Buchtipp: Neues aus Geocaching von Bernhard Hoëcker

Schon wieder ist es ein Promi-Buch, das ich euch im Rahmen der Blogparade 12 Bücher in 12 Monaten vorstelle. Und wenn ich so meinen SUB betrachte, wird das in den folgenden Monaten noch häufiger geschehen. Wieso auch nicht? Heute handelt es sich um Neues aus Geocaching* von Comedian Bernhard Hoëcker

Mittwoch, 12. März 2014

Buchtipp: Bernhard Hoëcker: Neues aus Geocaching

Bernhard Hoëcker bemerkte ich zum ersten Mal in der Spielshow Genial daneben, wo er durch witzige Klugscheißerei und nicht ernst gemeintem Dauerbattle mit dem Spielleiter Hugo Egon Balder auffiel.

2008 fiel mir dann Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers: Mit Gëocaching zurück zur Natur* in die Hand, das auch aus Hoëckers Feder stammt. Wer dabei eine Anleitung zum Geocachen erwartet, wird enttäuscht sein, aber für mich war es pure Inspiration: Ich habe mich direkt danach bei geocaching.com angemeldet, der Cacher-Plattform, an der man nicht vorbeikommt, wenn man dieses Hobby betreiben möchte.

War das erste Buch schon nur für Menschen geeignet, die Hoëckers Art mögen und nicht als Aleitung zum Geocaching zu verstehen, so ist Neues aus Geocaching nur noch als Erlebnisbericht zu lesen. Abwechselnd berichten Bernhard Hoëcker und sein Freund Tobias Zimmermann von Cache-Ausflügen, die zwischen riskant und gewagt anzusiedeln sind. Ein Cache in 52 Metern auf einem Baum oder einer in einem Militärlager im afghanischen Kunduz seien als Beispiele genannt. In Fußnoten ergänzen (bzw. veräppeln) die beiden sich gegenseitig. Zwischendrin sind Berichte von anderen Cachern eingestreut. Ich fand das Buch recht kurzweilig, aber ich mag diese Art von Humor auch. Geocaching-Anfänger haben möglicherweise auch ihren Spaß, werden jedoch aufgrund der vielen, nicht erklärten Abkürzungen öfter mal ratlos zurückgelassen. Doch das ist ja auch nicht die Zielgruppe.

Im Gegensatz zu meinem letzten besprochenen Blogparaden-Buch ist dies auch keine olle Kamelle, sondern gerade erst erschienen.

Wer also mit Geocaching grundsätzlich etwas anfangen kann, skurrile Reisebrichte und Bücher von Comedians mag, für den ist das Buch die richtige Wahl. Alle anderen werden enttäuscht sein.

Wer gerne ein paar Grundlagen haben möchte und trotzdem ein paar “Berichte aus der Wildnis” mag, könnte mit Oh nee Papa, nicht schon wieder Geocachen: Geocaching - Die verrückte Suche nach Dosen* ganz gut bedient sein. Auf jeden Fall findet ihr dort eine ausführliche Begriffserklärung. Und wer noch einem Comedian beim Cachen über die Schulter schauen möchte, muss bis Juni 2014 warten, denn dann wird im Heyne Verlag Jäger des versteckten Schatzes: Alles über Geocaching* von Ingo Oschmann erscheinen.

Und ich gehe jetzt auf dem Weg zur Apotheke (ich bin krank! Bedauert mich! *g*) mal wieder einen Cache einsammeln. Einen von denen, die ganz einfach sind, weil ich mich danach ganz schnell wieder aufs Sofa begebe und Ingwertee trinke. Aber wenn ich sowas lese, muss ich einfach losziehen ;-)

Sind eigentlich Geocacher unter meinen Lesern? Verratet es mir in den Kommentaren - ich bin neugierig!

Liebe Grüße

Petra
Flattr this

Das Januar-Buch: Aldous Huxley: Schöne neue Welt
Das Februar-Buch: Wigald Boning: Bekenntnisse eines Nachtsportlers
Das März-Buch: Bernhard Hoëcker: Neues aus Geocaching - Geschichten von draußen

*Affliate-Link - Mit einem Klick könnt ihr unsere Arbeit unterstützen.
Wir danken euch von Herzen
Vielen herzlichen Dank!

Buchtipp: Bekenntnisse eines Nachtsportlers von Wigald Boning

Heute habe ich mal wieder einen Buchtipp für euch, der eigentlich am 12. Februar im Rahmen der Blogparade 12 Bücher in 12 Monaten erscheinen sollte. Nun kommt es halt mit Verspätung. Taufrisch ist das Buch zwar nicht (2007 erschienen), aber ich habe Bekenntnisse eines Nachtsportlers* erst kürzlich gekauft und gelesen..

Sonntag, 23. Februar 2014

GrafikIch scheine eine heimliche Leidenschaft für Bücher zu besitzen, die Promis zum Thema Sport schreiben. Mein guilty pleasure also ;-) Ich hatte ja bereits Wer abnimmt hat mehr Platz im Leben von Bernd Stelter vorgestellt. Ferner besitze ich Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers: Mit Geocaching zurück zur Natur* von Bernhard Hoëcker, das in der gleichen Reihe erschien, wie Wigald Bonings Buch.

Gerade merke ich: ich muss den Satz zum guilty pleasure ändern: nicht Promis, sondern genauer: Comedians muss es wohl heißen. Und entsprechend unterhaltsam lesen sich diese Bücher auch.

Wigald Boning ist mir seit RTL Samstag Nacht bekannt. Wir haben Mitte der 90er auch Die Doofen (Lieder, die die Welt nicht braucht*) rauf und runter gehört. Auch bei Clever - Die Show, die Wissen schafft macht Wigald Boning eine gute Figur.  Dass die aber nicht von ungefähr kommt, habe ich erst in diesem Buch erfahren.

Ebenfalls Mitte der 90er hatte der Comedian nämlich dank Heike Drechsler ein Aha-Erlebnis und begann sich mehr zu bewegen. Zu Fuß, auf dem Fahrrad, ja er bestritt sogar sehr einsam auf einem benachbarten See seinen persönlichen Tretboot-Marathon. Begann er anfangs noch mit leichtem Laufen, wurde der Sport mit der Zeit immer intensiver und abwechslungsreicher, zumal er durch andere Menschen Input für andere Sportarten bekam.

Er berichtet sehr kurzweilig von all diesen und weiteren Unternehmungen und wie es dazu kam. Extreme Distanzen, wie die 100 km von Biel, 24-Stunden-Mountainbike-Rennen, die Alpenüberquerung zu Fuß nach Italien, tägliche mehrstündige Fahrten mit dem Fahrrad zur Arbeit und Training, das öfter mal nachts stattfindet, um Familie, Beruf und Sport unter einen Hut zu bringen. Und die Erkenntnis, dass man sich auch mächtig in Gefahr bringen kann, wenn man nicht richtig vorbereitet ist.

Zwischendurch werden immer wie Anekdoten eingestreut, die mit Bonings beruflichem Alltag zu tun haben, sowie den Überlegungen, wie man auch auf Reisen fit bleibt. Hättet ihr gedacht, dass es Menschen gibt, die Hotel-Treppenhäuser zum nächtlichenn Treppenjogging benutzen? Nee? ich auch nicht, aber Wigald Boning tut das und hat auch schon andere Leute dabei ertappt.

Wenn ihr gerne ungewöhnliche Ratgeber lest (denn obwohl es sich ausschließlich um Erfahrungsberichte handelt, habe ich einiges für mich davon mitnehmen können), die auch noch gewissen Unterhaltungswert bieten, dann kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

Und auch hier wieder die Erkenntnis: Bewegung tut gut und ist wichtig. Und es ist (ab einem gewissen Alter) die einzige Möglichkeit abzunehmen ohne zu darben. Dass regelmäßige intensive Bewegung das Hirn und den Körper fit hält und wohl die einzige Möglichkeit ist, lange gesund zu bleiben, ist auch Thema im aktuellen ZEIT WISSEN Magazin beim Dossier Wundermittel Bewegung. Gerade in einer Zeit, in der wir praktisch den ganzen tag vor dem Rechner sitzen, sollten wir die Tipps ernst nehmen und täglich mindestens 30 min. sportliche Betätigung in unseren Tagesablauf integrieren. Vielleicht kann Bekenntnisse eines Nachtsportlers* dazu beitragen, dass auch Sportmuffel Lust an der wirklich notwendigen Bewegung bekommen.

Wie haltet ihr es mit dem Sport?

Liebe Grüße

Petra
Flattr this

Das Januar-Buch: Aldous Huxley: Schöne neue Welt

Das Februar-Buch: Wigald Boning: Bekenntnisse eines Nachtsportlers

Das März-Buch: Bernhard Hoëcker: Neues aus Geocaching - Geschichten von draußen

*Affliate-Link - Mit einem Klick könnt ihr unsere Arbeit unterstützen. Wir danken euch von Herzen Vielen herzlichen Dank!

Skifoan

... weil Skifoan is dös leiwandste, wos ma si nua vorstölln kaan ;-)

Samstag, 25. Januar 2014

Petra A. Bauer auf dem Hochzeiger im österreichischen Pitztal

Foto: Michael Bauer, 2014

Also ICH hätte mir das bis vor einer Woche nicht wirklich vorstellen können. Also, dass Skifahren das Tollste ist, was man sich vorstellen kann.

Ich stand nämlich vor 30 Jahren zum letzten Mal auf Skiern, und die Reise endete mit einer fiesen Bänderdehnung im Knie, von der ich viel Jahre etwas hatte. Außerdem stand ich jedes Mal (ich war insgesamt fünf Mal auf Skireise) oben auf dem Berg und dachte: “Wieso tust du dir das immer wieder an?” Ich hatte nämlich immer Angst. Und wie.

Huh, das wird schnell, ha, Hilfe, Rücklage und schon steckte ich wieder kopfüber im Schnee. Gerne auch mal alle paar Meter, denn mit knapp 20 hatte ich noch viel weniger Kondition als jetzt. Trotz mittlerweile zugelegtem Asthma. Klar, irgendwann hatte ich auch so etwas Ähnliches wie den Parallelschwung gelernt. Und gerade, als es mir zaghaft Spaß zu machen begann, hatte ich den Unfall. Auf dem Korvatsch im Engadin. Danach hatte ich Skifahren zu den Akten gelegt und mich nicht mehr drum gekümmert.

Bis mein Liebster vor zwei Jahren schweizbedingt damit (nach noch längerer Pause als bei mir) wieder anfing und unsere Freunde fragten, ob wir nicht vielleicht ins Pitztal mitfahren wollten. Und da ich in 2013 lauter Dinge getan hatte, die ich nie zuvor getan hätte, habe ich leichtsinnigereweise zugesagt. Mit der Option, ggf. eben NICHT Ski zu fahren, sondern mich zu sonnen, zu wandern, was weiß ich.

Klar, dass ich keine Chance hatte. Am ersten Tag lieh ich mir die Ausrüstung für den nächsten Tag und machte den Termin für einen Personal Skitrainer klar. Da war ich noch mutig. Am nächsten Morgen war ich fix und fertig und felsenfest davon überzeugt, dass ich mir auf den ersten Metern alle Knochen brechen würde. Es kostete meinen Liebsten wirklich einiges an Tröstknuddels, bis er losgehen und mich meinem Schicksal überlassen konnte.

Joe, der Skilehrer, war fantastisch. Erst war ich am Babyhang, eigentlich fast waagerecht, dann der kleine Idiotenhügel. Und fiel nicht hin. Tags drauf fuhren wir ganz nach oben, und auch da bekam er mich unbeschadet hinunter. Tja, und danach (dann ihne Skilehrer) fiel mir dann peu á peu wieder ein, was ich mal konnte. Nur, dass es mit den neuen, kurzen Carvingskiern tausend Mal einfacher ist, die Kurven zu fahren. Was man mir mal sagte, stimmt: Man muss nur DENKEN, wo man lang will, dann machen die das schon von ganz alleine.

Am Tag darauf fuhr ich sogar ins Tal ab und dann auch ohne Pause von der Berg- zur Mittelstation. Ich war teilweise schneller als mein Liebster und bei strahlendem Sonnenschein quiekte ich bei der Schussfahrt vor mich hin - weil ich so happy war.  Nicht, weil ich Angst hatte. Ich habe in diesen Tagen so viele Glücksmomente gesammelt und hatte Spaß, wie schon lange nicht mehr. Wenn ich von unten hoch auf die Berge schaue und weiß, ich bin von da ganz oben runter, und wenn ich mir dann die Tränen des ersten Morgens vor der ersten Skilehrereinheit ins Gedächtnis rufe - das hätte ich an dem Tag niemals für möglich gehalten.

Jede Menge Fotoimpressionen von diesem Urlaub gibt es übrigens bei mama-im-job.de.

Und weil mir Skifahren solchen Spaß gemacht hat, habe ich mir auch noch ein Buch gekauft, um bei der nächsten Gelegenheit noch besser die Pisten herunterzukommen: Besser Skifahren. Das Trainingsbuch.* ich bin gespannt, ob ich die Tipps umsetzen kann. Aber alleine die Fotos machen mich schon ganz kribbelig und ich bedaure es erstmals, nicht in der Nähe eines Skigebietes zu wohnen.

So kann es gehen. Just do it! ist doch der beste Spruch, den man als Motto haben kann :-)

Was habt ihr euch denn mal getraut, wovor ihr Angst hattet und hattet hinterher Spaß dabei? Ich bin neugierig, wisst ihr ja *g*

Alles Liebe

Petra

*Affliate-Link - Mit einem Klick könnt ihr unsere Arbeit unterstützen. Wir danken euch von Herzen Vielen herzlichen Dank!


Flattr this

Gardenstyle

Tja, der Hut muss jetzt immer mit, den müsst ihr künftig ertragen. Er scheint magisch zu wirken, jedenfalls werde ich sehr oft darauf angesprochen, und jeder interpretiert etwas hinein. Das finde ich höchst spannend, also habe ich ihn heute mal den Gardenfairies vorgestellt. Irgendwo in diesem mystischen Licht müssen sie sich ja verstecken ;-)

Sonntag, 16. Oktober 2011

Gardenstyle | Berlin | October 16th 2011

Londonesk

Dieses Foto kennt ihr ja schon aus dem vorherigen Eintrag, in dem ich das Bild mit Photoforge2 bearbeitet hatte. Ich konnte mich allerdings nicht beherrschen und hab noch mit Instagr.am herumgespielt und dem Ding einen "Gotham"-Filter verpasst. Und nun erinnert mich das Ergebnis an London in den 80ern. Euch auch?

Donnerstag, 13. Oktober 2011

New hat | Aarau, Switzerland | October 12th 2011

Street Art - Rote Fabrik Zürich

Wer auf alte Gebäude und wirklich kunstvolle Graffiti steht, sollte unbedingt mal einen Blick in dieses Video werfen, das ich am Wochenende gedreht habe. Die 'Rote Fabrik' am Zürichsee ist Veranstaltungsort (FIL ist dort auch schon aufgetreten; mein Liebster hat dort mit ihm geplauscht) und Treffpunkt für Künstler und junge Familien. Hat was Prenzlbergisches an sich ;-)

Dienstag, 02. August 2011

Und hier habe ich noch ein Video über die Künstler gefunden, von denen diese Graffitis stammen:

 


Seite 1 von 4 Seiten insgesamt.  1 2 3 >  Letzte »

Buchveröffentlichungen der Berliner Autorin Petra A. Bauer

über 10 Jahre writingwomans Autorenblog

Flattr this Mit flattr mal für writingwomans Autorenblog spenden, als kleines Dankeschön für die Inhalte.
Wie es geht, steht hier.

Themenspecial:
Wie schreibe ich ein Buch?

Grafik


Q & A - Verlag finden

Empfehlungen

...

Follow Me on Pinterest

Grafik

MEIN TWITTER-BLOG:
Treffpunkt Twitter

Grafik



Blogverzeichnisse
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis blogwolke.de - Das Blog-Verzeichnis