Autorenstammtisch #17

Mela Eckenfels hatte 2013 (oder schon 2012?) den Autorenstammtisch ins Leben gerufen. Ich war anfangs dabei, schrieb aber dann so wenig und hab es auch öfter verplant. Dann gab es eine längere Stammtisch-Pause, aber eben haben wir uns in sehr kleiner Besetzung (Mela und ich), immerhin zum 17. Stammtisch getroffe. Themen: "Was bringt uns der NaNoWriMo noch?" und Selfpublishing.

Montag, 12. Januar 2015

Die Technik war übrigens lustig: In den ersten rd. 10 Minuten ist Mela zu sehen, die restliche Zeit dann ich. Die jeweils andere ist dann nur als Hörspiel dabei ;-)

Viel Spaß und wir freuen uns über Kommentare!

Liebe Grüße

Petra

Auswärts schreiben

Wir haben ein verlängertes Wochenende in Hamburg und Schleswig Holstein hinter uns. Mein Liebster braucht ja eine Wohnung in HH, wenn er ab Januar dort arbeitet, und weil wir ohnehin bei lieben Freunden einngeladen waren, haben wir das gleich verbunden. Und mein Arbeitsgerät war natürlich auch im Gepäck:

Dienstag, 16. Dezember 2014

Mein Arbeitsplatz bei Babette, Foto: Petra A. Bauer

Meine Freundin Babette ist eine Deko-Queen. Alles ist sehr liebevoll gestaltet, und so habe ich meinen Rechner am Esstisch inmitten von Weihnachtsdeko aufgebaut, als gerade einmal ein bisschen Leerlauf war. In dieser gemütlichen Atmosphäre schrieb es sich gleich viel besser. Größtenteils habe ich zwar überarbeitet, aber einige neue Einfälle sind mir auch gekommen.

Zwei Tage zuvor, habe ich ein bisschen Wartezeit überbrücken müssen und habe in einem Café in Reinbek geschrieben. Verblüffend, wie gut ich ohne Internetverbindung immer vorankomme ;-)

Schreiben im Café, Foto: Petra A. Bauer

Beim Thema Schreiben in Cafés fällt mir natürlich sofort der gleichnamige Schreibratgeber ein, der mir zu Anfang meiner Autorenlaufbahn sehr gute Dienste geleistet hat.

Der Umgebungswechsel tut meiner Kreativität jedenfalls sehr gut. Ich bin prima vorangekommen. Das aktuelle Manuskript umfasst jetzt 33 Seiten. Viel ist vom alten Text nicht übrig geblieben. Ich bin schon jetzt gespannnt, was die Testleser / Rezensenten sagen werden - v.a. die, die die Originalfasssung von 2006 kennen (und mögen).

A propos Rezensenten: Wenn ihr Lust habt, meinem Rezensenten-Club beizutreten, dann würde mich das außerordentlich freuen. Hier stehen alle Teilnahmebedingungen. Das Ganze ist für euch selbstverständlich völlig kostenlos. Dafür seid ihr die Ersten, die meine Bücher zu lesen bekommen.

Und nun haue ich mal wieder für die eKrimiSerie in die Tasten :-)

Alles Liebe

Petra

P.S.: Heutiges Pensum: 1515 Wörter - 9738 Zeichen = 5 Seiten

Das Exposé ist fertig (und bringt Erkenntnisse)

Die Überschrift erinnert mich zwar an ein Lied von Peter Cornelius ("Der Kaffee ist fertig", mit Betonung auf dem ee) - was wieder beweist, wie assoziativ Autooren gelegentlich denken - das ändert aber nichts daran, dass es trotzdem stimmt. Fertig und rausgeschickt.

Mittwoch, 03. Dezember 2014

Das Exposé ist fertig! Foto by pathdog - Fotolia.de

Das Exposé ist fertig! Foto by pathdog - Fotolia.de

Weil ich vor der Überarbeitung heute morgen ein wenig beruflich prokrastiniert hatte, ist mir auch endlich klar, weshalb ich so relativ lange für das Exposé gebraucht habe: So sehr ich es mir auch wünsche, ein anständiges Gerüst zu haben, an dem ich entlangschreiben kann - es entspricht einfach nicht meiner Arbeitsweise. Ich kam durch diesen (englischen) Forenbeitrag der US-Autorin Elle Casey darauf:

How I write so many books: A system, some theories, and a few random thoughts.

15 Bücher in 18 Monaten

Elle Casey hat (Stand: Mai 2013) 18 Bücher in 15 Monaten geschrieben, und die waren jetzt nicht unbedingt dünn. Ich fand fünf Bücher in einem Jahr schon sportlich für mich ;-)

Wenn ihr keine Lust habt, den Beitrag zu lesen, fasse ich mal kurz zusammen:

  • Sie tippt schnell, nämlich 2.500 Wörter pro Stunde. Zur Erinnerung: Beim NaNoWriMo sollte man 1.667 Wörter pro Tag schreiben!
  • Sie hat die Story und das vorgesehene Ende ganz grob im Kopf, benutzt aber keine Outlines, sondern lässt sich die Story einfach von ihren Figuren diktieren.
  • Sie setzt sich Schreibziele für den Tag, wobei sie 5.000 Wörter als entspannt betrachtet, weil sie dann vor dem Mittagessen fertig iist ... Ihr Rekord sind 22.500. Wörter. An einem Tag. (Meiner liegt bei 23 Seiten an einem Tag.)
  • Sie setzt sich Monats-Schreibziele, damit sie Ultimo das jeweilige Buch publizieren kann
  • Sie redigiert während des Schreibens, genau wie ich. Schreiben, und am nächsten Tag das tags zuvor Geschriebene überarbeiten.
  • Sie hat Beta-Leser und Korrekturleser
  • Und sie hat Leser, die sie motivieren und anbetteln, sie solle doch mehr schreiben

Ein Buch in 12 Tagen

Obwohl ich einige Punkte dieser Liste schon ziemlich wahnwitzig finde, hat es mich daran erinnert, wie gut ich mich fühlte, als ich Pirates of Plymouth innerhalb von 12 Tagen schrieb. Es waren nur knapp 100 Seiten, aber ich hatte kein Exposé. Das wollte ich eigentlich schreiben, aber da war plötzlich das Buch fertig. Ich hatte den Vertrag nur aufgrund einer Idee erhalten und konnte mich danach quasi austoben. Ich habe damals 16 Stunden pro Tag geschrieben und nicht mal den Wunsch gehabt, währenddessen zu prokrastinieren. Die Lektorin sagte später, sie hätte das Buch supergerne gelesen und gemerkt, dass es wirklich aus einem Guss entstanden ist.

Dieses Gefühl wollte sich später nie wieder einstellen. Immer habe ich mit den Manuskripten gekämpft und bin an Exposés verzweifelt, obwohl mir das vorher gar nicht so schwergefallen war. Und ich habe einfach nicht begriffen, dass es an dieser ganzen Vorarbeit lag.

Nicht vorher alles verrraten

In beinahe jedem Schreibratgeber steht der Tipp, den Inhalt des Manuskripts-to-be vorher niemandem zu erzählen. Die Begründung: Wenn es erst einmal laut gesagt wurde, muss man es nicht mehr aufschreiben. Es ist raus und erledigt. Man würde sich beim Schreiben nur langweilen.

Auch wenn das vielleicht ein bisschen übespitzt formuliert ist und sicher nicht auf jeden Autor zutrifft, so ist doch ein Körnchen Wahrheit darin. Und was bedeutet ein Exposé zu schreiben denn anderes, als den Inhalt des potenziellen Buches schon vorher laut zu erzählen? Ich musste mich zigmal zurückhalten um beim Kopfzerbrechen über den Plot von “Hardboiled Weichei” nicht einfach direkt die Szenen zu schreiben, die mich dann weiterbringen würden. So musste ich das mit wilden Notizen und Kopfkino abhandeln. Ich hoffe, es ist beim Schreiben dann noch aufregend genug.

Wie sehr ich mich mit dem Plotten quäle, konntet ihr ja schon in aller Ausführlichkeit beim ALBATROS BUCHPROJEKT erkennen. Vermutlich wäre die Trilogie schon längst fertig, wenn ich sie einfach geschrieben hätte, anstatt mir über seltsame Hypothesen den Kopf zu zerbrechen.

Wenn man ein Buch im Verlag unterbringen will, möchten sie dort aber in den allermeisten Fällen zuvor ein aussagekräftiges Exposé haben - was ich durchaus verstehe. Das ist mit ein Grund, weshalb ich mich nach 15 Buchveröffentlichungen in Verlagen (auch) dem Selfpublishing zuwenden möchte. “Hardboiled Weichei” ist noch für einen Verlag konzipiert, aber danach kümmere ich mich erstmal nicht wiieder um ein Exposé, sondern werde es genießen, einfach zu schreiben.

Weshalb muss ich immer erst mit der Nase auf solche simplen Erkenntnisse gestoßen werden?

Liebe Grüße

Petra

 

Das Exposé zu Hardboiled Weichei ...

... nimmt Formen an!

Dienstag, 02. Dezember 2014

Nun sitze ich da schon so lange dran, dass es mir jetzt beim Endspurt alles nicht schnell genug geht. Ich hab den Plot komplett im Kopf und das Schreiben der Inhaltsangabe erscheint mir gerade endlos. Gab es schon ein Exposé, das länger war, als das Buch? :-D

Posting bei ello.com: Nun sitze ich da schon so lange dran, dass es mir jetzt beim Endspurt alles nicht schnell genug geht. Ich hab den Plot komplett im Kopf und das Schreiben der Inhaltsangabe erscheint mir gerade endlos. Gab es schon ein Exposé, das länger war, als das Buch? :-D

15:00 Uhr

Jaja, ich weiß. Etwas Ähnliches habe ich während des NanoWriMo auch schon öfter behauptet. Aber nu isses wirklich so. Aber mal von vorne - es lesen ja nicht alle immer mit:

Hardboiled Weichei

ist mein bloginterner Arbeitstitel, der durchaus schon auf das Genre schließen lässt. Wobei das Weichei ein kleiner Scherz am Rande ist.

Ein Kurzexposé hatte ich dazu auch schon verschickt, und die Idee kam ganz gut an. Aber da dieser Verlag noch nie mit mir gearbeitet hat, sollte es verständlicherweise ein bisschen ausführlicher werden.

Nun kann ich zwar durchaus kurze Exposés schreiben, die bisher auch immer ausgereicht haben. Ich lasse die eigentliche Plotline normalerweise beim Schreiben immer ein bisschen vorausflattern, sodas sich eine Mischung aus Bauchschreiben und Plotten ergibt. Einfach, weil sich viele Plot-Ideen beim Schreiben ergeben. Andererseits weiß ich den Vorteil eines anständigen Schreibgerüsts durchaus zu schätzen, also habe ich mich da durchgeackert. Habe Ideen verknüpft, Figuren ersonnen und erstmals schon vorab jedem Protagonisten eine höchst ausführliche Hintergrundstory verpasst. Die hatte sich sonst auch häufig beim Schreiben ergeben.

So konnte ich nun die ganzen Hintergründe zusammen mit den aktuellen Geschehnissen zu einem großen Ganzen verweben. Und dann fing das an sich zu wehren.

Wo lag das Problem?

Offensichtlich steckte die Schwierigkeit in der Exposé-Form. Meine übliche Vorgehensweise war stets: 3 Sätze Kurzinhalt, Vorstellung der Figuren, Inhalt ein bissschen länger. Kapitelaufteilung (was passsiert in welchem Kapitel?).

Das wollte mit so vielen Infos jedoch nicht funktionieren. Also habe ich mir Exposés von Kollegen angeschaut, aus denen ein Buch wurde. Aus den Exposés, nicht aus den Kollegen. Einer hat historische Hintergünde skizziert, Backstorys der Figuren aufgezeigt, die verschiedenen Ebenen beschrieben. Eine andere hat den kompletten Inhalt sehr anschaulich nacherzählt. Chronologisch und relativ lang. Da habe ich mich dann entschlossen, es ebenso zu machen und seither läuft es sehr gut.

Jetzt habe ich nur noch das Problem, dass ich ganz furchtbar ungeduldig bin, denn es ist ja alles schon da - ich muss es “nur noch” aufschreiben. Ich schreibe aber nicht schnell genug. Und natürlich geht es auch nicht schneller, wenn ich zusätzlich hier noch den Schreibticker (Schreib-Liveticker) aktiviere. Aber das musste irgendwie auch einfach sein - mit der irrationalen Hoffnung, dass es anschließend doch flockiger von der Hand geht. Beim NaNoWriMo hat mir das jedenfalls ganz gut geholfen. Denn ich habe mir ganz fest vorgenommen, bis heute Abend damit fertig zu sein. Die Fertigstellung noch weiter zu vertagen (“Morgen soll es fertig sen!”) führt erfahrungsgemäß zu nichts. Also weiter jetzt - ich melde mich nachher nochmal (mit dem hoffentlich fertigen Exposé).

16:18 Uhr: Eben kam ich an eine Stelle, an der mir anscheinend doch noch eine Verwicklung unklar war. Ich neige dann dazu, kreativ zu verkrampfen. Daraufhin habe ich irgendwelche Stichworte getippt, die mir dazu eingefallen sind, bin in die Küche gegangen und hab mir einen Kaffee gemacht. Dabei habe ich die Stichworte im Hinterkopf bewegt und hatte recht schnell die passende Idee. Nun bin ich wieder entspannt und kann weiterschreiben. Den gleichen Effekt hat übrigens Stricken bei mir. Acht Maschen später ergibt sich meist die Lösung ;-)

23:09 Uhr: Tag fast vorbei, Exposé so gut wie fertig. Ich muss das ja nicht nachts rausschicken. Morgen früh gehe ich nochmal drüber, weil ich erfahrungsgemäß bei den tags zuvor geschriebenen Passagen immer nochmal was kürze der ändere. Und dann sollte es das eigentlich sein. Noch die Liste der Personen ergänzen, dann hab ich es. *hüpf*

Gute Nacht zusammen!

Petra

NaNoWriMo 2014 - Liveticker-Experiment und Fazit

Ihr Lieben, wir haben Dezember und der NaNoWriMo 2014 ist Geschichte! Und ich habe - erwartungsgemäß - das 50.000 Wörter-Ziel nicht erreicht. Wenn ihr meine Liveticker-Einträge verfolgt habt, dann war euch das sicher auch spätestens nach der größeren Pause in der letzten Woche bewusst. Danke, dass ihr mich trotzdem in dieser Zeit begleitet habt!

Montag, 01. Dezember 2014

NaNoWriMo-Teilnehmerin 2014

Sehen wir uns die traurige Realität (die ich allerdings nicht ganz so zum Heulen finde, wie man denken könnte) mal an:

Zur Erinnerung: Die grünen Kästchen kennzeichnen die Tage, an denen ich mindestens 1.667 Wörter geschrieben habe. Die roten sind die, an denen ich kein einziges Wort getippt habe. Gelb bedeutet: ein bisschen was geschrieben, und die orangefarbenen Kästchen stehen für: relativ viel geschrieben, aber keine 1.667 Wörter geschafft.

Falls ihr vorher gar nichts von NaNoWriMo 2014 bei mir gelesen habt, mag euch die Rotlastigkeit des Word Count Widgets irritieren. Gerade zum Schluss war Umzugshilfe und Familie-geht-vor der Grund. Für mich ist das vollkommen in Ordnung, weil ich überhaupt erst sehr kurzfristig über eine NaNoWriMo-Teilnahme in diesem Jahr nachgedacht hatte. Unter anderem auch deshalb ist es keine Niederlage für mich, nur etwas mehr als ein Fünftel der Wörter geschrieben zu haben. Ich bin insgesamt sehr zufrieden, weil es mich überhaupt dazu “gezwungen” hat, mir intensivere Gedanken über meine Zukunft als Autorin und über das Exposé zu machen, das ich erfreulicherweise schreiben darf.

Ohne die Teilnahme am Nationalen Schreibmonat wäre ich vielleicht nicht so weit, wie ich jetzt bin. Ich habe nach den letzten Buchveröffentlichungen länger keine Projekte mehr umgesetzt (aus diversen Gründen, die ich schon häufiger eläutert habe). Jeder Autor, der eine längere Schreibpause hinter sich hat, wird wissen, wie schwierig es sein kann, in den Schreibprozess und die Routine zurückzufinden. Vor allem, wenn man sich in der Pause weiter- oder woanders hin entwickelt hat.

Selbstverständlich wäre es sinnvoller gewesen, das Exposé VOR dem NaNoWriMo fertig zu haben. Dann hätte ich mich während der 30 Schreibtage voll und ganz auf das Füllen des Plotgerüsts konzentrieren können. Hätte, hätte, Fahrradkette. Dazu hätte ich früher von dem Projekt wissen müssen, für das ich das Exposé schreibe. Das war aber nun mal nicht so, also werde ich nicht jammern, sondern das Gerüst, das im Prinzip in meinem Kopf und in zig Notizen fertig ist, jetzt, nach dem Ende des Schreibmonats in eine Form bringen, die als Exposé taugt. Ich hatte dafür in meinem ersten Autorenleben eine Methode, die sich zumindest für dieses Projekt als nicht besonders praktikabel erweist, also gehe ich einen anderen Weg. Ziel ist, spätestens morgen damit fertig zu sein und dann noch eine kurze Textprobe zu schreiben.

Je nach Geschwindigkeit der Antwort kann ich dann direkt mit dem Manuskript loslegen oder mich um die weitere Konzeption meiner eKrimiSerie kümmern. Oder ein Manuskript schreiben, das als Exposé schon lange in der Schublade liegt und noch nicht umgesetzt wurde. Das wird sich ziemlich zwangsläufig ergeben. Aber egal was es ist - ich freue mich darauf.

Danke, NaNoWriMo 2104, dass du miich wieder in die Spur zurückgebracht hast!

Und was ist euer NaNo-Fazit?

Liebe Grüße

Petra

P.S: Den “Schreibticker” möchte ich trotzdem gerne beibehalten, wann immer es etwas zu berichten gibt. Also stay tuned! ;-)

NaNoWriMo - Tag 28 im Liveticker

Ich war eine Woche lang nicht am Rechner - und konnte somit auch nichts für den NaNoWriMo schreiben - weil ich meinem Liebsten in der Schweiz beim Kisten packen geholfen habe. Vier Jahre Arbeiten in Zürich sind jetzt vorbei und es ist Zeit für neue Herausforderungen ab 2015 in Hamburg. Das ist nur noch zwei Autostunden von hier entfernt und spart locker monatlich 1.000 € Wochenendflugkosten.

Donnerstag, 27. November 2014

Veterinärapotheke im Heimatmuseum Oberweningen, CH.

Vier Jahre und wir stellen fest, dass wir so vieles nicht gemacht / geschafft haben. Ich war auch seltener da, als ich wollte, und auch sowas fällt erst am Schluss auf. Und das Heimatmuseum, das sonst immer nur am Wochenende offen hatte, haben wir kürzlich nur durch Zufall besucht, denn es war Markt in Oberweningen (das ist der Ort im Zürcher Unterland in dem mein Liebster diese sensationell-geniale Wohnung bewohnte) und zu diesem Anlass war es geöffnet, weil der Markt direkt vor der Tür stattfand. Ein entzückendes Museum ist das, betrieben von sehr netten Menschen, und die Apotheke des Veterinärmediziners oben im Bild, ist nur eines der vielen Exponate.

Das nur zur Erklärung, weshalb hier im Blog und NaNoWriMo-mäßig so gar nichts passiert ist. Die 50.000 NaNo-Wörter kann ich abhaken für dieses Jahr, ich werde aber trotzdem am Exposé weiter arbeiten, auch wenn ich das längst fertig haben wollte, aber das geht ja nicht, wenn ich nicht mal am Rechner war.

Ich schreibe das hier noch am 27. abends, weil ich eigentlich noch ein bisschen am Exposé arbeiten wollte, aber mich überfallen gerade üble Genickschmerzen, sicher auch, weil heute zum Teil ein sehr hässlicher Tag war.

8:15 Uhr: Schaue auf den Kalender und bemerke dass meine Mom heute 77 Jahre alt geworden wäre.

Bevor ich NaNo-mäßig am Exposé weiterschreiben kann, muss ich noch die monatliche Gartenkolumne für Romberg schreiben und hochladen. Das habe ich in Zürich natürlich auch nicht geschafft.

10:40 Uhr: Romberg-Kolumne ist online. Muss nur noch freigeschaltet werden. Ich muss jetzt zum Arzt und Besorgungen machen. Ich ahne, dass mich der Tag exposémäßig nicht viel weiterbringen wird ...

15:13 Uhr: Ich habe richtig geahnt. Hat alles länger gedauert, als gedacht. Freie Autorin zu sein, heißt manchmal leider auch, nicht zum Autorin-Sein zu kommen.

17:52 Uhr: Ich habe wenigstens den Überblick über die Handlungsstränge wieder und konnte hier und da etwas ergänzen. Jetzt ruft die Küche und gleich darauf der Flughafen: Der Liebste kommmt zu seinem letzten Wochenend-Break aus Zürich, bevor er in einer Woche die hübsche Schweiz ein für alle Mal verlässt. Spätere Urlaube selbstverständlich nicht ausgeschlossen.


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