftigen. Meine derzeitige Lieblingsgruppe ist “What I wore today”, deren Mitglieder zeichnen, welche Klamotten sie am jeweiligen Tag trugen. Das ist ein guter Einstieg, vor allem, wenn ihr euch fragt, was ihr denn zeichnen sollt. Mit eurer Kleidung ist das Thema vorgegeben und wenn ihr euch vor den Spiegel stellt, könnt ihr gut versuchen abzubilden, was zu sehen ist. In dieser Gruppe kann man auch sehr gut die unterschiedliche Fertigkeit der Zeichner sehen - ein weiterer Hinweis darauf, dass man nicht perfekt sein muss.

Erklärungen zu den Bildern hier .
Ich hoffe, ich konnte euch animieren, es auch einmal auszuprobieren. Ihr werdet staunen, wie sich diese neue Kreativität auch auf euer Schreiben auswirken wird!
Update v. 4. Mai 2010:
Unten im amazon-Widget findet ihr noch einige Buchtipps. Ich besitze diese Bücher alle und sie inspirieren mich stets aufs Neue.
“Facial Expressions” und “Figure Drawing” dienen dabei v.a. als Vorlage für Gesichtsausdrücke und Körperhaltungen. Sehr hilfreich!
- Was plane ich denn so?
Montag, 24. Oktober 2011 - NEUAUFLAGE! A Heart in New York - Ein Herz in New York
Mittwoch, 10. August 2011 - VÖLLIG NEU AUFGELEGT - San Francisco Love Affair
Donnerstag, 27. Januar 2011
Petra A. Bauer bei
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Petra : Lieber Reinhard, danke für das Kompliment! Die Beispiele fallen mir manchmal...
Reinhard : Hi, Petra, Chapeau. Faszinierend wie du die Dinge auf den Punkt bringst resp....
Petra : Freut mich immer, wenn ich helfen kann :-)
Reinhard : Hi, Petra, das hast du fein herausgearbeitet. Ich benutze beide Ausdrücke,...
Petra : :-) Dann freut es mich, dass ich dich anscheinend *g* ein wenig “erleuchten”...
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