Einträge mit dem Tag: "Susanne Haun"


Atelierumzug

Meine Freundin, die Künstlerin Susanne Haun, eingefleischten Bloglesern aus den Künstlerplausch-Videos bekannt, hat sich über zehn Jahre lang ein Atelier mit dem Aquarellisten Andreas Mattern geteilt, der ebenfalls am Künstlerplausch teilnahm. Das letzte Atelier lag leider am anderen Ende von Berlin. Jetzt hat sie - allein - ihr neues Reich bezogen. Direkt hier um die Ecke.

Mittwoch, 24. August 2011

AtelierSusanneHaun

Obwohl die Entscheidung grundsätzlich nicht leicht war, wie sie in ihrem Blog beschreibt, ist sie doch froh über den neuen Raum und die Zeit, die sie durch den Umzug gewonnen hat.

Ich war gestern dort und konnte zumidest einige Fotos machen und ein kurzes Video drehen.

ImAtelierSusanneHaun1

Ich filme in Susannes neuem Atelier. Foto von Susanne Haun

ImAtelierSusanneHaun2

In Susannes neuem Atelier. Foto von Susanne Haun

Weitere Infos über Anschrift und Atelier-Einweihungsfeier.

Künstlerplausch

Update 23.08.2011: BITTE RUNTERSCROLLEN - JETZT AUCH TEIL 4 (mit Andreas Mattern) ONLINE! - - - Am 16. Februar hatte ich mich mit meiner Freundin, der Zeichnerin Susanne Haun, zu einem Videodreh getroffen. Wir haben uns über ihre Kunst und meine Bücher unterhalten und hatten viel Spaß, was man an den Videos hoffentlich auch merkt. Später kam noch Susannes Atelierkollege dazu, der Aquarellist Andreas Mattern. So haben wir sehr viel interessantes Material über unsere Arbeit, unser Selbstverständnis, Selbstzweifel, u.v.m. zusammenbekommen. Ich habe das ich in mehrere kürzere Videos unterteilt - einmal wegen der Ladezeiten und zweitens wegen der Zeit unserer Zuschauer :-) Der erste Clip ist knapp vier Minuten lang, und ich wünsche euch viel Spaß!

Dienstag, 23. August 2011

 

 

 

Fragen und Kommentare dazu hätte ich am liebsten direkt bei YouTube, aber auch hier sammle ich gerne eure Kommentare und werde gerne eine Videoantwort dazu machen, wenn genügend Fragen zusammengekommen sind.


Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=8EujiTkZgQo
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=xThE6oHJgCM
Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=hE3frvBYU10
Teil 4: http://www.youtube.com/watch?v=HHsqg8shZh4
Teil 5 (Behind the scenes): http://www.youtube.com/watch?v=Bb1Z4VPk0FY

Die gesamte Playlist:
http://www.youtube.com/watch?v=8EujiTkZgQo&list=PLA10E3B0B1655D950

 

Ich bin kein Menschenfresser

Es tut gut das zu hören. Stimmt, es liegt mir nicht, für meine Ziele über Leichen zu gehen. Das ist absolut nicht mein Stil. Und ich freue mich sehr, dass das auch andere Menschen bemerken. Die Zeichnerin Susanne Haun zum Beispiel, die ich seit über 25 Jahren kenne, und die mich heute mit einer Zeichnung und einem liebevollen Text über meine Person überrascht hat:

Mittwoch, 10. November 2010

Susanne_hat_mich_gezeichnet[20101109]

Petra A. Bauer - Zeichnung von Susanne Haun -24 x 32 cm - Tusche auf Bütten


Susanne beobachtet genau und macht sich zu vielen Dingen tiefe Gedanken. Als ich neulich bei ihr im Atelier war und wir uns unterhielten, schrieb sie sich den Satz “Fernsehen muss man nicht lernen” sofort auf, nachdem ich ihn gesagt hatte. Den Umgang mit dem Fernsehkonsum muss man natürlich schon lernen, aber in dem Fall war die Technik des Fernsehguckens gemeint, im Gegensatz beispielsweise zum Malen und Zeichnen.

Eva Müller aus Facebook sagte vollkommen zu Recht, dass wenige Menschen nette Dinge über Menschen wirklich aussprechen.

Susanne ist so ein Mensch. Und auch sie ist ihren Weg gegangen, gegen alle Widerstände. Eine starke Frau. Und deshalb freue ich mich doppelt über ihren Blogeintrag.

 

 

Im Atelier bei Susanne Haun und Andreas Mattern

Heute habe ich es endlich geschafft, Susanne und Andreas in ihrem Atelier zu besuchen. Morgens habe ich Susanne eingesammelt und bin mit ihr dorthin gefahren.Es war ein unterhaltsamer Tag, bei dem ich viel gelacht und viel gelernt habe.

Mittwoch, 08. September 2010

CIMG0446 | Susanne Haun mit Bildern für die nächste Ausstellung

Susanne Haun mit Bildern für die nächste Ausstellung.

Weil sowieso auch Malschüler im Atelier waren, habe ich die Gelegenheit wahrgenommen, um ein weiteres Aquarell zu malen (Foto: Susanne Haun):

CIMG0455 | ich :-) | Venedig | work in progress

Andreas und ich benutzten das gleiche Venedig-Foto als Vorlage. Er zeigte mir, dass man auch mit detaillierter Vorzeichnung arbeiten kann, so lange man diese hinterher nicht einfach nur ausmalt:

CIMG0459  | Vorzeichnung Venedig | work in progress

Indessen habe ich schon mal angefangen zu malen:

CIMG0461  | Venedig | work in progress

Andreas mit dem frischen Bild an seinem Tisch im Atelier:

CIMG0464  | Andreas Mattern malt Venedig

Unsere beiden Bilder (unten ist meines):

CIMG0469 | Venedig | oben: Andreas Mattern unten: ich

20 Jahre Malpraxis-Unterschied :-)

Zwischendurch haben wir in großer Runde gefrühstückt. Es war ziemlich voll im Altelier :-) U.a. habe ich auch Andreas’ Frau kennengelernt, die ich bisher nur über Facebook kannte.

Susanne und Andreas haben auch über den Tag gebloggt.

CIMG0470 | Venedig

Gar nicht so einfach

Ich habe mir heute nochmal das Bild angesehen, das ich gestern verbrochen habe. Ich dachte, eine Nacht drüber schlafen hilft. Doch ich finde es immer noch potthässlich. Und ich weiß jetzt auch, weshalb.

Mittwoch, 07. Juli 2010

Zunächst mal ist es mir nicht gelungen, den Bildausschnitt so zu wählen, dass der Himmel mit drauf ist - wie es beispielsweise bei diesem Foto der Fall ist.

A 111 Richtung Hamburg

Wenn ich mir diesen Bildausschnitt betrachte, ist eigentlich klar ersichtlich, dass das Bild grob gesagt aus vier Dreiecken besteht, die ihren Fluchtpunkt im oberen Drittel haben, also ganz, wie es nach dem Goldenen Schnitt auch sinnvoll wäre. Leider habe ich das im Bild nicht umgesetzt. Mir war das Autobahnschild wichtig, das ich deshalb auch stark vergrößert gemalt habe, und die Autobahn selbst. Und da komme ich auch zur nächsten Erkenntnis:
Ich habe versucht, das Ganze zu “echt” zu malen. Wieso muss die Autobahn grau sein? Wieso die Spundwände mit braunem Holz verkleidet? Bloß weil es “in echt” so aussieht?

Vermutlich liegt es daran, dass ich häufiger fotografiere als male. Ich muss mich von den Fotoeindrücken befreien und meine Sichtweise komplett ändern. Ich könnte einfach einen einzige Farbe nehmen und die Farbintensität durch unterschiedlich viel Wasser variieren, ähnlich, wie ich es bei meinem Hafenbar-Mädchen getan habe.
Oder Komplementärfarben benutzen.

Als ich in den Stadt-Impressionen von Andreas Mattern blätterte, ist mir mein Denkfehler noch einmal so richtig bewusst geworden: Nicht das Motiv gibt die Farben vor, sondern meine Vorstellung davon, was ich in dem Motiv sehen möchte. Mich davon freizumachen fällt mir erstmal schwer, v.a. bei so einer grau-grünen Vorlage wie diesem Autobahnmotiv, das für den ersten Versuch vielleicht auch ziemlich unglücklich gewählt war.

Vielleicht nehme ich mir eines der Motive aus Andreas Matterns Buch vor und versuche, es auf meine Weise umzusetzen. Wie so oft, lernt man ja viel, indem man est einmal nachahmt und dann versucht, seinen eigenen Weg zu finden.

Möglichwerweise lerne ich dabei auch etwas über den Umgang mit den Aquarelfarben an sich. Vor einigen Jahren habe ich mal einen VHS-Kurs zu dem Thema gemacht und ging am Ende nach Hause mit dem Gedanken: Aquarell ist nicht meins. Die Bilder sahen alle genauso doof und blass aus, wie das von gestern. Die Dozentin kam immer zu mir und sagte: “Sie müssen noch zarter malen, noch viel zarter. Nehmen Sie mehr Wasser!” Am Ende hatte ich Löcher im Malgrund. Dabei mag ich kräftige Farben viel lieber. Das Plastikfroschgrün (oder wie Susanne Haun sagte: Tupperdosengrün *g*) kam mir wohl nur deshalb so deplaziert vor, weil ich in meiner Motivvorstellung “echtes” Waldgrün erwartet hatte.

Also: Weg mit den alten Vorstellungen! Neue Wege gehen!

Ich freue mich auch schon auf Ende August, weil ich dann mit Andreas und Susanne im Rahmen eines Malkurses durch Berlin ziehen und Aquarellieren werde, wobei ich hoffentlich viel lerne.

Falls ihr euch über dieses gehäuft auftretende Mal-Thema wundert: Ich hatte kürzlich eine Phase, da hing ich völlig in der Luft. Ich wollte nicht schreiben, wollte nicht gärtnern, wollte nicht mal bloggen, wollte nichts von allem, was ich sonst gerne tue. Nicht mal malen wollte ich. Und habe verzweifelt darauf gewartet, dass mich irgendein Flash packt. Der kommt normalerweise, wenn ich dringende Abgabetermine habe, dann will ich immer ganz unbedingt etwas tun (meist etwas völlig anderes als ich soll). Da ich diesen Druck aber derzeit nicht habe, passierte erstmal gar nichts. Kurz bevor ich endgültig verzweifelt bin, habe ich mich dann bewusst wieder mit dem Malvirus anstecken lassen, und es hat zum Glück funktioniert :-) Nun bekomme ich auch langsam wieder Schreib-Inspiration.


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