writingwoman on air - Radio Teddy

FotoTelefoninterviewTeddy[20110211] Am 24. Februar gehört die Stunde von 9:00 bis 11:00 Uhr auf Radio Teddy mir ganz allein, und zwar zum Thema WENN MAMA WIEDER ARBEITEN GEHT.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Hier könnt ihr den Livestream hören.


Perspektive Wiedereinstieg

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Erschreckende Parallelen

Berühmt aber arm: Schauspieler, Schriftsteller = Traumberufe. Autoren stehen in der Verdienstkette der Verlage am unteren Ende (weniger verdienen höchstens noch Illustratoren oder Übersetzer), Schauspielern im Theater geht es ebenso. Ich möchte euch diesen kurzen Film ans Herz legen, in dem u.a. Ingo Naujoks die Träumer auf den Boden der Tatsachen zurückholt:

Dienstag, 22. Februar 2011

Ich denke, etliche Autoren werden heftigst nicken und denken “Genau so ist das bei uns auch.”
Und doch, wir können die Finger nicht von den Tasten und / oder den Bühnenbrettern lassen.
Hier gibt es noch mehr Hintergrundinfo.

 

Theater!

Eine halbe Stunde bevor vorgestern der Wecker klingelte, schlich sich ein Gedanke in mein Bewusstsein, dem ich bestimmt über zwanzig Jahre lang keine nennenswerte Beachtung geschenkt hatte, außer mal für ein paar Sekunden, wenn die Namen Rainer Werner Fassbinder oder Dario Fo fielen. Ich dachte an unsere Theatergruppe.

Samstag, 08. Januar 2011

Anno 1987/88 muss es gewesen sein (zwei der Mitspieler waren auch auf unserem Polterabend erschienen), als wir einer Laienspielgruppe beitraten. Obwohl, eigentlich ist es falsch formuliert: Ich war auf der Suche nach einer, und beim ersten (oder einem der ersten) Gründungstreffen dabei. Mein Liebster kam kurz darauf auch mit.

Aber ich hole mal aus (und staune beim Schreiben, was mir dazu alles einfält, auch Bilder, die ich nicht im einzelnen beschreibe):

Ich stand immer schon gerne auf der Bühne. Es muss etwa 1979 gewesen sein, da hatte ich mit einem Klassenkameraden beschlossen, dass wir unbedingt Theater spielen wollten. Wir haben uns zwei Lehrerinnen ins Boot geholt - die weiteren Mitspieler kamen ganz von alleine ;-)

Wir haben damals als Theater-AG zwei Stücke aufgeführt. Als erstes Unsere kleine Stadt von Thornton Wilder. Ich spielte Emiliys Mutter und kann mich daran erinnern, wie ich gemeinsam mit “Mrs. Gibbs” am Bühnenrand saß und gefühlte Tonnen von grünen Bohnen schnippelte. Die Hochzeitsszene ist mir in Erinnerung geblieben, und dass ich mit drei anderen Mädels - warum auch immer - Vamo di core teneramente von Mozart gesungen habe.

Das Stück kam sehr gut an, und derart beflügelt nahmen wir das nächste Projekt in Angriff: Kein Krieg in Troja von Jean Giraudoux.

Schöne Helena

Irgendwo habe ich dazu mit Sicherheit auch Fotos. Ich trug ein Gewand aus gelbem Stoff, das ich selbst gewickelt, genäht, drapiert hatte, wie ich es in einem Buch mit griechischen Gewändern gesehen hatte (Zeichungen), das meinem Opi gehörte (wieso weiß ich denn sowas noch?). An die Proben zu diesem Stück erinnere ich mich noch besser. Wir hatten ein Menge Spaß, lustige Pannen, und der Satz “Und hinter uns liegt Troja!”, gesprochen von Hekuba und Priamos, begleitet von einer weit ausladenden Handbewegung, ist immer noch ein beliebter Insidergag beim jährlichen Ehemaligentreffen.

Nach diesem Stück machten wir unser Abi, und die nachfolgenden Generationen an der BvS dürfen uns heute noch dankbar sein, denn im Jahr 1 nach unserem Abgang wurde aus der Theater-AG der Kurs Darstellendes Spiel und brachte Punkte für’s Abitur…

Ich wollte gerne weiter Theater spielen, weiß aber nicht mehr, weshalb dann doch rd. 7 Jahre ins Land gingen, bis ich zu dieser Truppe stieß. Irgendwer hatte einen Raum im Familienzentrum am Mehringdamm besorgt, wo wir künftig probten. Ich erinnere mich an Eva, an Jörg, der Umwelttechnik studierte, und an Florian (?) einen Frisörazubi. Micha und ich natürlich, und noch mindestens zwei weitere Leute, von denen ich aber nur noch Schemen im Kopf habe. Undf Wilfried natürlich, unser Regisseur, ein Kumpel von Splatter-Filmer Jörg Buttgereit (“Nekromantik”).

Wir nahmen uns Fassbinders “Blut am Hals der Katze” vor, und ich spielte die Phoebe. Ich hab nicht nochmal ins Buch gesehen, und vorhin wusste ich den Rollennamen eigentlich gar nicht mehr, der fiel mir grad beim Tippen wieder ein.  Ich weiß den Grund nicht mehr, aber wir brachten die Inszenierung nicht zu Ende, sondern switchten zu Dario Fo: Bezahlt wird nicht! Ich bekam die Rolle der Antonia, und kann mich noch gut an Giovannis (Jörgs) Satz erinnern:“Bisschen Zitrone drauf - das geht runter wie Katzendreck!”

Den Raum mussten wir auch wechseln und waren kurz in der Jagowstraße in Moabit auf einem nicht ausgebauten Dachboden, wo wir aber auch nicht lange bleiben konnten (oder wollten?). Das letzte, das mir in Erinnerung geblieben ist, war, dass wir einen Theaterraum am Südstern besichtigten, der aber für uns nicht finanzierbar war. Damals war dann auch meine alte Schulfreundin Cathi mit dabei.

Irgendwann brach die Gruppe an Kompetenzgerangel auseinander. Sehr, sehr schade. Wir hatten eine ziemlich lustige Zeit.

Jörg habe ich dann doch noch im Theater gesehen. Er hatte uns einige Zeit später zu einer Aufführung ins Hoftheater eingeladen, wo er eine Rolle in Die Liebe zu den drei Orangen spielte. Ich verstehe noch immer nicht, wieso ich mir eigentlich damals keine neue Grupee gesucht hatte.

Gemeinsam fiel uns eben Jörgs Nachname ein, und siehe da, er hat heute eine erfolgreiche Fernsehproduktionsfirma. So haben wir offenbar beide unser Ingenieurdiplom gegen einen kreativen Job eingetauscht.
Was die anderen wohl so treiben?

Tatort Schreibtisch

Viele Leser sind doch sehr neugierig, wo Autoren sich die Haare raufen, bis endlich das Buchmanuskript ans Lektorat geschickt werden kann - kurz, wo die Bücher entstehen.

Freitag, 10. Dezember 2010

Der KrimiKiosk hat dazu eine schöne Reihe ins Leben gerufen, Tatort Schreibtisch, wo schon so einige Krimiautoren ihren Arbeitsplatz gezeigt haben, z.B. Jussi Adler-Olsen, Zoë Beck, Karen Slaughter, Sebastian Fitzek oder Gabriela Galvani.

Jetzt ist auch mein derzeitiger Arbeitsplatz dort zu sehen, und es sind auch einige Zeilen dazu geschrieben.

Danke an den KrimiKiosk!

9th Avenue - Aquarell von Andreas Mattern

Ich freue mich sehr, denn nach einigen Irrwegen ist mein Lieblingsaquarell von Andreas Matternnun endlich bei uns gelandet:

Donnerstag, 23. September 2010

9th Avenue - Aquarell von Andreas Mattern

Die Yellow Cabs haben es mir angetan und die ganze Atmosphäre ist eifach so Big Apple - das musste ich einfach haben!

Vermutlich zieht es mit nach Zürich, aber bis es so weit ist, wollte ich schon einen schönen Platz dafür in unserem Haus finden. Das ist gar nicht so einfach; also habe ich zunächst ein Regal abgeräumt und nun steht der echte Mattern erstmal zwischen zwei echten Hauns :-) Ein wenig gequetscht zwar, und leicht chaotisch, wie man es von mir gewöhnt ist, aber es ist ja nicht für immer, und ich denke, sie mögen die Nachbarschaft ;-)

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Ganz rechts hängt “Christiane” von Susanne Haun. Ich glaube, wir haben es 2004 gekauft. Das war auch ein Fall von “gesehen und haben wollen” ;-)

Links neben der 9th Avenue hängt eine Original-Illustration aus einem Spaß-Buchprojekt, das ich mal mit einigen Kollegen realisiert, und für das Susanne die Illustrationen gezeichnet und das Titelbild (in Acryl) gemalt hatte. Und weil mir der Pascha so gut gefiel, hatte Susanne ihn mir zum 40. Geburtstag geschenkt. Das war auch 2004, und ich freue mich jeden Tag darüber :-)

Die kleinen Bilder, die da noch herumstehen, sind alle von mir, und ein Teil meiner veröffentlichten Bücher ist dort auch versammelt.

Bretagne meets Berlin

Gestern hatte ich einen typisch bretonischen Pulli an, den ich im Sommer in Quimper gekauft hatte. Kurz bevor ich das Haus verließ klingelte der Paketbote. Neben einem Karton mit Luftpolsterumschlägen und einer weiteren Kiste mit Jury-Büchern *ächz* brachte er einen Zalando-Karton :-) Darin brandneue Boots des neuen Berliner Labels ZIGN. Die sind so leicht und bequem! Reaktion meines Liebsten: "Aaaaaaaaaaaaaaaargh!"

Freitag, 10. September 2010

What I wore today | September 9th 2010


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Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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