Einträge mit dem Tag: Musik


Berlin erwacht

Kennt ihr das? Auf einmal ereilt euch im Radio ein Lied, das euch mit Lichtgeschwindigkeit einen Flashback in eure Jugend verpasst, euch dazu bringt, noch länger im Auto sitzen zu bleiben, obwohl ihr eigentlich schon angekommen seid, und euch mit leiser Melancholie zurücklässt? Das ist mir gerade auf dem Weg zurück vom Flughafen passiert. Im Bermuda-Dreieck von radioeins spielten sie Berlin erwacht von Bob Telden.

Montag, 17. März 2014


Das Lied ist 1969 erschienen (ein Cover von “Paris s’enleve”), wurde aber auch später im SFB häufig gespielt. Ich sehe organgefarbene Gardinen, rieche die klare Luft an einem 1. September an meinem Kinderzimmerfenster, liege in meinem Klappbett neben dem schnarrenden Radiowecker um 6:00 Uhr morgens und habe Kopfkino zu den Beschreibungen des Liedes ... Es hat mich immer mit einer heiligen Ehrfurcht vor unserer großartigen Stadt erfasst, und die Flöte im Hintergrund war das Zwitschern der erwachenden Vögel. Und wer kennt eigentlich noch den Begriff “Gogo-Girl”? ;-)

Menschen, die in den letzten Jahren aufgewachsen sind, werden den Effekt vielleicht mit Schwarz zu Blau von Peter Fox haben (“Guten Morgen Berlin, du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau”).

Was ist euer Flashback-Song?

Liebe Grüße aus Berlin - immer noch.

Petra
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All these nights in bars will somehow save my soul - Rob Lynch

Am Freitag (22.11.2013) war Rob Lynch als Support von Thees Uhlmann im Huxley's. Natürlich habe ich mein Ticket in erster Linie wegen des Ex-Frontmannes von Tomte gekauft, hatte mich aber im Vorfeld schon sehr auf die Vorband gefreut (was Premiere ist - normalerweise weiß ich meist nicht mal wer vorher spielt).

Sonntag, 24. November 2013

Das liegt u.a. daran, dass das neue Album von Rob Lynch bei Thees Uhlmanns Label Grand Hotel van Cleef erschien und Thees via Facebook im Vorfeld das offizielle Rob Lynch Video zu Broken Bones promotete:

Ich hab mich so-fort in diesen süß-dreckigen britischen Akzent verliebt (Rob Lynch stammt aus Lincolnshire, lebt aber mittlerweile in London), und - Mädels, gebt es zu - ein Schnuckel ist er ja auch. Überzeugend war aus seine Nachricht an die deutschen Fans (ich hab ihm hinterher gesagt, dass das Angela-Merkel-Bild nicht die allerbeste Idee war, und er hat sich drüber amüsiert und gemeint, das hätte er inzwischen auch gemerkt, aber es sollte eben Germany repräsentieren):

 

Ich habe ihn also nach dem Uhlmann-Konzert am Merch-Stand live und in Farbe getroffen, und er ist auch IRL so nett, wie er auf den Videos wirkt.

“I saw you in the audience with a big smile!”, sagte er zu mir, als ich das Album kaufte und signieren ließ.

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Stimmt, und das war auch nicht schwierig, denn ich stand in der dritten Reihe und vor mir saß (!) ein Typ auf dem Boden und spielte Solitaire, was nicht nur ich extrem respektlos fand. Aber dafür hatte ich einen unverstellten Blick auf Rob Lynch und konnte unmittelbar den Funken auffangen, der von seiner Musik ausging. Mit Gute-Laune-Folk-Punk-Pop, Singer-/Songwriter-Stücken bis hin zu Balladen, die er ohne Band nur auf seiner Akustikgitarre spielte, zeigte er den Spaß, den er selber auf der Bühne hatte. Kein Wunder, dass ich grinste. Leider hatten die Umstehenden anscheinend Schwierigkeiten seine Anekdoten zwischendrin zu verstehen, z.B. die von dem Typen, von dem er auf die Nase bekam, weil er ihm erklärte, sein Weihnachtspulli “looks like shit”, mit der er den Song Stamford ankündigte. So war ich in seinem Blickfeld halt die einzige, die sich mitfreute ;-)

Das Album ist ein einziger feucht-fröhlicher Kneipenabend, und darauf wird man bereits im Intro eingestimmt:

So pick up your glass now with me and sing your hearts out loud
Tonight we forget our problems and in the mornig we can work them out

Aber wenn ich mal einen Tipp geben darf: Wem das Album gefällt, der sollte sich Rob Lynch mal live geben. Und sich hinterher am Merch-Stand mit ihm unterhalten und fürs Foto in den Arm nehmen lassen. Dann grölt ihr hinterher vielleicht auch: “No, no, no, it’s not the end of the world.”

Ich wünsche dem jungen Engländer auf jeden Fall viel Erfolg und eine wachsende Fangemeinde.

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Musik aus der Schweiz - BLIGG

Ich war während der Sommerferien sechs Wochen in der Schweiz. Wir sind da viel herumgefahren und der Liebste hatte stets eine CD des Schweizer Musikers BLIGG im Auto laufen. Anfangs war ich skeptisch - schließlich singt der Mann auf Schweizerdeutsch. Doch die Skepsis verwandelte sich in Ohrwürmer, und mittlerweile verstehe ich auch ziemlich viel. Wenn man weiß, dass "gsi" "gewesen" heißt und "oisi" "unsere", dann hat man schon viel gewonnen ;-)

Sonntag, 14. August 2011

BLIGG ist zurzeit der erfolgreichste Schweizer Musiker und hat auch Tracks mit Cool Savas und Xavier Naidoo aufgenommen. Ursprünglich ist er Rapper (was man z.B. einer seiner älteren CDs auch anhört (“Odyssee”), verwendet aber immer auch volkstümliche Musikinstrumente, wie z.B. das Hackbrett. Ichbin nun die Letzte, die auf Volksmusik steht, aber das ist es ja auch nicht - er selbst nennt es Bliggmusigg ;-)

Mehr über die neueste BLIGG-CD Bart aber herzlich verrate ich unten im Video.

BLIGG hat mich übrigens in seinem Blog erwähnt und mein Video mit dem BLIGG-CD-TIPP eingebettet :-)

BLIGG-BLOGBEITRAG über mich

Also, wenn ihr die Musik auch mögt, teilt das Video gern auf eurem Facebookpprofil, in eurem Blog oder in der restlichen großen weiten Social-Media-Welt. Bligg und mich würde es freuen - und er kommt dann vielleicht wirklich irgendwann mal nach Deutschland.

Hier geht es zu BLIGGs BLOG(G)

 

Karneval der Kulturen 2011

Am Pfingstsonntag bin ich mit den Mädels zum Karneval der Kulturen nach Kreuzkölln gefahren und wir haben einige Eindrücke vom Umzug und drumherum gesammelt. Follow me around!

Donnerstag, 16. Juni 2011

Danke fürs Anschauen! Wenn es euch gefallen hat - ich habe inzwischen über 50 Videos auf YouTube. Hier werdet ihr automatisch (und kostenlos!) informiert wann ich etwas Neues bei YouTube hochlade.

7. Dezember

Wer zuletzt lacht, lebt noch - ein bisschen klingt es, wie die Reise nach Jerusalem. Der Letzte sitzt lachend auf dem Stuhl, während alle anderen vom Smiley-Killer erledigt wurden. Har, har, Blutrünstiges hinter dem 7. Türchen...

Dienstag, 07. Dezember 2010

Aber ganz so schlimm wird es nicht, keine Panik.

Falls jemand das Spiel “Die Reise nach Jerusalem” nicht kennt: Es wird ein Stuhlkreis aufgestellt - ein Stuhl weniger als Mitspieler. Alle, die mitmachen, laufen zu Musik im Kreis um die Stühle herum - so lange, bis der Spielleiter die Musik stoppt. Dann müssen sich alle rasch auf die Stühle setzen. Naturgemäß bleibt einer übrig. Oft war es beim Kindergeburtstag die größte Heulsuse, die zuerst rausgeflogen ist und fortan in der Ecke saß und an keinem Spiel mehr mitmachen wollte…  Die Musikrunden werden so lange fortgesetzt, bis nur noch einer übrigbleibt.

In Wer zuletzt lacht, lebt noch geht es auch viel um Musik (allerdings nicht um dieses Spiel). Hinten im Buch ist sogar der Soundtrack abgedruckt. Die Songs müsst ihr aber nicht kennen. Ich möchte viel lieber von euch wissen: Zu welchem Lied, würdet ihr am liebsten “Die Reise nach Jerusalem” spielen? Vor allem, wenn das die einzige Chance auf’s Überleben wäre…

UPDATE:

Das Buch geht an

Fotini Kouneli

Herzlichen Glückwunsch!

WZLLN_aktuell

Einfach nur schön

finde ich diese Musik, über die ich in einer Schreibpause gestolpert bin: Elane, eine Dark-Folk-Band, die sich für 2010 die musikalische Umsetzung von Kai Meyers Büchern vorgenommen hat.

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Ich bin sicher, das Album wird großartig.

Hörtipp: Fjarill - Schwedische Schmetterlinge

Gestern Abend waren wir beim Konzert von Fjarill. Fjarill ist schwedisch und bedeutet 'Schmetterling'. Schmetterlingsgleich ist auch die Musik, die die beiden Wahlhamburgerinnen Aino Löwenmark (Schweden) und Hanmari Spiegel (Südafrika) via Piano und Violine auf die Bühne bringen.

Samstag, 08. November 2008

Mit “Och är regnar i Hamburg” schlossen die beiden Musikerinnen den Abend in der Weddinger Osterkirche, und ich habe diese Liebeserklärung an Hamburg noch immer im Ohr.

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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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