Blick zurück (und noch mehr Erkenntnisse)

Oh. My. Gosh. Interessehalber habe ich mal ein uraltes Manuskript hervorgekramt. Genauer: Das erste Manuskript, das ich je zu Ende geschrieben habe. Glaubt mir, ihr wollt das nicht lesen. Click here for English version

Samstag, 06. Dezember 2014

Das allererste Manuskript, das ich je fertig geschrieben habe. Screenshot: Petra A. Bauer

Das allererste Manuskript, das ich je fertig geschrieben habe. Screenshot: Petra A. Bauer

Das Manuskript ist 2004 / 2005 entstanden, und ich hatte vorher schon einiges geschrieben. Meine virtuelle Schublade war voll mit 70-Seiten-Buchanfängen. Ich fand, es war an der Zeit, auch mal etwas zu Ende zu schreiben. Dabei sollte mir ein Jugendbuchwettbewerb helfen. Ich nahm letztlich nicht daran teil (war wohl auch besser so *g*), da ich die Deadline aus diversen Gründen nicht halten konnte. Aber irgendwann bin ich fertig geworden - einfach, weil ich mir beweisen wollte, dass ich in der Lage bin, ein ganzes Buch bis zum Ende zu schreiben. Es sind 163 Seiten geworden. Und, wie ich mittlerweile fürchte, 163 Seiten gähnende Langeweile.

Ich bin eben über die ersten beiden Seiten nicht hinaus gekommen, weil ich beinahe eingeschlafen wäre. Es passiert im Grunde nix. Einen Schmunzler hab ich mir abgerungen und das war es. Hab ein paar Seiten weiter gescrollt, da fiel mir zumindest grob wieder ein, worum es ungefähr ging. Also die Handlung. Das Oberthema weiß ich noch genau: Hochbegabung bei Jugendlichen Ich fürchte, ich wollte missionieren ... Nach so langer Zeiit ist es, als würde ich das Manuskript von jemand anderem lesen.

So im Nachhinein ist es mir peinlich, dass ich den Kram einer Agentur angeboten hatte. Aber vor rd. 10 Jahren hatte ich eben noch nicht so viel Schreiberfahrung. Und ich hatte auch beim Lesen anderer Autoren nicht auf die Stilmittel geachtet. Verwunderlich hingegen, dass die Agentin dieses MS zwar nicht wollte (sie hatte Argumente genannnt, die ich heute als vorgeschoben betrachte, vermutlich, weil sie nicht sagen wollte, dass sie auch beinahe eingeschlafen wäre), mich jedoch ermutigte, ihr weitere Sachen zu schicken. Was ich nicht tat, weil ich danach fünf Jahre lang ausgelastet war, was Buchverträge anging. So etwas Einschläferndes habe ich aber nicht mehr geschrieben ;-)

Es ist noch kein Meisterautor vom Himmel gefallen

Schreiben ist ein ewiger Lernprozess. Nur durch Schreiben, schreiben, schreiben und ganz viel lesen kann man besser werden. Wenn ich heute Bücher lese, die ich nicht so hundertpozentig toll finde, dann überlege ich mir, woran das liegen könnte. Und gewinne weitere Erkenntnisse, um mein eigenes Schreiben zu verbessern. Aber dass es damals SO schlimm war, das hätte ich nicht gedacht. Und ich bin mit Sicherheit davon ausgegangen, dass es toll war, was ich schrieb ;-)

Etwas, was sich Schreibanfänger vielleicht hinter die Ohren schreiben sollten. Der Text ist lange nicht so geil, wie du denkst. Und auch den großartigen “Debut"romanen sind viele hunderttauend Zeichen mittelmäßiger bis schlechter Schreiberei vorangegangen. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel, aber wieviele Sechser im Lotto gibt es schon?

Ich wünsche auch allen einen schönen Nikolaustag! Ich hoffe, ihr hattet was Hübsches im Stiefel.

Alles Liebe

Petra

Flashback: My first script of a book

Oh. My. Gosh.
Today I found the first script of a book. I’ve ever completed. Believe me - you wouldn’t want to read it.

I wrote it between 2004 and 2005. I’ve written a lot before, but never completed anything. Mit virtual drawer was full of 70-page-beginnings. This was not satisfying and I decided to change that. I wanted to prove myself that I’m able to finish a book. I wrote 163 pages. 163 pages of deadly boredom, I guess. I can’t tell exactly, for I nearly fell asleep after 2 Pages.

Nothing happens. I smiled once. I randomly read another page and remembered what the story was about: Gifted children. I obviously wanted to evangelize potential readers. After such a long time it was like reading the script of another person.

Meanwhile I published 15 books. Less boring ;-) Learning to write is a lifelong process. The secret behind being a good - or even an excellent - author is writing, writing, writing and reading, reading, reading. Also reading “bad” books. I often think about why I don’t like a certain book and analize it. So I can improve my own writinng.

I’m kinda shocked that this early fiction novel was THAT bad. And I’m sure, in 2005 I was convinced that I’ve written a really great story ;-)

If you’re an beginner in writing you should be aware of the fact, that your story isn’t as awesome as you think. And all these successful “debutants” have written several 100,000 characters of mediocre or bad texts. Exeptions confirm the rule, but how many lottery winners do you know?

 

Grammatik ist Glückssache

Auch in der deutschen Sprache gibt es unregelmäßige Verben. Und die sollte man kennen. Ganz besonders, wenn man Journalist in einem bekannten Musikmagazin ist.

Samstag, 17. Mai 2014

Was ist das Präteritum von

Ich wundere mich über gar nichts mehr. Und ich bin auch nicht sicher, wie viele meiner Leser das Präteritum von “erringen” kennen. Aber eins ist klar: Bei der miesen Honorargestaltung in der deutschen Medienlandschaft, muss sich niemand mehr wundern, wenn Heino erringte anstatt errang.

Ich vermute, dasss der Journalist (der Name steht nicht beim Artikel, nur der Name der Zeitungsredaktion) sehr wohl weiß, wie die richtige Wortform lautet, und ihm mache ich auch keinen Vorwurf. Der Vorwurf geht an die Geiz-ist-geil-Mentalität unserer Gesellschaft, wo Dienstleistungen nich tmehr nach Qualität ausgesucht werden, sondern danach, wer sie am billigsten anbieten kann.

Obendrauf kommt der Druck. Gerade wo durch das Internet alles immer schneller fertig werden muss und jede Meldung online steht, sobald das jeweilige Statement den Mund des Zitierten verlassen hat. Uns allen unterlaufen Fehler. Auch mal peinliche, wie der im Foto - obwohl wir es besser wissen. Aber unter Zeitdruck entdeckt man das nicht. Und die Schlussredaktion hat heute auch keine Zeit mehr, nochmal alles in Ruhe nachzuprüfen.

Aktualität zu Lasten von Quälität kann also nicht der Weisheit letzter Schluss sein.

 

Ostern reloaded

Logisch, dass eine Recycling-Firma (Berlin Recycling) sogar alte Grußkarten wiederverwertet ;-)

Sonntag, 11. Dezember 2011

Recycelte Grüße

Das ist das erste Mal, dass die “Müllabfuhr” Weihnachtskarten verschickt, und ich finde die Idee total süß!

Street Art - Rote Fabrik Zürich

Wer auf alte Gebäude und wirklich kunstvolle Graffiti steht, sollte unbedingt mal einen Blick in dieses Video werfen, das ich am Wochenende gedreht habe. Die 'Rote Fabrik' am Zürichsee ist Veranstaltungsort (FIL ist dort auch schon aufgetreten; mein Liebster hat dort mit ihm geplauscht) und Treffpunkt für Künstler und junge Familien. Hat was Prenzlbergisches an sich ;-)

Dienstag, 02. August 2011

Und hier habe ich noch ein Video über die Künstler gefunden, von denen diese Graffitis stammen:

 

Altes Foto

Keller Ausmisten ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Man findet nicht nur längst vergessenes Spielzeug oder hunderte einzelner Socken in einer "Später sortieren"-Kiste. Mitunter sind auch Fotos dabei, so wie jenes aus den 80ern, das ich schon vollkommen vergessen hatte.

Freitag, 20. Mai 2011

iphone_pic

Es mag 1984 oder 85 gewesen sein, und ich weiß auch nicht mehr, wie ich an diesen seltsamen Fotografen geraten war, der ausgerechnet auf den Nachnamen “Freier” hörte und in einem Kellerloch in einer Seitenstraße der Potsdamer Straße in Berlin-Kreuzberg, ja, was? Lebte? Sein Atelier hatte? Schwer zu sagen, was das nun war. Auf jeden Fall ein Typ der Sorte, zu dem man seine Töchter lieber nicht lässt. Ich bin auch mit meinem Schatz dorthin gegangen, aber das seltsame Gefühl wurde ich trotzdem nicht los, denn er war eindeutig - strange. Beispielsweise fragte er, wo die empfindlichste Stelle bei Frauen sei, und freute sich an meinem Rumgedruckse (ich war 19 und echt ein kleines Mädchen). Dann stach er mir eine Stecknadel durch die Haut meines Handrückens (fragt nicht!) und erzählte, dass er die Brustwarzen der Mädels, die sich oben ohne fotografieren lassen, mit himbeerfarbenem Lippenstift anmalt, damit die auf Schwarzweißfotos besser zur Geltung kommen. Eindeutig der Typ, vor dem ich meine Mädels fernhalten würde. Ich hab dann auch nur noch das Foto abgeholt. Er hat mir im Bademantel die Tür aufgemacht, aber ich war mit dem Bild schneller wieder draußen, als er Piep sagen konnte. Wenn ich da heute so drüber nachdenke ... oje, Glück gehabt, denke ich.

Das fiel mir alles wieder ein, als ich eben das Bild aus einem Kellerregal fischte. Es hing bis zum Auszug in unserer Einzimmerwohnung, in der wir immerhin sechs Jahre lebten. Danach habe ich es nicht mehr gesehen, obwohl ich es mehrfach in der Hand gehabt haben muss. Dann werde ich mal einen Nagel suchen, und es an unsere Küchenwand hängen :-)

Immer wieder schön

Where the hell is Matt? Über 33 Millionen Menschen haben dieses Video schon gesehen, aber vielleicht kennt ihr es ja noch nicht. Außerdem erzählt Matt, welche organisatorische Meisterleistung es war, all diese Leute in der ganzen Welt zum Tanzen zu bringen.

Mittwoch, 26. Januar 2011

 

Mehr könnt ihr auf seiner Website sehen.

Ünrigens: Matt ist wieder unterwegs und ihr könnt euch registrieren, wenn ihr mit ihm tanzen wollt.

Schönes Geschäftskonzept :-)

 


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