Überraschungspost

Neulich bekam ich Post. Und zwar welche, mit der ich nicht gerechnet hatte. Das scheint langsam zur Gewohnheit zu werden ;-) Diesmal handelte es sich jedoch um einen Brief.

Und zwar um einen wattierten Umschlag, der so leicht war, dass ich ihn erstmal gegen das Licht hielt um zu schauen, ob überhaupt etwas drin war. Es war. Ein Brief nämlich. Ein alter Brief. Mit Züricher Poststempel vom 16.04.1980, geöffnet und eindeutig nicht an mich adressiert:

Ratlosigkeit machte sich breit.

Da der Brief bereits offen war, dachte ich, was soll’s schau ich halt rein, schließlich wurde er mir ja geschickt.

Und ich las:

D.h., erst las ich nicht, sondern überflog. Das einzige, das bei mir hängen blieb war “Felicitas” und den Namen kenne ich nur aus einem Zusammenhang: Nachdem wir das Aufgebot bestellt hatten, hatte sich eine “Felicitas-Beraterin” eingefunden, die uns mit allen möglichen Proben und Umsonst-Zeitungsabos versorgte. Aber das war 1988. Und ergab überhaupt keinen Sinn.

Also sah ich mir den wattierten Umschlag nochmal an: Ein Stempel war drauf: 66letters.net. Und Mit Kuli stand darunter 34/66.

Aha, das hatte also Methode.

Ich surfte 66letters.net an. Und stellte fest, dass dahinter das Geheimnis lag: 66 Menschen hatten diese ominösen Breifumschläge bekommen, die offenbar ein Puzzle ergaben. Genauer gesagt, handelt es sich um ein gigantisches Logical. Damit kenne ich mich aus; schließlich habe ich solche Rätsel selbst mal ersonnen.

Fragt sich zwar noch, wann ich die Zeit dafür erübrigen soll, aber ich finde das sehr spannend!

Was steckt dahinter?

Mittlerweile ist der Hintergrund gelüftet - es steckt nämlich Bastei Lübbe dahinter. Ich zitiere mal aus dem Newsletter, den ich heute erhielt:

Alptraum ohne Erwachen: Wohin führt die Spur der mysteriösen Briefe?

Wir schreiben das Jahr 1980. Ein Sanatorium, irgendwo in der Schweiz. Abgeschottet von der Außenwelt und vorbei an der Klinikleitung, beginnt eine Frau einen geheimen Briefwechsel mit einer Freundin. Die Frau ist offenbar schwer traumatisiert. Ihre Zeilen lassen vermuten, dass ihr etwas Furchtbares wiederfahren ist. Etwas, das mit ihrer Tochter zu tun hat. Niemand schenkt ihr Glauben, aber sie ist fest entschlossen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und Licht ins Dunkel zu bringen.

30 Jahre später tauchen die mysteriösen Briefe aus der Vergangenheit plötzlich auf, ganz real, und stellen die Empfänger vor immer neue Rätsel. Wer ist die Frau, die ihre Briefe lediglich mit dem Kürzel “C” unterschreibt? Was ist ihr Schreckliches passiert? Und wohin führt die Fährte der “66 Letters”?

“66 Letters” ist ein Alternate Reality Game (ARG), das die Vorgeschichte zu “Das alte Kind” von Zoë Beck erzählt, einem Psychothriller der Ende Mai bei Bastei Lübbe erscheint. Lassen Sie sich bereits vor der Veröffentlichung in die Welt dieses spannenden Romans hineinziehen.

Alle sind also aufgefordert, dabei mitzuraten.

Ich finde das eine wirklich gute Marketing-Idee, und nun ist mir auch klar, weshalb ich einen der Briefe erhielt :-)

» » Ein Buch, das ich nur einmal lesen kann

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