Buchtipp: Neues aus Geocaching von Bernhard Hoëcker

Schon wieder ist es ein Promi-Buch, das ich euch im Rahmen der Blogparade 12 Bücher in 12 Monaten vorstelle. Und wenn ich so meinen SUB betrachte, wird das in den folgenden Monaten noch häufiger geschehen. Wieso auch nicht? Heute handelt es sich um Neues aus Geocaching* von Comedian Bernhard Hoëcker

Mittwoch, 12. März 2014

Buchtipp: Bernhard Hoëcker: Neues aus Geocaching

Bernhard Hoëcker bemerkte ich zum ersten Mal in der Spielshow Genial daneben, wo er durch witzige Klugscheißerei und nicht ernst gemeintem Dauerbattle mit dem Spielleiter Hugo Egon Balder auffiel.

2008 fiel mir dann Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers: Mit Gëocaching zurück zur Natur* in die Hand, das auch aus Hoëckers Feder stammt. Wer dabei eine Anleitung zum Geocachen erwartet, wird enttäuscht sein, aber für mich war es pure Inspiration: Ich habe mich direkt danach bei geocaching.com angemeldet, der Cacher-Plattform, an der man nicht vorbeikommt, wenn man dieses Hobby betreiben möchte.

War das erste Buch schon nur für Menschen geeignet, die Hoëckers Art mögen und nicht als Aleitung zum Geocaching zu verstehen, so ist Neues aus Geocaching nur noch als Erlebnisbericht zu lesen. Abwechselnd berichten Bernhard Hoëcker und sein Freund Tobias Zimmermann von Cache-Ausflügen, die zwischen riskant und gewagt anzusiedeln sind. Ein Cache in 52 Metern auf einem Baum oder einer in einem Militärlager im afghanischen Kunduz seien als Beispiele genannt. In Fußnoten ergänzen (bzw. veräppeln) die beiden sich gegenseitig. Zwischendrin sind Berichte von anderen Cachern eingestreut. Ich fand das Buch recht kurzweilig, aber ich mag diese Art von Humor auch. Geocaching-Anfänger haben möglicherweise auch ihren Spaß, werden jedoch aufgrund der vielen, nicht erklärten Abkürzungen öfter mal ratlos zurückgelassen. Doch das ist ja auch nicht die Zielgruppe.

Im Gegensatz zu meinem letzten besprochenen Blogparaden-Buch ist dies auch keine olle Kamelle, sondern gerade erst erschienen.

Wer also mit Geocaching grundsätzlich etwas anfangen kann, skurrile Reisebrichte und Bücher von Comedians mag, für den ist das Buch die richtige Wahl. Alle anderen werden enttäuscht sein.

Wer gerne ein paar Grundlagen haben möchte und trotzdem ein paar “Berichte aus der Wildnis” mag, könnte mit Oh nee Papa, nicht schon wieder Geocachen: Geocaching - Die verrückte Suche nach Dosen* ganz gut bedient sein. Auf jeden Fall findet ihr dort eine ausführliche Begriffserklärung. Und wer noch einem Comedian beim Cachen über die Schulter schauen möchte, muss bis Juni 2014 warten, denn dann wird im Heyne Verlag Jäger des versteckten Schatzes: Alles über Geocaching* von Ingo Oschmann erscheinen.

Und ich gehe jetzt auf dem Weg zur Apotheke (ich bin krank! Bedauert mich! *g*) mal wieder einen Cache einsammeln. Einen von denen, die ganz einfach sind, weil ich mich danach ganz schnell wieder aufs Sofa begebe und Ingwertee trinke. Aber wenn ich sowas lese, muss ich einfach losziehen ;-)

Sind eigentlich Geocacher unter meinen Lesern? Verratet es mir in den Kommentaren - ich bin neugierig!

Liebe Grüße

Petra
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Das Januar-Buch: Aldous Huxley: Schöne neue Welt
Das Februar-Buch: Wigald Boning: Bekenntnisse eines Nachtsportlers
Das März-Buch: Bernhard Hoëcker: Neues aus Geocaching - Geschichten von draußen

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Vielen herzlichen Dank!

Buchtipp: Bekenntnisse eines Nachtsportlers von Wigald Boning

Heute habe ich mal wieder einen Buchtipp für euch, der eigentlich am 12. Februar im Rahmen der Blogparade 12 Bücher in 12 Monaten erscheinen sollte. Nun kommt es halt mit Verspätung. Taufrisch ist das Buch zwar nicht (2007 erschienen), aber ich habe Bekenntnisse eines Nachtsportlers* erst kürzlich gekauft und gelesen..

Sonntag, 23. Februar 2014

GrafikIch scheine eine heimliche Leidenschaft für Bücher zu besitzen, die Promis zum Thema Sport schreiben. Mein guilty pleasure also ;-) Ich hatte ja bereits Wer abnimmt hat mehr Platz im Leben von Bernd Stelter vorgestellt. Ferner besitze ich Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers: Mit Geocaching zurück zur Natur* von Bernhard Hoëcker, das in der gleichen Reihe erschien, wie Wigald Bonings Buch.

Gerade merke ich: ich muss den Satz zum guilty pleasure ändern: nicht Promis, sondern genauer: Comedians muss es wohl heißen. Und entsprechend unterhaltsam lesen sich diese Bücher auch.

Wigald Boning ist mir seit RTL Samstag Nacht bekannt. Wir haben Mitte der 90er auch Die Doofen (Lieder, die die Welt nicht braucht*) rauf und runter gehört. Auch bei Clever - Die Show, die Wissen schafft macht Wigald Boning eine gute Figur.  Dass die aber nicht von ungefähr kommt, habe ich erst in diesem Buch erfahren.

Ebenfalls Mitte der 90er hatte der Comedian nämlich dank Heike Drechsler ein Aha-Erlebnis und begann sich mehr zu bewegen. Zu Fuß, auf dem Fahrrad, ja er bestritt sogar sehr einsam auf einem benachbarten See seinen persönlichen Tretboot-Marathon. Begann er anfangs noch mit leichtem Laufen, wurde der Sport mit der Zeit immer intensiver und abwechslungsreicher, zumal er durch andere Menschen Input für andere Sportarten bekam.

Er berichtet sehr kurzweilig von all diesen und weiteren Unternehmungen und wie es dazu kam. Extreme Distanzen, wie die 100 km von Biel, 24-Stunden-Mountainbike-Rennen, die Alpenüberquerung zu Fuß nach Italien, tägliche mehrstündige Fahrten mit dem Fahrrad zur Arbeit und Training, das öfter mal nachts stattfindet, um Familie, Beruf und Sport unter einen Hut zu bringen. Und die Erkenntnis, dass man sich auch mächtig in Gefahr bringen kann, wenn man nicht richtig vorbereitet ist.

Zwischendurch werden immer wie Anekdoten eingestreut, die mit Bonings beruflichem Alltag zu tun haben, sowie den Überlegungen, wie man auch auf Reisen fit bleibt. Hättet ihr gedacht, dass es Menschen gibt, die Hotel-Treppenhäuser zum nächtlichenn Treppenjogging benutzen? Nee? ich auch nicht, aber Wigald Boning tut das und hat auch schon andere Leute dabei ertappt.

Wenn ihr gerne ungewöhnliche Ratgeber lest (denn obwohl es sich ausschließlich um Erfahrungsberichte handelt, habe ich einiges für mich davon mitnehmen können), die auch noch gewissen Unterhaltungswert bieten, dann kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

Und auch hier wieder die Erkenntnis: Bewegung tut gut und ist wichtig. Und es ist (ab einem gewissen Alter) die einzige Möglichkeit abzunehmen ohne zu darben. Dass regelmäßige intensive Bewegung das Hirn und den Körper fit hält und wohl die einzige Möglichkeit ist, lange gesund zu bleiben, ist auch Thema im aktuellen ZEIT WISSEN Magazin beim Dossier Wundermittel Bewegung. Gerade in einer Zeit, in der wir praktisch den ganzen tag vor dem Rechner sitzen, sollten wir die Tipps ernst nehmen und täglich mindestens 30 min. sportliche Betätigung in unseren Tagesablauf integrieren. Vielleicht kann Bekenntnisse eines Nachtsportlers* dazu beitragen, dass auch Sportmuffel Lust an der wirklich notwendigen Bewegung bekommen.

Wie haltet ihr es mit dem Sport?

Liebe Grüße

Petra
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Das Januar-Buch: Aldous Huxley: Schöne neue Welt

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Freeski Slopestyle - Mein neuer Lieblings-TV- Zuguck-Sport

Naja, absoluter Lieblings-Zugucksport LIVE bleibt natürlich nach wie vor Fußball. Aber vom Sofa aus, haben es mir die Slopestyler bei den Olympischen Winterspielen in Sotchi total angetan. Nicht nur, dass die Jungs und Mädels atemberaubende Tricks drauf haben - ich finde, die sind auch (fast) allesamt höchst attraktiv und kommen sehr cool rüber. Und ich stehe nunmal auf sportlich und cool - vielleicht, weil es ziemlich das Gegenteil von mir ist *g*

Sonntag, 16. Februar 2014

Noch mehr Zuguck-Sport:
Superbowl-Liveblogging 2014 mit Erklärungen zu den Regeln

freeski slopestyle olympia 2014

Immer öfter wünsche ich mir in letzter Zeit, ich würde zu den sportlicheren Exemplaren der Spezies Mensch gehören. Und dass ich auch als Kind weniger unbeholfen und ängstlich gewesen wäre. Denn es ist schon sehr faszinierend dabei zuzusehen, was die Olympioniken in Sotchi alles so drauf haben. Aber Roll- und Schlittschuhfahren war wohl das wildeste, das ich als Kind zuwege gebracht habe. Nicht mal auf ein Skateboard habe ich mich gestellt, schon gar nicht mehr, nachdem meine Freundin EINMAL draufstieg und sofort (ohne zu fahren) runterfiel, wobei sie sich kompliziert den Arm brach.

Bei Bundesjugendspielen habe ich genau einmal eine Siegerurkunde bekommen (das muss ein Versehen gewesen sein) und habe immer bewundernd der Mädchenclique unserer Grundschulklasse zugeschaut, die Flick-Flack & Co hinlegten, als wäre es ein Spaziergang. Ich habe bei den Reinickendorfer Füchsen als Minimädchen Handball gespielt, hab Ballett ausprobiert, war im Schwimmverein. Aber überall, wirklich überall, war ich richtig schlecht. Zu langsam, null Körperspannung, schnell erschöpft.

Dabei wäre ich so gerne sportlich gewesen, weil ich damals schon sportliche Jungs und Mädels ausgesprochen sexy fand (auch wenn ich das im Grundschulalter so noch nicht genannt hätte) und auch so cool sein wollte. Ich war aber immer nur ein großes, schlaksiges Mädel mit Hang zur Bewegungslegasthenie ;-)

Allerdings war ich vor vier Wochen zum ersten Mal nach 30 Jahren wieder Skifahren. Endlich ohne Angst und dafür mit zwölfmal so viel Spaß. Bin schneller die Pisten runter als mein Liebster. Geht doch ;-)

Trotzdem bin ich noch weit davon entfernt, so richtig krass gut zu sein, also sitze ich vor dem Fernseher und schaue mir die coolen Sportler an:

freeski-auf-rails

Hier zum Beispiel den Schweden Henrik Harlaut beim Grinden auf den Rails im oberen Teil des Parcours.

Was ist Slopestyle?

Beim Slopeystyle fahren die Sportler über einen Hindernisparcours. Hier sind im oberen Teil Geländer und andere Hindernisse (z.B. einne riesige Matrijoschka-Puppe), die es entlangzurutschen oder fantasievoll zu berühren gilt (Freestyle halt. Letztlich wie beim Skateboardfahren, wo die ganze Stadt zum Hindernisparcours erklärt wird), unten werden auf den eingebauten Schanzen Sprünge erwartet, wobei diese Schanzen auch rückwärts befahren werden können. Echt der Wahnsinn.

In seinem ersten Lauf ist der Schwede übrigens so böse gestürzt, dass ich dachte, da ist kein Knochen mehr heile geblieben. Und was macht er? Steht auf und grinst breit, etwa wie hier nach dem zweiten Lauf:

Freeski: Henrik Harlaut aus Schweden

Der lustige Typ mit den Dreadlocks hat übrigens auch ein Faible für oversized Klamotten:

freeski-Hose-heruntergerutscht

Ich hätte ja Angst, mich während der waghalsigen Sprünge in der Hose zu verheddern, aber anscheinend ist das keine Gefahr. Leider hat er von den Punktrichtern auch beim 2. Lauf nicht genügend Punkte erhalten, um ins Finale zu kommen.

Weiterer Pechvogel: Biene Maja. So zumindest hatte ich den Reporter verstanden, als er erstmals den Deutschen Slopestyler erwähnte, der natürlich in Wirklichkeit Bene Mayr heißt.

Bene Mayr

Also Benedikt Mayr, aber das sagt offenbar niemand. Er ist eigentlich sehr super, aber nach dem ersten Lauf, waren die Punkte nicht hoch genug und beim zweiten rutschte er leider recht weit oben gleich weg. Sowas passsiert leider auch mal den Besten. Schade isses trotzdem für den jungen Münchner, der sich nach zwei Kreuzbandrissen trotzdem nicht vom Freeski-Fahren abhalten ließ und außerdem die Filmproduktionsfirma “Legs of Steel” besitzt, die beispielsweise den tollen Film “Nothing else matters” gemacht hat:

 

Legs Of Steel - Nothing Else Matters - OFFICIAL FREE FILM from Legs of Steel on Vimeo.

Den Wettbewerb haben übrigens drei Amerikaner gewonnnen:

Gold: Joss Cristensen
Silber: Gus Kenworthy
Bronze: Nick Goepper

Leider hatte ich versäumt, bei den Frauen Lisa Zimmermann zu fotografieren - die ist nämlich echt niedlich. Und leider hat auch sie es nicht ins Fimale geschafft.

Auf jeden Fall macht es wirklich Spaß dabei zuzuschauen, wie überhaupt bei den ganzen neuen olympischen Disziplinen rund um Snowboard und Ski.

Und wer sich jetzt näher für Freeskiing, Skitouren, etc. interessiert (es muss ja nicht immer mit Salto sein), dem lege ich diese “Bibel des Freeskiings” ans Herz:
Powderguide FREESKI. Wissen für die Berge*. Ein gut gestaltetes Lehrbuch mit tollen Fotos und u.U. lebensrettenden Tipps.

Welche Disziplin mögt ihr bei diesen Winterspielen am liebsten?

Liebe Grüße

Petra

P.S.: Bene Mayr himself hat dieses Posting entdeckt und bei Facebook geteilt *freu*

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Notizen aus der Berliner Provinz

Wenn man in Berlin am Stadtrand lebt, befindet man sich, sobald man das Haus verlässt, in einer großen Facepalm-Zone. Es gibt jedenfalls genügend Situationen in denen ich mir gerne mit der Hand gegen die Stirn patschen und den Kopf schütteln möchte. Und gelegentlich tue ich das auch tatsächlich.

Samstag, 01. Februar 2014

Heute war wieder so ein Tag. Morgen Nacht findet der Superbowl statt. K3 und ich werden uns die Nacht um die Ohren schlagen (nebenan bei mama-im-job.de wird es Superbowl-Liveblogging geben!), einen Eimer Spicy Chicken von KFC vernichten und dazu Samuel Adams trinken. So weit der Plan.

Heineken

Das Bier zu bekommen, war in früheren Jahren nie ein Problem. EIne Zeit lang stand es sogar bei Reichelt herum. Diesmal nicht, also fuhren wir zu Getränke Hoffmann, das eigentlich auch immer gut sortiert war (ich gehe da nur schon seit Jahren nicht mehr hin, da wir praktisch nur MIneralwasser trinken und für das bisschen Bier fahre ich nicht extra woanders hin).

Wir suchten den Laden ab. Nix. Also gibt ich zur Kasse und fragte die Kassiererin (deutlichst jenseits der 50, eher älter), wo sie denn das Sam Adams versteckt hätte.

Kassiererin guckt in Zeitlupe, fragt dann: Was?
Ich, schon leicht irritiert: Samuel Adams. Wo?
Kassiererin: Wat soll denn dat sein?
Ich: Moment, Sie arbeiten in einem Laden, wo es massenweise Bier gibt und kennen Samuel Adams nicht? Das gab es doch hier sonst immer
Kassiererin guckt immer noch langsam. Das kenne ich nicht.
Kunde, auch alt, dem Aussehen nach Bier nicht gerade abgeneigt: Det sachtma jaaaanüscht.
Ich: Amerikanisches Bier. Das müssen Sie doch kennen.
Kassiererin und Kunde sind sich einig: Amerikanisches Bier schmeckt doch nicht.
Ich: Das ist doch egal. Morgen ist Superbowl. Außerdem ist Sam Adams nach deutschem Reinheitsgebot gebraut, das schmeckt nicht so plörrig, wie das andere Zeug.
Kassiererin: Nee, also sowat hamwa nich.

Nach kurzer Überlegung beschließen wir 5 Kilometer weiter in die Stadt zu fahren und es bei einem größeren Getränke Hoffmann zu versuchen. Vorher war an dieser Stelle ein sehr gut sortiertes Bierlager, wo es das Sam Adams immer gab. Wir irren durch den Laden und schnell ist klar: Hier ist auch nix. Aber ich wollte nicht aufgeben.
An der Kasse zwei Jungs, etwa Mitte bis Ende 20.

Ich: Hi, es kann doch nicht wirklich sein, dass es bei euch auch kein Sam Adams gibt?
Die Jungs gucken nicht wesentlich schneller als ihre Kollegin im anderen Getränkemarkt.
Der eine: Wer?
Ich, langsam, zum Mitschreiben: Sa-mu-el Adams
Der andere: Is dis n Sekt oder wat?
Ich: Ey, das ist nicht euer Ernst - ihr seid hier umgeben von Bier und kennt Sam Adams nicht? Amerika? Superbowl?
Die Jungs: Amerikanisches Bier? Das schmeckt doch nicht.
Ich: Das ist doch egal. Morgen ist Superbowl, da muss das sein, egal, wie es schmeckt.
Der eine: Ich kenne gar kein Amerikanisches Bier.
Ich: Budweiser? Miller? Gibt es alles auch in der Lightversion und schmeckt dann nur noch nach Wasser.
Der andere: Ja, Bud hab ich schon mal gehört.
Der eine: Das kann ich mir ja bestellen, wenn ich im Hardrock Café den Superbowl gucke. Aber da muss man immer ein Jahr vorher reservieren.

Die Info half nicht wirklich weiter, aber die waren wenigstens nett. Wir griffen dann frustriert zu Heineken, wie ihr euch wohl anhand des Fotos bestimmt schon gedacht habt. Das stammt zwar aus Holland, ist aber bei den Amerikanern trotzdem beliebt. Und sowohl Samuel Adams als auch Heineken haben in jedem Jahr ein Superbowl-Commercial:

 

Das dazu. Vorher bei Reichelt kam übrigens eine alte Dame quer an die Kasse und beklagte sich, dass nirgendwo jemand wäre, der ihr eine Beratung geben könnte. Dabei wedelte sie mit einem Beutel, in dem sich Kartoffeln befanden. Der produzierende Bauer muss sehr schlau gewesen sein, denn die Kartoffeln waren extra klein und es stand “Mikrokartoffeln” auf dem Beutel.

Alte Dame: Kann man diese Mikrokartoffeln auch als normale Kartoffeln benutzen?

Das sind Fragen, die die Welt bewegen. Jedenfalls die Welt am Stadtrand von Berlin.
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Skifoan

... weil Skifoan is dös leiwandste, wos ma si nua vorstölln kaan ;-)

Samstag, 25. Januar 2014

Petra A. Bauer auf dem Hochzeiger im österreichischen Pitztal

Foto: Michael Bauer, 2014

Also ICH hätte mir das bis vor einer Woche nicht wirklich vorstellen können. Also, dass Skifahren das Tollste ist, was man sich vorstellen kann.

Ich stand nämlich vor 30 Jahren zum letzten Mal auf Skiern, und die Reise endete mit einer fiesen Bänderdehnung im Knie, von der ich viel Jahre etwas hatte. Außerdem stand ich jedes Mal (ich war insgesamt fünf Mal auf Skireise) oben auf dem Berg und dachte: “Wieso tust du dir das immer wieder an?” Ich hatte nämlich immer Angst. Und wie.

Huh, das wird schnell, ha, Hilfe, Rücklage und schon steckte ich wieder kopfüber im Schnee. Gerne auch mal alle paar Meter, denn mit knapp 20 hatte ich noch viel weniger Kondition als jetzt. Trotz mittlerweile zugelegtem Asthma. Klar, irgendwann hatte ich auch so etwas Ähnliches wie den Parallelschwung gelernt. Und gerade, als es mir zaghaft Spaß zu machen begann, hatte ich den Unfall. Auf dem Korvatsch im Engadin. Danach hatte ich Skifahren zu den Akten gelegt und mich nicht mehr drum gekümmert.

Bis mein Liebster vor zwei Jahren schweizbedingt damit (nach noch längerer Pause als bei mir) wieder anfing und unsere Freunde fragten, ob wir nicht vielleicht ins Pitztal mitfahren wollten. Und da ich in 2013 lauter Dinge getan hatte, die ich nie zuvor getan hätte, habe ich leichtsinnigereweise zugesagt. Mit der Option, ggf. eben NICHT Ski zu fahren, sondern mich zu sonnen, zu wandern, was weiß ich.

Klar, dass ich keine Chance hatte. Am ersten Tag lieh ich mir die Ausrüstung für den nächsten Tag und machte den Termin für einen Personal Skitrainer klar. Da war ich noch mutig. Am nächsten Morgen war ich fix und fertig und felsenfest davon überzeugt, dass ich mir auf den ersten Metern alle Knochen brechen würde. Es kostete meinen Liebsten wirklich einiges an Tröstknuddels, bis er losgehen und mich meinem Schicksal überlassen konnte.

Joe, der Skilehrer, war fantastisch. Erst war ich am Babyhang, eigentlich fast waagerecht, dann der kleine Idiotenhügel. Und fiel nicht hin. Tags drauf fuhren wir ganz nach oben, und auch da bekam er mich unbeschadet hinunter. Tja, und danach (dann ihne Skilehrer) fiel mir dann peu á peu wieder ein, was ich mal konnte. Nur, dass es mit den neuen, kurzen Carvingskiern tausend Mal einfacher ist, die Kurven zu fahren. Was man mir mal sagte, stimmt: Man muss nur DENKEN, wo man lang will, dann machen die das schon von ganz alleine.

Am Tag darauf fuhr ich sogar ins Tal ab und dann auch ohne Pause von der Berg- zur Mittelstation. Ich war teilweise schneller als mein Liebster und bei strahlendem Sonnenschein quiekte ich bei der Schussfahrt vor mich hin - weil ich so happy war.  Nicht, weil ich Angst hatte. Ich habe in diesen Tagen so viele Glücksmomente gesammelt und hatte Spaß, wie schon lange nicht mehr. Wenn ich von unten hoch auf die Berge schaue und weiß, ich bin von da ganz oben runter, und wenn ich mir dann die Tränen des ersten Morgens vor der ersten Skilehrereinheit ins Gedächtnis rufe - das hätte ich an dem Tag niemals für möglich gehalten.

Jede Menge Fotoimpressionen von diesem Urlaub gibt es übrigens bei mama-im-job.de.

Und weil mir Skifahren solchen Spaß gemacht hat, habe ich mir auch noch ein Buch gekauft, um bei der nächsten Gelegenheit noch besser die Pisten herunterzukommen: Besser Skifahren. Das Trainingsbuch.* ich bin gespannt, ob ich die Tipps umsetzen kann. Aber alleine die Fotos machen mich schon ganz kribbelig und ich bedaure es erstmals, nicht in der Nähe eines Skigebietes zu wohnen.

So kann es gehen. Just do it! ist doch der beste Spruch, den man als Motto haben kann :-)

Was habt ihr euch denn mal getraut, wovor ihr Angst hattet und hattet hinterher Spaß dabei? Ich bin neugierig, wisst ihr ja *g*

Alles Liebe

Petra

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Ich nehm euch mal mit zum Joggen

Weil ich grad so drin bin im Joggingthema, und weil dank endlich (!) VDSL 50.000 ein Videoupload keine Tage und Stunden mehr dauert, sondern nur noch einpaar Minuten, hier mal ein Vlog zum Thema Anfangen mit dem Laufen und Spaß.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Und, macht ihr mit? Bloggerlauf, YouTubelauf, Facebooklauf, Twitterlauf, whatever? Virtuell oder real gemeinsam? Hat jemand Ideen?


Seite 1 von 3 Seiten insgesamt.  1 2 3 > 

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

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