Einträge mit dem Tag: Roman


The Magic is back

Wie gestern bereits angekündigt habe ich mich heute u.a. damit beschäftigt, welche Elemente ich von Projekt 1 behalten möchte. Und während ich so überlegte, abwägte, strich und neu überlegte, spürte ich den alten Zauber wieder, der mich immer beim Plotten und Schreiben begleitete. Wie habe ich dieses Gefühl vermisst!

Dienstag, 16. Februar 2016

The Magic is back

Ich bin gut vorangekommen und habe eine Protagonistin mitsamt ihrer eigenen Story gekillt, bzw. eingefroren, denn sie hat ein eigenes Buch verdient.

Die zweite Protagonistin habe ich ein bisschen degradiert, denn es geht zwar um sie, aber sie ist nicht die Haupt-Handelnde. Dafür habe ich eine neue Figur eingeführt, die nicht zu viel eigenes Gepäck mit sich herumschleppt, jedenfalls nicht in Konkurrenz zu der anderen.

Dafür konnte ich eine Lieblingsfigur erhalten und mit mehr Witz ausstatten. Und mit dem “Warum” bin ich auch deutlich weitergekommen.

Und währenddessen konnte ich zuschauen, wie unser Enkelmädchen (7 Monate) sich zum ersten Mal an unserem Sofa hochzog. Perfekte Kombination!

Als der Flow ein bisschen nachließ, weil die heutigen Punkte weitgehend abgehakt waren, wandte ich mich dem nächsten Punkt auf meiner To-Do-Liste zu, der Vorbereitung eines Vortrags.

Unterm Strich war ich produktiver als in den gesamten letzten Monaten und natürlich frage ich mich, wieso das alles nicht schon längst passiert ist. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass meine Pause einen Sinn hatte. Mitunter brauchen Dinge eben ihre Zeit. Ich erfreue mich jetzt einfach an dem wunderbaren Gefühl.

Update vom 20.2.2016: Ich konnte nicht widerstehen und habe die ersten Seiten der Rohfassung geschrieben. Jetzt bin ich total neugierig, wie es weitergeht ;-)

Liebe Grüße

Petra

Kommende Buchrezensionen und Frage an euch

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Hier haben sich allerlei Rezensionsexemplare angesammelt. Ich komme derzeit zwar kaum zum Lesen, aber ich ackere mich nach und nach da durch.

Samstag, 05. Oktober 2013

Übrigens: Wer weitere Infos zu meiner Arbeit an Albatros vermisst: Daran arbeite ich wegen des Lifestylemagazins und diverser anderer Projekte derzeit eher in homöopathischen Dosen. Jedenfalls gibt es keine bahnbrechenden neuen Entwicklungen, die ich hier verkünden könnte.

Wer noch kein Stammleser ist: Es gab bei mir einen Break nach 15 Buchveröffentlichungen. Ich hatte in einem Jahr so viele Manuskripte gleichzeitig fertigzustellen, dass ich völlig leergeschrieben war und die Zeit danach nutz(t)e, mich völlig neu zu sortieren. Was u.a. dazu führte, dass ich das lang geplante Lifestylemagazin für berufstätige Mütter endlich realisieren konnte. Außerdem lassen die Entwicklungen auf dem Buchmarkt und in der Verlagswelt derzeit vieles in einem anderen Licht erscheinen.

Mein Plan, evtl. meinen allerersten Krimi als eBook neu aufzulegen und evtl. den von den Lesern lang ersehnten zweiten Teil (der damals an ungünstigen Vertragsbedingungen scheiterte, obwohl das Buch schon halb fertig war) auf diesem Wege auch endlich zu veröffentlichen, hakt bisher an meiner Unentschlossenheit. Seid ihr denn trotzdem noch an Fortsetzungen von Robina Bernhardt und Holger Schultze-Diepersdorf interessiert, auch wenn so viel Zeit ins Land gegangen ist? Soll ich? Sagt mal was, bitte. Ich brauche Entscheidungshilfe ;-)

Alles Liebe

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Spielend Englisch lernen für Kinder und Jugendliche

Englisch lernenSpielend Englisch lernen für Kinder und Jugendliche mit Kinderkrimis, Mädchenromanen und Fantasybüchern von Petra A. Bauer. Mithilfe zweisprachiger Bücher mit 30 bzw. 50% Englischanteil und umfangreichen Vokabelerklärungen können 10- bis 14jährige Jungen und Mädchen spielerisch an die englische Sprache herangeführt werden.

Dienstag, 31. Januar 2012

Spielerisch Englisch lernen für Anfänger

Wer würde nicht davon träumen sich eine Sprache mit Spaß und Spannung quasi wie von selbst anzueignen? Mit den folgenden Büchern von Langenscheidt könnt ihr zwar nicht über Nacht fließend Englisch sprechen, jedoch erweitert ihr beim Lesen nebenbei euren Wortschatz.

Ich habe für euch zweisprachige Kinderkrimis, Mädchenromane und ein Fantasybuch geschrieben. Und falls eure Eltern auch gerne Englisch lernen möchten, könnt ihr ganz unten einen zweisprachigen Liebesroman für Erwachsene mit dem Schwierigkeitsgrad A2 finden. Dort sind sogar noch kleine Grammatikübungen eingebaut.

Bei allen unten aufgelisteten Büchern ist der erzählende Text immer auf Deutsch, damit ihr gut der Handlung folgen könnt. Wenn sich die Figuren der Geschichte jedoch unterhalten, tun sie dies auf Englisch. Zum Beispiel, weil Lucy aus Großbritannien stammt. Oder Chris aus San Francisco. Oder die Heldin der Geschichte ist in Schweden unterwegs und muss sich in Englisch verständlich machen, weil sie kein Schwedisch kann. Wenn ein englisches Wort bei eurem Lernfortschritt in der Schule noch nicht dran war, wird die Vokabel direkt auf der Seite übersetzt, auf der sie zum ersten Mal auftaucht. So wird der Lesefluss weniger gestört, als wenn ihr erst im Wörterbuch nachschlagen müsstet.

Die Kinderkrimis und das Fantasybuch könnt ihr lesen, wenn ihr etwa ein oder zwei Jahre Englisch in der Schule hattet. Für die Mädchenromane solltet ihr schon drei oder vier Jahre Englisch lernen - oder jemanden fragen, der euch hin und wieder bei unbekannten Vokabeln helfen kann.

Zweisprachige Krimis für Kinder ab 10

 

World Champions - Weltmeister

Ein deutsch-englischer Fußball-Kinderkrimi für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren
von Petra A. Bauer
Für erstes / zweites Lernjahr Englisch.
Langenscheidt 2010
€ 6.95
ISBN: 978-3-468-20540-8

Yannick ist als Spieler für die Deutsche Kindernationalmannschaft ausgewählt worden. Trotzdem ist er total sauer: Ausgerechnet sein englischer Gegenspieler Tony Bingham darf während der Fußball-Kinder-WM bei seiner Freundin Motte wohnen. Doch als Yannick von dem finsteren Plan zweier Engländer erfährt, ahnt er, dass er Tonys Hilfe braucht.

An Exciting Cruise - Eine abenteuerliche Kreuzfahrt

Ein deutsch-englischer Kinderkrimi für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren
von Petra A. Bauer
Für erstes / zweites Lernjahr Englisch.
Band eins der Krimis mit Alina, Leon und Lucy.
Langenscheidt, 2010
€ 6.95
ISBN: 3-468-20802-2

Alina kann es kaum fassen, als ihre Mutter den Briefumschlag öffnet: Die Familie hat bei einem Preisausschreiben eine richtige Kreuzfahrt gewonnen! Auf dem Schiff lernen Alina und Leon schnell eine Menge Passagiere kennen. Doch es dauert nicht lange, bis sich herausstellt, dass hier keineswegs alles mit rechten Dingen zugeht.

Pirates of Plymouth - Piraten von Plymouth

Ein deutsch-englischer Kinderkrimi für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren
von Petra A. Bauer
Für erstes / zweites Lernjahr Englisch.
Band zwei der Krimis mit Alina, Leon und Lucy.
Langenscheidt 2010
€ 6.95
ISBN: 3-468-20814-6

Es sollten gemütliche, faule Sommerferien für Alina und Leon werden. Doch dann erzählt ihnen ein alter Mann von Piraten, die angeblich die Gegend unsicher machen. Die Geschwister wollen der Geschichte auf den Grund gehen und geraten dabei in einen verzwickten Kriminalfall.

Zweisprachige Bücher für Mädchen ab 12

Die Hauptfiguren aller drei Mädchenbücher sind Nina Clark und Britt Solvenstein. Die Geschichten gehören im Prinzip zusammen, alle drei Bände können jedoch auch einzeln gelesen werden. Wer alle drei Bücher lesen möchte, sollte dies am besten in dieser Reihenfolge tun:

 

San Francisco Love Affair - Verliebt in San Francisco

Eine deutsch-englische Liebesgeschichte für Mädchen ab 12
von Petra A. Bauer
Für drittes / viertes Lernjahr Englisch.
Langenscheidt 2011
€ 8.99
ISBN: 3-468-20888-X

Als Britts Freundin Nina nach San Francisco reist, wünscht Britt sich nichts sehnlicher, als mitfahren zu dürfen. Denn in dort lebt ihr Lieblings-Schauspieler Nick Stevenson. Und sie hat tatsächlich Glück: Ninas Eltern nehmen Britt mit in die Ferien. Kaum angekommen, trifft sie auf den Jungen ihrer Träume ... oder doch nicht?

Heart of Glass - Herz aus Glas

Eine deutsch-englische Liebesgeschichte für Mädchen ab 12
von Petra A. Bauer
Für drittes / viertes Lernjahr Englisch.
Langenscheidt 2011
€ 8.99
ISBN: 978-3468208997

Britts große Liebe kommt zu Dreharbeiten nach Berlin, aber irgendetwas ist anders. Zu allem Überfluss taucht in ihrer Klasse auch noch Deborah Wilcox auf, eine Austauschstudentin aus Amerika. Britt und ihre Freundinnen beschließen rasch, die arrogante Barbiepuppe nicht zu mögen, die sich nicht einmal bemüht Deutsch zu sprechen und allen mit ihrem Cheerleader-Getue auf die Nerven geht. Doch die Vorbereitungen für einen ‘Bunten Abend’ in der Schule, bringen unvorhergesehene Ereignisse - auch für Britts Liebesleben.

A Heart in New York - Ein Herz in New York

Eine deutsch-englische Liebesgeschichte für Mädchen ab 12
von Petra A. Bauer
Für drittes / viertes Lernjahr Englisch.
Langenscheidt 2011
€ 8.99
ISBN: 978-3468208980

Der dritte Band um die beiden Freundinnen Nina und Britt spielt im Big Apple! If you can make it there, you’ll make it anywhere, hatte schon Frank Sinatra gesungen, doch Nina ist sich da nicht so sicher. Denn ihr Vater hat einen Ruf als Professor an der Columbia University angenommen und Nina muss mit, ob sie will oder nicht.
*
*

Zweisprachige Fantasy für Kinder ab 10

 

The Prophecy - Die Prophezeiung

Ein deutsch-englisches Fantasybuch für Jungen und Mädchen ab 10 Jahren
von Petra A. Bauer
Für erstes / zweites Lernjahr Englisch.
Langenscheidt 2010
€ 6.95
ISBN: 978-3468206368

Für das Volk der Elfen gelten seit langem die strengen Gesetze des dunklen Mighty Shadow. Als die Elfenkinder Twister und Whirlwind auf einer zerbrochenen Tafel eine geheimnisvolle Inschrift entdecken, brechen sie auf, um die Prophezeiung des “Dunklen Schattens” zu entschlüsseln.

Englisch lernen für Erwachsene

 

Midsummer Love - Mittsommerliebe

Ein deutsch-englischer Frauenroman
von Petra A. Bauer
Schwierigkeitsgrad A2
Langenscheidt 2009
€ 7.95
ISBN: 978-3468441318

Annika Reinhardt hat sich wegen einer kaputten Beziehung überstürzt von ihrer Firma nach Stockholm versetzen lassen und in Berlin alle Zelte abgebrochen. Erst als sie in Schweden völlig auf sich gestellt ist, wird ihr klar, auf was sie sich eingelassen hat.

 

Namensfindung

Grafik Meist sind die Namen meiner Protagonisten einfach da. Plupp. Manchmal gestaltet sich die Wahl des Namens jedoch auch schwieriger. Und manchmal stoße ich bei der Recherche auf herrliche Fundstücke.

Mittwoch, 02. November 2011

Das Fundstück zeige ich euch weiter unten, ich sage nur: FIL - der geistige Vater von Didi & Stulle und Kumpel von Sharkey :-)

Aber zurück zu den Namen. Namen sind ein sehr wichtiger Teil unserer Persönlichkeit. Die meisten Menschen sind unangenehm berührt, wenn ihr Name falsch geschrieben oder von den falschen Menschen verballhornt wird. Etliche hassen ihre Namen, manche haben sich einfach irgendwie dran gewöhnt, und es gibt sicher auch Leute, die ihren Namen lieben. - Das gilt übrigens für Vor- und Nachnamen gleichermaßen.

Der Name muss passen

Auch wir Autoren tragen mit der Namensgebung eine gewisse Verantwortung. Die Leser sollen die Namen als angenehm empfinden, nicht als Störfaktor. Der Name sollte zum Protagonisten passen, damit er nicht immer aus der Rolle fällt, es sei denn, genau das ist das Ziel. Dann hat man eine Figur, die ihren Namen hasst und dadurch möglicherweise in bestimmten Handlungen beeinflusst wird.
Ein schlecht gewählter Name kann natürlich auch das Gegenteil von dem bewirken, was wir damit vorhaben. Nicht zuletzt deshalb ist auch das Namefinding im Marketing in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, aber darum soll es hier nicht gehen.

Als Autor kann man seinen “Babys” Namen geben, die man den eigenen Kindern nicht geben konnte. Man kann sich an Trends orientieren oder Fantasienamen benutzen. Gerade in der High Fantasy stoße ich oft auf seltsame Namenskonstrukte, und das ist interessanterweise häufig ein Grund für mich, das Buch sofort mit spitzen Fingern wieder fallen zu lassen. Was nicht bedeutet, dass ich nur moderne Namen mag, aber ich brauche einen bestimmten Klang und auch das Gefühl, dass es wirklich ein Vorname ist und keine bloße Aneinanderreihung merkwürdiger Silben. Und er muss natürlich zur Geschichte passen.

Namen in meinen Büchern

Meist hatte ich Glück, und meine Namen wurden akzeptiert. So habe ich, als kleinen Scherz, in einen meiner Krimis mal einen Emil Weinhaus eingebaut. Wer das nicht auf Anhieb versteht, versuche das mal amerikanisch nuschelnd auszusprechen ;-)

Weniger Glück hatte ich mit Ola [sprich: Ula] , weil jemand partout nicht begreifen wollte, dass dies ein sehr verbreiteter schwedischer MÄNNLICHER Vorname ist. Und das Buch spielte in Schweden. Der Gegenvorschlag “Ole” wurde vehement von mir abgelehnt, da dieser Name a) eher in Dänemark beheimatet ist, b) in Schweden zehnmal seltener vorkommt als Ola und c) vor meinem geistigen Auge beim Namen Ole nur blonde Rotzlöffel im Grundschulalter entstehen und keine attraktiven schwedischen Wikingertypen ;-)


Ich habe meinen Prota dann Micke genannt, was der schwedische Spitzname meines Mannes ist, der allerdings auch nicht wie ein Wikinger aussieht. Für mich wird die männliche Hauptrolle aus Midsummer Love deshalb weiterhin Ola heißen, auch wenn im Buch etwas anderes steht.

Leon oder Finn? Phil oder FIL?

Heute brauchte ich dann mal wieder Starthilfe bei der Namenssuche, weil der Name auch in eine bestimmte Zeit passen musste, und da wäre ich mit “Finn” oder “Leon” nicht weit gekommen. Auf einer dieser Vornamensseiten fand ich dabei ein Video unseres Berliner Lieblingskomikers FIL zum Thema Finn und Leon, das ich euch unbedingt zeigen muss. FIL hat seinen ganz eigenen Humor, der vielleicht nicht bei jedem ankommt, aber wir lieben ihn! Und als ich direkt auf die YouTube-Seite ging, stellte ich auch noch fest, dass dieser Clip von Spreeblick eingestellt wurde. Da soll nochmal einer sagen, dieses Internet sei kein Dorf *ggg*

Im übrigen hat auch FIL ziemlich an seinem Namen herumgeschraubt: Wir haben erstmals von ihm gehört, als er sich noch Phil Tägert nannte. Geboren wurde er als Philip Tägert, nannte sich dann auch mal Fil Tegert, bis irgendwann einfach FIL übrig blieb. Und das passt irgendwie auch am besten :-)

Nun aber zu Mein Kind ist geiler als dein Kind:

 

 

Muss ich für eine Buchveröffentlichung Geld zahlen?

Diese Frage wird mir immer öfter gestellt und ich werde dann stets ein wenig traurig. Traurig darüber, dass einige wenige Verlage es geschafft haben, den Ruf einer ganzen Branche zu ruinieren. Mehr dazu im Video.

Dienstag, 18. Oktober 2011


“Verlangt der XY-Verlag anfangs Geld für eine Buchveröffentlichung? Das machen doch alle Verlage so.”

Ich weiß nicht, wie oft ich diese Frage schon gehört / gelesen und beantwortet habe, aber der Zusatz “Das machen doch alle Verlage so” hat mich nun doch erschreckt.

Nein, das machen nicht alle Verlage so. Das wäre ja auch noch schöner.

Auch wenn ich die Frage meist von Schreibanfängern gestellt bekomme - Schreiben macht eine Menge Arbeit, und diese Arbeit sollte auch angemessen bezahlt werden, zumindest, wenn man mit dem Ergebnis an die Öffentlichkeit geht. * Wer ehrenamtlich arbeiten möchte, sollte sich besser ein anderes Betätigungsfeld suchen.

Schreiben ist (m)ein Beruf. Und meine Kollegen und ich sind traurig bis erbost darüber, dass - auch aufgrund der immer weiter um sich greifenden Annahme, Autoren müssten Verlage bezahlen und nicht umgekehrt - die Arbeitsbedingungen immer schlechter werden.

Denn, man stelle sich einen Verlag vor, der erlebt, wie ein Debütautor vor Freude fast in Ohnmacht fällt, wenn er eine niedrige dreistellige Summe** als Garantiehonorar oder gar als Buy-Out-Vertrag*** erhält, weil er ja davon ausgeht, dass er eigentlich etwas ZAHLEN müsse. Beim nächsten Autor wird die Summe dann vermutlich noch niedriger ausfallen.

Dasselbe Dilemma (eigentlich noch schlimmer) gilt bei Lesungen.

Aber an dieser Stelle sind ja Verlagsverträge das Thema und ich möchte doch einfach einen Vorschlag machen: Beim nächsten Mal, wenn ihr euer Auto in die Werkstatt bringt, sagt doch dem Werkstattleiter, ihr möchtet 1.000 Euro dafür haben, dass er euer Auto repariert. Und dann beobachtet seine Reaktion bitte genau. So solltet ihr nämlich auch reagieren, wenn ein Verlag, der angeblich unheimlich begeistert über euer Manuskript ist, erstmal 6.000 Euro von euch verlagt. Oder noch mehr.

Nur, weil wir eine Arbeit machen, die als Luxus empfunden wird und nicht zu den Dingen gehört, die andere Menschen zum Überleben brauchen, heißt es nicht, dass unsere Arbeit nichts wert ist. Angemessen bezahlt wird sie ohnehin nur in Einzelfällen. Wir sollten es nicht noch schlimmer machen.

Nähere Erläuterungen zu Vorschüssen / Garantiehonoraren / Tantiemen und dem ganzen Drum und Dran gibt es im Video.

 

*Die Veröffentlichung via Print on Demand oder / und im Selbstverlag ist noch einmal eine ganz andere Baustelle, die ich indiesem Beitrag bewusst ausgeklammert habe.
**fiktiv gewählt
***Buy-Out-Vertrag bedeutet, vereinfacht gesagt, der Autor erhält eine einmalige Zahlung und keine prozentuale Beteiligung an den verkauften Büchern.

 


Ich werde übrigens in unregelmäßigen Abständen weitere Videos zum Thema Schreiben & Veröffentlichen drehen und auf meinen YouTube-Kanal laden. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, besteht die Möglichkeit durch ein kostenloses Abonnement (neuerdings auch ohne eigenen YouTube-Account!) jederzeit informiert zu werden, wenn ein neues Video von mir online ist.

 

Videovorstellung der neuen Ausgabe von San Francisco Love Affair

SFLAneu_978-3-468-20888-1 Die Post war da, und zwar mit einem Stapel Belegexemplare der neuen Ausgabe meines ersten Mädchenromans. Schick sieht das Buch aus, gell? Ich mochte das alte Cover zwar auch, aber nun ist mehr Liebe und Fernweh drauf und weniger Lernen ;-)

Donnerstag, 27. Januar 2011

Und weil ein neues Buch so ein toller Anlass ist, habe ich bei meinem YouTube-Kanal gleich mal eine neue Playlist erstellt und ein Video gedreht, in dem ich eine Mini-Lesung für euch mache. Bin gespannt, wie es euch gefällt:

Wenn ihr mehr davon wollt, könnt ihr meinen YouTube-Kanal abonnieren *klick*

ACHTUNG: Unter allen Kanal-Abonnenten verlose ich drei Exemplare der Neu-Ausgabe von San Francisco Love Affair, und zwar sobald ich 150 Abonnenten habe! Abonnieren und in die Kommentare zu diesem Video schreiben: “Ich möchte das Buch!” Ich gleiche Abonnenten und Kommentare dann ab und werfe den Namen jedes kommentierenden (Neu)-Abonnenten in die Lostrommel

.

Ich freu mich!

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21. Dezember

Heiligabend naht und mein Bücherstapel ist ziemlich zusammengeschrumpft. Aber zum Glück habe ich mein Sommerbuch noch, das bei den arktischen Temperaturen ein wenig Wärme in unsere "Iglus" zaubern kann :-)

Dienstag, 21. Dezember 2010

Ich wurde schon ein paarmal nach bestimmten Büchern für den Kalender gefragt, die ich allerdings nicht mehr habe. Monika Felten hat es in ihrem Adventskalender auch schon erklärt: Wir verlosen die Belegexemplare, die wir von unseren Büchern vom Verlag erhalten. Und wenn die alle sind, können sie natürlich nicht mehr in den Lostopf kommen. Von manchen besitzen wir viele Exemplare, von manchen wenige (von der türkischen Lizenzausgabe habe ich z.B. genau ein Exemplar bekommen, und das bleibt natürlich bei mir *g*). Allerdings gibt es bei neuen Auflagen auch neue Belege. So wird im nächsten Jahr auch wieder San Francisco Love Affair hinter den Türchen zu finden sein, weil davon ja im Januar eine völlig neue Ausgabe erscheint. Und dann wird es eng bei mir.

Ich habe nämlich ein “Ego-Regal”, in dem meine ganzen Bücher stehen, mit dem Cover nach vorne (die noch vorhandenen Belege stehen jeweils dahinter). Ich mache das einfach, weil ich mich darüber freue, was von mir alles schon erschienen ist. Und ich finde, ich kann stolz darauf sein. Inzwischen ist das Regal allerdings voll. Und wir haben wenig Platz. Deshalb erbitte ich von euch kreative Ideen, wie ich die Bücher künftig präsentieren kann. Die dürfen ruhig auch verrückt sein :-) Jedenfalls ist das die Aufgabe für heute. Ich bin gespannt!

Update:

Ich habe wunderbare Vorschläge erhalten, die von Präsentation in digitalen Bilderrahmen über Büchermobiles und schwarze Kästen mit Neonbeleuchtung bis hin zu Covern in Bilderrahmen oder im Schaufenster reichten. Super Ideen, die zum Teil dann allerdings doh den einen oder anderen Anbau benötigen würden ;-) Leider haben wir nämlich viele Wände schon rausgerissen um diesem Schuhkarton-Gefühl im Häuschen zu entrinnen, der Rest ist mit Bilden oder Möbeln voll. Ich sollte wohl unsere Einrichtung dezimieren ;-)

Vielen Dank an euch alle!

Gewonnen hat

Heike Gerenkamp

Herzlichen Glückwunsch!

MidsummerLove2009

4. Dezember

Tag vier des Weihnachtscountdowns. Gestern konntet ihr meinen Krimi-Erstling gewinnen: Wer zuletzt lacht, lebt noch.

Samstag, 04. Dezember 2010

Auch diesmal gab es wieder eine kreative Aufgabe, weil ich keine Lust hatte, den Ich-nehme-alles-kommt-egal-was-Einsammlern Vorschub zu leisten.

In unsäglichen Gewinnspielforen, postet einer die Lösungen aus allen möglichen Adventskalendern und alle anderen Einsammler schauen sich den Kalender gar nicht mehr an, sondern senden nur noch eine copy & paste-Mail. Besonders peinlich, wenn der einzige Rätsler keine Ahnung hat und ein falsches Lösungswort wählt, wie es bei mir kürzlich geschah. Gut zu erkennen an zig gleichlautenden Fehleinsendungen. Tja. Das kommt davon.

Wer meine Bücher gewinnen will, soll sie auch wirklich (kennenlernen) wollen. Bei eBay verticken kann ich sie nämlich selber, wenn ich das wollte. Übrigens: In diesen Foren werden zum Teil gehässige Kommentare dazu gemacht, dass es “richtig in Arbeit ausartet, all die Adventskalender abzuklappern”. Und man macht sich darüber lustig, dass viele Betreiber von Adventskalendern aus den Vorjahren, in diesem Jahr keinen mehr anbieten. Ja, warum wohl? Abgesehen von den Kosten, benötigt man auch viel Zeit. Alleine das Zahlenbild zusammenzupuzzeln hat Stunden gedauert. Die Fragen muss ich mir ausdenken, die Einsender in Tabellen eintragen, ausdrucken, der Glücksfee übergeben, auslosen lassen, Gewinn signieren, verpacken, zur Post bringen…. In der Adventszeit komme ich nicht wirklich zum Schreiben oder gar Plätzchen backen für die Familie.

Wir Autoren tun das einerseits, weil wir zu Weihnachten Lesern eine Freude machen möchten. Aber wir möchten bei all der Arbeit auch, dass die Leute uns und unsere Bücher kennenlernen, weil sie neugierig auf das sind, was wir geschrieben haben. Wir möchten keine lästige “Station” sein, die es “auch noch abzuklappern” gilt, damit irgendwelche Schmarotzer hinterher sagen können: “Ich hab bei 100 Adventskalendern 78 Preise gewonnen!” (ja, es gibt tatsächlich Leute, die machen jeden Tag bei 100 und mehr mit)  Für den Keller, für den Müll, für den Flohmarkt, für ebay, was weiß ich.

Also, diesen “Sammlern” habt ihr es zu verdanken, dass ich meine Aufgaben inzwischen umfangreicher gestalte. Aber, wie ich erfahren durfte, freuen sich etliche Mitspieler darüber, weil sie mit einem mal Lust zum Schreiben bekommen haben, was ich natürlich sehr schön finde.

Gestern hatte ich mir gewünscht, dass ihr folgenden Dialog aus meinem Krimi,

mit mindestens 40 Wörtern

(nicht Zeichen!) weiterführt. Nicht, was wirklich an der Stelle im Buch steht war entscheidend, sondern was ihr draus gemacht habt:

Robina Bernhardt wollte wutschnaubend davonstürmen. Dann besann sie sich eines Besseren.
“Sie kommen jetzt beide mit zur Befragung aufs Präsidium. Und mir ist scheißegal, was Schramm dazu sagt.”
Als sie voranging, hörte sie hinter sich Karsten Obelhoff, der auf Amelie Goldbach einredete.
“Schatz, die kriegt sich schon wieder ein. Und das wird noch ein Nachspiel haben. Die wissen wohl nicht, ...

Und ab hier wart ihr gefragt :-)

Ich danke allen Mitspielern! Es sind wieder tolle Einsendungen angekommen, die ich im zweiten Teil dieses Blogpostings veröffentlicht habe.

Um gerecht zu sein, habe ich das Los entscheiden lassen, aber ich habe sehr oft lachen müssen und freue mich wirklich darüber, dass euch das Bearbeiten der Aufgaben offenbar Spaß macht!

Das Buch hat

Silke Köcher

gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
WZLLN_aktuell

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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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