Sempervivum
Susanne Haun hat mir ihren heutigen Blogeintrag gewidmet. Mir war gar nicht bewusst, wie ewig wir uns eigentlich schon kennen, aber sie hat völlig recht, wir müssen noch Teenager gewesen sein, jedenfalls gerade noch so ;-)
Und nachdem ich neulich so sehr mit meinem Grün gehadert habe, hat sie sozusagen Erste Hilfe geleistet und erklärt in ihrem Posting, wie man eine Grün-Misch-Farbtafel anlegt.
Danke, Susanne! Ich werde das demnächst ausprobieren. Heute habe ich Grün jedoch nochmal ungemischt benutzt. Allerdings habe ich mir einen anderen Kasten gekauft, diesmal von Schmincke, und mit diesen Farben bin ich sehr zufrieden. Sie fühlen sich schon anders an, wenn man das bei Farben überhaupt so sagen kann.

Das Grün (oliv- und chromoxid) habe ich heute für meinen Hauswurz (Sempervivum) gebraucht, der zum ersten Mal blühte:

Das gefällt mir schon ein bisschen besser. Ich habe bei diesem Bild aber gemerkt, wie schwer es mir fällt, das, was ich sehe, größer als Originalgröße zu malen. Noch etwas, woran ich arbeiten kann.

Ich fürchte, morgen muss ich mich aber endlich an eine Geschichte setzen, die ich unbedingt noch schreiben muss - und für die ich noch genau gar keine Idee habe.
Kommentare:
Ich finde deine Malerei toll!
Ich habe ja einen malbegeisterten Sohn, den ich immer wieder gerne mit neuen Stiften und Farben und anderen Materialien beglücke, einfach weil die Sachen so wunderschön sind.
Allein dein Foto von deinen neuen Farben weckt in mir den Wunsch malen zu können. Aber leider kann ich das so gar nicht :-(
Vielleicht sollte ich einfach mal damit anfangen. Vielleicht hätte ich nie auf meine Kunstlehrer hören sollen, die mir immer rieten es sein zu lassen. Vielleicht….
Jedenfalls schaue ich mir immer wieder gerne deine Skizzen und Zeichnungen an.
Jutta am 11. Juli 2010
Danke, das freut mich, Jutta!
Schön, dass dein Sohn so malbegeistert ist Da könnt ihr doch mal zusammen loslegen :-)
Im Ernst, ich habe ja auch einfach mal angefangen.
Mit proportionen hatte ich mich schon beschäftigt, als ich noch Puppen modelliert habe (Mitte der 90er), bzw. in einem Comic-Zeichenkurs, den ich gemensam mit K2 besucht hatte.
Und während der Schule war ich mit dem Kunstkurs in Griechenland, da hat unser Lehrer uns auch ermutigt, einfach zu zeichnen, was wir sehen. Alles keine Meisterwerke, aber vielleicht hat es mir geholfen einfach herumzuprobieren (auch wenn ich lange Zeit überhaupt nichts gemalt oder gezeichnet hatte).
Den inneren Zensor gibt es eben nicht nur beim Schreiben ;-) Den setzt du einfach mal auf die Strafbank, nimmst dir einen interessanten Gegenstand, Papier und Bleistift und probierst aus, was herauskommt. Oder du nimmst gleich etwas, was man nicht wegradieren kann; wenn was nicht ganz so ist, wie du wolltest, dann zeichnest du eben anders weiter. Ist ja nur für dich.
Mein VHS-Aquarellkurs war ja leider nicht so der Hit, aber es gibt auch an den Volkshochschulken sicher bessere Lehrer, die dir Grundlagen beibringen können. Ich mag auch Acrylfarben, damit malt man dann eben ganz anders, einfach probieren.
Es macht in jedem Fall Spaß, und das ist doch die Hauptsache!
Und du wirst sehen, wie du im Laufe der Zeit immer besser wirst, das ist das Schöne daran :-)
Petra am 11. Juli 2010
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Petra : Lieber Reinhard, danke für das Kompliment! Die Beispiele fallen mir manchmal...
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Petra : Freut mich immer, wenn ich helfen kann :-)
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