Einträge mit dem Tag: Liveticker


NaNoWriMo 2015

Es ist November! Das bedeutet nicht nur, dass der Herbst jetzt voll zuschlägt (bei uns heute mit Sonne, wie schön!), sondern auch, dass der alljährliche Federstreit stattfindet: der National Novel Writing Month, kurz: NaNoWriMo. Ziel ist es, innerhalb von 30 Tagen, 50.000 Wörter zu schreiben. Und das funktioniert!

Montag, 02. November 2015

Ich bin seit 6 Jahren dabei und ihr könnte meine Einträge dazu unter dem Tag NaNoWriMo finden. Im letzten Jahr hatte ich sogar eine Art Liveticker geschrieben. Ob ich das in diesem Jahr hinkriege, weiß ich nicht so genau; ich weiß auch nicht, wie regelmäßig ich zum Schreiben komme.

[Update vom 3.12.2015: War ja ein voller Erfolg. Ich bin genau GAR NICHT zum Schreiben gekommen, jedenfalls nicht am geplanten Buch, dafür reichlich bei unsportlich-na-und.de.]

Ich nehme es auch grundsätzlich mit den Regeln nicht so genau. Beisielsweise schreibe ich in diesem Jahr an einem Sachbuch und nicht an einem Roman. 2014 hatte ich den Plot für einen Krimi erstellt, der mangels schlechtem Briefing leider ein Thema behandelte, das in der Serie längst abgedeckt war. Dabei hatte ich genau das zwischendrin nochmal erfragt - und vom Verlag keine Antwort bekommen. Nur, falls sich jemand fragt, was aus Hardboiled Weichei geworden ist. Achja, und die in den Beiträgen integrierten Wordcount-Widgets zählen nun die Wörter für 2015. Mir war nicht klar, dass es in jedem Jahr derselbe Code ist, habe aber auch keine Zeit, die Widgets alle wieder zu entfernen.

Die bisher geschriebenen Wörter sind zum Teil schon Ende Oktober entstanden und zwar größtenteils nachts. Da habe ich den Text einfach in meine iPhone-Notiz-App getippt. Das ist gar nicht mal so unpraktisch, wie ich drüben bei mama-im-job.de erläutert habe. Ja, geschummelt, ich weiß - aber mit dem Baby muss ich zusehen, wann ich Zeit für das finde, was ich machen will und muss.

Außerdem hat unser Haus einen lähmenden Effekt auf meine Arbeit, stelle ich derzeit fest. In Hamburg (naja, eigentlich schon Schleswig-Holstein, aber nahe dran), als wir die Herbstferien bei meinem Liebsten verbrachten, bin ich vor Einfällen nur so übergesprudelt. Dass ich dort nicht so viel tippen konnte, wie ich eigentlich wollte, lag vor allem daran, dass mein Rechner ständig für Fußball via Sky Go benutzt wurde ^^ Und natürlich an den Ausflügen, die wir gemacht haben. Und am Ausschlafen. 

Aber die Kreativität war da, ich konnte mit meinen dicken Fingern gar nicht so schnell auf dem iPhone herumtippseln, wie die Ideen kamen. Kaum war ich wieder in Berlin, überfielen mich Dinge, die dringend zu tun waren (wären) und die bleierne Müdigkeit, die mich seit einigen Wochen hartnäckig begleitet, wurde noch einen Tacken übler. Und wenn man sich schon einer Herzattacke nahe wähnt, wenn man nur die paar Stufen aus dem Keller hoch geht, sind die Einfälle auch gut versteckt.

Ich hoffe also, dass es trotz allem gut vorangeht. Die Steuererklärung wartet leider auch noch (wie war das mit dem hübschen Rauschen der Deadline, wenn sie vorübergeht?). Und das Boot muss heute auch noch ins Winterquartier. Luxusprobleme eben.

Wer ist denn in diesem Jahr noch dabei? Noch ist es nicht zu spät, sich anzumelden.

Auf guten Schreib-Output!

Liebe Grüße

Petra

P.S: Mein letzter Eintrag war ja schon länger her, nämlich vom 22. Juni 2015. Was auch kein Wunder ist, denn in dieser Nacht düsten wir dann los ins Krankenhaus, und seit 23.Juni 2015 stellt unser Enkelmädchen das Leben auf den Kopf. Da ich mich tagsüber um sie kümmere, wenn ihre Mama in der Schule ist, ist mein Zeitplan vollkommen unberechenbar geworden. Oder nein: Jeden Tag muss ich mittaggs eine bestimmte Fähre erwischen, damit ich mit der Kleinen zur Schule komme, denn da gibt es Futter ;-) Besonders schön, wenn Lehrer unangekündigt Unterricht ausfallen lassen und ich die Kleine umsonst aus dem Schlaf gerissen habe. Langweilig wird es hier nicht.

NaNoWriMo 2014 - Liveticker-Experiment und Fazit

Ihr Lieben, wir haben Dezember und der NaNoWriMo 2014 ist Geschichte! Und ich habe - erwartungsgemäß - das 50.000 Wörter-Ziel nicht erreicht. Wenn ihr meine Liveticker-Einträge verfolgt habt, dann war euch das sicher auch spätestens nach der größeren Pause in der letzten Woche bewusst. Danke, dass ihr mich trotzdem in dieser Zeit begleitet habt!

Montag, 01. Dezember 2014

NaNoWriMo-Teilnehmerin 2014

Sehen wir uns die traurige Realität (die ich allerdings nicht ganz so zum Heulen finde, wie man denken könnte) mal an:

Zur Erinnerung: Die grünen Kästchen kennzeichnen die Tage, an denen ich mindestens 1.667 Wörter geschrieben habe. Die roten sind die, an denen ich kein einziges Wort getippt habe. Gelb bedeutet: ein bisschen was geschrieben, und die orangefarbenen Kästchen stehen für: relativ viel geschrieben, aber keine 1.667 Wörter geschafft.

Falls ihr vorher gar nichts von NaNoWriMo 2014 bei mir gelesen habt, mag euch die Rotlastigkeit des Word Count Widgets irritieren. Gerade zum Schluss war Umzugshilfe und Familie-geht-vor der Grund. Für mich ist das vollkommen in Ordnung, weil ich überhaupt erst sehr kurzfristig über eine NaNoWriMo-Teilnahme in diesem Jahr nachgedacht hatte. Unter anderem auch deshalb ist es keine Niederlage für mich, nur etwas mehr als ein Fünftel der Wörter geschrieben zu haben. Ich bin insgesamt sehr zufrieden, weil es mich überhaupt dazu “gezwungen” hat, mir intensivere Gedanken über meine Zukunft als Autorin und über das Exposé zu machen, das ich erfreulicherweise schreiben darf.

Ohne die Teilnahme am Nationalen Schreibmonat wäre ich vielleicht nicht so weit, wie ich jetzt bin. Ich habe nach den letzten Buchveröffentlichungen länger keine Projekte mehr umgesetzt (aus diversen Gründen, die ich schon häufiger eläutert habe). Jeder Autor, der eine längere Schreibpause hinter sich hat, wird wissen, wie schwierig es sein kann, in den Schreibprozess und die Routine zurückzufinden. Vor allem, wenn man sich in der Pause weiter- oder woanders hin entwickelt hat.

Selbstverständlich wäre es sinnvoller gewesen, das Exposé VOR dem NaNoWriMo fertig zu haben. Dann hätte ich mich während der 30 Schreibtage voll und ganz auf das Füllen des Plotgerüsts konzentrieren können. Hätte, hätte, Fahrradkette. Dazu hätte ich früher von dem Projekt wissen müssen, für das ich das Exposé schreibe. Das war aber nun mal nicht so, also werde ich nicht jammern, sondern das Gerüst, das im Prinzip in meinem Kopf und in zig Notizen fertig ist, jetzt, nach dem Ende des Schreibmonats in eine Form bringen, die als Exposé taugt. Ich hatte dafür in meinem ersten Autorenleben eine Methode, die sich zumindest für dieses Projekt als nicht besonders praktikabel erweist, also gehe ich einen anderen Weg. Ziel ist, spätestens morgen damit fertig zu sein und dann noch eine kurze Textprobe zu schreiben.

Je nach Geschwindigkeit der Antwort kann ich dann direkt mit dem Manuskript loslegen oder mich um die weitere Konzeption meiner eKrimiSerie kümmern. Oder ein Manuskript schreiben, das als Exposé schon lange in der Schublade liegt und noch nicht umgesetzt wurde. Das wird sich ziemlich zwangsläufig ergeben. Aber egal was es ist - ich freue mich darauf.

Danke, NaNoWriMo 2104, dass du miich wieder in die Spur zurückgebracht hast!

Und was ist euer NaNo-Fazit?

Liebe Grüße

Petra

P.S: Den “Schreibticker” möchte ich trotzdem gerne beibehalten, wann immer es etwas zu berichten gibt. Also stay tuned! ;-)

NaNoWriMo - Tag 28 im Liveticker

Ich war eine Woche lang nicht am Rechner - und konnte somit auch nichts für den NaNoWriMo schreiben - weil ich meinem Liebsten in der Schweiz beim Kisten packen geholfen habe. Vier Jahre Arbeiten in Zürich sind jetzt vorbei und es ist Zeit für neue Herausforderungen ab 2015 in Hamburg. Das ist nur noch zwei Autostunden von hier entfernt und spart locker monatlich 1.000 € Wochenendflugkosten.

Donnerstag, 27. November 2014

Veterinärapotheke im Heimatmuseum Oberweningen, CH.

Vier Jahre und wir stellen fest, dass wir so vieles nicht gemacht / geschafft haben. Ich war auch seltener da, als ich wollte, und auch sowas fällt erst am Schluss auf. Und das Heimatmuseum, das sonst immer nur am Wochenende offen hatte, haben wir kürzlich nur durch Zufall besucht, denn es war Markt in Oberweningen (das ist der Ort im Zürcher Unterland in dem mein Liebster diese sensationell-geniale Wohnung bewohnte) und zu diesem Anlass war es geöffnet, weil der Markt direkt vor der Tür stattfand. Ein entzückendes Museum ist das, betrieben von sehr netten Menschen, und die Apotheke des Veterinärmediziners oben im Bild, ist nur eines der vielen Exponate.

Das nur zur Erklärung, weshalb hier im Blog und NaNoWriMo-mäßig so gar nichts passiert ist. Die 50.000 NaNo-Wörter kann ich abhaken für dieses Jahr, ich werde aber trotzdem am Exposé weiter arbeiten, auch wenn ich das längst fertig haben wollte, aber das geht ja nicht, wenn ich nicht mal am Rechner war.

Ich schreibe das hier noch am 27. abends, weil ich eigentlich noch ein bisschen am Exposé arbeiten wollte, aber mich überfallen gerade üble Genickschmerzen, sicher auch, weil heute zum Teil ein sehr hässlicher Tag war.

8:15 Uhr: Schaue auf den Kalender und bemerke dass meine Mom heute 77 Jahre alt geworden wäre.

Bevor ich NaNo-mäßig am Exposé weiterschreiben kann, muss ich noch die monatliche Gartenkolumne für Romberg schreiben und hochladen. Das habe ich in Zürich natürlich auch nicht geschafft.

10:40 Uhr: Romberg-Kolumne ist online. Muss nur noch freigeschaltet werden. Ich muss jetzt zum Arzt und Besorgungen machen. Ich ahne, dass mich der Tag exposémäßig nicht viel weiterbringen wird ...

15:13 Uhr: Ich habe richtig geahnt. Hat alles länger gedauert, als gedacht. Freie Autorin zu sein, heißt manchmal leider auch, nicht zum Autorin-Sein zu kommen.

17:52 Uhr: Ich habe wenigstens den Überblick über die Handlungsstränge wieder und konnte hier und da etwas ergänzen. Jetzt ruft die Küche und gleich darauf der Flughafen: Der Liebste kommmt zu seinem letzten Wochenend-Break aus Zürich, bevor er in einer Woche die hübsche Schweiz ein für alle Mal verlässt. Spätere Urlaube selbstverständlich nicht ausgeschlossen.

NaNoWriMo - Tag 20 im Liveticker

Heute wird es nicht so viel zu tickern geben. Autobahn, ich sagte es gestern. Überraschend bin ich heute doch nicht auf der Autobahn. Und gestern war auch mal wieder mal Bluescreen-Time ... Update: Und überhaupt, ein SCHEISSTAG! :-((((( #traurig

Donnerstag, 20. November 2014

Bluescreen again.

00:17 Uhr: 11.467 Wörter. Das Exposé wird langsam richtig “rund”. Ohne Unterbrechungen wäre es schon fertig. Als die Kinder klein waren, war es irgedwie einfacher ;-)

Gute Nacht und schös Tägli ;-)

P.S: Ich hab mich vorhin für die Leipziger Autorenrunde (#lar15) im nächsten März (Buchmesse) angemeldet. Ich glaub, 2012 war die erste Runde, da war ich auch dabei, aber es scheinen jetzt schon wesentlich mehr Teilnehmer zu ein. Seh ich euch auch?

15:52 Uhr: 11.860 Wörter. Ich fahre nun doch erst später und habe somit einen Schreibtag gewonnen. Der gestaltet sich zwar aus diversen Gründen echt zäh, aber es geht voran und ich sage euch wie:

Ich glaube, ich hatte kürzlich mal erwähnt, dass ich bislang in meinen Exposés der Einfachheit halber immer eine Einteilung von 20 Kapiteln vorgenommen habe. Ob es am Ende mehr oder weniger sind, ist nicht relevant, aber für den Lektor ist es gut eine Überrsicht zu haben, á la: das ist Kapitel 5 und dafür ist dieses oder jenes Ereignis vorgesehen.

Ich habe in den vergangenen Tagen Backstorys für die einzelnen Figuren erstellt (Hintergrundgeschichten, keine Kuchenherstellungsgeschichten *g*) und grob das gesponnene Plotnetz im Kopf. Eigentlich könnnte ich jetzt losschreiben. Das wäre mir auch viel lieber, aber der Herausgeber möchte ein anständiges Exposé. Ich nehme also Schlüsselszenen, und verteile diese stichwortartig auf die Kapitel. Den Schluss kann ich ganz gut platzieren, auch was kurz vorher passieren soll. Bei anderen Situationen bin ich nicht ganz sicher und schreibe sie erstmal unter eine Kapitelüberschrift, mit der Option, sie notfalls zu verschieben.

Am schwierigsten ist es noch, den POV festzulegen, den Point of View, die jeweilige Erzählperspektive. Ich werde nämlich diesmal nicht nur eine Perspektive haben. Und ich kenne zwar die Backstorys, aber die drücke ich dem Leser ja nicht ins Gesicht, sondern muss sie in den Szenen durchschimmern lassen. Ich behelfe mirr derzeit damit, dass ich dann schreibe: “Kapitel 5, in dem der Leser erfährt, dass ...” Wie ich es letztlich ausgestalte, wird sich beim Schreiben ergeben.

Und wie immer, wenn ich gerade so richtig gut drin bin, muss ich unterbrechen. Emilia Karotti, mein Schlappohr-Kaninchen, frisst nicht, sitzt nur in der Ecke und macht komische Geräusche beim Atmen :-( Also machen wir uns mal auf den Weg zum Tierarzt ...

19:38 Uhr: Scheiße. Die Karotte ist vorhin in meinen Armen gestorben :-((((((

Obwohl Kaninchen keine Geräusche machen, waren ihre letzten Seufzer sehr laut und schrecklich. Die Tierärztin meinte schon, sie befürchtet, es sei nichts mehr zu machen, dabei sah das erst gar nicht so schlimm aus. Sie muss was Falsches gegessen haben; vielleicht war die Überstreu schuld, die ich gekauft hatte. Vielleicht ist es aber auch nur einfach so passiert, Kaninchen sind wohl recht empfindlich. Sie muss sich gefühlt haben, wie wir, wenn wir zu viel Weihnachtsgans gegessen haben, sagte die Ärztin. Nur, dass Kaninchen sich nicht übergeben können und dazu noch einen Stopfmagen haben. Heißt: Es geht nur was raus, wenn iben was Neues reinkommt. Und wenn das alles nicht klappt, versagt der Kreislauf ziemlich schnell. Aber ich konnnte doch nicht zum Arzt gehen, bevor wir überhaupt was gemerkt haben! Heute Vormittag war noch alles ok.

Das kleine Puschelschwänzchen und die dicken Hinterpfoten - all das war noch genau so kuschelig, wie vorher. Sie sah nur aus, als würde sie schlafen. Die Kinder hatten sie mir im Mai m Geburtstag geschenkt - sie wurde nicht mal ein Jahr alt, war dafür aber echt riesig. Vor kurzem haben wir ihr ein kleinnes schwarzes Kaninchenmädchen dazugesetzt, damit sie nach dem Tod von Terry (ein weißes Kaninchen mit einem seltsamen Kieferdefekt; wir haben da echt kein Glück) nicht mit den beiden Meerschweinchenjungs allein sein musste. Die dicke Karotte war vorher ein bisschen durchgeknallt, aber seit die Kleine (sie hat immer noch keinen Namen) da war, war sie voll lieb und wie eine Ersatzmama für die Kleine.

Gerade gestern habe ich noch Fotos gemacht:

Emilia Karotti ist tot :-(

Emilia Karotti, Miki und die Kleine. 19.11..2014, einen Tag vor Karottis Tod.

Traurige Grüße

Petra

NaNoWriMo - Tag 19 im Liveticker

Asche auf mein Haupt :-( Der letzte Liveticker ist vom 15.11. und genaugenommen war der 14.11. der letzte Tag, an dem ich mich um den NaNoWriMo und um das Exposé von Hardboiled Weichei kümmern konnte bzw. gekümmert habe. Wat sind die Ausreden?

Mittwoch, 19. November 2014

Kein NaNoWriMo, sondern ...

11:55 Uhr: Das Stoppok-Konzert im Postbahnhof am Ostbahnhof, klar. Hamma war das wieder. Und ich so: iPhone zu Hause vergessen :-( Passiert mir sonst nie. Aber der Liebste hat ein Foto gemacht (das ganz links). Vorher noch Aufräumaktion für den Geburtstag von K3 am nächsten Tag. Sonntag Familientag, Montag zum Teil auch nsoch. Und gestern? Da war ich so aus dem NaNo-Trott raus, da bin ich meinem Pflanzenspleen erlegen und habe einen großen Blumenkasten mit Zimmerpflanzen bestückt und einen DIY-Muschel-Zimmerspringbrunnen gleich mit eingepflanzt. Und alle Pfanzen hier drin gewässert und gedüngt. Sowas passiert manchmal einfach. Ist aber auch gut für die Kreativität :-)

Ganz hatte mich die Grünmeise heute noch nicht losgelassen. Ich musste unbedingt die Monstera in einen großen Topf pflanzen (doch, ich MUSSTE *g*) , damit die mal anständig wächst. Und habe ziemlich genau 15 Jahre nach dem Tod meines Vaters den riesigen Übertopf endlich in Betrieb genommen, den er mal für meine Mutter getöpfert hatte. Dauert eben alles immer ein bisschen länger bei mir.

Ja, und dann stieß ich vorhin noch auf einenen Bericht über die hochinteressante pub’n'pub-Veranstaltung, der ich am 12. beiwohnte und stellte fest, dass die Schreibdilettanten mich darin sehr nett erwähnt haben :-) [auf diesem Wege ein fröhliches Huhu hinüber zu Marcus und Axel! Ich hätte gerne Hallo gesagt, war an dem Abend aber grausam verpeilt]

Und vielleicht kriege ich es jetzt edlich fertig, mich auf mein Exposé zu stürzen, da ich morgen mal wieder den ganzen Tag auf der Autobahn bin und somit auch wieder ein rotes NaNoWriMo-Kästchen kassieren werde. Also hopp!

14:33 Uhr: 10.511 Wörter. Puh, ich musste mich erst wieder eingrooven und in den Autorinnen-Modus zurückversetzen. Gar nicht so einfach an Tagen wie diesem. Das gelingt am besten, wenn ich erst einmal das lese, was ich bisher geschrieben habe. Also nicht alles, nur das letzte Stück, damit ich zurück in die Spur komme. Und schon standen die Personen und die Story wieder klar vor meinem geistigen Auge. Es ist immer dieselbe Krankheit: ANFANGEN.

Und WEITERMACHEN. Das tue ich jetzt. Ich werde meine bisherigen Erkenntnisse in der Figurenentwicklung des Exposés festschreiben und die wichtigsten Momente in der Kapitelstruktur verewigen.

Bis dann!

15:25 Uhr: 10.800 Wörter. Während ich einzelne Figurenentwicklungen schrieb, ergaben sich automatisch weitere Ideen für andere Figuren. Das Handlungsnetz webt sich dadurch automatisch immer dichter. So soll das sein. Also weiter ...

Petra

NaNoWriMo - Tag 14 im Liveticker

Ich war vorhin ein bisschen hintendran mit dem Ticker; so richtig live war es da nicht, aber jetzt! Und ich hatte heute auch keine richtige Idee für ein Foto, also gibt es mal Catcontent:

Freitag, 14. November 2014

Monsieur Katz auf unserem Wohnzimmerteppich

16:00 Uhr: Ich habe heute sehr viel herumgedacht, nicht nur am Plot, sondern auch darüber, was ich sonst noch schreiben will. Wörter hat das wieder mal keine gebracht. In irgendeinem Jahr hatte ich allerdings alles gezählt, was ich überhaupt geschrieben habe. Da wäre ich dann heute sehr weit gekommen, denn es war eine ellenlange Mail an eine liebe Kollegin dabei, sowie einige Beiträge in einem Autorenforum. Muss absolut auch sein - NaNoWriMo hin oder her.

Ich versuche jetzt, die Backstorys endlich fertig zu schreiben und etwas wie ein Grobexposé zu skizzieren, als Grundlage für das endgültige Exposé. Ich habe nur ständig den Eindruck, ich muss das per Hand machen oder in einem anderen Programm. Papyrus Autor ist toll, aber ich habe momentan das Gefühl, es engt mich ein, zumal ich für die verschiedenen Brainstorming- und Backstoryphasen jeweils ein anderes Dokument brauche. Oder zu brauchen glaube, um den Überblick nicht zu verlieren.

16:50 Uhr: Verteile die Szenen-Ideen auf die Kapitelstruktur. Ich gehe anfangs immer von 20 Kapiteln aus, die ich je nach Bedarf erweitere (oder kürze). Hat sich bei mir bewährt, weil ich so en Überblick behalte, und der Lektor damit auch sehen kann, was ihn erwartet. Wenn man so will, ist es eine Art Storyboard. Da werden ggf. auch noch Szenen hin und her geschoben. Wobei ich jetzt nicht jede einzelne Szene in die Struktur schreibe, sondern nur die wesentlichen Punkte.

18:35 Uhr: Unterbrechungen machen mich wütend. Vor allem, wenn ich es bin, die sich unterbricht. Heute reicht es schon, dass ich darüber nachdenke, was ich alles noch machen muss, das mit dem Schreiben / Plotten nichts zu tun hat. Morgen und übermorgen sind Geburtstagsvorbereitungen und Geburtstag von Kind 3 gewidmet. Putzen und son Mist. Und nach Hamburg soll ich eigentlich auch morgen mit, aber wann soll ich dann Kuchen backen? Da musss der Liebste wohl diesmal auf mich verzichten. Zerteilen kann ich mich nicht. Und abends, nach dem Stoppok-Konzert, mache ich keinen Handschlag mehr, schwöre!
Das hilft mir jetzt alles nicht wirklich dabei, wieder konzentriert in die Materie zu kommen. Dabei ist mir der NaNoWriMo im Moment ziemlich wurscht - aber ich will endlich das Exposé fertig haben, damit ich mich wieder der eKrimiSerie widmen kann, bis dann hoffentlich eine positive Rückmeldung vom Herausgeber kommt. Hmpf.

19:13 Uhr: Mache den Abwasch. Per Hand. Ich rede dabei mit mir über den Plot. Laut. Nicht mal die Katze iist hier, also wundert sich niemand.
Hauptsache, es hilft.

20:00 Uhr: 10.158 Wörter. Ha! Nach drei Tellern und Selbstgespräch sprudelten die Ideen nur so! ich habe jetzt das Wichtigste plausibel zusammengefügt und mit meinen Notizen im Manuskript / Exposé endlich die 10.000er-Marke geknackt, die ich laut NaNoWriMo-Kalender eigentlich vor acht Tagen hätte erreichen sollen *hust*
So what? Der Weg ist das Ziel

Nur der Abwasch ist noch lange nicht fertig.

20:17 Uhr: 10.267 Wörter. Weitere Teller, weitere Ideen. Das Plotnetz wird immer weniger löchrig. Dafür wird das Abwaschwasser kalt.


20:31 Uhr: 10.362 Wörter. Ich werde jetzt immer abends alle wegschicken und beim Abwaschen oder Putzen plotten :-)


Petra

NaNoWriMo - Tag 10 im Liveticker

Wie schon gestern erzählt, war mein Wochenende ein schreibloses. Z.B. wegen des Geburtstages gestern:

Montag, 10. November 2014

Happy Birthday K1! #25years #Entbindung #Mauerfall #berlinwall

Ein von Petra A. Bauer (@writingwoman) gepostetes Foto on


07:30 Uhr: Insgesamt habe ich aber sowieso meist Schwierigkeiten am Wochenende zu schreiben, weil das die einzige Zeit ist, in der der Liebste und ich uns sehen. Am Freitag habe ich mich zwar bemüht, aber es kam nicht wirklich etwas bei meinen Grübeleien heraus. Bis ich dannn abends bei Hertha im Olympiastadion war. Da passierte Folgendes:

Und dann fiel mir kurz nach dem Anpfiff die Lösung für mein Plotproblem ein. #nanowrimo #lovinit #hertha

Ein von Petra A. Bauer (@writingwoman) gepostetes Foto on


Ich verbrachte einen Teil der ersten Halbzeit damit, Notizen im mein Handy zu tippen. Heute wird sich zeigen, ob die Idee Bestand hat, denn ich kam noch nicht dazu, sie weiter auszuführen. Sobald ich geradeaus denken kann (ich bin seit 5 wach; ich fahre den Liebsten ja Montags immer zu nachtschlafender Zeit zum Flughafen), werde ich die Notizen in ein Stück Text verwandeln und hoffentlich außerdem den Plot daraufhin noch weiter vorantreiben können. Denn mein Ziel sind ja derzeit weniger die 50.000 Wörter, als vielmehr ein “rundes” Exposé. Trotzdem sind Wörter wichtig. Ich möchte ja im Wordcount-Widget nicht bei dem vierten roten Kästchen hintereinander bleiben. Das ist so deprimierend.

11:49 Uhr: Die Idee aus dem Stadion ist an sich sehr gut. Blöderweise kollidiert sie nun mit der Ursprungsidee, die Gefallen gefunden hatte. Ich habe den Dreh noch nicht raus, mit welchem Kniff ich es schaffe, das zeitlich so übereinanderzubringen, dass es logisch bleibt und Sinn ergibt.

12:10 Uhr: Überraschend problemlos und superpünktlich Earlybird-Tickets für die #rp15 für Kind 3 und mich ergattert. Dann kann ich mich jetzt auf die Arbeit konzentrieren. Ist nämlich doof, wenn man die ganze Zeit die Seite aktualisieren muss, um bloß rechtzeitig für die wenigen günstigen Tickets dran zu sein. Da ist nix mit Konzentration ;-)

12:40 Uhr: Stelle entzückt fest, dass ich ein weiteres Mitglied im neuen WRITINGWOMAN FORUM begrüßen kann :-) Irgendwann wird dort dann auch das Geschnatter losgehen, da bin ich sicher. Ich freue mich über alle, die mitmachen!

15:30 Uhr: 8.761 Wörter. Rede gerade ernstes Wörtchen mit einer Protagonistin. Sie möge sich bitte für eine Variante der Story entscheiden. Aber vielleicht muss ich auch bei einer anderen Figur ansetzen - das könnte helfen. Sehne mich nach Arbeit an der eKrimiSerie, aber das Exposé willmuss ich dringend fertig haben!

16:50 Uhr: 9.149 Wörter. Ich habe die Urspungsidee so weit modifiziert, dass die Zeitplanung kein Problem mehr darstellt. Eigentlich müsste ich jetzt wirklich ein großes Stück Handlung schreiben, um mich für weitere Verwicklungen einzugrooven. So ist ja nun mal leider meine Arbeitsweise. Also los.

18:40 Uhr: Habe mich umentschieden und bin der Motivation der Charaktere mit der WANT - NEED - FEAR-Analyse auf den Grund gegangen. Habe dabei mein Übliches Bösewicht-Problem. Ich glaube, ich bin selbst nicht böse genug, um die Motivation von Antagonisten ohne Weiteres zu begreifen. Da muss noch mehr Hirnschmalz rein. Erwähnte ich, wie anstrengend das sein kann?

20:05 Uhr: Nach dem Abendessen und so. Bin schon wieder hundemüde. Wetter? Hormone? Egal, es nervt. Ihr könnt bei diesem Schreibticker, der ja eigentlich ein Plot-Ticker ist, ganz gut sehen, wie oft man als Autor nochmal neu ansetzen und umdenken muss. Mag sein, dass es anderen Autoren leichter von der Hand geht, und es ging bei mir auch schonmal schneller. Aber im Prinzip denke ich, dass jeder mit Haken und Ösen zu kämpfen hat. Wenn dann noch ein paar Dinge vorgegeben oder zwingend notwendig sind, dann muss eben länger geschraubt werden, bis alles stimmig ist. Und irgendwann kommt dann der Punkt, da höre ich förmlich eiin lautes “Plöpp!” und alles ist so, wie es sein soll. Aber bis dahin ist es noch ein Stück. Auch wenn ich mir wünsche, dass ich schneller Klarheit fände.

Petra

Alle NaNoWriMo-Liveticker-Einträge:

01. Nov. 2014      |      11. Nov. 2014
02. Nov. 2014      |      12. Nov. 2014
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10. Nov. 2014

NaNoWriMo -Tag 7 im Liveticker

Das Foto im heutigen NaNoWriMo-Liveticker entstand gestern Nachmittag, als ich gerade dachte, ich würde nie und nimmer vorwärtskommen. Ich wollte es mit Figuren-Rollenspielen versuchen, so verzweifelt war ich schon ;-) Aber letztlich haben die bereits gestern erwähnten klärenden Gespräche geholfen.

Freitag, 07. November 2014

Den Plot spielen. Ich bin verzweifelt ;-)

00:01 Uhr: Ich weiß jetzt, dass ich es hinkriegen kann, den Plot für das Exposé fertig z uhaben, bevor ich das Buch geschrieben habe. Es erfordert einige Kraft und viele Angriffe von unterschiedlichen Seiten, weil mir diese Vorgehensweise ja nun so gar nicht liegt, was ich ja auch eindrücklich schon bei ALBATROS festgestellt hatte. Aber wer sagt, dass Schreiben einfach ist?

A propos ALBATROS: Dieses Projekt lagert gerade. Dadurch, dass ich nicht GEZWUNGEN war, zu plotten, habe ich irgendwann kapituliert. außerdem stimmt so einiges daran nicht, also vom Gefühl her. Ich habe beschlossen, irgendwann einmal die mir wichtigen Elemente zu nehmen und von vorne anzufangen. Möglicherweise nutze ich auch die beiden Haupt-Ideen getrennt voneinander, wenn mir die Verknüpfung nicht plausibler gelingt. Kann ich ja alles machen. Ist ja MEINE Story. Seit 2002. Öhm.

Aber aktuell wartet das Exposé mit dem internen Arbeitstitel “Hardboiled Weichei” auf Fertigstellung. Ich will es unbedingt innerhalb der NaNoWriMo-Zeit schaffen - eher früher.

Jetzt erstmal gute Nacht!

15:40 Uhr: Mein Schatzi hat verlängertes Wochenende hier, und ich komm irgendwie gar nicht wieder rein in die Story. Ich bin auch unglaublich müde. Aber hilft nix, ich kann mich von ein paar kleinen WIdrigkeiten nicht immer abhalten lassen weiterzuplotten. Wie ich mich kenne, bin ich vermutlich wieder richtig im Fluss, bevor wir uns zum Stadion aufmachen.

Blöderweise habe ich gestern auch aufgehört, als es gehakt hat. Es gibt einen Punkt in der Story, mit dem ich nicht glücklich bin. Das Zeichen, etwas drastisch zu ändern, abe in welche Richtung?

Petra

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