Zurück zu Hause Festival 2013

Zurück zu Hause Festival? Wat dat denn? Ein Festival, wie der Name schon sagt. Musik. Aber nicht an einem Ort, sondern dezentral, nämlich in den Heimatstädten von Thees Uhlmann (Hemmor), Cro (Schwäbisch Gmünd), Casper (Bielefeld) und Miss Platnum (Berlin). Alle Konzerte waren ausverkauft und die Musiker hatten befreundete Bands eingeladen.

Donnerstag, 09. Januar 2014

Thees Uhlmann, Huxley's Neue Welt

Foto: Petra A. Bauer, 2013

Wer das Festival verpasst hat, oder gerade vor einer der Bühnen stand und sich nicht zerteilen konnte, kann die Highlights des Zurück zu Hause Festival 2013 auf einsplus nochmal anschauen.

Das Foto von Thees Uhlmann und Band oben entstand übrigens nicht auf dem Festival, sondern während seiner Tour zum Album #2* in Berlin. Wozu ich eigentlich hatte bloggen wollen ... Aber zumindest hab ich ja über den Support Rob Lynch berichtet.

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All these nights in bars will somehow save my soul - Rob Lynch

Am Freitag (22.11.2013) war Rob Lynch als Support von Thees Uhlmann im Huxley's. Natürlich habe ich mein Ticket in erster Linie wegen des Ex-Frontmannes von Tomte gekauft, hatte mich aber im Vorfeld schon sehr auf die Vorband gefreut (was Premiere ist - normalerweise weiß ich meist nicht mal wer vorher spielt).

Sonntag, 24. November 2013

Das liegt u.a. daran, dass das neue Album von Rob Lynch bei Thees Uhlmanns Label Grand Hotel van Cleef erschien und Thees via Facebook im Vorfeld das offizielle Rob Lynch Video zu Broken Bones promotete:

Ich hab mich so-fort in diesen süß-dreckigen britischen Akzent verliebt (Rob Lynch stammt aus Lincolnshire, lebt aber mittlerweile in London), und - Mädels, gebt es zu - ein Schnuckel ist er ja auch. Überzeugend war aus seine Nachricht an die deutschen Fans (ich hab ihm hinterher gesagt, dass das Angela-Merkel-Bild nicht die allerbeste Idee war, und er hat sich drüber amüsiert und gemeint, das hätte er inzwischen auch gemerkt, aber es sollte eben Germany repräsentieren):

 

Ich habe ihn also nach dem Uhlmann-Konzert am Merch-Stand live und in Farbe getroffen, und er ist auch IRL so nett, wie er auf den Videos wirkt.

“I saw you in the audience with a big smile!”, sagte er zu mir, als ich das Album kaufte und signieren ließ.

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Stimmt, und das war auch nicht schwierig, denn ich stand in der dritten Reihe und vor mir saß (!) ein Typ auf dem Boden und spielte Solitaire, was nicht nur ich extrem respektlos fand. Aber dafür hatte ich einen unverstellten Blick auf Rob Lynch und konnte unmittelbar den Funken auffangen, der von seiner Musik ausging. Mit Gute-Laune-Folk-Punk-Pop, Singer-/Songwriter-Stücken bis hin zu Balladen, die er ohne Band nur auf seiner Akustikgitarre spielte, zeigte er den Spaß, den er selber auf der Bühne hatte. Kein Wunder, dass ich grinste. Leider hatten die Umstehenden anscheinend Schwierigkeiten seine Anekdoten zwischendrin zu verstehen, z.B. die von dem Typen, von dem er auf die Nase bekam, weil er ihm erklärte, sein Weihnachtspulli “looks like shit”, mit der er den Song Stamford ankündigte. So war ich in seinem Blickfeld halt die einzige, die sich mitfreute ;-)

Das Album ist ein einziger feucht-fröhlicher Kneipenabend, und darauf wird man bereits im Intro eingestimmt:

So pick up your glass now with me and sing your hearts out loud
Tonight we forget our problems and in the mornig we can work them out

Aber wenn ich mal einen Tipp geben darf: Wem das Album gefällt, der sollte sich Rob Lynch mal live geben. Und sich hinterher am Merch-Stand mit ihm unterhalten und fürs Foto in den Arm nehmen lassen. Dann grölt ihr hinterher vielleicht auch: “No, no, no, it’s not the end of the world.”

Ich wünsche dem jungen Engländer auf jeden Fall viel Erfolg und eine wachsende Fangemeinde.

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TXL forever!

GrafikDer eine oder andere wird schon gemerkt haben, dass ich auf den BER-Flughafen gepflegt pfeife, egal, ob er jemals fertig wird oder nicht. Ich brauche per ÖPNV zwei Stunden dorthin, im Auto immerhin noch eine Stunde. Und das zweimal pro Woche hin und zurück - nein danke.

Freitag, 25. Januar 2013

Zum Flughafen Tegel fahre ich zwölf Minuten, das dezentrale Check-in-System ist einfach genial und ich mag den kleinen Flughafen einfach. Ich bereue es inzwischen, keine Bürgerinitiative für die Offenhaltung von TXL gegründet zu haben, denn auch wenn der BER irgendwann mal für fertig erklärt wird, wird oft genug etwas so schief laufen, dass dringend eine Ausweichmöglichkeit gebraucht werden wird, weil sonst der Berlin-Tourismus massiv leiden wird. Und überhaupt - eine Metropole wie Berlin ohne zusätzlichen City-Flughafen, das geht einfach nicht!

Die BAYER-Pendler aus Wuppertal sagen schon, sie fliegen nicht mehr, wenn sie zum BER müssen, da geht Bahnfahren nämlich insgesamt schneller. Und wer weiß, wer noch alles den Flieger gegen die Bahn tauscht. Die ganze Sache ist im Prinzip mal wieder zur Provinzposse verkommen. Das können wir hier in Berlin ja ganz prima.

Ich wünschte, die ursprünglichen TXL-Pläne wären verwirklicht worden und man hätte das zweite Oktogon errichtet. Dann hätte man das steigende Passagieraufkommen besser im Griff. Und kommt mir nicht wieder mit Fluglärm: Ich bin in der Einflugschneise aufgewachsen. Würde kein Jet mehr über den Kutschi donnern, da würde mir was fehlen.

Reinickendorf lebt von und mit TXL, und ich hoffe inständig, dass der BER nie fertig wird. Zumindest nicht, so lange mein Liebster jeden Montag gen Zürich abflattert und donnerstags wieder in Berlin einschwebt. Das ginge dann nämlich nicht mehr, weil wir montagmorgens immer einen fetten Stau mit einrechnen müssten, womit aus der einen Autostunden dann doch mal locker zwei werden könnten. Und um halb vier aufstehen, wenn man bis mindestens 19:00 Uhr volle Leistung bringen muss, ist auch nicht witzig. Also müssten wir auf die gemeinsame Sonntagnacht verzichten. Hallo??? Und nur, weil jemand nicht kapieren will, dass TXL benötigt wird, auch WENN dieser BER-Unglücksflughafen je eröffnet wird. BER ist sowieso jetzt schon zu klein, wieso also diese Sturheit? Weil die Fluggesellschaften nicht flexibel genug für zwei Standorte sind? Weil jemand irgendwo ganz dick verdient, wenn nur BER offen bleibt?

Ich bin in diesem Fall gerne mal egoistisch, v.a. weil ich weiß, dass wir mit dieser Meinung nicht alleine sind.

Ja, das war mal ein Rant von mir. Und zwar anlässlich dieser wirklich witzigen Parodie Einer Lanz-Sendung, in der Markus Lanz mit Klaus Wowereit spricht. Peter Rütten hat den beiden neue Worte in den Mund gelegt und ich hab mich weggelacht. Natürlich geht es um den BER-Airport. Unbedingt anschauen, wer das Video noch nicht kennt!

Liebe Grüße

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Virtueller Autorenstammtisch

Grafik Mela Eckenfels hat die schöne Funktion des Google+ Hangouts dazu genutzt einen virtuellen Autorenstammtisch ins Leben zu rufen. Stammtisch Nr. 3 fand gerade eben statt und kann auf YouTube angesehen werden. Themen heute: Ideenfindung, Autorentreff Leipzig.

Sonntag, 20. Januar 2013

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v.l.n.r. die heutigen Teilnehmer: E.M. Jungmann, Hilke Gesa Bußmann, Jannis Plastargias, Mela Eckenfels, Petra A. Bauer.

Der Stammtisch findet immer sonntags um 16:00 Uhr statt.

Alles Liebe
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Hurricane Sandy

Als ich das letzte Posting Und jetzt zum Wetter. überschrieb, hatte ich keine Ahnung, dass sich mein nächster Beitrag tatsächlich um ein Wetterthema drehen würde. Und zwar um das, was alle derzeit beschäftigt, nämlich der Hurricane Sandy, der gerade die amerikanische Atlantikküste erreicht hat. Und mein Liebster hockt derzeit in einem Hotel in Washington.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Natürlich habe ich mir Sorgen gemacht. Nicht nur um ihn, sondern auch um liebe Menschen, die in New York leben, wie z.B. Berlinessa, die aber bislang in Brooklyn relativ sicher zu sein scheint.
Meine größte Sorge galt natürlich trotzdem meinem Mann, und so war ich sehr froh, als er mir heute Nacht schrieb, dass er den Sturm im Hotelzimmer nicht mal richtig hören konnte. Und er schob gleich noch ein beruhigendes Video hinterher:

Video: Michael Bauer

Überhaupt ist das Web voll mit Bildern zu Sandy. Viele echte Fotos, aber auch diverse Fakes, wie dieses von der Freiheitsstatue, das aus einem Emmerich-Film entnommen sein könnte (und es vielleicht sogar ist).

Schäden in Milliardenhöhe

Ich nehme an, die meisten von euch werden sich ohnehin längst informiert haben. Leider sind auch in USA jetzt schon 13 Menschen gestorben, darunter zwei Kinder und ein Besatzungsmitglied des Filmschiffes Bounty, das gesunken ist. Der Kapitän ist bislang verschwunden, was auch kein gutes Zeichen ist. Ich frage mich auch, wie es dem Fahrradfahrer geht, der gestern an einer Uferpromenade entlangradelte (bei Hurricanewarnung?! WTF?!) und von einer Welle verschluckt wurde. Menschen wurden obdachlos, weil plötzlich die Fassade vom Haus fiel. Die New Yorker U-Bahn steht unter Wasser, ebenso wie viele Straßen und Parkhäuser. Ground Zero hat sich in einen Wasserfall verwandelt. Weiter im Landesinneren gibt es heftige Schneefälle, weil Sandy dort auf einen Wintersturm traf. Der Parketthandel der New Yorker Börse wurde zum ersten Mal seit 1888 an zwei Tagen hintereinander ausgesetzt. Wahlkampfveranstaltungen wurden abgesagt. 9.000 Flüge wurden gestrichen. Die Versicherungen rechnen mit Schäden in Höhe von 3,2 Milliarden Euro.

Weshalb berührt uns das so?

Und dann kommt immer der Moment, an dem ich mich frage, wieso ich, ebenso wie viele andere, immer so entsetzt über den Teich schauen, wenn dort etwas passiert (auch wenn nicht gerade mein Mann involviert ist), obwohl doch in vielen anderen Gegenden der Welt ständig grauenvolle Dinge geschehen. Immerhin hat Sandy ja auch schon die Karibik verwüstet und, wenn ich richtig informiert bin, dort rd. 60 Menschenleben gefordert. Und auch in Deutschland gab es Stürme und Hochwasser. Ich werde nie vergessen, wie ich beim Orkan 1972 als Achtjährige aus meinem Fenster sah, und das Flachdach des sechsgeschossigen Wohnhauses schräg gegenüber vom Haus segelte und eine Frau sich gerade noch rechtzeitig in einen Hauseingang retten konnte, bevor ihr das Ding auf edn Kopf gefallen wäre. Natürlich war ich ausgerechnet alleine zu Hause. Das Oderhochwasser ist uns ebenfalls allen noch in bester Erinnerung, wenn ich das auch nur im TV verfolgt habe.

Meine Theorie, weshalb wir gerade mit Amerika immer so mitleiden ist folgende: Viele von uns waren schon dort, für viele ist es ein Traumziel und außerdem - das lässt sich nicht bestreiten - so ziemlich das wichtigste Zentrum der Macht auf der Welt. Und auch wenn Washington die Hauptstadt ist, ist New York doch die eigentliche “Welthauptstadt”. Sag ich jetzt mal so. Ist mein Empfinden. Und offenbar das vieler Filmregisseure und von Al-Quaida. In Filmen verbrannt, vereist, überflutet, zerstört, im echten Leben der spektakuläre Angriff auf das World Trade Center - das spricht Bände. Durch diese Wertigkeit ist natürlich auch die Berichterstattung intensiver.

Katastrophenkonzenrat

Ein weiterer Faktor scheint mir zu sein, dass jede Katastrophe in einer Gegend, der wir uns verbunden fühlen, immer noch katastrophaler wirkt, je weiter sie weg ist. Nicht, dass nicht sowieso schlimm genug ist, was geschieht. Aber durch die Bilder, die immer nur das Übelste zeigen (man will ja gute Quoten haben, und wer will schon sehen, dass alles in Ordnung ist, außer denen, die um ihre Angehörigen bangen) bekommen wir hier in der Ferne quasi ein Katastrophenkonzentrat angeboten. Beispiel gefällig: Berlin in den 80ern. Man wurde von Freunden und Bekannten in Westdeutschland oder USA gerne mal gefragt, weshalb man nicht längst aus dieser Stadt weggezogen sei, wo ständig bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen. Weil in den Medien gerne die paar Straßenschlachten rund um Hausbesetzungen und Anti-Haig-Demo, etc. gezeigt wurden. In geballter Form musste das auf Außenstehende tatsächlich so wirken, als lebten wir Inselbewohner in ständiger Gefahr. Dabei bekamen wir Stadtrandfuzzis nur was davon mit, wenn wir selbst an den Demos teilnahmen. Und auch das wirkte nur halb so übel wie die anschließenden Fernsehbilder.

Womit ich nicht gesagt haben will, dass die persönlichen Schicksale der Sandy-Betroffenen nicht wirklich übel sind.

Ich bin jedenfalls heilfroh, wenn mein Liebster wieder zurück ist.  Das Meeting, weswegen er in Washington war, ist wegen Sandy natürlich abgesagt worden. Deshalb fliegt er eine Woche später noch einmal dorthin ...

Entschuldigt, falls dieses Posting ein bisschen hektisch klingt.

Sandy - Rückenwind für Obama?

Noch eine Überlegung: Je nachdem wie souverän Präsident Obama mit der Sturmkatastrophe umgeht, kann ihm dieses Naturereignis m.E. für die Wahl zugute kommen. Romney als Präsident wäre eine - ja, wieder dieses Wort - Katastrophe für die gesamte westliche Welt, da nicht nur ich annehme, dass wir dann schneller wieder einen kalten Krieg haben, als wir “Katastrophe” sagen können. Ich hoffe sehr, dass die Amerikaner das mehrheitlich auch so sehen und dass Obama Sandy als “Rückenwind” nutzen kann um noch ganz viele Pluspunkte zu sammeln. Just my 2 Cents.

Wie habt ihr die Ereignisse um den Hurricane erlebt? Geht es “euren” Leuten dort drüben gut? Oder kann euch dieser ganze Sturm mal ganz gepflegt am Allerwertesten entlangblasen?

Alles Liebe

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Das Lied von Eis und Feuer - Interview mit George R.R. Martin

Dennis Scheck im Gespräch mit Bestsellerautor George R.R. Martin, dem Schöpfer von Das Lied von Eis und Feuer, das als Game of Thrones verfilmt wurde.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

  Ein interessantes Interview, wie ich finde. Es macht Appetit auf die Reihe, die ich bislang noch nicht gelesen habe, die allerdings schon seit einiger Zeit auf meiner To-Do-Liste steht. Außerdem habe ich mir George R.R. Martin ganz anders vorgestellt. Nicht ganz so seebärig-behäbig vielleicht ;-) Sehr sympathisch übrigens, dass er sich wünscht, anstelle der sieben verschiedenen Reiche vielleicht doch lieber nur fünf gewählt zu haben. Es geht also allen Autoren irgendwann so. Aber das ist wohl menschlich.

Liebe Grüße
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