NaNoWriMo - Tag 19 im Liveticker

Asche auf mein Haupt :-( Der letzte Liveticker ist vom 15.11. und genaugenommen war der 14.11. der letzte Tag, an dem ich mich um den NaNoWriMo und um das Exposé von Hardboiled Weichei kümmern konnte bzw. gekümmert habe. Wat sind die Ausreden?

Mittwoch, 19. November 2014

Kein NaNoWriMo, sondern ...

11:55 Uhr: Das Stoppok-Konzert im Postbahnhof am Ostbahnhof, klar. Hamma war das wieder. Und ich so: iPhone zu Hause vergessen :-( Passiert mir sonst nie. Aber der Liebste hat ein Foto gemacht (das ganz links). Vorher noch Aufräumaktion für den Geburtstag von K3 am nächsten Tag. Sonntag Familientag, Montag zum Teil auch nsoch. Und gestern? Da war ich so aus dem NaNo-Trott raus, da bin ich meinem Pflanzenspleen erlegen und habe einen großen Blumenkasten mit Zimmerpflanzen bestückt und einen DIY-Muschel-Zimmerspringbrunnen gleich mit eingepflanzt. Und alle Pfanzen hier drin gewässert und gedüngt. Sowas passiert manchmal einfach. Ist aber auch gut für die Kreativität :-)

Ganz hatte mich die Grünmeise heute noch nicht losgelassen. Ich musste unbedingt die Monstera in einen großen Topf pflanzen (doch, ich MUSSTE *g*) , damit die mal anständig wächst. Und habe ziemlich genau 15 Jahre nach dem Tod meines Vaters den riesigen Übertopf endlich in Betrieb genommen, den er mal für meine Mutter getöpfert hatte. Dauert eben alles immer ein bisschen länger bei mir.

Ja, und dann stieß ich vorhin noch auf einenen Bericht über die hochinteressante pub’n'pub-Veranstaltung, der ich am 12. beiwohnte und stellte fest, dass die Schreibdilettanten mich darin sehr nett erwähnt haben :-) [auf diesem Wege ein fröhliches Huhu hinüber zu Marcus und Axel! Ich hätte gerne Hallo gesagt, war an dem Abend aber grausam verpeilt]

Und vielleicht kriege ich es jetzt edlich fertig, mich auf mein Exposé zu stürzen, da ich morgen mal wieder den ganzen Tag auf der Autobahn bin und somit auch wieder ein rotes NaNoWriMo-Kästchen kassieren werde. Also hopp!

14:33 Uhr: 10.511 Wörter. Puh, ich musste mich erst wieder eingrooven und in den Autorinnen-Modus zurückversetzen. Gar nicht so einfach an Tagen wie diesem. Das gelingt am besten, wenn ich erst einmal das lese, was ich bisher geschrieben habe. Also nicht alles, nur das letzte Stück, damit ich zurück in die Spur komme. Und schon standen die Personen und die Story wieder klar vor meinem geistigen Auge. Es ist immer dieselbe Krankheit: ANFANGEN.

Und WEITERMACHEN. Das tue ich jetzt. Ich werde meine bisherigen Erkenntnisse in der Figurenentwicklung des Exposés festschreiben und die wichtigsten Momente in der Kapitelstruktur verewigen.

Bis dann!

15:25 Uhr: 10.800 Wörter. Während ich einzelne Figurenentwicklungen schrieb, ergaben sich automatisch weitere Ideen für andere Figuren. Das Handlungsnetz webt sich dadurch automatisch immer dichter. So soll das sein. Also weiter ...

Petra

NaNoWriMo - Tag 15 im Liveticker

Ich bin ja gestern mit meinem Abwasch-Trick mit dem Plot für das Exposé super vorangekommen. Dass ich dann den Ticker so abrupt beendet hatte, lag daran:

Samstag, 15. November 2014

00:30 Uhr: Ich musste doch unseren Jungs beim Spielen zugucken :-) Und ich stimme nicht in das Gemecker mit ein von wegen “Mimimi, nur 4:0!” Gut, ich habe die zweite Halbzeit nicht gesehen, weil ich den Liebsten vom Flughafen eingesammelt habe, aber die erste Hälfte war äußerst unterhaltsam.

Eben habe ich noch Kind 3 von einer LAN-Party abgeholt und wäre dann jetzt gut wach (ungefähr dreihundertmal wacher als üblicherweise zwischen ca. 7 und 16 Uhr), könnte also prima weiterplotten. Ich werde aber im Bettchen erwartet ;-) Und das geht vor NaNoWriMo und Exposé.

Achso, ja, heute ist Halbzeit beimst NaNoWriMo. Und ich habe grad mal ein fünftel der Wörtermenge. Dazu könnt ihr im gestrigen Liveticker nachlesen, wieso ich das nicht schlimm finde.

Gute Nacht allerseits!

Petra

 

NaNoWriMo - Tag 13 im Liveticker

Ich war gestern zweimal am

Donnerstag, 13. November 2014

Das bedeutet für mich: Zweimal 18 Kilometer quer durch Berlin, wegen Parkplatzmangel am Rosenthaler Platz mit Auto und U-Bahn. Plus die verbrachte Zeit bei beiden Terminen plus Geburtstagseinkäufe. Das ist die lange Version für: Ich habe NICHTS geschafft gestern.

Wie das aber mit solchen Tagen ist (jedenfalls bei mir) - den Input muss ich erstmal verarbeiten. Und habe auch heute noch nicht ein NaNoWörtchen geschrieben oder geplottet. Shame on me! Aber ich versuche, doch noch in den richtigen Arbeitsmodus zu kommen, um wenigstens noch ein bisschen was zu machen.

Wie läuft es bei euch anderen NaNoMitstreitern?

Liebe Grüße

Petra

 

NaNoWriMo - Tag 12 im Liveticker

Viel werde ich heute nicht schaffen, da ich zwei Termine habe. Aber ich zeige euch mal, wie es gestern auf meinem Schreibtiisch aussah:

Mittwoch, 12. November 2014

Autorin bei der Arbeit. #nanowrimo #exposé #schreibticker #autorenblog

Ein von Petra A. Bauer (@writingwoman) gepostetes Foto on

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NaNoWriMo - Tag 11 im Liveticker

Alles geht schleppend - vor allem ich. Muss ne Mischung aus Hormonzeug und Novemberblues sein. Dabei bin ich nicht traurig, nur verdammt müde und noch viel langsamer als sowieso schon immer. Sei's drum, offenbar brauche ich auch immer eine Weile, in der ich mich mit anderen Dingen beschäftige, um die Idee für den Plot ein bisschen sacken zu lassen.

Dienstag, 11. November 2014

Keep calm.

13:09 Uhr: Ich habe mich weiter mit meinem Antagonisten beschäftigt, und ich beginne zu verstehen, was sen Problem ist. Ich komme der Sache also näher. Das wird für meinen Geschmack aber auch Zeit. Jetzt muss ich das Motiv nur näher herausarbeiten. Manchmal fühle ih mich wie ein Bildhauer.

15:15 Uhr: Mein NaNoWriMo sollte ehrlicherweise NaNoPlotMo heißen ;-) Ich sitze gerade in einem Wust von Karteikarten. Auf die kleinen Karten schreibe ich Kurzinfos zu Personen, auf ein paar große schreibe ich Backstorys der wichtiigen Protagonisten, damit ich die Handlungsstränge sinnvoll verknüpfen kann. Backstorys zu entwickeln heißt nicht unbedingt, dass ich diese dann 1:1 dem Leser vor den Latz knalle. Schon gar nicht zu Beginn des Buches in einnem Stück. Die Backstorys sollen durchscheinen und es muss auch gar nicht alles preisgegeben werden. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn ich mehr über die Figuren weiß, als ihr. Das macht sie für mich stimmiger und das merkt ihr dann letztlich am Ergebnis.

Ich meld mich wieder!

22:00 Uhr: 9.974 Wörter. Ich habe jetzt die Backstory des Bösewichts fertig. Es gibt einen kleinen Hakler am Ende, der mit dem Anfang der Story kollidiert, wie der Leser sie liest. Da fehlt ein Übergang, aber den bekomme ich auch noch hin. Vielleicht nicht mehr heute, weil ich schon wieder müde bin, aber möglicherweise morgen, auch wenn ich da viel unterwegs bin. Auf jeden Fall bin ich zuversichtlich, das erweiterte Exposé noch in dieser Woche rausschicken zu können.

Mal schauen, ob ich noch ein Stückchen weiiterkomme, ansonsten lesen wir uns morgen wieder, mit Tag 12 des NaNoWriMo-Schreibtickers.

Lieben Gruß

Petra

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NaNoWriMo - Tag 10 im Liveticker

Wie schon gestern erzählt, war mein Wochenende ein schreibloses. Z.B. wegen des Geburtstages gestern:

Montag, 10. November 2014

Happy Birthday K1! #25years #Entbindung #Mauerfall #berlinwall

Ein von Petra A. Bauer (@writingwoman) gepostetes Foto on


07:30 Uhr: Insgesamt habe ich aber sowieso meist Schwierigkeiten am Wochenende zu schreiben, weil das die einzige Zeit ist, in der der Liebste und ich uns sehen. Am Freitag habe ich mich zwar bemüht, aber es kam nicht wirklich etwas bei meinen Grübeleien heraus. Bis ich dannn abends bei Hertha im Olympiastadion war. Da passierte Folgendes:

Und dann fiel mir kurz nach dem Anpfiff die Lösung für mein Plotproblem ein. #nanowrimo #lovinit #hertha

Ein von Petra A. Bauer (@writingwoman) gepostetes Foto on


Ich verbrachte einen Teil der ersten Halbzeit damit, Notizen im mein Handy zu tippen. Heute wird sich zeigen, ob die Idee Bestand hat, denn ich kam noch nicht dazu, sie weiter auszuführen. Sobald ich geradeaus denken kann (ich bin seit 5 wach; ich fahre den Liebsten ja Montags immer zu nachtschlafender Zeit zum Flughafen), werde ich die Notizen in ein Stück Text verwandeln und hoffentlich außerdem den Plot daraufhin noch weiter vorantreiben können. Denn mein Ziel sind ja derzeit weniger die 50.000 Wörter, als vielmehr ein “rundes” Exposé. Trotzdem sind Wörter wichtig. Ich möchte ja im Wordcount-Widget nicht bei dem vierten roten Kästchen hintereinander bleiben. Das ist so deprimierend.

11:49 Uhr: Die Idee aus dem Stadion ist an sich sehr gut. Blöderweise kollidiert sie nun mit der Ursprungsidee, die Gefallen gefunden hatte. Ich habe den Dreh noch nicht raus, mit welchem Kniff ich es schaffe, das zeitlich so übereinanderzubringen, dass es logisch bleibt und Sinn ergibt.

12:10 Uhr: Überraschend problemlos und superpünktlich Earlybird-Tickets für die #rp15 für Kind 3 und mich ergattert. Dann kann ich mich jetzt auf die Arbeit konzentrieren. Ist nämlich doof, wenn man die ganze Zeit die Seite aktualisieren muss, um bloß rechtzeitig für die wenigen günstigen Tickets dran zu sein. Da ist nix mit Konzentration ;-)

12:40 Uhr: Stelle entzückt fest, dass ich ein weiteres Mitglied im neuen WRITINGWOMAN FORUM begrüßen kann :-) Irgendwann wird dort dann auch das Geschnatter losgehen, da bin ich sicher. Ich freue mich über alle, die mitmachen!

15:30 Uhr: 8.761 Wörter. Rede gerade ernstes Wörtchen mit einer Protagonistin. Sie möge sich bitte für eine Variante der Story entscheiden. Aber vielleicht muss ich auch bei einer anderen Figur ansetzen - das könnte helfen. Sehne mich nach Arbeit an der eKrimiSerie, aber das Exposé willmuss ich dringend fertig haben!

16:50 Uhr: 9.149 Wörter. Ich habe die Urspungsidee so weit modifiziert, dass die Zeitplanung kein Problem mehr darstellt. Eigentlich müsste ich jetzt wirklich ein großes Stück Handlung schreiben, um mich für weitere Verwicklungen einzugrooven. So ist ja nun mal leider meine Arbeitsweise. Also los.

18:40 Uhr: Habe mich umentschieden und bin der Motivation der Charaktere mit der WANT - NEED - FEAR-Analyse auf den Grund gegangen. Habe dabei mein Übliches Bösewicht-Problem. Ich glaube, ich bin selbst nicht böse genug, um die Motivation von Antagonisten ohne Weiteres zu begreifen. Da muss noch mehr Hirnschmalz rein. Erwähnte ich, wie anstrengend das sein kann?

20:05 Uhr: Nach dem Abendessen und so. Bin schon wieder hundemüde. Wetter? Hormone? Egal, es nervt. Ihr könnt bei diesem Schreibticker, der ja eigentlich ein Plot-Ticker ist, ganz gut sehen, wie oft man als Autor nochmal neu ansetzen und umdenken muss. Mag sein, dass es anderen Autoren leichter von der Hand geht, und es ging bei mir auch schonmal schneller. Aber im Prinzip denke ich, dass jeder mit Haken und Ösen zu kämpfen hat. Wenn dann noch ein paar Dinge vorgegeben oder zwingend notwendig sind, dann muss eben länger geschraubt werden, bis alles stimmig ist. Und irgendwann kommt dann der Punkt, da höre ich förmlich eiin lautes “Plöpp!” und alles ist so, wie es sein soll. Aber bis dahin ist es noch ein Stück. Auch wenn ich mir wünsche, dass ich schneller Klarheit fände.

Petra

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