An Weihnachten denken und das E-Book ist auch erschienen!

Weihnachten steht vor der Tür, und die ersten Geschenkbestellungen für das WZLLN-Taschenbuch sind bereits bei mir eingetroffen. Wenn ihr auch ein signiertes Exemplar als Geschenk möchtet, wartet nicht zu lange, damit ich die Bücher noch vor dem Fest versenden kann. Und das E-Book für diejenigen von euch, die den Krimi lieber selber lesen wollen und keinen Platz mehr im Bücherregal haben, ist seit gestern auch online, juchhu!

Sonntag, 25. November 2018

Taschenbuch und E-Book von Wer zuletzt lacht, lebt noch 2018 erhältlich. An Weihnachten denken!

Nachdem ich mit dem gesamten Buchherstellungsprozess vorher nie etwas zu tun hatte, macht es viel Spaß jetzt für alles alleine verantwortlich zu sein. Auch wenn es einige Zeit gedauert hat, bis die E-Book-Formatierung so aussah, dass ich zufrieden damit war.

Das ist ohnehin gerade Programm: Dinge so oft neu machen, bis alles so ist, wie ich es haben will. Normalerweise ist so etwas überhaupt nicht meine Stärke, aber momentan verbeiße ich mich förmlich in die Aufgaben. Ich sage auch nicht, dass ich sechs Veränderungen an der Grafik gebraucht habe, bis mein neuer Twitter-Header endlich passte und dann noch so aussah, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Maße, die man überall findet, sind zwar im Prinzip richtig, aber niemand erwähnt, dass man rundherum einen riesigen Abstand lassen muss, wenn man nicht nur einfach ein buntes Hintergrundbild sondern auch noch Infos haben möchte, die nicht mittendrin abgeschnitten werden.

Vielleicht wäre das jetzt keine vordringliche Arbeit gewesen, aber ich WOLLTE das machen, und es war längst nicht das einzige, was ich heute geschafft habe. Beispielsweise probiere ich für Band 2 gerade Scrivener aus. Bisher habe ich alle meine Bücher in Word geschrieben, mit gelegentlichen Ausflügen zu Papyrus Autor. Und seit ich den Mac habe, schrieb ich mit Pages. Aber ich habe so viel Gutes von Scrivener gehört, dass ich dem Programm eine Chance geben möchte. Also habe ich die 93 bisher vorhandenen Seiten des zweiten Bandes hineingeladen und dabei gleich ein bisschen überarbeitet. So sieht ein Autoren-Sonntag aus :-D

Signierte Bücher

Wie oben schon angedeutet, könnt ihr die Taschenbuch-Ausgabe nicht nur für euch bestellen, sondern auch eine signierte Ausgabe von mir erhalten. Sendet einfach eine Mail an .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), dann klären wir die Vorgehensweise.

Das E-Book könnt ihr übrigens mit kindle unlimited gratis lesen und hinten drin findet ihr eine Leseprobe von Band 2. Damit seid ihr E-Book-Leser die ersten, die wissen, wie es weitergeht bei Crime and the City.

Und hier nochmal der Hinweis auf die Teilnahme am Rezensenten-Club. Wer will, wer will, wer hat noch nicht?

Wenn ihr vorher wissen möchtet, was euch im Buch erwartet, findet ihr hier eine Leseprobe.

So, Feierabend für heute, bevor ich hier am Schreibtisch noch einen Haltungsschaden bekomme ;-)

Liebe Sonntagabendgrüße

Petra

Es ist vollbracht - Es gibt eine Neuauflage von Wer zuletzt lacht, lebt noch

Ich kann es selbst noch nicht fassen, aber ich habe soeben die Neuauflage von Wer zuletzt lacht, lebt noch (WZLLN) hochgeladen. Morgen oder übermorgen wird es als Taschenbuch erhältlich sein. Es ist ab sofort als Taschenbuch erhältlich - die E-Book-Ausgabe folgt. Die Originalausgabe erschien vor zwölf Jahren im Mitteldeutschen Verlag.

Dienstag, 20. November 2018

Wer zuletzt lacht, lebt noch von Petra A. Bauer. Überarbeitete Ausgabe 2018

LESEPROBE

Warum ich so fassungslos bin? Weil ich es inzwischen nicht mehr für möglich gehalten habe, dass ich meine Robina-Bernhardt-Reihe realisiere oder auch nur WZLLN nochmal neu auflege.

Als WZLLN 2006 erschien, war es der Auftakt der Reihe “Tatort Ost” des MdV und als Einzelband angelegt. Aber meine Leser mochten Robina Bernhardt und Holger Schultze-Diepersdorf so sehr, dass sie nach einem weiteren Band fragten. Dieser war auch zur Hälfte geschrieben, der Vertrag lag mir vor, aber ich entschied mich letztlich aus diversen Gründen, das Projekt damals (2008) nicht zu realisieren. Ich war auch noch reichlich mit anderen Buchverträgen eingedeckt, und die Bücher wollten auch erstmal geschrieben werden.

2014 unternahm ich einen Versuch, für meine beiden Protagonisten ein Reihenkonzept zu entwickeln. Die Buchrechte waren an mich zurückgefallen und ich begann WZLLN dahingehend zu überarbeiten, dass ich für spätere Bände bereits Keime anlegen wollte. Das Projekt wurde rasch unübersichtlich, und das Leben sorgte dafür, dass ich vorerst überhaupt nicht mehr schreiben konnte.

Wer dieses Blog verfolgt, hat vielleicht bemerkt, dass mein Schreib-Mojo kürzlich zurückgekehrt ist. Viele kleine Puzzleteile fügten sich zusammen, manche absichtlich, manche per Zufall. Ihr kennt es vielleicht auch, dass sich plötzlich glückliche Fügungen ergeben wenn ihr euch mit einem Thema intensiver beschäftigt. Jedenfalls führte bei mir eines zum anderen und plötzlich erwischte ich mich dabei, wie ich das alte Manuskript in Pages hineinlud und alles rauszuschmeißen begann, was mich schon immer daran gestört hatte.

Vielleicht wisst ihr, dass WZLLN mein Debütkrimi war. Da wollte ich besonders originell sein (Anfängerfehler) und habe teilweise ganz grässliche Metaphern benutzt. Zumindest hätte ich mir bei bestimmten Stellen auf Lesungen jedes Mal die Haare raufen können. Oft ließ ich die dann einfach ganz weg, aber sie stießen mir jedes Mal wieder auf. Diese Stolpersteine sind nun beseitigt und ich habe auch einige andere Textstellen verändert. Die ganze Aktion hat mich zwei Tage gekostet und ich habe mich wirklich gefragt, warum ich sechs Jahre dafür gebraucht habe.

Mit dem Schreiben dieses Blogbeitrags überbrücke ich übrigens die Wartezeit, bis die Coverdatei verarbeitet ist und ich die finalen Schritte zur Veröffentlichung der Taschenbuchausgabe machen kann. Bei komplexen Bucheinbänden dauert die Verarbeitung erfahrungsgemäß ziemlich lange und da sucht man sich besser eine andere Beschäftigung. Und da ich nicht ins Bett gehen werde, bis der erste Band meiner Krimiserie “Crime and the City” zur Überprüfung hochgeladen ist, schreibe ich derweil ein wenig an euch :-)

Ha, um Punkt 00:00 Uhr war das Cover verarbeitet und ich konnte die letzten Schritt erledigen. Um 00:10 Uhr habe ich das Buch veröffentlicht und warte nun auf die Freigabe. So aufgeregt war ich schon lange nicht mehr!

Beim Überarbeiten des Krimis habe ich ein wenig in meinen Unterlagen gestöbert und festgestellt, dass ich 2014 auch schon detaillierte Ideen für die Covergestaltung festgelegt hatte, sprich: Was ist mir wichtig, was muss alles mit drauf? Ich hätte das echt damals alles schon machen können. Ist schon schlimm, wie sehr wir Menschen uns oft selbst im Weg stehen.

lion23book.de ist das Selfpublishing-Label der Autorin Petra A. Bauer. Nach 15 Verlagsveröffentlichungen ist es Zeit für ein neues Abenteuer

Während ich heute am Satz saß, bekam ich zwischendrin doch noch Muffensausen. Beinahe hätte ich mich doch davor gedrückt, das Projekt jetzt zu realisieren. Immerhin setze ich mich damit wieder der Kritik der Öffentlichkeit aus, auch wenn ich das schon fünfzehn Mal getan habe. Vielleicht fand ich das nicht so schlimm, weil ich da die Verlage als Puffer hatte. Aber jetzt entlasse ich mein eigenes Label in die weite Welt: lion23book Ich bin für alles verantwortlich. Aber das gibt mir gleichzeitig die größtmögliche Freiheit.

Ganz ehrlich? Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß!

Etwas, das ihr von mir mit Sicherheit auch noch nicht wisst, ist, dass ich stapelweise Bücher zur Verlagsgründung besitze. Aus den 90ern! Damals war an Print on Demand - geschweige denn E-Books - überhaupt noch nicht zu denken. Die zu erwartende Lagerhaltung sowie die nötige Investition in Druckkosten, etc. schreckte mich damals ab. Zumal die Kinder noch ziemlich klein waren und meine Risikobereitschaft nur rudimentär vorhanden war.

 


So, jetzt gehe ich mal schnell ins Bett - es ist schon wieder halb eins. Gestern war es drei Uhr, weil ich einfach abends am produktivsten (und am ungestörtesten) bin, vor allem, wenn das Adrenalin so knallt, wie jetzt bei meinem Abenteuer Crime and the City.

Inzwischen ist es Mittwochabend. Ich habe eben alles für die Thanksgiving-Sause morgen eingekauft und eine Facebookseite für lion23book.de eingerichtet. Eben hat sich der Status im KDP-Bücherregal von “Wird geprüft” auf “Wird veröffentlicht geändert. Es kann jetzt nicht mehr lange dauern, bis das Taschenbuch auf Amazon erhältlich ist *hüpf*

Das Ebook wird wohl bis Freitag warten müssen, weil ich morgen ein Date mit einem fünfeinhalb Kilo schweren Truthahn in meiner Küche habe ;-)

Aber es ist auch so genug zu tun. Die Website will ja auch erstellt werden, aber die Fummelei hebe ich mir noch ein bisschen auf.

Ha! Gerade war ich mit dem Posting fertig, da kam die Mail: Ihr Taschenbuch ist im Amazon-Shop verfügbar. Jippieh!

Dann möchte ich doch aus gegebenem Anlass noch einmal darauf hinweisen, dass ihr euch für meinen Rezensenten-Club bewerben könnt. Ich freue mich auf euch!

BUCH-INFOS
BLICK INS BUCH

Aufgeregte Grüße

Petra

Autorenstammtisch #17

Mela Eckenfels hatte 2013 (oder schon 2012?) den Autorenstammtisch ins Leben gerufen. Ich war anfangs dabei, schrieb aber dann so wenig und hab es auch öfter verplant. Dann gab es eine längere Stammtisch-Pause, aber eben haben wir uns in sehr kleiner Besetzung (Mela und ich), immerhin zum 17. Stammtisch getroffe. Themen: "Was bringt uns der NaNoWriMo noch?" und Selfpublishing.

Montag, 12. Januar 2015

Die Technik war übrigens lustig: In den ersten rd. 10 Minuten ist Mela zu sehen, die restliche Zeit dann ich. Die jeweils andere ist dann nur als Hörspiel dabei ;-)

Viel Spaß und wir freuen uns über Kommentare!

Liebe Grüße

Petra

Auswärts schreiben

Wir haben ein verlängertes Wochenende in Hamburg und Schleswig Holstein hinter uns. Mein Liebster braucht ja eine Wohnung in HH, wenn er ab Januar dort arbeitet, und weil wir ohnehin bei lieben Freunden einngeladen waren, haben wir das gleich verbunden. Und mein Arbeitsgerät war natürlich auch im Gepäck:

Dienstag, 16. Dezember 2014

Mein Arbeitsplatz bei Babette, Foto: Petra A. Bauer

Meine Freundin Babette ist eine Deko-Queen. Alles ist sehr liebevoll gestaltet, und so habe ich meinen Rechner am Esstisch inmitten von Weihnachtsdeko aufgebaut, als gerade einmal ein bisschen Leerlauf war. In dieser gemütlichen Atmosphäre schrieb es sich gleich viel besser. Größtenteils habe ich zwar überarbeitet, aber einige neue Einfälle sind mir auch gekommen.

Zwei Tage zuvor, habe ich ein bisschen Wartezeit überbrücken müssen und habe in einem Café in Reinbek geschrieben. Verblüffend, wie gut ich ohne Internetverbindung immer vorankomme ;-)

Schreiben im Café, Foto: Petra A. Bauer

Beim Thema Schreiben in Cafés fällt mir natürlich sofort der gleichnamige Schreibratgeber ein, der mir zu Anfang meiner Autorenlaufbahn sehr gute Dienste geleistet hat.

Der Umgebungswechsel tut meiner Kreativität jedenfalls sehr gut. Ich bin prima vorangekommen. Das aktuelle Manuskript umfasst jetzt 33 Seiten. Viel ist vom alten Text nicht übrig geblieben. Ich bin schon jetzt gespannnt, was die Testleser / Rezensenten sagen werden - v.a. die, die die Originalfasssung von 2006 kennen (und mögen).

A propos Rezensenten: Wenn ihr Lust habt, meinem Rezensenten-Club beizutreten, dann würde mich das außerordentlich freuen. Hier stehen alle Teilnahmebedingungen. Das Ganze ist für euch selbstverständlich völlig kostenlos. Dafür seid ihr die Ersten, die meine Bücher zu lesen bekommen.

Und nun haue ich mal wieder für die eKrimiSerie in die Tasten :-)

Alles Liebe

Petra

P.S.: Heutiges Pensum: 1515 Wörter - 9738 Zeichen = 5 Seiten

Das Exposé ist fertig (und bringt Erkenntnisse)

Die Überschrift erinnert mich zwar an ein Lied von Peter Cornelius ("Der Kaffee ist fertig", mit Betonung auf dem ee) - was wieder beweist, wie assoziativ Autooren gelegentlich denken - das ändert aber nichts daran, dass es trotzdem stimmt. Fertig und rausgeschickt.

Mittwoch, 03. Dezember 2014

Das Exposé ist fertig! Foto by pathdog - Fotolia.de

Das Exposé ist fertig! Foto by pathdog - Fotolia.de

Weil ich vor der Überarbeitung heute morgen ein wenig beruflich prokrastiniert hatte, ist mir auch endlich klar, weshalb ich so relativ lange für das Exposé gebraucht habe: So sehr ich es mir auch wünsche, ein anständiges Gerüst zu haben, an dem ich entlangschreiben kann - es entspricht einfach nicht meiner Arbeitsweise. Ich kam durch diesen (englischen) Forenbeitrag der US-Autorin Elle Casey darauf:

How I write so many books: A system, some theories, and a few random thoughts.

15 Bücher in 18 Monaten

Elle Casey hat (Stand: Mai 2013) 18 Bücher in 15 Monaten geschrieben, und die waren jetzt nicht unbedingt dünn. Ich fand fünf Bücher in einem Jahr schon sportlich für mich ;-)

Wenn ihr keine Lust habt, den Beitrag zu lesen, fasse ich mal kurz zusammen:

  • Sie tippt schnell, nämlich 2.500 Wörter pro Stunde. Zur Erinnerung: Beim NaNoWriMo sollte man 1.667 Wörter pro Tag schreiben!
  • Sie hat die Story und das vorgesehene Ende ganz grob im Kopf, benutzt aber keine Outlines, sondern lässt sich die Story einfach von ihren Figuren diktieren.
  • Sie setzt sich Schreibziele für den Tag, wobei sie 5.000 Wörter als entspannt betrachtet, weil sie dann vor dem Mittagessen fertig iist ... Ihr Rekord sind 22.500. Wörter. An einem Tag. (Meiner liegt bei 23 Seiten an einem Tag.)
  • Sie setzt sich Monats-Schreibziele, damit sie Ultimo das jeweilige Buch publizieren kann
  • Sie redigiert während des Schreibens, genau wie ich. Schreiben, und am nächsten Tag das tags zuvor Geschriebene überarbeiten.
  • Sie hat Beta-Leser und Korrekturleser
  • Und sie hat Leser, die sie motivieren und anbetteln, sie solle doch mehr schreiben

Ein Buch in 12 Tagen

Obwohl ich einige Punkte dieser Liste schon ziemlich wahnwitzig finde, hat es mich daran erinnert, wie gut ich mich fühlte, als ich Pirates of Plymouth innerhalb von 12 Tagen schrieb. Es waren nur knapp 100 Seiten, aber ich hatte kein Exposé. Das wollte ich eigentlich schreiben, aber da war plötzlich das Buch fertig. Ich hatte den Vertrag nur aufgrund einer Idee erhalten und konnte mich danach quasi austoben. Ich habe damals 16 Stunden pro Tag geschrieben und nicht mal den Wunsch gehabt, währenddessen zu prokrastinieren. Die Lektorin sagte später, sie hätte das Buch supergerne gelesen und gemerkt, dass es wirklich aus einem Guss entstanden ist.

Dieses Gefühl wollte sich später nie wieder einstellen. Immer habe ich mit den Manuskripten gekämpft und bin an Exposés verzweifelt, obwohl mir das vorher gar nicht so schwergefallen war. Und ich habe einfach nicht begriffen, dass es an dieser ganzen Vorarbeit lag.

Nicht vorher alles verrraten

In beinahe jedem Schreibratgeber steht der Tipp, den Inhalt des Manuskripts-to-be vorher niemandem zu erzählen. Die Begründung: Wenn es erst einmal laut gesagt wurde, muss man es nicht mehr aufschreiben. Es ist raus und erledigt. Man würde sich beim Schreiben nur langweilen.

Auch wenn das vielleicht ein bisschen übespitzt formuliert ist und sicher nicht auf jeden Autor zutrifft, so ist doch ein Körnchen Wahrheit darin. Und was bedeutet ein Exposé zu schreiben denn anderes, als den Inhalt des potenziellen Buches schon vorher laut zu erzählen? Ich musste mich zigmal zurückhalten um beim Kopfzerbrechen über den Plot von “Hardboiled Weichei” nicht einfach direkt die Szenen zu schreiben, die mich dann weiterbringen würden. So musste ich das mit wilden Notizen und Kopfkino abhandeln. Ich hoffe, es ist beim Schreiben dann noch aufregend genug.

Wie sehr ich mich mit dem Plotten quäle, konntet ihr ja schon in aller Ausführlichkeit beim ALBATROS BUCHPROJEKT erkennen. Vermutlich wäre die Trilogie schon längst fertig, wenn ich sie einfach geschrieben hätte, anstatt mir über seltsame Hypothesen den Kopf zu zerbrechen.

Wenn man ein Buch im Verlag unterbringen will, möchten sie dort aber in den allermeisten Fällen zuvor ein aussagekräftiges Exposé haben - was ich durchaus verstehe. Das ist mit ein Grund, weshalb ich mich nach 15 Buchveröffentlichungen in Verlagen (auch) dem Selfpublishing zuwenden möchte. “Hardboiled Weichei” ist noch für einen Verlag konzipiert, aber danach kümmere ich mich erstmal nicht wiieder um ein Exposé, sondern werde es genießen, einfach zu schreiben.

Weshalb muss ich immer erst mit der Nase auf solche simplen Erkenntnisse gestoßen werden?

Liebe Grüße

Petra

 

Das Exposé zu Hardboiled Weichei ...

... nimmt Formen an!

Dienstag, 02. Dezember 2014

Nun sitze ich da schon so lange dran, dass es mir jetzt beim Endspurt alles nicht schnell genug geht. Ich hab den Plot komplett im Kopf und das Schreiben der Inhaltsangabe erscheint mir gerade endlos. Gab es schon ein Exposé, das länger war, als das Buch? :-D

Posting bei ello.com: Nun sitze ich da schon so lange dran, dass es mir jetzt beim Endspurt alles nicht schnell genug geht. Ich hab den Plot komplett im Kopf und das Schreiben der Inhaltsangabe erscheint mir gerade endlos. Gab es schon ein Exposé, das länger war, als das Buch? :-D

15:00 Uhr

Jaja, ich weiß. Etwas Ähnliches habe ich während des NanoWriMo auch schon öfter behauptet. Aber nu isses wirklich so. Aber mal von vorne - es lesen ja nicht alle immer mit:

Hardboiled Weichei

ist mein bloginterner Arbeitstitel, der durchaus schon auf das Genre schließen lässt. Wobei das Weichei ein kleiner Scherz am Rande ist.

Ein Kurzexposé hatte ich dazu auch schon verschickt, und die Idee kam ganz gut an. Aber da dieser Verlag noch nie mit mir gearbeitet hat, sollte es verständlicherweise ein bisschen ausführlicher werden.

Nun kann ich zwar durchaus kurze Exposés schreiben, die bisher auch immer ausgereicht haben. Ich lasse die eigentliche Plotline normalerweise beim Schreiben immer ein bisschen vorausflattern, sodas sich eine Mischung aus Bauchschreiben und Plotten ergibt. Einfach, weil sich viele Plot-Ideen beim Schreiben ergeben. Andererseits weiß ich den Vorteil eines anständigen Schreibgerüsts durchaus zu schätzen, also habe ich mich da durchgeackert. Habe Ideen verknüpft, Figuren ersonnen und erstmals schon vorab jedem Protagonisten eine höchst ausführliche Hintergrundstory verpasst. Die hatte sich sonst auch häufig beim Schreiben ergeben.

So konnte ich nun die ganzen Hintergründe zusammen mit den aktuellen Geschehnissen zu einem großen Ganzen verweben. Und dann fing das an sich zu wehren.

Wo lag das Problem?

Offensichtlich steckte die Schwierigkeit in der Exposé-Form. Meine übliche Vorgehensweise war stets: 3 Sätze Kurzinhalt, Vorstellung der Figuren, Inhalt ein bissschen länger. Kapitelaufteilung (was passsiert in welchem Kapitel?).

Das wollte mit so vielen Infos jedoch nicht funktionieren. Also habe ich mir Exposés von Kollegen angeschaut, aus denen ein Buch wurde. Aus den Exposés, nicht aus den Kollegen. Einer hat historische Hintergünde skizziert, Backstorys der Figuren aufgezeigt, die verschiedenen Ebenen beschrieben. Eine andere hat den kompletten Inhalt sehr anschaulich nacherzählt. Chronologisch und relativ lang. Da habe ich mich dann entschlossen, es ebenso zu machen und seither läuft es sehr gut.

Jetzt habe ich nur noch das Problem, dass ich ganz furchtbar ungeduldig bin, denn es ist ja alles schon da - ich muss es “nur noch” aufschreiben. Ich schreibe aber nicht schnell genug. Und natürlich geht es auch nicht schneller, wenn ich zusätzlich hier noch den Schreibticker (Schreib-Liveticker) aktiviere. Aber das musste irgendwie auch einfach sein - mit der irrationalen Hoffnung, dass es anschließend doch flockiger von der Hand geht. Beim NaNoWriMo hat mir das jedenfalls ganz gut geholfen. Denn ich habe mir ganz fest vorgenommen, bis heute Abend damit fertig zu sein. Die Fertigstellung noch weiter zu vertagen (“Morgen soll es fertig sen!”) führt erfahrungsgemäß zu nichts. Also weiter jetzt - ich melde mich nachher nochmal (mit dem hoffentlich fertigen Exposé).

16:18 Uhr: Eben kam ich an eine Stelle, an der mir anscheinend doch noch eine Verwicklung unklar war. Ich neige dann dazu, kreativ zu verkrampfen. Daraufhin habe ich irgendwelche Stichworte getippt, die mir dazu eingefallen sind, bin in die Küche gegangen und hab mir einen Kaffee gemacht. Dabei habe ich die Stichworte im Hinterkopf bewegt und hatte recht schnell die passende Idee. Nun bin ich wieder entspannt und kann weiterschreiben. Den gleichen Effekt hat übrigens Stricken bei mir. Acht Maschen später ergibt sich meist die Lösung ;-)

23:09 Uhr: Tag fast vorbei, Exposé so gut wie fertig. Ich muss das ja nicht nachts rausschicken. Morgen früh gehe ich nochmal drüber, weil ich erfahrungsgemäß bei den tags zuvor geschriebenen Passagen immer nochmal was kürze der ändere. Und dann sollte es das eigentlich sein. Noch die Liste der Personen ergänzen, dann hab ich es. *hüpf*

Gute Nacht zusammen!

Petra


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