Schreddern macht Laune :-)
Welche eurer guten Vorsätze für 2012 habt ihr denn schon umgesetzt oder bereits über den Haufen geworfen? Es ist noch nicht zu spät. Immer dran denken: um Gewohnheiten zu ändern, müssen im Gehirn neue "Trampelpfade" angelegt werden. Mindestens drei Monate lang muss man konsequent täglich das tun, was man sich vorgenommen hat, bis es zur neuen Routine wird.
Donnerstag, 05. Januar 2012
Ich glaube, es gibt kaum jemanden, der den Jahreswechsel nicht dazu nutzt, um gute Vorsätze zu fassen. Eigentlich ist es Quatsch - man könnte jederzeit damit beginnen, etwas an seinen unliebsamen Verhaltensweisen zu ändern oder neue Projekte starten. Doch offenbar hat die Zeit zwischen den Jahren etwas Magisches. Zumindest hat man meist mehr Zeit sich über das Leben Gedanken zu machen. Und auch diejenigen, die sagen: “Ich habe keine Vorsätze gefasst!” haben insgeheim doch irgendwas im Hinterkopf, wenn vielleicht auch nur unbewusst.
Reduce to the max!

Das war mein einziges Motto im letzten Jahr, und es war leider zu wenig konkret. Das ist leider auch eine Unsitte, bei den Vorsätzen: Die meisten werden zu schwammig formuliert, was es leichter macht, sie nach kurzer Zeit zu ignorieren.
In diesem Jahr habe ich das Reduzieren-Wollen vor allem auf den Papierkram ausgerichtet, sprich: Ich mache mich auf den Weg in ein möglichst papierarmes Leben. Hier haben sich im Laufe der Jahrzehnte so viele Unterlagen angesammelt, dass es langsam zum Platzproblem wird.
Dank iPad finde ich es jetzt auch nicht mehr so unbequem, den Kram am Bildschirm zu suchen und zu lesen. Das hatte mich nämlich vorher von der Idee des papierlosen Büros immer abgehalten. Welche Tools ich zum Digitalisieren und Verwalten benutze, werde ich an anderer Stelle berichten, weil ich das noch ein bisschen aufbereiten möchte. Auf jeden Fall liebe ich den Sound meines Schredders :-) Papierkram entsorgen ist so befreiend, und das Schnurren des Aktenvernichters ist jedesmal ein Erfolgsgeräusch.
Natürlich will ich auch den Weihnachtsspeck wieder loswerden :-)
Und sonst?
Einen anderen Vorsatz habe ich direkt wieder über den Haufen geworfen: Mehr Bewegung. Dazu bin ich nämlich beruflich zu sehr mit einem Web-Projekt beschäftigt, das auch auf meiner Vorsatzliste steht, und das längst überfällig war. Ich habe schon zwischen den Jahren Material gesammelt und inzwischen begonnen Content zu schreiben, denn die Zeiten, in denen wir ein Blog mit einem einzigen Posting gestartet haben, weil wir es gar nicht abwarten konnten, sind ja nun wohl vorbei. Aus dem Alter bin ich raus ;-)
Auf jeden Fall ist es ein Herzensprojekt, weil es alles vereint, was ich gerne mache. Während der Materialsammlung bin ich über verschiedene Dinge gestolpert, die eine Kreativexplosion bei mir ausgelöst haben, die mit der Frage endete, wieso ich das nicht längst getan habe. So ist aus dem geplanten Projekt ein noch viel tolleres (und auch umfangreicheres) Vorhaben geworden. Aber in diesem Jahr ist nix mit nur vorhaben - ich ziehe das durch.
Wer direkt erfahren möchte, wann es so weit ist und um was es sich handelt, den lade ich herzlich ein, meinen Newsletter zu abonnieren.
TV-Tipp
Dieser TV-Tipp zum Thema kam kürzlich über den Texttreff herein:
Quarks & Co” - mit dem Thema “Gute Vorsätze - die Wissenschaft vom inneren Schweinehund. Am Dienstag, 10. Januar 21:00 Uhr im WDR (Wiederholung Samstag, 14. Januar 2012, 12:05 Uhr).
Und ihr so?
Was habt ihr euch für 2012 vorgenommen und welche Vorsätze habt ihr direkt am 2. Januar wieder über den Haufen geworfen?
Das könnte euch auch interessieren:
iPad-Happiness unterm Weihnachtsbaum
Unser Heiligabend lief äußerst multimedial ab. Unter anderen vielen tollen Geschenken (auch von den Kindern) haben mein Liebster und ich ein iPad bekommen, juchu :-)
Sonntag, 25. Dezember 2011

Und natürlich habe ich mir sofort die Sketchbook Pro App geladen und damit experimentiert. Hier der erste Versuch:

Hoch lebe die Mittagspause! [Gastbeitrag]
Kürzlich habe ich hier im Blog vom Großen Textinen Blogwichteln berichtet. Es ist so weit - ich freue mich, heute als Gast im Autorenblog meine liebe Autorenkollegin Andrea Behnke begrüßen zu dürfen:
Samstag, 03. Dezember 2011
Danke, liebe Petra, dass ich hier dein Gast sein darf!
Hoch lebe die Mittagspause!
Einen Schluck Milchkaffee – und dann traue ich mich, mich zu outen. Denn ich trinke diesen Kaffee nicht, wie es sich für eine Freiberuflerin gehört, hektisch vorm Bildschirm, sondern unterwegs in meiner Mittagspause. Ja genau: Ich arbeite frei – und mache glatt eine Mittagspause. Jeden Tag. Und noch schlimmer: Ich liebe sie!
Mittags verlasse ich mein Büro und gehe „eine Runde um den Block“. Zügigen Schrittes. Genieße Sonne oder Regen, einerlei, Hauptsache, ich kann Luft schnappen. Dann esse ich eine Kleinigkeit. Besonders gerne in der Bochumer Butterbrotbar. Das ist ein ganz kleines Café, in dem es – anders als der Name vermuten lässt – nicht nur Stullen, sondern täglich ein frischgekochtes, warmes Gericht gibt. Immer gesund und lecker und schnell auf dem langen Tisch, um den herum viele Kreative aus dem Viertel sitzen.
Diese Pause ist mein Luxus. Ein Luxus, mit dem ich mich sogar besteche: „Andrea, wenn du das und das geschafft hast, darfst du rausgehen“. Diese Vorfreude ist ein Ansporn. Wenn es soweit ist, stelle ich selbstbewusst meine elektronische Sekretärin an. Spätestens in einer halben Stunde werde ich zurückrufen. Mit freiem Kopf, der mir einmal durchgepustet wurde. Dann telefoniert es sich auch wieder leichter.
Früher habe ich gezögert, Kunden zu sagen, dass ich in der Mittagspause war. Das ist inzwischen anders – und zwar nicht nur, weil in diesem Jahr etliche Studien auf den Markt gekommen sind, die meiner Pause sogar noch eine wissenschaftliche Daseinsberechtigung geben.
Oft kommen mir in meinem Päuschen sogar die besten Ideen – fernab vom Schreibtisch. Umschalten, abschalten, um dann wieder auf vollen Touren laufen zu können. Natürlich lag auch die Idee zu diesem Blog-Beitrag plötzlich mittags auf meinem Löffel, als ich mir „Oma Mollis Nudelauflauf“ schmecken ließ.
In diesem Sinne: Guten Appetit!
Andrea Behnke arbeitet als freie Journalistin und Autorin für Kinder-, Jugend- und Bildungsmedien in Bochum. Und sie bloggt: www.andreabehnke.de/kladde
Ihr Motto ist „Spaß am Wort“.
Gardenstyle
Tja, der Hut muss jetzt immer mit, den müsst ihr künftig ertragen. Er scheint magisch zu wirken, jedenfalls werde ich sehr oft darauf angesprochen, und jeder interpretiert etwas hinein. Das finde ich höchst spannend, also habe ich ihn heute mal den Gardenfairies vorgestellt. Irgendwo in diesem mystischen Licht müssen sie sich ja verstecken ;-)
Sonntag, 16. Oktober 2011
He changed our lives
Vieles wurde geschrieben über den Tod von Steve Jobs. Auch ich habe mir viele Gedanken gemacht. Aber anstatt nun selber viel zu schreiben, gibt es von mir einfach nur das:
Donnerstag, 13. Oktober 2011

Hier könnt ihr es größer anschauen.
Street Art - Rote Fabrik Zürich
Wer auf alte Gebäude und wirklich kunstvolle Graffiti steht, sollte unbedingt mal einen Blick in dieses Video werfen, das ich am Wochenende gedreht habe. Die 'Rote Fabrik' am Zürichsee ist Veranstaltungsort (FIL ist dort auch schon aufgetreten; mein Liebster hat dort mit ihm geplauscht) und Treffpunkt für Künstler und junge Familien. Hat was Prenzlbergisches an sich ;-)
Dienstag, 02. August 2011
Und hier habe ich noch ein Video über die Künstler gefunden, von denen diese Graffitis stammen:
- Was plane ich denn so?
Montag, 24. Oktober 2011 - NEUAUFLAGE! A Heart in New York - Ein Herz in New York
Mittwoch, 10. August 2011 - VÖLLIG NEU AUFGELEGT - San Francisco Love Affair
Donnerstag, 27. Januar 2011
Petra A. Bauer bei
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Petra : Lieber Reinhard, danke für das Kompliment! Die Beispiele fallen mir manchmal...
Reinhard : Hi, Petra, Chapeau. Faszinierend wie du die Dinge auf den Punkt bringst resp....
Petra : Freut mich immer, wenn ich helfen kann :-)
Reinhard : Hi, Petra, das hast du fein herausgearbeitet. Ich benutze beide Ausdrücke,...
Petra : :-) Dann freut es mich, dass ich dich anscheinend *g* ein wenig “erleuchten”...
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