NaNoWriMo-Tag 2 im Liveticker

Die gute Nachricht zuerst: Das WRITINGWOMAN FORUM ist fertig. Schlecht: ich habe damit praktisch gestern den ganzen Tag verplempert, weil die Technik anders wollte, als ich. Aber soeben begann ein neuer NaNo-Tag, an dem ich viel schreiben kann. Auch heute wieder im Liveticker, wie gestern schon.

Sonntag, 02. November 2014

Mein geheimnisvolles NaNoWriMo-Buchprojekt 2014

Um nochmal auf das WRITINGWOMAN FORUM zurückzukommen: Ich würde mich total freuen, wenn ihr es mit Leben füllen könntet, denn es herrscht natürlich gähnende Leere dort. Ein Forum ist ein Treffpunkt, und der lebt auch von Menschen, die vorbeikommen. Registrierte Benutzer sehen natürlich noch mehr, als Gäste, und einige Beiträge habe ich schon geschrieben. Ich freue mich auf euch! Kollegen, Bücherwürmer, Neugierige - einfach kommen :-)

Soooo, inzwischen ist es
00:19 Uhr: Unfassbar! Ich sollte aufhören zu sabbeln und endlich anfangen. Nur eines noch: Es freut mich, dass euch beim Schreibticker offenbar gefällt. Und damit ich gleich was zu tickern habe, mache ich mich jetzt endlich ans Manuskript!

Bis später!

00:52 Uhr: Ganz ehrlich? Wenn ich euch nicht jetzt schon Liveticker-Ergebnisse versprochen hätte, würde ich jetzt in die Heia gehen und zu ziviler Zeit weiterschreiben. Mich hat die Keule erwischt. Die Fehlersuche bei der Installation hat anscheinend ganz schön viel Kraft gekostet. Ich brauch nen Kaffee.

01:28 Uhr.

Sorry, ihr müsst bis morgen Vormittag warten. Ich bin so fertig, dass mir nicht mal Begriffe für die Matrix-Karten eingefallen sind, geschweige denn, dass ich irgendwas geschriebben hätte. Wenn jetzt nicht noch ein Wunder geschieht, geh ich ins Bett. Vielleicht liegt es ja auch an den Medis, die ich heute (also gestern) zum ersten Mal nehmen musste. “Abends vor dem Schlafengehen”, stand drauf. Ich hab mich für “abends” entschieden, weil ich dachte “vor dem Schlafengehen” könnte ein bisschen fMorgen sein. Aber wer weiß, vielleicht haben die ja einschläfernde Wirkung?

Ich sag jedenfalls mal Nite, nite. Euch Nachtschreibern viel Erfolg. Ich tickere morgen weiter.

Zzzzzzzzzzzz ....

11:54 Uhr: Guten Morgen, ihr Lieben! Was sagt an dazu? Kaum zehneinhalb Stunden nach dem letzten Ticker-Eintrag sitze ich auch schon am Schreibtisch ... Öhm, ja, ich bin völlig feddisch; es war wirklich keine gute Idee nachts noch Kaffee zu trinken. Obwohl ich - und jetzt kommt der Witz - extra entkoffeinierten Kaffee genommen habe. Falls ihr jetzt denkt, ich bin total blöd - keine Panik. Normalerweise reicht die Wärme und der hohe Kakao-Anteil (ich trinke immer Café Mocha), dass ich wieder einigermaßen wach werde. Aber gestern, das war zu heftig. Ich habe ja ziemlich bald bemerkt, dass das nichts wird, und den restlichen Kaffee ziemlich hektisch in mich hineingeschüttet. Mit dem Effekt, dass mein Magen total voll war. Mit vollem Magen ins Bett zu gehen, sorgt nicht für erholsamen Schlaf und in diesem Fall auch dafür, dass ich dreimal zwei Stockwerke runter und wieder rauf krabbeln musste, weil die Toilette sich unten im Haus befindet ...

Mein Plan für heute: Einen Exposé-Versuch starten. Heißt: Ich schreibe die grobe Handlung komprimiert auf. Das hat meist den Effekt, dass mir beim Schreiben weitere Ideen kommen und das Exposé tatsächlich so weit gedeiht, dass ich es als Vorschlag rausschicken kann.

Die Matrix-Kärtchen können mir dabei hoffentlich auch ein bisschen helfen, auch wenn noch nicht auf allen ein Begriff steht. Das kommt sicher noch.
Und die Exposé-Wörter zähle ich natürlich mit :-)

13:00 Uhr: Na bitte, klappt doch! Ich habe eben in rd. 500 Wörtern die Geschichte so eingedampft, dass mein Auftraggeber zumindest sieht, wo die Reise hin geht. Mir steht es jetzt zumindest viel klarer vor Augen. Ich werde das noch ein bisschen aufhübschen und rausschicken. Aber erstmal brauch ich ein bisschen Bewegung, denn der Stuhl, auf dem ich hier sitze, ist nicht der Weisheit letzter Schluss.

13:59 Uhr: In der Zwischenzeit habe ich u.a. einen Beitrag im WRITINGWOMAN FORUM geschrieben. Und zwar behandelt dieser die Basis und Arbeitsweise von Band 1 der eKrimiReihe, die ja ebenfalls Gegenstand meines NaNoWriMo 2014 ist.

In den Vorjahren hätte ich dieses Forenposting, sowie die Livetickereinträge hier übrigens mit zum täglichen Wörter-Output gezählt, aber in diesem Jahr halte ich mich an die Regeln.

16:55 Uhr: 2.492 Wörter. Ich habe das Exposé jetzt in Form gebracht (dabei ist es noch ein wenig ausführlicher geworden, aber nicht mehr als 2 Seiten) und an den Herausgeber geschickt. Ich bin auf die Rückmeldung schon sehr gespannt. Obwohl ich die Story im Groben auch anderweitig verwenden könnte, wenn sie dort nicht gefällt, werde ich nun zunächst den NaNoWriMo-Focus auf die ekrimiReihe lenken, bis ich mehr weiß.

17:45 Uhr: Ich weiß, beim NaNoWrio soll nur geschrieben werden. Nicht löschen, nicht viel nachdenken, nur schreiben. Aber: Ich stelle mir seit einiger Zeit eine Frage, die für das gesamte Projekt sehr wichtig ist. Und weil ich mit der Frage absolut nicht weiterkomme, reiche ich das mal an euch weiter:

Der Krimi, auf dem die Reihe basiert, war ein Berlin-Krimi. Das war dem Umstand geschuldet, dass ich eingeladen worden war, für die Reihe Tatort Ost zu schreiben, die als eine Reihe von diversen Regionalkrimis aus den neuen Bundesländern (und dem Ostteil Berlins) angelegt war. Also war auch klar, dass die Stadt eine Rolle spielen musste. Während ich die neue Fassung schreibe, frage ich mich (und nun auch euch) aber immer öfter:

Berlin-Krimi oder Krimi in fiktiver Großstadt?

Beides hat so seine Vor- und Nachteile, aber ich kann mich einfach nicht entscheiden. Was meint ihr?

22:15 Uhr: Es ist ja im Prinzip einleuchtend, trotzdem ist es mir heute wieder besonders bewusst geworden: Es ist viiiiiel einfacher, etwas neu zu schreiben, als älteren Storys etwas hinzuzufügen.

Es fiel mir relativ leicht, mir die Grundidee für das Exposé auszudenken, das ich vorhin herausgeschickt habe, als das knapp zehn Jahre alte Manuskript um neue Figuren zu erweitern und ihm eine andere Struktur zu geben. Entsprechend schlecht komme ich voran.

Etwas Erfreuliches: Das erste Mitglied hat sich im WRITINGWOMAN FORUM registriert! Ich freue mich wirklich sehr und hoffe, dass dort bald ein bisschen was los sein wird. Herzlich willkommen!

22:46 Uhr: Lustig, ich habe nur auf eines meiner Notizkärtchen geschaut, auf dem stand, dass ich einer der bestehenden Protagonistinnen kurzerhand einen neuen Job verschafft hatte, und plötzlich flossen mir die Ideen nur so aus den Tasten. Es fühlte sich an, als hätte ich den ganzen alten Muff mit einem Mal abgeschüttelt!

Ich weiß, es gibt Menschen, die mochten die Figuren genau so, wie sie waren und würden an dem Buch überhaupt nichts ändern. Mir fiel die Vorstellung am Anfang auch nicht ganz leicht. Aber wenn ich mir schon mal vorgenommen habe, aus dem Buch - oder inzwischen sollte ich besser sagen: aus der Buch-IDEE - eine Serie zu machen, dann sollte ich die Chance auch wirklich nutzen und es richtig gut machen. Tiefgreifende Einschnitte, Kill your Darlings - das ganze Paket.

Ich bin die Chefin meiner Story und das dürfen die Figuren auch ruhig merken :-)

Inzwischen tendiere ich aus verschiedenen Gründen übrigens zu einer fiktiven Großstadt, bzw mindestens zu einem fiktiven Gebäudekomplex, in dem alles spielt. Dann kann ich mir diverse Gegebenheiten nämlich genau so machen, wie ich sie will und brauche. Denkt mal an Filme oder TV-Serien, die eigentlich in einer ganz bestimmten Stadt spielen. Aber wenn die Dramaturgie es erfordert und ein ganz bestimmter Schauplatz in der jeweiligen Stadt einfach nicht zu finden (oder zu mieten) ist, dann wird die Szene eben ganz woanders hin verlegt. Das geht sicher nicht so weit, dass der Kölner Dom plötzlich in Berlin steht. Eine Szene in einem Gerichtsgebäude, einem Park ohne besondere Merkmale oder auf einem Schrottplatz kann aber sehr wohl in g einer völlig anderen Stadt gedreht worden sein. Das merken manchmal nicht mal die Einheimischen. Oder der Zuschauer denkt: “Moment mal - ist das nicht bei uns? Das ist doch aber ein Berliner Tatort!” - und hat es drei Szenen weiter schon wieder vergessen.

Eine Stunde habe ich noch. Ich melde mich kurz vorher nochmal und dann fange ich zum dritten NaNoWriMo-Tag einen neuen Liveticker-Eintrag an.

23:59 Uhr: Ich hatte noch Administratives zu erledigen. Wir sehen uns jetzt drüben im Liveticker bei Tag 3 :-)

Petra

Alle NaNoWriMo-Liveticker-Einträge:

01. Nov. 2014      |      11. Nov. 2014
02. Nov. 2014      |      12. Nov. 2014
03. Nov. 2014
04. Nov. 2014
05. Nov. 2014
06. Nov. 2014
07. Nov. 2014
08./ 09. Nov. 2014
10. Nov. 2014

Zeitplanung

Da ich unter Druck am besten arbeiten kann, habe ich heute meine Zeitplanung erstellt. Was ich bis Ende des Jahres geschafft haben will und in welchen "Häppchen", hatte ich neulich schon für mich definiert. Da eine Reihe jedoch auch von regelmäßiger Veröffentlichung lebt, habe ich versucht herauszufinden, was realistisch ist.

Montag, 20. Oktober 2014

Zeitplanung eKrimiReihe von Petra A. Bauer

Natürlich werde ich auch dabei noch detaillierter - spätestens wenn ich weiß, wann Lektorat und Grafiker fertig sein können. Und das Lektorat kann ja erst anfangen, wenn Band 1 so weit ist.

Der Plan sieht trotzdem erst einmal vor, Band 1 und 2 im Februar 2015 zu veröffentlichen, Band 3 im Juli und Band 4 im November.

Besagter erster Band wird gerade heftig von mir bearbeitet. Passagen, die mich schon länger genervt haben (v.a. bei Lesungen), fliegen in hohem Bogen raus. Ich stelle Szenen um, verändere die Struktur, stocke das Personal so auf, wie es die neue Form verlangt, und tippe den Rest des Textes ab. Ich könnte die verbleibenden Textpassagen natürlich per Copy & Paste aus dem alten Manuskript einfügen, habe aber festgestellt, dass das neuerliche Tippen dem Text insgesamt gut tut, da ich dabei gleich Holperstellen ausmerze oder alle nochmal anders schreibe, auch wenn ich vorher dachte, ich könne es so lassen.

Wozu der Aufwand?

“Warum schreibt sie dann nicht gleich was völlig Neues?”, höre ich euch fragen. Oder zumindest wäre das wohl meine Frage, wenn ich das in einem anderen Autorenblog lesen würde.

Der Grund sind einige meiner Figuren, die sowohl meinen Lesern als auch mir damals ans Herz gewachsen sind. Weshalb ich den von den Lesern gewünschten zweiten Band nie veröffentlicht habe - obschon er halb fertig geschrieben war - hatte ich schon öfter erzählt. Inzwischen bin ich aus mehreren Gründen davon überzeugt, dass diese Entscheidung auch richtig war.

Trotz allem hatte ich seit damals immer wieder überlegt, eine andere Form der Veröffentlichung zu wählen, da man schlecht mit dem zweiten Teil einer (potenziellen) Reihe zu einem anderen Verlag wechseln kann. Dann kam viel anderes dazwischen, aber jetzt ist der geeignete Zeitpunkt gekommen, um die Ärmel hochzukrempelnn und zu tun, was getan werden muss :-)

Wie findet ihr die Entscheidung, die ersten beiden Bände gleichzeitig zu veröffentlichen - oder zumindest ganz knapp nacheinander? Welche Alternative besser wäre, die Frage stelle ich mir auch noch. Ich tendiere mehr zu “gleichzeitig”. Welche Erfahrungen habt ihr (als Autor oder Leser) damit gemacht?

Liebe Grüße

Petra

 

Krimireihe

Mein neues Kreativzimmer scheint meine Kreativität wrklich zu beflügeln. Nachdem ich mich in den letzten Jahren mehr auf meine Online-Magazine oder das Schreiben von Kolumnen - wie hier im neuen mindart-magazin - konzentriert habe, schreit meine Autorenseele mittlerweile sehr lautstark nach mehr Beachtung.

eKrimiReihe von Petra A. Bauer

Sonntag, 19. Oktober 2014

Das bedeutet, dass ich nicht nur mit der Planung der Ebook-Krimireihe schon sehr viel weiter fortgeschritten bin, sondern dass ich mit dem Schreiben begonnen und einen Zeitplan erstellt habe, was ich bis zum Jahresende geschafft haben muss.

Endlich in Arbeit: das Manuskript zur Krimireihe, Band 1.

Es fühlt sich gut an, endlich wieder Fiction zu schreiben, und ich habe das Gefühl, dass Fiction noch mehr Fiction nach sich zieht. Aber dazu später mehr.

Jetzt erst mal weiter im Manuskript :-)

Familienverhältnisse

Wie schreibe ich ein Buch?In meiner kleinen Serie Wie schreibe ich ein Buch? weiche ich heute von meiner angepeilten Reihenfolge ab und liefere euch einen kleinen Exkurs, der zum Thema "Figuren" gehört. Die richtige Reihenfolge bzw. Struktur all dieser Schreibratgeber-Postings könnt ihr auf der Themenspecial-Hauptseite nachschauen.

Mittwoch, 09. April 2014

Bei meinem Debut vor rund 10 Jahren hatte ich den typischen Anfängerfehler begangen: meine Figuren hatten praktisch keine Vergangenheit und v.a. keine Familie. Das war jetzt für die Story vielleicht erstmal nicht so überaus relevant und es hatte auch keine Priorität, solche Dinge in dem recht beschränkten Platz unterzubringen. Doch nun kommt ein “ABER”:

Fiktiver Stammbaum

Vergangenheit und Familienverhältnisse sind mitunter wichtig, um zu verstehen, weshalb Figuren in bestimmten Situation so handeln, wie sie handeln und nicht anders. Im Prinzip ist es wie im richtigen Leben: Wenn einem der Partner oder die Eltern für sie wichtige Ereignisse aus der Vergangenheit verschweigen, reagiert man auf bestimmte Verhaltensweisen eher verständnislos. Ihr begreift vielleicht gar nicht, weshalb eure Mutter immer so hysterisch ist, wenn ihr abends im Dunkeln unterwegs seid. Viellleicht ist ihr als Jugendliche nachts etwas passiert, was sie nie erzählt hat. Nur ein Beispiel, aber ihr versteht, worum es geht?

Plausibiliätsprüfung

Das heißt aber nicht, dass ihr lang und breit erklären müsst, was genau im Leben der Protagonisteneltern geschehen ist. Wenn es passt, kann dies natürlich auch Teil der Story sein. Aber ihr müsst es dem Leser nicht unbedingt auf die Nase binden. Wichtig ist, dass IHR ALS AUTOREN um die Vergangenheit und das gesellschaftliche Umfeld eurer Figuren wisst. Damit haucht ihr den Figuren Leben ein. Sie werden für euch plastischer und handeln plausibler. Denn es gibt Dinge, die eure Figuren niemals tun würden. Und die Erklärung dafür liegt häufig jenseits dessen, was die Leser wissen (müssen). Trotzdem ergibt sich ein stimmigeres Bild, als wenn ihr die Ideen nur spontan aus der Luft greift.

Was also letztlich auch für ein dünneres Buch wichtig ist, wiegt umso schwerer, wenn ihr eine Serie plant. Denn Dinge aus der Vergangenheit reichen oft genug so weit in die Zukunft, dass wir selbst nicht ahnen, was sie in unserem eigenen Leben noch anrichten können. Wie viel wichtiger wird es da erst für unsere Figuren! Schließlich sind wir es, die sie von einem Schlamassel in den anderen führen. Wir entscheiden, wer in einer brenzligen Situation cool bleibt und wer unter den Tisch flüchtet. Und nur wir wissen, weshalb das so ist. Also lohnt es sich, sich darüber intensive Gedanken zu machen, auch wenn dies vielleicht nie in Worte gefasst im Manuskript auftauchen wird.

Was ich heute getan habe

Ich hatte schon seit einiger Zeit eine Idee für einen zusätzlichen Handlungsstrang, der die Eltern meiner Hauptfigur betrifft und später in der Reihe eine wichtige Rolle spielen soll. Also habe ich heute über Daten und Verwicklungen nachgedacht und Stammbäume gezeichnet. Dabei stellte sich heraus, dass die Idee zwar im Prinzip gut ist, aber in dieser Konstellation ungeanhte Probleme aufwirft. Entweder würde ich diese im Laufe der Serie kreativ lösen müssen, oder ich stelle die Fakten der Vergangenheit VOR dem Schreiben nochmal um. Zack! Ich kann das! Ich bin die Göttin meiner Figuren, die Schöpferin meiner Geschichte. Was nicht passt, wird passend gemacht. Aber immer so, dass es noch nachvollziehbar bleibt.

Folglich sollte ich also das Ende dieses Handlungsstrangs in Einklang mit der Vergangenheit bringen. Es muss auch nicht das Ende sein, aber ein zukünftiges Etappenziel auf jeden Fall. Trotzdem ist es gut, wenn ihr wisst, was ihr zum Schluss etwa erreichen wollt.

Tools

Ich habe hier schon häufiger Papyrus Autor erwähnt (weil ich es gut finde, nicht, weil ich dafür bezahlt würde - Affiliate-Links o.Ä. werden in meinen Publikationen als solche ausgewiesen) und möchte dabei zwei Features erwähnen, die gerade beim heutigen Thema hilfreich sind:

Da ist zum einen die Timeline bzw. der Zeitstrahl. Ihr könnt dort die Ereignisse eines einzigen Tages oder von mehrern hundert Jahren unterbringen, Zeitspannen optisch verkürzen oder aufweiten. Und das Beste: Die Timeline wird aus euren geschriebenen Kapiteln und Szenen generiert und ihr könnt zwischen Manuskript und Zeitstrahl hin und her springen und sogar erkennen, welche eurer Figuren jeweils beteiligt sind.

Hier gibt es ein sehr gutes Papyrus-Video zum Zeitstrahl.

Ebenfalls äußerst nützlich ist der sog. Geistertext. Damit könnt ihr Informationen in euer Manuskript schreiben, die in der Leserfassung nicht zu sehen sind. Aber ihr wisst, was los ist bzw. war und die Infos werden auch in der Zeitleiste angezeigt. Die Jugend des Opas könnt ihr also in der Chronologie sehen und rasch nachschauen, was da nochmal wichtig war und wer alles eine Rolle spielte. Ich finde das großartig!

Nun werde ich noch weiter am Stammbaum herumgrübeln und das Problem lösen.

Liebe Grüße


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Alle Beiträge zum Themenspecial Wie schreibe ich ein Buch? findet ihr hier.

Grundsätzliches:

Figuren

Handlung entwerfen (Plotten)

 

Ich stelle alles auf den Kopf

Ich konnte übers Wochenende die Überlegungen für das Ebook-Reihenkonzept ein bisschen sacken lassen. Was dazu führte, dass sich noch mehr ändern wird, als ich ohnehin schon geplant hatte.

eKrimiReihe von Petra A. Bauer

Montag, 31. März 2014

Ich brüte das Reihenkonzept aus.

Ich habe meine Mindmap-Notizen wieder ausgepackt und erweitert. Karteikarten rausgekramt und vollgekritzelt, z.B. mit den Elementen, die die einzelnen Bände der Reihe enthalten sollen. Und auf anderen Karten einzelne Erzählstränge / Handlungsbögen skizziert. Also das, was hinzu kommen wird. Vom ursprünglichen Buch werden tatsächlich noch weniger Elemente übrig bleiben, als zunächst gedacht. Im Grunde könnte ich es eigentlich auf einige der handelnden Personen beschränken, aber ganz so drastisch will ich es dann doch nicht machen.

Habe auch Feedback von meiner Lektorin bekommen. Alles sehr erfreulich :-)

Daneben habe ich mich wieder neu in Papyrus Autor eingearbeitet, einigen Text eingepflegt und ein paar Einträge in die Figurendatenbank getätigt. Sehr praktisches Tool. Demnächst muss ich mir auch die Handhabung des Zeitstrahls mal näher reinziehen.

Mir macht das sehr viel Spaß und ich bin jetzt schon gespannt, wie es euch gefallen wird. Aber da müsst ihr euch leider noch eine Weile gedulden. Und ich mich auch, weil ich nämlich bald schon wieder dienstlich unterwegs bin und dann wieder ein paar Tage nicht zum Plotten komme. Sehr ärgerlich einerseits, aber ich freue mich auch schon sehr auf das Promi-Interview, das ich in der Schweiz führen darf :-)

Jetzt bin ich aber erstmal hundemüde, weil ich wieder total mit der Zeitumstellung zu kämpfen habe. Montags bringe ich meinen Liebsten ja immer zum Flughafen und muss um 5:30 Uhr aufstehen. Da die Umstellung gerade erst war, war es für meinen Körper heute Morgen erst halb fünf. Und das merke ich jetzt.

Liebe Grüße und gute Nacht!

Petra
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Es geht voran mit dem Reihenkonzept

In meinem Do it yourself-Posting hatte ich euch verraten, dass ich endlich auch wieder zu meinem Kerngeschäft zurückkehre: nämlich zu den Büchern. Und dass ich damit beginne, ein altes Buch zu überarbeiten, in ein Reihenkonzept einzubinden und weshalb ich damit den Weg des Selfpublishing ausprobiere. Jetzt, zwei Tage später, weiß ich endlich wieder, wie sehr ich mein Autoren-Ich vermisst habe.

eKrimiReihe von Petra A. Bauer

Donnerstag, 20. März 2014

Autorennotizen

Auffrischung

Nun muss ich ehrlich zugeben, dass ich nach der langen Bücherpause, in der ich fast ausschließlich kürzere Onlinetexte geschrieben habe, ziemlich eingerostet bin. Ich habe das Schreiben natürlich nicht verlernt, aber auch früher schon habe ich gelegentlich meine Schreibratgeber um mich versammelt, um neue Impulse zu erhalten. Man (oder zumindest ich) kann nicht immer an alle Dinge gleichzeitig denken. Gelegentlich erinnere ich mich nicht an Tricks und Kniffe, mit denen ein Text gewinnen würde, auch wenn ich es eigentlich weiß. Und deshalb wirkt mein derzeitiger Griff zu Schreibratgebern wie eine Mischung aus Auffrischungskurs und Ideenbooster.

Planung

Parallel zeichne ich an einer Mindmap, die grundlegende Dinge aufzeigen soll. Einmal möchte ich neue Elemente in das alte Buch einbringen, mit denen die Saat für Ereignisse in späteren Bänden gelegt werden soll. Dann möchte ich einigen Nebenfiguren mehr Raum geben, sie näher vorstellen. Kurz: vermutlich werden Leser des damaligen Buches, den dann ersten Band der Reihe nicht mehr wiedererkennen - und das ist auch gut so.

Damals haben sehr viele Leser nach einer Fortsetzung gefragt (ich habe hier schon mehrmals erläutert, weshalb ich das dann nicht gemacht habe), und ich mag die Idee und die Figuren an sich immer noch. Aber in knapp 10 Jahren habe ich dann doch dazugelernt (wäre ja dramatisch, wenn nicht), und das dürft ihr dann auch gerne merken :-)

Frühlingspower für die Autorenseele

Ich weiß nicht, vielleicht ist es ja der Frühling: Aber die Zeit, in der ich weder (Bücher) schreiben noch lesen wollte (ja, ist so!) ist sowas von vorbei und ich stürzte mich energiegeladen und kribbelig auf die frische Aufgabe und auf alles, was Buchstaben hat. Die kreative Pause vom Schreiben hat mir ausgesprochen gut getan und ich komme zügig voran.

Und ich bestücke meine Blogs trotzdem - zum Teil drei Beiträge für verschiedene Blogs an einem Tag, was mir sonst nie gelingt.

Also nutze ich die Power, so lange sie noch so mächtig ist und empfehle nur schnell noch mein Themenspecial Wie schreibe ich ein Buch?, für das ich gestern einen frischen Beitrag geschrieben habe, bevor ich mich wieder meiner Planung zuwende..

Liebe Grüße

Petra
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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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Themenspecial:
Wie schreibe ich ein Buch?

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