Auswärts schreiben

Wir haben ein verlängertes Wochenende in Hamburg und Schleswig Holstein hinter uns. Mein Liebster braucht ja eine Wohnung in HH, wenn er ab Januar dort arbeitet, und weil wir ohnehin bei lieben Freunden einngeladen waren, haben wir das gleich verbunden. Und mein Arbeitsgerät war natürlich auch im Gepäck:

Mein Arbeitsplatz bei Babette, Foto: Petra A. Bauer

Meine Freundin Babette ist eine Deko-Queen. Alles ist sehr liebevoll gestaltet, und so habe ich meinen Rechner am Esstisch inmitten von Weihnachtsdeko aufgebaut, als gerade einmal ein bisschen Leerlauf war. In dieser gemütlichen Atmosphäre schrieb es sich gleich viel besser. Größtenteils habe ich zwar überarbeitet, aber einige neue Einfälle sind mir auch gekommen.

Zwei Tage zuvor, habe ich ein bisschen Wartezeit überbrücken müssen und habe in einem Café in Reinbek geschrieben. Verblüffend, wie gut ich ohne Internetverbindung immer vorankomme ;-)

Schreiben im Café, Foto: Petra A. Bauer

Beim Thema Schreiben in Cafés fällt mir natürlich sofort der gleichnamige Schreibratgeber ein, der mir zu Anfang meiner Autorenlaufbahn sehr gute Dienste geleistet hat.

Der Umgebungswechsel tut meiner Kreativität jedenfalls sehr gut. Ich bin prima vorangekommen. Das aktuelle Manuskript umfasst jetzt 33 Seiten. Viel ist vom alten Text nicht übrig geblieben. Ich bin schon jetzt gespannnt, was die Testleser / Rezensenten sagen werden - v.a. die, die die Originalfasssung von 2006 kennen (und mögen).

A propos Rezensenten: Wenn ihr Lust habt, meinem Rezensenten-Club beizutreten, dann würde mich das außerordentlich freuen. Hier stehen alle Teilnahmebedingungen. Das Ganze ist für euch selbstverständlich völlig kostenlos. Dafür seid ihr die Ersten, die meine Bücher zu lesen bekommen.

Und nun haue ich mal wieder für die eKrimiSerie in die Tasten :-)

Alles Liebe

Petra

P.S.: Heutiges Pensum: 1515 Wörter - 9738 Zeichen = 5 Seiten

» » Fröhliche Weihnachten und alles Gute für 2015!

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Kommentare:


Danke für den tollen Tipp für das Buch “Schreiben in Cafes”! Ich hab bei der “Amazone” gleich mal reingklickt und es gleich SUPER gefunden. Ich hab zwar schon ne ganze Reihe Schreibratgeber. aber das kommt gleich auf meinen “Wunschliste” für nächstes Jahr!
Und das Schreiben in Cafes in real habe ich mir auch schon lange mal vorgenommen. Leider isses bislang an der Zeit gescheitert, aber vllt. wird es ja im nächsten Jahr. Wir haben nämlich bei uns ein prima Restaurant mit einem PHANTASTISCHEN Blick über Pulsnitz ...

Katrin  am  16. Dezember 2014



Bitte gerrne, liebe Katrin.
Das Buch ist wirklich sehr inspirierend - ich mochte es sehr.
Und fantastische Ausblicke helfen auch beim Schreiben :-)

Petra  am  16. Dezember 2014



Achja, das berühmte Internet-Verbot. Kenn ich! Mach ich! Am besten für zB. 2h abschalten.

Und sich nachher belohnen, wenn die Disziplin gesiegt hat.

Frohes Schaffen und viele gute Ideen!

Anni Bürkl  am  10. Januar 2015



Danke, liebe Anni!

Wobei das Abschalten bei mir immer schwierig ist, weil ich häufig nebenbei recherchiere. Aber ich gelobe Besserung ;-)

Liebe Grüße und ein tolles Schreibjahr für dich!
Petra

Petra  am  10. Januar 2015



Liebe Petra,


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das vermeintliche Recherchieren-Müssen sehr viel Ausrede in sich trägt ... ich habe mir daher angewöhnt, die offenen Fragen mit Platzhaltern oder Notizen zu markieren.
Entweder schreibe ich in 2h-Blöcken ohne Netz und recherchiere das nötige danach; häufiger allerdings mache ich das überhaupt ganz zum Schluss.
Mein Plot steht immer soweit, dass ich nichts nebenbei recherchieren müsste, ohne dass ich nicht weiterschreiben könnte.
(Nenn mich Queen of Schachtelsatz. :-))

Schönen Schreibsonntag.

Anni Bürkl  am  11. Januar 2015



Liebe Anni,

die Platzhalter in den Manuskripten nutze ich ganz oft auch. Da ich aber endlich begriffen habe, dass ich keine Exposéschreiberin bin, so sehr ich mich auch bemühe, gehen Schrieben und Recherche vielfach Hand in Hand. Wenn ich gerade im Flow bin, gibt es Platzhalter und anschließend schaue ich nach, was ich dazu finde. Was dann häufig zu neuen Ideen und guten Fortgang des Plots führt. Nachdem ich endlich gelernt habe, diese Art zu arbeiten genau so anzunehmen, gräme ich mich auch nicht mehr darüber ;-)
Liebe Grüße
Petra

Petra  am  27. Februar 2015




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