Meine erste Nominierung

Ich fühle mich wirklich geehrt, dass mich jemand für einen Preis nominiert hat, nämlich für die stART.hilfe

Montag, 25. Mai 2009

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Für mich völlig überraschend wurde ich bei Twitter von @Philharmoniker und @TwoOrchestras für das Projekt stART.hilfe nominiert.

stART.hilfe ist ein Projekt der Duisburger Philharmoniker, dem UPLOAD Magazin und der stARTconference.

Die Duisburger Philharmoniker geben ein Konzert (WEB@CLASSIC - Ring ohne Worte) als Dankeschön für ihre Internet-Freunde und wollen die Einnahmen einem Kultur-Webprojekt spenden. Eines davon ist writingwoman.de :-)))

So sah der Vorschlag aus:

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Ich finde das total toll und natürlich aufregend, denn ich wurde noch nie für irgendetwas nominiert.

Ich freue mich also über jede einzelne Stimme :-)

Die Abstimmung läuft noch bis zum bis Dienstag, 2.6. 12:00 Uhr

Danke an die Duisburger Philharmoniker, Upload und stARTconference für das Projekt und die Nominierung! Ich freu mir hier wirklich ein Loch in den Bauch :-)

Buch der Woche im Krimi-Forum

Mein Unschuldsengel ist "Buch der Woche" im Krimi-Forum.

Dienstag, 19. Mai 2009

Und eine Rezension gibt es dort auch.

Blick in den SPIEGEL

In den Spiegel schauen und sich selbst sehen - normal? Nicht wenn es sich um die Kulturbeilage des SPIEGEL handelt. Der SPIEGEL brachte am 27.4.2009 vorab exklusiv Auszüge aus dem Interview, das Sie nun hier in voller Länge lesen können.

Montag, 27. April 2009

SPIEGEL: Waren Sie schon online präsent, bevor Sie einen Verlag hatten?

Petra A. Bauer: Ja, lange vorher. Die ersten Buchveröffentlichungen hatte ich im Jahr 2004. Im Internet tummle mich seit 1997 und hatte 1998 meine erste private Homepage. Damals hatte ich mir selbst HTML beigebracht und viel herumexperimentiert.

Das Netz faszinierte mich schon, als ich bei Freunden eine DFÜ-Anlage gesehen hatte. Das war so eine, bei der man noch einen Telefonhörer auf das Modem legen musste. Das wollte ich auch, aber damals - mitten im Studium - fehlte das Geld für Computer. Ich wusste jedoch damals schon, dass ich irgendwann ebenfalls auf der Datenautobahn fahren würde, weil Kommunikation einfach eine tolle Sache ist.

Ich habe mich schon immer sehr gerne mit anderen ausgetauscht. Als Kind hatte ich Brieffreunde in der ganzen Welt. Im Grunde ist mein Spaß an der Kommunikation im Web nur eine logische Folge daraus. Zum professionellen Schreiben kam ich letztlich durch die Kommunikation auf Mailinglisten. So bekam ich die ersten Text- und Buchaufträge, ohne aktiv zu akquirieren.

Seit über sechs Jahren blogge ich, seit zwei Jahren habe ich einen äußerst aktiven Twitteraccount (@writingwoman). Im November 2008 habe ich mithilfe von Blogwork meine Website komplett relaunched. Die Webdesignerin Carola Heine kennt mich schon länger und konnte das Portal genau auf meine Bedürfnisse zuschneiden.

So verbessere ich meine Online-Präsenz immer weiter.


SPIEGEL: Wie wichtig ist die Online-Präsenz für Ihr Eigenmarketing?

Petra A. Bauer: Sehr wichtig. Über mein Portal www.writingwoman.de finden mich
Leser, Kollegen, Fernsehredakteure, Auftraggeber und Verlage. Ich werde auch schnell gefunden, weil ich schon so lange online und dementsprechend gut platziert bin.

Und auch die restliche Internetpräsenz in Foren und - noch viel wichtiger - auf den social network Plattformen spielt inzwischen eine wesentliche Rolle. Interessanterweise habe ich sowohl mit dem Bloggen als auch mit dem Twittern just for fun angefangen, ohne damit bewusst Selbstvermarktung betreiben zu wollen.

Ich habe Spaß am Spielen, mag aber keine sinnfreien Spiele. Mein Spielzeug ist das Internet und die Möglichkeiten des social networking. Selbstmarketing wurde es in dem Moment, als ich z.B. auf Twitter gefragt wurde: “writingwoman, was schreibst du denn so?”. Dann habe ich darauf geantwortet. Ich mag keine Aufdringlichkeiten. Leider fallen gerade bei Twitter Neulinge gerne mit der Marketing-Tür ins Haus.

Meine Webdesignerin hat mal den treffenden Satz gesagt: “Das Internet geht nicht mehr weg.” Also muss man langfristig denken. Durchsetzen werden sich diejenigen, die dabei bleiben, aktuell bleiben, für frischen Content sorgen.


SPIEGEL: Wie viel Zeit stecken Sie in Ihre Internet-Präsenzen?

Petra A. Bauer: Ein bis zwei Stunden täglich, vorsichtig geschätzt. Seit dem Relaunch ist es zeitintensiver geworden, weil ich neben dem Autorenblog auch andere Blogs betreibe, Treffpunkt Twitter zum Beispiel oder bauerngartenfee.de.

Die Videos für das Gartenblog und die Fotodokumentationen sind natürlich pure Zeitfresser. Außerdem recherchiere ich viel nebenher. Und twittere immer mal wieder, wie es gerade passt. Ich muss nur alles gut dosieren, denn auch die Manuskripte müssen geschrieben werden. Das ist jedoch eine völlig andere Art kreativ zu arbeiten, bei der ich viel störanfälliger bin.

Unterm Strich arbeite ich genauso viel, wie andere, die täglich in ein Büro fahren und angestellt arbeiten. Was ich jedoch an meiner Arbeit schätze: Ich bin zu Hause für meine Familie immer greifbar, und ich kann selbst bestimmen, was ich wann bearbeite. Das würde ich für keine Festanstellung aufgeben.


SPIEGEL: Entsteht dort eventuell gar etwas wie ein “Nebenwerk”?

Petra A. Bauer: Da bin ich sogar ziemlich sicher. Ich habe meinem Agenten dazu auch schon eine Idee unterbreitet, die er gerne weiterverfolgen möchte. Nun muss ich sie “nur noch” ausarbeiten. Aber wer weiß, was noch alles daraus entsteht, denn wie oben bereits gesagt: Ich denke langfristig im Netz.


SPIEGEL: Bekommen Sie online viele Feedbacks Ihrer Leser?

Petra A. Bauer:  Durchaus. Allerdings kommentieren die wenigsten direkt im Blog. Etliche schreiben mich per Mail an. In letzter Zeit kommt das Feedback vor allem über Twitter, manchmal auch über Facebook, XING oder youtube. Man kann mich ja auf sehr vielen Kanälen erreichen.

Und natürlich reagiere ich auf das Feedback - falls es mir nicht versehentlich durchrutscht. Auch das kommt natürlich vor und ist nicht böse gemeint.


SPIEGEL: Beeinflussen solche Feedbacks Ihre Texte?

Petra A. Bauer: Da ich keine literarischen Texte online stelle, sondern Informationen biete oder aus meinem Schriftstelleralltag plaudere, beziehen sich die Kommentare auf den Inhalt der Postings, nicht auf den Stil oder die Form von Texten. Ich bin offen für konstruktive Vorschläge, d.h., wenn jemand einen besonderen Wunsch hat, worüber ich berichten soll, tue ich das gerne, wenn es ins Konzept passt. Aber die Form wird nicht davon beeinflusst. Ich unterliege schon genügend Beschränkungen, weil ich von einem Buchprojekt vorher natürlich nicht allzuviel verraten kann. Das wünschen die Verlage auch nicht.

SPIEGEL: Können Sie etwas anfangen mit dem Bild des einsamen Schreibgenies? Machen die Möglichkeiten des Internets Sie während der Arbeit weniger einsam?

Petra A. Bauer: Genie ist ein großes Wort, das nur wohldosiert angewendet werden sollte. Einsamer Autor trifft es eher, denn der Schreibprozess an sich ist eine einsame Tätigkeit - es sei denn, man schreibt grundsätzlich zu zweit, was ja auch vorkommt.

Doch ich bin alleine, wenn ich die Figuren ersinne, den Plot ausdenke und ebenfalls beim Formulieren der Sätze. Dabei hilft auch das Netz nicht. Dort kann ich mir höchstens sanfte Tritte in den Hintern abholen, wenn ich nicht in mein Manuskript hineinfinde. Und ich kann dort Gleichgesinnte treffen, die auch gerade nicht vorwärts kommen.

Gemeinsame Prokrastination macht dann tatsächlich weniger einsam. So ist das Internet mein virtuelles Großraumbüro, in dem ich bei einer Tasse Tee ein Schwätzchen mit Kollegen halte, oder auch Tipps austausche. Doch die eigentliche Arbeit am Manuskript bleibt trotzdem ein einsamer Akt.

SPIEGEL:  Lesen Sie Blogs anderer Autoren?

Petra A. Bauer: Gelegentlich, doch es wird immer mehr zur Zeitfrage. Außerdem habe ich mehr Blogs gelesen, als ich noch keine RSS-Feeds abonniert hatte. Die Feeds suggerieren, dass ich nichts verpassen kann - und dann sammeln sie sich oft ungelesen.

Wenn ich Zeit übrig habe (haha, schöner Scherz *g*), lese ich eher in Autorenforen mit und poste auch, aber auch das wird immer seltener, da ich aktuell bis über das Jahresende mit Projekten ausgelastet bin.

Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf’m Sonnendeck

Mein Portal wächst und wächst: Und weil gestern kalendarischer Frühlingsanfang war, präsentiere ich nun offiziell und voller Stolz mein Video-Gartenblog, das wiederum Carola so wunderschön gestaltet (und technisiert) hat:

Samstag, 21. März 2009

Da ich ja auch andere Dinge zu erledigen hatte, enthält das Blog bisher nur zwei Videos; daneben aber eine Fülle von weiteren Beiträgen rund um biologisches Gärtnern und “grüne Themen”, wie z.B. Nachhaltigkeit / Recycling, und vieles mehr.

Dieser Teil des Portals entspringt meiner tiefen Sehnsucht nach allem, was wächst und grün ist. Nach diesem schmuddeligen, langen Winter war dieses Projekt einfach überfällig. Was Pflanzen für mich im Leben bedeuten, erkläre ich drüben auch.

Dass biologisches Gärtnern, und hier gerade der Bauerngarten / Gemüsegarten einen Aufschwung durch die Wirtschaftskrise erfährt, war mir nicht bewusst, als ich die ersten Videos drehte. Doch je mehr ich mich mit den Themen beschäftigte, umso mehr fand ich vor allem in US-Blogs eine deutliche Trendwende. Die Menschen sehnen sich nach Renaturalisierung und träumen gleichzeitig von wirtschaftlicher Unabhängigkeit, die sie zum Teil durch Selbstversorgung in kleinerem oder größerem Stil erreichen möchten.

Säen, Aufziehen und Ernten von Gemüse ist da erst der Anfang. Die beinahe vergessenen Methoden zur Haltbarmachung von Obst, Gemüse und Kräutern kommen wieder zu Ehren. Alte Sorten werden erhalten, die Local-Food-Bewegung ist im Aufschwung. Weshalb sollte man die Nahrungsmittel durch die halbe Welt schicken, wenn man Fleisch und andere Produkte aus der Region kaufen oder eben selbst produzieren kann?

Wolle selbst spinnen, am besten direkt vom eigenen Angorakaninchen oder der Katze (ja, es gibt auch Katzenhaarpullis – das dürfte so manchem Katzenallergiker die Kehle zuschnüren *g*), Seife und Kosmetik selbst herstellen, Gemüse auf dem Balkon ziehen, Guerilla-Gardening, erneuerbare Energien nutzen – das alles klingt bekannt, doch es ist weniger 80er-Jahre-mäßig als man vermuten mag. Die Menschen besinnen sich wieder auf traditionelle Werte (beispielsweise werden auch beinahe ausgestorbene Sprachen wie Okzitane, Katalanisch, Baskisch wieder gepflegt), wirken dabei aber nicht so rückständig und spinnert, wie noch vor zwanzig oder dreißig Jahren.

Thinking Green bewegt sich in Richtung Mainstream – und das ist auch gut so!

Treffpunkt Twitter: Mein Twitterblog

Manchmal sind 140 Zeichen nämlich eben doch nicht genug:

Donnerstag, 19. Februar 2009

Treffpunkt Twitter

Automatisches Twittern - Quasi-RSS-Feed für Twitteraddicts

Ihr Lieben, die ihr mir an den Lippen Zeilen hängt und keines meiner Blogpostings verpassen wollt *g*: Seit dieses Blog nicht nur wunderschön angezogen wurde, sondern auch neue Technik unter der Haube hat, twittert es auch ganz von alleine :-)

Donnerstag, 06. November 2008

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-süchtige sind also sofort voll im Bild, wenn sie mir unter http://twitter.com/tintenkillerin folgen.

Mein anders Gezwitscher gibt es ja weiterhin unter http://twitter.com/writingwoman. Mit dem @writingwoman-Account bin ich auch in den Twittercharts vertreten. @tintenkillerin ist sozusagen der berufliche Tweetstream.

Was für eine wunderbare Idee! Danke, Carola, dass ich die Erste sein durfte ;-)


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