Krimireihe

Mein neues Kreativzimmer scheint meine Kreativität wrklich zu beflügeln. Nachdem ich mich in den letzten Jahren mehr auf meine Online-Magazine oder das Schreiben von Kolumnen - wie hier im neuen mindart-magazin - konzentriert habe, schreit meine Autorenseele mittlerweile sehr lautstark nach mehr Beachtung.

eKrimiReihe von Petra A. Bauer

Sonntag, 19. Oktober 2014

Das bedeutet, dass ich nicht nur mit der Planung der Ebook-Krimireihe schon sehr viel weiter fortgeschritten bin, sondern dass ich mit dem Schreiben begonnen und einen Zeitplan erstellt habe, was ich bis zum Jahresende geschafft haben muss.

Endlich in Arbeit: das Manuskript zur Krimireihe, Band 1.

Es fühlt sich gut an, endlich wieder Fiction zu schreiben, und ich habe das Gefühl, dass Fiction noch mehr Fiction nach sich zieht. Aber dazu später mehr.

Jetzt erst mal weiter im Manuskript :-)

Familienverhältnisse

Wie schreibe ich ein Buch?In meiner kleinen Serie Wie schreibe ich ein Buch? weiche ich heute von meiner angepeilten Reihenfolge ab und liefere euch einen kleinen Exkurs, der zum Thema "Figuren" gehört. Die richtige Reihenfolge bzw. Struktur all dieser Schreibratgeber-Postings könnt ihr auf der Themenspecial-Hauptseite nachschauen.

Mittwoch, 09. April 2014

Bei meinem Debut vor rund 10 Jahren hatte ich den typischen Anfängerfehler begangen: meine Figuren hatten praktisch keine Vergangenheit und v.a. keine Familie. Das war jetzt für die Story vielleicht erstmal nicht so überaus relevant und es hatte auch keine Priorität, solche Dinge in dem recht beschränkten Platz unterzubringen. Doch nun kommt ein “ABER”:

Fiktiver Stammbaum

Vergangenheit und Familienverhältnisse sind mitunter wichtig, um zu verstehen, weshalb Figuren in bestimmten Situation so handeln, wie sie handeln und nicht anders. Im Prinzip ist es wie im richtigen Leben: Wenn einem der Partner oder die Eltern für sie wichtige Ereignisse aus der Vergangenheit verschweigen, reagiert man auf bestimmte Verhaltensweisen eher verständnislos. Ihr begreift vielleicht gar nicht, weshalb eure Mutter immer so hysterisch ist, wenn ihr abends im Dunkeln unterwegs seid. Viellleicht ist ihr als Jugendliche nachts etwas passiert, was sie nie erzählt hat. Nur ein Beispiel, aber ihr versteht, worum es geht?

Plausibiliätsprüfung

Das heißt aber nicht, dass ihr lang und breit erklären müsst, was genau im Leben der Protagonisteneltern geschehen ist. Wenn es passt, kann dies natürlich auch Teil der Story sein. Aber ihr müsst es dem Leser nicht unbedingt auf die Nase binden. Wichtig ist, dass IHR ALS AUTOREN um die Vergangenheit und das gesellschaftliche Umfeld eurer Figuren wisst. Damit haucht ihr den Figuren Leben ein. Sie werden für euch plastischer und handeln plausibler. Denn es gibt Dinge, die eure Figuren niemals tun würden. Und die Erklärung dafür liegt häufig jenseits dessen, was die Leser wissen (müssen). Trotzdem ergibt sich ein stimmigeres Bild, als wenn ihr die Ideen nur spontan aus der Luft greift.

Was also letztlich auch für ein dünneres Buch wichtig ist, wiegt umso schwerer, wenn ihr eine Serie plant. Denn Dinge aus der Vergangenheit reichen oft genug so weit in die Zukunft, dass wir selbst nicht ahnen, was sie in unserem eigenen Leben noch anrichten können. Wie viel wichtiger wird es da erst für unsere Figuren! Schließlich sind wir es, die sie von einem Schlamassel in den anderen führen. Wir entscheiden, wer in einer brenzligen Situation cool bleibt und wer unter den Tisch flüchtet. Und nur wir wissen, weshalb das so ist. Also lohnt es sich, sich darüber intensive Gedanken zu machen, auch wenn dies vielleicht nie in Worte gefasst im Manuskript auftauchen wird.

Was ich heute getan habe

Ich hatte schon seit einiger Zeit eine Idee für einen zusätzlichen Handlungsstrang, der die Eltern meiner Hauptfigur betrifft und später in der Reihe eine wichtige Rolle spielen soll. Also habe ich heute über Daten und Verwicklungen nachgedacht und Stammbäume gezeichnet. Dabei stellte sich heraus, dass die Idee zwar im Prinzip gut ist, aber in dieser Konstellation ungeanhte Probleme aufwirft. Entweder würde ich diese im Laufe der Serie kreativ lösen müssen, oder ich stelle die Fakten der Vergangenheit VOR dem Schreiben nochmal um. Zack! Ich kann das! Ich bin die Göttin meiner Figuren, die Schöpferin meiner Geschichte. Was nicht passt, wird passend gemacht. Aber immer so, dass es noch nachvollziehbar bleibt.

Folglich sollte ich also das Ende dieses Handlungsstrangs in Einklang mit der Vergangenheit bringen. Es muss auch nicht das Ende sein, aber ein zukünftiges Etappenziel auf jeden Fall. Trotzdem ist es gut, wenn ihr wisst, was ihr zum Schluss etwa erreichen wollt.

Tools

Ich habe hier schon häufiger Papyrus Autor erwähnt (weil ich es gut finde, nicht, weil ich dafür bezahlt würde - Affiliate-Links o.Ä. werden in meinen Publikationen als solche ausgewiesen) und möchte dabei zwei Features erwähnen, die gerade beim heutigen Thema hilfreich sind:

Da ist zum einen die Timeline bzw. der Zeitstrahl. Ihr könnt dort die Ereignisse eines einzigen Tages oder von mehrern hundert Jahren unterbringen, Zeitspannen optisch verkürzen oder aufweiten. Und das Beste: Die Timeline wird aus euren geschriebenen Kapiteln und Szenen generiert und ihr könnt zwischen Manuskript und Zeitstrahl hin und her springen und sogar erkennen, welche eurer Figuren jeweils beteiligt sind.

Hier gibt es ein sehr gutes Papyrus-Video zum Zeitstrahl.

Ebenfalls äußerst nützlich ist der sog. Geistertext. Damit könnt ihr Informationen in euer Manuskript schreiben, die in der Leserfassung nicht zu sehen sind. Aber ihr wisst, was los ist bzw. war und die Infos werden auch in der Zeitleiste angezeigt. Die Jugend des Opas könnt ihr also in der Chronologie sehen und rasch nachschauen, was da nochmal wichtig war und wer alles eine Rolle spielte. Ich finde das großartig!

Nun werde ich noch weiter am Stammbaum herumgrübeln und das Problem lösen.

Liebe Grüße


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Alle Beiträge zum Themenspecial Wie schreibe ich ein Buch? findet ihr hier.

Grundsätzliches:

Figuren

Handlung entwerfen (Plotten)

 

Ich stelle alles auf den Kopf

Ich konnte übers Wochenende die Überlegungen für das Ebook-Reihenkonzept ein bisschen sacken lassen. Was dazu führte, dass sich noch mehr ändern wird, als ich ohnehin schon geplant hatte.

eKrimiReihe von Petra A. Bauer

Montag, 31. März 2014

Ich brüte das Reihenkonzept aus.

Ich habe meine Mindmap-Notizen wieder ausgepackt und erweitert. Karteikarten rausgekramt und vollgekritzelt, z.B. mit den Elementen, die die einzelnen Bände der Reihe enthalten sollen. Und auf anderen Karten einzelne Erzählstränge / Handlungsbögen skizziert. Also das, was hinzu kommen wird. Vom ursprünglichen Buch werden tatsächlich noch weniger Elemente übrig bleiben, als zunächst gedacht. Im Grunde könnte ich es eigentlich auf einige der handelnden Personen beschränken, aber ganz so drastisch will ich es dann doch nicht machen.

Habe auch Feedback von meiner Lektorin bekommen. Alles sehr erfreulich :-)

Daneben habe ich mich wieder neu in Papyrus Autor eingearbeitet, einigen Text eingepflegt und ein paar Einträge in die Figurendatenbank getätigt. Sehr praktisches Tool. Demnächst muss ich mir auch die Handhabung des Zeitstrahls mal näher reinziehen.

Mir macht das sehr viel Spaß und ich bin jetzt schon gespannt, wie es euch gefallen wird. Aber da müsst ihr euch leider noch eine Weile gedulden. Und ich mich auch, weil ich nämlich bald schon wieder dienstlich unterwegs bin und dann wieder ein paar Tage nicht zum Plotten komme. Sehr ärgerlich einerseits, aber ich freue mich auch schon sehr auf das Promi-Interview, das ich in der Schweiz führen darf :-)

Jetzt bin ich aber erstmal hundemüde, weil ich wieder total mit der Zeitumstellung zu kämpfen habe. Montags bringe ich meinen Liebsten ja immer zum Flughafen und muss um 5:30 Uhr aufstehen. Da die Umstellung gerade erst war, war es für meinen Körper heute Morgen erst halb fünf. Und das merke ich jetzt.

Liebe Grüße und gute Nacht!

Petra
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Es geht voran mit dem Reihenkonzept

In meinem Do it yourself-Posting hatte ich euch verraten, dass ich endlich auch wieder zu meinem Kerngeschäft zurückkehre: nämlich zu den Büchern. Und dass ich damit beginne, ein altes Buch zu überarbeiten, in ein Reihenkonzept einzubinden und weshalb ich damit den Weg des Selfpublishing ausprobiere. Jetzt, zwei Tage später, weiß ich endlich wieder, wie sehr ich mein Autoren-Ich vermisst habe.

eKrimiReihe von Petra A. Bauer

Donnerstag, 20. März 2014

Autorennotizen

Auffrischung

Nun muss ich ehrlich zugeben, dass ich nach der langen Bücherpause, in der ich fast ausschließlich kürzere Onlinetexte geschrieben habe, ziemlich eingerostet bin. Ich habe das Schreiben natürlich nicht verlernt, aber auch früher schon habe ich gelegentlich meine Schreibratgeber um mich versammelt, um neue Impulse zu erhalten. Man (oder zumindest ich) kann nicht immer an alle Dinge gleichzeitig denken. Gelegentlich erinnere ich mich nicht an Tricks und Kniffe, mit denen ein Text gewinnen würde, auch wenn ich es eigentlich weiß. Und deshalb wirkt mein derzeitiger Griff zu Schreibratgebern wie eine Mischung aus Auffrischungskurs und Ideenbooster.

Planung

Parallel zeichne ich an einer Mindmap, die grundlegende Dinge aufzeigen soll. Einmal möchte ich neue Elemente in das alte Buch einbringen, mit denen die Saat für Ereignisse in späteren Bänden gelegt werden soll. Dann möchte ich einigen Nebenfiguren mehr Raum geben, sie näher vorstellen. Kurz: vermutlich werden Leser des damaligen Buches, den dann ersten Band der Reihe nicht mehr wiedererkennen - und das ist auch gut so.

Damals haben sehr viele Leser nach einer Fortsetzung gefragt (ich habe hier schon mehrmals erläutert, weshalb ich das dann nicht gemacht habe), und ich mag die Idee und die Figuren an sich immer noch. Aber in knapp 10 Jahren habe ich dann doch dazugelernt (wäre ja dramatisch, wenn nicht), und das dürft ihr dann auch gerne merken :-)

Frühlingspower für die Autorenseele

Ich weiß nicht, vielleicht ist es ja der Frühling: Aber die Zeit, in der ich weder (Bücher) schreiben noch lesen wollte (ja, ist so!) ist sowas von vorbei und ich stürzte mich energiegeladen und kribbelig auf die frische Aufgabe und auf alles, was Buchstaben hat. Die kreative Pause vom Schreiben hat mir ausgesprochen gut getan und ich komme zügig voran.

Und ich bestücke meine Blogs trotzdem - zum Teil drei Beiträge für verschiedene Blogs an einem Tag, was mir sonst nie gelingt.

Also nutze ich die Power, so lange sie noch so mächtig ist und empfehle nur schnell noch mein Themenspecial Wie schreibe ich ein Buch?, für das ich gestern einen frischen Beitrag geschrieben habe, bevor ich mich wieder meiner Planung zuwende..

Liebe Grüße

Petra
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Do it yourself

Neue Wege gehen, Wünsche verwirklichen, das mochte ich schon immer. Und es wird Zeit für neue Bücher!

eKrimiReihe von Petra A. Bauer

Dienstag, 18. März 2014

Bücher schreiben

Foto: Rainer Sturm, pixelio.de


Meine Stammleser wissen, dass ich meiner Schreibtätigkeit in letzter Zeit verstärkt online nachgehe. Seien es die Beiträge hier oder im Gartenblog, im Fußballblog und ganz besonders natürlich die im Lifestylemagazin.

Arbeiten an unterschiedlichen Projekten fällt mir immer sehr schwer, weil ich mich meist voll und ganz auf eine Sache einlasse, bevor ich “Luft” für die nächste habe. Das ist allerdings sehr unpraktisch, v.a. wenn man so viele Interessen hat, wie ich.

Und da ich gerne auch wieder längere Texte (Bücher!) schreiben möchte, versuche ich gerade einen Modus zu finden, wie ich beides in Einklang bringen kann.

Die Personenliste

Ich starte mit grundlegenden Vorarbeiten. Ich plane Fortsetzungen (eine Reihe) zu einem bestehenden Buch und habe zunächst das Personal des existierenden Bandes aus dem Manuskript “herausgelesen” und in eine Excel-Tabelle gepackt. Die Liste der handelnden Figuren muss mir beim Tod des letzten Rechners abhandengekommen sein. Dabei habe ich Hauptfiguren, die in jedem weiteren Band vorkommen werden, in eine Rubrik gepackt, dann Figuren, die nur im ersten Band auftraten, sowie zuletzt die Statisten aus Band 1. Die könnten ja möglicherweise später irgendwo nochmal wichtig werden. Ich liebe Verknüpfungen über mehrere Bände hinweg. Schließlich begegnet man sich IRL ja auch immer zweimal ;-)

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          Wie schreibe ich einen Bestseller?*

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Papyrus Autor

Ich hatte vor Urzeiten mit Papyrus Autor gearbeitet und das Programm aus den Augen verloren (u.a. auch wegen des kaputten Rechners). In der Zwischenzeit hat sich dabei so viel getan, dass ich das neueste Update installiert habe und mich nun schrittweise neu einarbeite. Ich fand nämlich diverse Möglichkeiten damals schon gut, wie die Notizzettel direkt neben dem Text oder die Möglichkeit, Personen, Orte, Stichworte, direkt aus dem Manuskript heraus mit der Datenbank zu verknüpfen. Dann muss ich nicht in Unterlagen wühlen, um zu schauen, ob Nebenfigur XY nun braune oder blaue Augen hatte. Ein Klick auf den verknüpften Namen genügt

Inzwischen ist noch ein Zeitstrahl hinzugekommen und auf die Arbeit damit bin ich besonders gespannt.

Selbst ist die Frau

Last but not least wird die entstehende Reihe von Anfang an professionell begleitet. Der bestehende Band soll komplett überarbeitet werden, wozu ich bereits die Lektorin meines Vertrauens eingespannt habe. Für die Covergestaltung bin ich noch auf der Suche.

Achso, ja, beinahe vergaß ich es zu erwähnen: Nach 15 Büchern, die von mir in regulären Verlagen (ohne DKZV!) erschienen sind, nehme ich dieses Projekt selber in die Hand. Das hat diverse Gründe, angefangen damit, dass man keinem Verleger den zweiten und weiteren Band einer Reihe verkaufen kann, deren erster Band vor längerer Zeit in einem anderen Verlagshaus publiziert worden ist und eigentlich als Einzelband geplant war.

Natürlich gibt es weitere Gründe. Ich probiere gerne Neues aus und bin gespannt auf die Möglichkeiten, die sich durch unabhängiges Publizieren ergeben. Völlig freie Hand zu haben, hat schon was. Und ich schließe absolut nicht aus, auch wieder mit Verlagen zusammenzuarbeiten. Bei diesem »Baby« möchte ich aber mal andere Wege gehen.

Ich hoffe, ihr begleitet mich auf dem Weg.

Liebe Grüße

Petra
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